DE848373C - Schaltungsanordnung fuer Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M17/023—Circuit arrangements
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- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/10—Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
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Description
- Schaltungsanordnung für Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb
Fernsprechzellen Talellen aufgehängt, aus denen (fie Gehühr ersichtlich in oder es sind besondere nnecharrische Vinrichtungen im Münzapparat vorhandrlr, die v(nn Teilnehmer heispielsmeise durch die Wülrlsrheibe oder (furch Schieber eingestellt die Gebühr anzeigen. Der Einfachheit halber werden die von Sell)stl<assiererri geführten Gespräche auf die Dauer %-orn 3 Minuten begrenzt. da vielfach nicht \-or@rtislnestitnnit werden kann, \\ ie lange (las Gespräch (lauern wird, also die im voraus zti zahlende (jcbühr nicht berechnet \\-erden kann. Vor der Zahlung der Gebühr nnuli der Teilnehmer noch darauf achten, ob er nach (lein Tag- (>der Nachttarif zu zahlen hat. _\uf jeden Fall ernten gnvisse Anforderungen an die Intelligenz und Aufmerksainkeit des Teilnehmers gestellt, und Irrtümer werden nicht zu vermeiden sein. handelt es sich iiin größere Netzgebiete, werden die Gebührentabellen umfangreich und damit unübersichtlich und i mechanische Geixizhrenanzeigevorrichtungen kompliziert und teuer, weshalb meistens der Selbstwählfernverkehr von Selbstkassierern aus nur innerhalb eines ge@vissen beschränkten Bezirkes zugelassen wird. Darüber hinausgehende Gespräche müssen beim Fernamt angemeldet werden.liei Verwendung \-on Selbstkassierern in Fern-- nwl(lrarllagelr mit \Välderlwtrirll und nwhr-eren \ cruiittlurigsst@llcrl, insbrsolrdrre in 1~ernsprech a rllagcrr, in es erforderlich, dal.i (lein anrufenden "Icilirelimcr \or Ilurstellung der Verbindung die zu zalllcrl<lc l @cl(ülir I@ehalilit ist. I# ür ( >rtsgeslrr:iclic wird im allgemeinen eine z.11 io Pf., lwreclitict, während iin Sell>stwählfernver- kehr die Gebühr nach der Gesprächszeit und der f.rltfenrulrg, über dic (las Gespräch geführt wird, @@ccllsclt, und auLierdeln \\erden vielfach noch un- terschiedlichc (@cirülirerr für Tag- oder Nacht- geslrräche Muhen. L'in dein "I'ciliielinier die zu zahlende Gebühr zur Kenntnis zii Irringen, u-er(len entweder in den - Die vorliegende Erfindung beseitigt nun die vorerw-'ilinten Nachteile bei der VerNvendung Von Selbstkassierern in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb dadurch, daß im Selbstwählfernverkehr die vom Anrufenden gewählte Rufnummer von einem Speicher aufgenommen, durch ein Gebührenerinittlungsgerät die zu zahlende ,Gebühr festgestellt, dem Anrufenden durch entsprechende Einrichtungen licht- und/oder hörbar übermittelt und erst nach erfolgter Zahlung der Gebühr die gewünschte Verhindung durch die gespeicherte Rufnummer Hergestellt wird. Entsprechend weiteren Merkmalen der l'i-findtnig wird dem Anrufenden nach Wahl der I-,'ufiitiininer des gewünschten Teilnehmers die zu zahlende Gebühr durch mechanisch-akustische Einrichtungen entweder zugesprochen oder an einem Zählwerk nach Art der bekannten Gebührenanzeiger angezeigt bzw. können beide 1\Iöglichkeiten gleichzeitig vorgesehen werden.
- Die erfindungsgemäße Anordnung bleibt nicht auf Fernsprechanlagen beschränkt, sondern kann z. 13. auch mit gleichen Vorteilen für Selbstkassierer in Fernschreibnetzen Anwendung finden, wobei zweckmäßig die zu zahlende Gebühr fernschriftlich zurückgemeldet wird.
- Die endgültige Herstellung der Verbindung erfolgt in allen Fällen erst, nachdem der anrufende Teilnehmer die ihm übermittelte Gebühr gezahlt hat, wobei in der üblichen Weise mit bekannten h_iiiriclitungen eine lbfünzkontrolle stattfindet und durch Münzkontakte impulsweise eine Übertragung der Gebühr nach den Einrichtungen in der Vermittlungsstelle erfolgt, welche bei Übereinstimmung des angesagten bzw. angezeigten und des eingeworfenen Betrages den Aufbau der Verbindung bewirken.
- Da die Einrichtungen zur Gebührenansage bzw. -anzeige für den Selbstkassierer nur im Selbstwählfernverkehr benötigt werden, ist es zweckmäßig, diese (lern Selbstkassierer nicht fest zuzuordnen, sondern nur im Bedarfsfalle anzuschalten, so daß sie für mehrere oder alle Selbstkassierer gemeinsam vorgesehen werden können. In der üblichen Weise wird für den Selbstwählfernverkehr eine besondere Verkehrsscheidungsziffer vorgesehen, z. 13. K (o), die vor der zu wählenden Rufnummer gewählt, die Anschaltung der Einrichtungen für den Selbstwählfernverkehr bewirkt bzw. die entsprechenden Ausgänge aus dem Ortsamt anschaltet.
- Vielfach sind in den Vermittlungsstellen für den Selbstwählfernverkehr bereits gemeinsame Einrichtungen, wie Zonenermittlungsgeräte zur Be-
bilrdungseinrichtungen der Vermittlungsstelle und der Einrichtung für den Selbstwählfernverkehr bis zur Zahlung der Gebühr zu vermeiden, diese nach erfolgter Umschaltung auf den Speicher Sp wieder freigegel>t#n und nach Zahlung der Gebühr erneut belegt, In diesem Fall ist es erforderlich, daß der Speicher vor Aussendung der eigentlichen Rufnumnier clie Verkehrsscheidungszitter K (o) wiederholt, um die entsprechende Hinstellung des ersten (rrupl>enwählers I. (;1I' zu bewirken.stimmung der Zone, Ziililstronistoßsendet zur Aus- sendung vier Zälilstromstö13e oder Gebührenansage- einrichtungen zur Ansage der fälligen Gebühr, vor- handen, die, um den Gesamtaufwand herabzusetzen, auch für den Verkehr der Selbstkassierer ent- sprechend der vorliegenden Erfindung mit heran- gezogen werden können. Die Erfindung wird au Hand einer Abbildung, die den prinzipiellen Aufbau eines Ausführungs- beispiels zeigt, beschrieben. Die Erfindung bleibt jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel be- schränkt. a) Ortsverkehr: Wird von dein Selbstkassierer S ein Ortsgespräch geführt, so wird in bekannter Weise beim Aushängen über einen Vorw-äbler l', 11' ein erster Gruppenwähler I. (;11' belegt, über wel- chen der Anrufende nach Zahlung der Gebühr in 1i bekannter Weise seine Verbindung herstellt. Das (lern Selbstkassierer zugeordnete Mitlaufwerk 31 bleibt, da an erster Stelle eine.andere Zahl als K (o) gewählt wird, ohne Einftuß auf die Herstellung der Verbindung und wird zweckm<itiig nach \\''alil de i- ersten Ziffer ausgeschaltet. 1>) Selbstwählfernverkehr: Wünscht der an- rufende Teilnehmer ein Selbstwählferngespräch zti führen, so wird beim Aushängen in der oben be- schriebenen Weise über den Torwähler hhV ein erster Gruppenwähler I.Glh' belegt. Die an erster Stelle gewählte Verkehrsscheidungszifter K (o) be- wirkt im Mitlaufwerk .11 die Erregung eines nicht dargestellten Relais (', dessen Kontakte i( über Schaltarme a eines \\'ählers eine Uinschaltuitg der zu (lern Selbstkassierer führenden Leitung auf den Speicher Sp bewirken. [)er \\`;ililer IV bewirkt selbsttätig die Auswahl eines freien Speichers und der mit diesem verbundenen erforderlichen Ein- richtungen. Die von dem anrufenden Teilnehmer weiterhin ausgesandten Stromstol;ireiüen stellen den Speicher Sp ein und werden gleichzeitig auf <las Gelriihrenermittluiigsgei-'it (;1,(; übertragen, durch welches in an und für sich bekannter Weise die zit zahlende Gebühr ermittelt wird. Nach Vollendung der Wahl wird durch das Gelüilirenansagegerät (;.9(; dem Teilnehmer die zu zahlende Gebühr zu- gesprochen oder, wenn, wie angedeutet, bei dem Selbstkassierer ein Gebührenansager GA vorgesehen ist, durch einen Z;ililstronistof3sender ZSS die zu zahlende Gebühr durch l'inzelstronistöße über- tragen und durch den Gebührenanzeiger GA ange- zeigt. Unter Umständen können beide Einrich- tungen gleichzeitig vorhanden sein. Hat der anrufende Teilnehmer die ihm zuge- i sprochene oder angezeigte Gebühr bezahlt, erfolgt in der üblichen Weise eine Kontrolle auf Überein- stimmung mit der Ansage bzw. :liizeige, und dann wird ein nicht dargestelltes Relais D erregt, dessen Kontakte d über die Schaltarme b des Wählers U' i unter Umgehung des Mitlaufwerkes 111 die Ver- bindung mit der Vermittlungsstelle wieder her- stellen, worauf der Speicher mit der Aussendung der in ihm gespeicherten Rufnummer beginnt und die gewünschte Verbindung auf l>aut.Zweckmäßiger- weise werden, um eine unnötige Belegung der Ver- - Wie schon angedeutet, kann das Gebiihrenansageger:it GAG bzw. der Zählstronrstaßsender Z.SN zti den gemeinsamen Einrichtungen der Vermittlungsstelle gell('iren, ebenso kann ein gemeinstunes Zollellvrllrittlttlrgsgeriit im Bedarfsfalle mit dein Gebührenerrnittlungsgerä t GEG verbunden \\-erden. 1)i(# Anschaltung dieser für die Vermittlungsstelle gemeinsamen Hinrichtungen an die der Selbstkassierer erfolgt dann in bekannter Weise über @l':ihler- oder Relaiskontakte. In Fernschreibnetzen tritt an Stelle des Gehührenansagegerätes GAG bzw. des Zählstromstol.isenders Z.S@.S eine Einrichtung, welche die fernschriftliche ('bertragung der zu zahlenden Gebühr auf den Fernschreiber des Selbstkassierers überträgt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: r . Schaltungsanordnung für Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, (Ltl.9 im Sell)stwiililferuverkehr die vom Anrufenden gewählte Rufnummer von einem Speicher (.S'p) aufgenommen, durch ein Gebührenerrnittlurrgsgerä t (GEG) die ztl zahlende Gelriihr festgestellt, (lern Anrufenden durch entsl,r-echen@le Hinrichtungen (GAG, ZSS, GA) Sicht- und/oder hörbar übermittelt und erst nach erfolgter Zahlung der Gebühr die gewiinschte Verbindung durch die gespeicherte Rufnummer hergestellt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Speicher (Sp), Gebührenermittlungsgerät (GEG) und die Einrichtungen zur Gebührenübermittlung (GAG, MS) <lern Selbstkassierer zugeordnet sind und im Selbstwählfernverkehr abhängig von der an erster Stelle gewählten Verkehrsscheidungsziffer (K, o) durch von einem 1\Iitlaufwerk (_'1I) gesteuerte Schaltmittel (U) angeschaltet werden.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß Speicher (Sp), Gebührenermittlungsgerät (GEG) und die Einrichtungen zur Gebührenübermittlung (GAG, Z.SS) für alle oder mehrere Selbstkassierer gemeinsam vorgesehen sind und ihre .,Xnschaltung im Bedarfsfalle über besondere Schaltmittel (Wähler W) erfolgt.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn zur Gebührenermittlung in der Verrriittlungsstelle getneinsame Einrichtungen, z. B. zur Zonenermittlung, Zählstromstoßsendung. Gebührenansage usw. vorhanden sind, diese auch für die entsprechenden Vorgänge im Verkehr der Selbstkassierer VerNvendung finden. j. Schaltungsanordn@ungnach Anspruch i his d, dadurch gekennzeidhnet, daß im Sell>stwählfernverkehr nach erfolgter Umschaltung des Selbstkassierers auf den Speicher das Anschlußorgan (VW) der Vermittlungsstelle und damit die bereits belegten Verbindungseinrichtungen (I.GW usw.) wieder freigegeben und erst nach erfolgter Zahlung der Gebühr zum Aufbatr der Verbindung wieder belegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET1035D DE848373C (de) | 1944-11-30 | 1944-11-30 | Schaltungsanordnung fuer Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET1035D DE848373C (de) | 1944-11-30 | 1944-11-30 | Schaltungsanordnung fuer Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848373C true DE848373C (de) | 1952-09-04 |
Family
ID=7543310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET1035D Expired DE848373C (de) | 1944-11-30 | 1944-11-30 | Schaltungsanordnung fuer Selbstkassierer in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848373C (de) |
-
1944
- 1944-11-30 DE DET1035D patent/DE848373C/de not_active Expired
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