DE848070C - Verfahren zur Herstellung von Scheuerseife - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ScheuerseifeInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Scheuerseife
Seifet unterschiedlicher Härte können dadurch erhalten werden, daf5 man sie durch unterschiedliches Trocknen auf einen vers;hiedencn Fettsäuregehalt bringt. Sei kann man z. 13. bei dem üblichen Verfahren zur Herstellung von Toiletteseife mit Hilfe einer :Mischmaschine, eines Pilierwerks und einer Strangpresse in der Mischmaschine 5o0,'o auf 8:foo Fettsäuregehalt getrockneten Toiletteseifengrief.'> einer Korngröße von 0,2 bis o,8 mm und 5oo o gleichmäl5ig auf einen Fettgehalt von nur 77(),o getrocknete Seifenspäne innig miteinander mischen. Die Masse erhält die bei der Toiletteseifcherstellung üblichen Zusätze, wie Farbstoffe, Weißpigmente, Parfüm, t"herfettung u. dgl. Anschlief,,end läßt maii diese Masse zur Homogenisierung über ein Dreiwalzwerk (Piliermaschine) laufen, deren Walzeis je nach dem Grad der gewünschten Rauhigkeit der Seife enger oder ein wenig weiter voneinander eingestellt werden können. Die so homogenisierte Masse, die im Hinblick auf größere 1Zatiniteile im wesentlichen homogen, im Hinblick auf kleinste Raumteile mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Fettgehalte von Seifenkorn und umhüllerder Seife inhomogen ist, wird dann mit Hilfe der Strangpresse in Seifenstränge verwandelt, geschnitten und wie üblich auf automatischen oder von Hand betriebenen Pressen in die endgültige Form gebracht. In der Scheuerseife liegen dann harte, übertrocknete, fettsäurereiche Teilchen in einer weicheren, fettsäureärmeren Seifengrundmasse cingebcttet. Die Seife hat einen raufen Griff; bei ihrer Verwendung fühlt man zahlreiche harte Körnchen.1)i<# vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zier @lir@tcllung von @chrucrseic. l`Wichc Sdicuerseifen, tt-ic sie zur I,cinigung voii vcrschintitzteii I lä nden ti. dgl. Anwendung tiiiden, e@nthaltc@n kiirnige Substanzen, wie z. B. fein- genialilciicii Bünsstcin, die bei der Verwendung eine ineclianischc heinigungswirkung entfalten. Der Nachteil dieser Scheuerseifen besteht darin, da). sie die Haut sehr stark angreifen. 1>as ertiiidungsgemä ße Verfahren vermeidet diesen Nachteil und besteht darin, daß zur Her- von Scheuerseife zwei Seifen durch Mischeis, filieren und Strangprcssen miteinander vereinigt werden, von denen die eine Seife, welche üi Form von Körnchen, Nadeln, Blättchen, Bändern iid. dgl. <uige@tciidct wird, eine größere Härte be- sitzt als die andere Seife, die diese harten Teilchen als t @ruiitlmassc umschliel5t. - Sehr rauf und daher .als Scheuerseife geeignet ist auch eine Seife, die durch Einmischung von scharf getrockneten sog. Seifennadeln in Seifensp;ine entsteht, die nur auf z. B. 77% Fettgehalt getrocknet sind, wobei Stücke dieser Seife in der schon oben geschilderten Weise durch Pilieren, Strangpressen, Schneiden und Fertigpressen erzeugt werden.
- Dic erfindungsgemäßen Seifen können auch in der Weise hergestellt werden, daß die eingebetteten band-, nadel-, Blättchen- oder kornförmigen Seifenteilchen einen härteren Fettansatz als die zur Einhettung dienende Seifengrundmasse erhalten, z. B. i. Fettansatz der Seifenkörner 4001/o Cocosölfetts:iure, 600,'o Palmölfettsäure (Titer 44` C); 2. Fettansatz der Seifengrundmasse 200;'o COCOSö1fettSäui"e, 500o Tal =fettsäure (Titer 4o° C), 2oo,'o Erdnußölfctts@iurc, io0'o Harz. Der Ansatz i wird mit N,iti-<»ilatige verseift, während der Ansatz 2, uni eine v-cichcrc Seife zu erzeugen, mit 950,() Natronlauge und 50,i Kalilauge verseift wird.
- Zur Verarbeitung dieser beiden Seifen zu der erfi?idtulgsgeniäß.en Scheuerseife können je nach dem gc\"; iinschten Rauhigkeitsgrad des Endproduktes beide Seifen mit gleich hohem Fettsäuregehalt, z. B. 8o0,lo, verarbeitet werden oder in der `'eise, daß die Seifenkörner auf einen Fettgehalt von z. B. 840'o getrocknet werden, während die Seifengrundmasse einen Fettgehalt von mir 780ö erhält.
- Besondere Effekte können bei den erfindungsgeni;il@cii Seifen dadurch erzielt werden, daß man dein Anteil harter, übertrockneter Seife in Gestalt von Seifengrieß oder Seifennadeln einen intensiven von der Farbe der weichen als Einbettungsmittel dienenden Seife abweichenden Farbstoff zusetzt, so da( eigenartige Musterungen entstehen. Auch kann es von Vorteil sein, sowohl dem harten Seifenkorn .als auch der weichen Seifengrundmasse als auch beiden Seifenmassen bei ihrer Herstellung feine Scheuermittel, Desinfektionsmittel, Pharmazeutika, Riechstoffe od. dgl. zuzusetzen.
- Statt zwei Seifen kann man sellistverständiic.h auch mehr als zwei Seifen unterschiedlicher Härte miteinander verarbeiten.
- Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Scheuerseifen besteht darin, daß diese Seifen infolge ihrer Rauhigkeit für verschmutzte Hände bei einer ebenso günstigen Reinigungsv-irkung wie die sog. Bimssteinseifen infolge des harten, al>cr verglichen mit den sonst ül)licheii Scheuermitteln viel weicheren Seifenkorns, hautschonend wirken. I?s kommt hinzu, daß die in den üblichen Scheuerseifcn verwendeten körnigen Substanzen aussch@icl5-lieb eine mechanische Wirkung ausüben, während die harten, in den crtindungsgcmäl;,cn Seifen enthaltenen Seifenkörnchen die bekannten olierfläclici.-aktiven und reinigenden Wirktmgcn entfalten.
Claims (4)
- PATEN TANS11RL L111#.: i. Verfahren zur Herstclluiig von Scheuerseife, dadurch gckennzciclutet, daß man zwei Seifen durch Mischen, Pilieren und Strangpressen miteinander vereinigt, von denen die eine Seife, welche in Form von Körnern, Nadeln, Blättchen, Bändern od. dgl. angewendet wird, eine größere Härte besitzt als die andere Seife, die diese harten Teilchen als Grundmasse innschließt.
- 2. Verfahren nach Allspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die unterschiedlichen Härtegrade beider Seifen durch einen unterschiedlichen Fettsäuregehalt erzeugt.
- 3. Verfahren nach Anspruch i oder dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlichen Härtegrade beider Seifen dadurch erzeugt werden, daß man zur Herstellung der härteren Seifenteilchen härtere Fette als zur Herstellung der sie einschliel.#enden Seifengrundmasse verwendet.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man der einen oder anderen oder gegebenenfalls beiden Seifen gleichartige oder verschiedene Zusätze an Farbstoffen, Riechstoffen, Scheuermitteln, pharmazeutischen Produkten od. dgl. einverleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8571A DE848070C (de) | 1951-04-03 | 1951-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Scheuerseife |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8571A DE848070C (de) | 1951-04-03 | 1951-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Scheuerseife |
Publications (1)
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| DE848070C true DE848070C (de) | 1952-09-01 |
Family
ID=7032575
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| DED8571A Expired DE848070C (de) | 1951-04-03 | 1951-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Scheuerseife |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848070C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5026476A (en) * | 1990-06-06 | 1991-06-25 | Sumitomo Heavy Industries, Ltd. | Antivibration cover for rotary machine |
-
1951
- 1951-04-03 DE DED8571A patent/DE848070C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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