DE848923C - Verfahren zur Armierung von Leichtbeton u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Armierung von Leichtbeton u. dgl.

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DE848923C
DE848923C DEI1878A DEI0001878A DE848923C DE 848923 C DE848923 C DE 848923C DE I1878 A DEI1878 A DE I1878A DE I0001878 A DEI0001878 A DE I0001878A DE 848923 C DE848923 C DE 848923C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcing
steam
protective layer
lightweight concrete
reinforced
Prior art date
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Expired
Application number
DEI1878A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lennart Dipl-In Simonsson
Leo Torsten Dipl-Ing Ulfstedt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Internationella Siporex AB
Original Assignee
Internationella Siporex AB
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/015Anti-corrosion coatings or treating compositions, e.g. containing waterglass or based on another metal
    • E04C5/017Anti-corrosion coatings or treating compositions containing cement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur Armierung von Leichtbeton u. dgl. Da: Patent Q42 4(>` betriitt ein Verfahren zum Armieren v()ii Beton, insbesondere Leichtbeton, oder von in Autosklaven durch Dampf zu härtendem Material mit Annierungseisen, die vor ihrer Einbettung in die zu armierende Masse mit einer Rostschutzschicht aus Zement versehen werden, wobei der die Schutzschicht bildende Stoff durch die Gegenwart eines organischen Bindemittels, vorzugsweise einer kolloidalen, leimartigen Substanz, bis zum Einbetten de, :lrmierun hscisen: vor einer (las Abplatzen der Schutzschicht begünstigenden Erhärtung bewahrt wird und (las Organische Bindemittel so gewählt ist, (aß seine die Erhärtung der Schutzschicht verziigeriiiIe Wirkung nach dein Einbetten des Armierungseisens in die zu armierende Masse durch den in dieser stattfindenden Abbindevorgang oder durch die diesen Vorgang beschleunigenden Maßnahmen, wie die Einwirkung erhöhter Temperatur, heißer Luft, Dampf od. dgl., aufgehoben wird.
  • Das Patent 842468 sieht auch bereits vor, den Zement der Schutzschicht durch feste anorganische Zusatzstoffe ohne besondere Rostschutzwirkung, z. B. durch Zusatz von Kalk und Sand, zu strecken.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß Gemische aus Kalk und einem kieselsäurehaltigen '.Material, wie z. B. Sand, Schieferasche, Steinmehl, Flugasche od. dgl., die bisher als Gemische ohne besondere Rostschutzwirkung angesehen wurden, dann zu hervorragenden Rostschutzmitteln werden, wenn sie durch die Einwirkung von Dampf zu Calciumsilicaten umgesetzt werden. Die Erfindung sieht daher für die Herstellung von armiertem Leichtbeton oder für die Herstellung von in Autoklaven durch Dampf zu härtendem Material vor, daß die Schutzschicht für das Armierungseisen ausschließlich aus einem Gemisch von Kalk und einem kieselsäurehaltigen Material besteht, das sich bei Dampfeinwirkung zu Calciumsilicat umsetzt, und daß diese an sich noch keine Rostschutzwirkung besitzende Schicht durch die Gegenwart eines organischen Bindemittels, vorzugsweise einer kolloidalen, leimartigen Substanz, bis zum Einbetten des Armierungseisens vor einem das Abplatzen der Schutzschicht begünstigenden Zerfall bewahrt wird und das organische Bindemittel so gewählt ist, daß seine den Zerfall der unumgesetzten Schutzschicht verzögernde Wirkung nach dem Einbetten des Armierungseisens in die zu armierende Masse durch die anschließende Dampfhärtung aufgehoben wird.
  • Solange also die Dampfhärtung noch nicht zur Anwendung gekommen ist, wird das Gemisch von Sand und kieselsäurehaltigem Material durch das organische Bindemittel zusammengehalten, während durch die Dampfeinwirkung das bis dahin nur eine geringe oder überhaupt keine Rostschutzwirkung ausübende Gemisch in ein rostschützend wirkendes Calciumsilicat umgesetzt wird, das durch diese Umsetzung zugleich einen ausreichend festen Zusammenhalt bekommt, so daß die Wirkung des organischen Bindemittels entbehrlich wird.
  • Hinsichtlich des Zusatzes des Bindemittels, der Wahl dieses Bindemittels, des Zusatzes von Passivierungsmitteln und der Art der Verwendung des Mittels selbst gilt das im Hauptpatent Gesagte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Armierung von Leichtbeton und von in Autoklaven durch Dampf zu härtendem Material mit Armierungseisen, die vor ihrer Einbettung in die zu armierende Masse mit einer Rostschutzschicht versehen werden, gemäß Patent 842468, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschließlich aus einem Gemisch von Kalk und einem kieselsäurehaltigen Material bestehende, sich bei Dampfeinwirkung zu Calciumsilicat umsetzende Masse der Rostschutzschicht durch die Gegenwart eines organischen Bindemittels, vorzugsweise einer kolloidalen, leimartigen Substanz, bis zum Einbetten des Armierungseisens vor einem das Abplatzen der Schutzschicht begünstigenden Zerfall bewahrt wird und das organische Bindemittel so gewählt ist, daß seine den Zerfall der urumgesetzten Schutzschicht verzögernde Wirkung nach dem Einbetten des Armierungseisens in die zu armierende Masse durch die anschließende Dampfhärtung aufgehoben bzw. entbehrlich gemacht wird.
DEI1878A 1949-09-15 1950-09-12 Verfahren zur Armierung von Leichtbeton u. dgl. Expired DE848923C (de)

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