DE6291C - Auslösevorrichtung der Zuführungswalzen an Futterschneidemaschinen - Google Patents

Auslösevorrichtung der Zuführungswalzen an Futterschneidemaschinen

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Publication number
DE6291C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
feed rollers
triggering device
cutting machines
forage cutting
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Application number
DENDAT6291D
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English (en)
Original Assignee
W. SPEISER, Fabrikant landwirtschaftlicher Maschinen in Göppingen
Publication of DE6291C publication Critical patent/DE6291C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/16Safety devices, e.g. emergency brake arrangements
    • A01F29/18Safety devices, e.g. emergency brake arrangements for protecting human beings

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Der Zweck dieser Auslösevorrichtung ist, dem Einleger, auf welcher Seite der Maschine er auch stehen mag, die Möglichkeit zu geben, die Maschine mit dem Fufse aufser Thätigkeit zu setzen, wenn ihm beim Nachschieben des Langfutters bei Verstopfungen etc. die Hände von den Einzugswalzen erfafst werden und er solche nicht mehr zurückzuziehen im Stande ist.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung mit kräftigen Linien hervorgehoben.
Das Ineinandergreifen der einzelnen Theile ist wie folgt:
Durch einen Tritt des Fufses auf die Schiene e wird der aus einem ■ Stück geschmiedete Fufstritthebel d nach abwärts bewegt, zieht durch die Stange c den Winkelhebel α mit sich nach vorwärts, so dafs die an demselben befestigte Klaue i ebenfalls sich nach vorwärts bewegt und somit von dem Kolben h entfernt wird, welcher auch die Klaueneinschnitte besitzt, Fig. 6 und 7, aber durch die Kappe k in seiner Stellung festgehalten wird. Sobald die Klaue i den kleinen Weg zurückgelegt hat, welcher durch die Tiefe der Klaueneinschnitte bedingt ist, erfolgt das Stillstehen der Einzugwalzen. Es ist nämlich die Klaue i mit Feder und Nuth auf die Messerradwelle m aufgesetzt, indessen der Kolben h lose auf der Welle sitzt und in seiner Stellung durch die Kappe k gehalten wird, welche an der Vierkantschiene η mittelst einer Handschraube befestigt wird. Ist ausgerückt, so bleibt der Kolben h stehen, somit auch das Zahnrad u, welches die beiden Walzen zu bewegen hat. Wie aus Schnitt A-B und Fig. 5 ersichtlich, ist in die Kappe k ein Vierkantloch eingegossen, welches zugleich als Führung auf der Schiene η dient; die Schiene selbst wird auf gleiche Weise in den beiden Füfsen festgehalten, Fig. 4. Das Mitnehmen der Klaue i durch den Winkelhebel α geschieht durch den Bügel 0, dessen runder Stift durch den Hebel geht. Der Bügel ο wird erst geschmiedet und bearbeitet nach Fig. 10, hernach warm in die eingedrehte Nuth der Klaue i gebogen. Bügel, Klaue und Kolben haben nur kleine Dimensionen, und sind daher letztere ihrer Haltbarkeit wegen aus schmiedbarem Gufseisen gefertigt, was sich auch seit Jahren sehr gut bewährt hat. Mit dem Hebel α ist ferner noch ein Hebel b verbunden, der Entlastungshebel genannt werden kann, da er den Druck der Feder q auf den Bügel ο aufzunehmen hat mittelst seiner Einschnitte, welche an dem Steg / anstehen. Der Entlastungshebel b hat fünf Einschnitte, deren 1 bis 4 den vier verschiedenen Zahnreihen im Zahnrad u entsprechen, welche die vier verschiedenen Futterlängen repräsentiren. Der noch überzählige Punkt 0 ist dazu da, dafs, wenn der Hebel b mit Punkt 1 an / ansteht und der Kolben h mit der Kappe k nachgerückt wird, so dafs der Kolben h in der innersten Zahnreihe 1 arbeitet, dann durch einen Fufstritt auf Schiene e noch ausgelöst werden kann und die Maschine auch ausgelöst bleiben mufs. Hierauf können an dem Handrad ν die Walzen zurückbewegt werden. Der Winkelhebel α hat seinen Drehpunkt auf dem Bolzen f, welcher eingenietet ist in die ziemlich starke Schiene g, und diese ist mittelst zweier Schrauben an der Seitenwand des Mundstücks gut angeschraubt. Der Steg / ist ebenfalls an das Mundstück angeschraubt und dann noch am Kopf des Hinterfufses mit derselben Schraube, welche die Schiene η hält, befestigt. Die bisherige Auslösung geschah von Hand mit dem einfachen Hebel a, welcher etwas gehämmert und abgebogen wurde, so dafs er federnd an die Schiene η stark andrückte, damit eine selbstthätige Auslösung nicht stattfinden konnte. Von Hand kann jetzt ebenfalls noch ausgelöst werden an dem Handgriff des Entlastungshebels b, es ist hierbei nur der Druck der Feder zu überwinden. Das Gewicht r dient zum schnellen Einfallen der Einschnitte.
Infolge der directen Verbindung des Winkelhebels α mit ,dem Fufstritthebel d durch die Stange c kann auch nie ein Versagen stattfinden, wie solches bei Gewichtsbelastungen bei starker Pressung der Walzen möglich ist.
Patenτ-AnSprüche:
1. Die directe Verbindung des Winkelhebels a mit dem Fufstritthebel d durch die Stange c.
2. Der Entlastungshebel.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. PATENTSCHRIFT
    1878.
    Klasse 45.
    W. SPEISER in GÖPPINGEN. Auslösevorrichtung der Zuführungswalzen an Futterschneidemaschinen.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1878 ab.
DENDAT6291D Auslösevorrichtung der Zuführungswalzen an Futterschneidemaschinen Active DE6291C (de)

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