DE85010C - - Google Patents

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DE85010C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Um zu verhindern, dafs der etwa im Fache stecken gebliebene Schützen nicht die Kettenfäden zerreifse, verwendet man bei Revolverstühlen allgemein den sogenannten Blattauswerfer. Diese Einrichtung eignet sich jedoch nicht, wenn jeder einzelne Schufs dicht angeschlagen werden soll, wie dies bei einem festen Blatte, also bei Verwendung eines Stecherschützenwächters möglich ist.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Stecherschützenwächter - Einrichtung am Revolverstuhl.
Die Lade besitzt ein festes Blatt und jeder Stecher, mit welchem sich die Lade gegen den Buffer stützt, wenn der Schützen im Fache stecken bleibt, ist für sich beweglich an der Lade befestigt. Es kann daher durch den Schützen nur ein einziger Stecher gehoben werden, während der der anderen Seite die Lade in ihrer Bewegung aufhalten würde. Um dies zu verhindern, ist auf der Innenseite beider Stuhlwände A und J5 (Fig. 1 und 4) je ein Schieber Z1 und Z2 angebracht, welcher sich mit einem Arme Z3 auf ein Excenter Ar2 bezw. kB der unteren Welle stützt. Hierdurch wird abwechselnd bei jedem Schusse ein Schieber gehoben, beim nächsten Schusse gesenkt. Der Schieber fträgt oben eine Rolle z, welche auf der Revolverseite (Fig. 1) mit dem Arme C1 des bei e drehbar gelagerten Winkelhebels ex e2 in Berührung kommen kann. Der zweite Arm e.2 dieses Winkelhebels steht durch das Verbindungsstück d mit dem um c drehbaren Winkelhebel C1 C2 im Zusammenhange, der durch eine Zugstange b den Stecher a1 trägt.
Bewegt sich der Schieber Z1 nieder, so wird der Stecher Ci1 gehoben.
Auf der dem Revolver gegenüberliegenden Stuhlseite (Fig. 4) trägt die kurze Stecherwelle direct den Arm /, auf welchen sich die Rolle i des Schiebers z2 legt. Die beiden Excenter k.2 und ks der unteren Welle sind um i8o° verstellt, so dafs z. B. auf einer Stuhlseite der Schieber gesenkt und damit der Stecher gehoben und auf der anderen Seite der Schieber gehoben und dafür der Stecher gesenkt ist. Auf derjenigen Seite, auf welcher durch den hochgehenden Schieber der Stecher sich senkt, hat der Schützen den Stecher zu heben, damit sich die Lade frei bewegen kann.
Zum Aufheben des Stechers U1 (Fig. 1) durch den Schützen auf der Revolyerseite steht die Kastenfeder h (Fig. 5 und 6, Fig. 5 Oberansicht) mit dem Kopfe g.2 eines Bolzens g1 in Verbindung, der durch eine schwache Spiralfeder herabgedrückt wird. Der Bolzen geht in schräger Richtung durch den Revolver und trägt am oberen Ende einen aufsen vorstehenden zweiten aufgeschraubten Kopf g. Gegen diesen Kopf g legt sich ein nach vorn gebogener Bolzen / (Fig. 5), der im Hebelarm e e., (Fig. 1 und 6) durch Schraubenmutter gehalten wird. Kommt der Schützen zur richtigen Zeit in den Revolver, so wird dieser Hebelarm e e.2 zurückgedrückt und der Stecher U1 durch Verbindungsstück d, Hebel C1 C2 und Zugstange b gehoben.
Zum Aufheben des Stechers a2 durch den Schützen auf der dem Revolver gegenüberliegenden Stuhlseite B (Fig. 4) ist die beim
Stecherschützenwächter übliche Einrichtung vorhanden. Ein Arm in der kurzen Stecherwelle liegt an der Kastenklappe an, die beim Eintritt des Schützens in den Kasten zurückgedrückt und dadurch der Stecher a.2 gehoben wird.
Um eine leichte Drehung des Revolvers zu ermöglichen, wird der Bolzen f (Fig. 5 und 6) zur Zeit der Drehung abgehoben. Da diese Revolverdrehung durch den Niedergang eines der beiden Haken V1 v.2 (Fig. 3, äufsere Ansicht) erfolgt, so steht mit jedem eine Stange W1 und w.2 (Fig. 2) in Verbindung, die frei durch das Ende des bei u drehbaren Hebels U1 u.2 geht und oben eine Schraubenmutter trägt. Auf diese Weise wird der Arm U1 des Hebels U1 u.2 niedergezogen, gleichgültig, welcher Haken den Revolver dreht. Der vordere Arm u.2 steht mit der Zugstange b (Fig. 1) im Zusammenhange, so dafs durch Winkelhebel C1 C2 und Verbindungsstück d der Hebel ßj e.2 mit seinem Bolzen f nach links gewendet wird und letzterer sich dadurch vom Revolver loshebt.
Jeder Buffer ist beweglich angeordnet und trägt einen Arm n3 (Fig. 1) oder M4 (Fig. 4), der sich gegen, den Arm P1 bezw. p0 einer durch den Stuhl hindurchgehenden Welle ρ stützt. Diese Welle ρ trägt aufserhalb der rechten Stuhlwand (Fig. 2) den Hebel ρΆ pv dessen oberer Arm durch den Ausrückertisch reicht und hier durch einen Haken p5 (Fig. 2, 3 und 5) den Brustbaumhebel q umfafst. Wird irgend ein Buffer verschoben, so überträgt sich die Bewegung auf den Hebel ρΆ, dieser zieht den Brustbaumhebel q nach vorn und dadurch tritt der Ausrücker s aus seiner Rast, bewegt sich zur Seite und rückt auf bekannte Weise den Stuhl aus.
Jeder Stecher kann sich zufolge der beschriebenen Schiebereinrichtung nur nach jedem zweiten Schusse senken bezw. bewegen, weil er sonst durch den Schieber gehalten wird, so dafs auch bei schnellem Gange des Stuhles eine sichere Wirkung erzielt wird. Da jedoch immer nur ein Stecher zur Wirkung kommen kann, und zwar auf derjenigen Stuhlseite, nach welcher der Schützen läuft, so würde die Lade nur einseitig aufgehalten. Dieser Uebelstand wird beseitigt, indem bei Wirkung eines der Stecher gleichzeitig die obere Welle durch eine oder zwei Fallen T1 r2 (Fig. 3) aufgehalten wird, die sich in Einschnitte des Schwungrades t legen. Hierzu ist der Arm pi des Hebels ps j?4 (Fig. 2 und 3) mit einer Zugstange r in Verbindung, welche an den kurzen Armen der Fallen T1 r.2 angreift. Sobald sich der Brustbaumhebel q nach vorn bewegt, werden die Fallen an das Rad (Fig. 3) angedrückt und legen sich dadurch gegen die Nasen desselben, um sofort die Stuhlbewegung zu unterbrechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stecherschützenwächter für Revolverstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Stecher (U1 und a.2) für sich beweglich an der Lade angeordnet ist und jeder derselben gegen je einen beweglichen Buffer (H1 oder n.2) treffen kann, dessen Arm (n3 bezw. n4/) bei der Bufferverschiebung die Drehung einer Welle (p) bewirkt, welche durch einen Hebel (Pi Pi) sowohl mit dem zur Ausrückung des Stuhles dienenden Brustbaumhebel als auch mit Fallen (i\ r.2) in Verbindung steht, die sich in Ausschnitte des Schwungrades (t) legen, um die Kurbelwelle zu bremsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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