DE847560C - Zeichenvorrichtung - Google Patents

Zeichenvorrichtung

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DE847560C
DE847560C DEK2371A DEK0002371A DE847560C DE 847560 C DE847560 C DE 847560C DE K2371 A DEK2371 A DE K2371A DE K0002371 A DEK0002371 A DE K0002371A DE 847560 C DE847560 C DE 847560C
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DE
Germany
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drawing device
gears
racks
guide
guide arms
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Expired
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DEK2371A
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English (en)
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DE1624938U (de
Inventor
Friedrich C Knoop
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/06Guides for rulers with pivoted guide rods

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Zeichenvorrichtung Bekannt sind Zeichenvorrichtungen mit einem oder mehreren hintereinandergeschalteten Parallelogramm- oder lZollensvstemen.
  • Die Parallelogrammsysteme haben den Mangel des beschränkten Bewegungswinkels und der sich ändernden Genauigkeit, je weiter sich die Parallelogrammseiten bei der Schwenkung einander nähern; die Rollensysteme sind in ihrer Genauigkeit abhängig von der Dehnbarkeit der Seile. Beide Systeme sind in sich labil.
  • Diese :Mängel vermeidet die Zeichenvorrichtung nach der Erfindung, bei der die die Parallelführung steuernden Elemente als in den Führungsarmen gelagerte Wälzgetriebe ausgebildet sind. Demnach erfolgt die Parallelführung beispielsweise mit Hilfe von Kreis- oder anderen Kurvenscheiben, die in den Enden der Führungsarme drehbar gelagert und zur l"1>ertraguiig ihrer Drehbewegung durch Elemente verbunden sind, die, am Umfang der Scheiben sich abwälzend, an diesen in jeweils einem Punkt angreifen, wobei die am Reißbrett sitzende Scheibe diesen gegenüber nicht verdrehbar ist. Die verbindenden Elemente können Zahnräder, Friktionsräder u. dgl. sein, die z. B. über Wellen oder Zahnstangen ihre Bewegung vermitteln. Eine derartige Anordnung hat weiter die Vorteile der unbegrenzten Schwenkung um ihren Aufhängepunkt und der Unabhängigkeit der Genauigkeit von der nachträglichen Verlängerung der Schwenkarme während der Arbeit mit dem Zeichenkopf. Weiter kann der Arm mit nur einem Steg ausgebildet, also sehr leicht gehalten werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit kleiner Ausgleichsgewichte für stehende Zeichenbretter oder der Anordnung von Bremsen zu dem gleichen Zweck. Ebenso kann durch einfache Arretierung einer Welle oder einer Zahnstange oder eines ähnlichen Mittels der Zeichenkopf festgestellt werden.
  • Die Neuerung besteht im Prinzip aus einem Arm, der an einem Ende beweglich auf der Achse einer feststehenden Scheibe gelagert ist. Sein anderes Ende trägt eine gleiche große Scheibe, und zwar axial gelagert. Diese Scheibe bildet den Zeichenkopf. Bei der Schwenkung des Armes um seinen Aufhängepunkt erfolgt proportional zur Winkelveränderung eine Abwälzung eines im Arm gelagerten Rades auf der vorgenannten feststehenden Scheibe. Hierdurch erfolgt . eine Drehung des Wälzrades. Diese Drehung wird durch eine Achse und ein zweites, im anderen Ende des Armes gelagertes, gleich großes Wälzrad auf den Zeichenkopf übertragen. Dadurch wird die parallele Lage des Zeichenkopfes ständig erhalten. Sind mehrere Arme hintereinander gelenkig verbunden angeordnet, so wird die parallele Lage des großen Rades (Zeichenkopfes) von Arm zu Arm weiter bis zum Zeichenkopf in gleicher Weise übertragen. Die feststehende Scheibe; die Übertragungsräder sowie der Zeichenkopf können in der mannigfaltigsten Form als Reibungs- oder Zahnräder, als Stirn- oder Kegelräder ausgebildet sein. Im Falle der Stirnräder dient eine Zahnstange als Übertrager von Armende zu Armende. Es können als feststehende Scheiben auch Kurvenscheiben und dementsprechend auch in dem anderen Armende gleiche Scheiben verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in fünf Figuren beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Aufriß und Fig. 2 einen Seitenriß des Erfindungsgegenstandes mit Friktionskegelrädern und zwei Armen; der Arm 13 ist um 9o° nach oben geschwenkt gezeichnet; Fig. 3 ist ein Prinzipschaubild für die Übertragung mit Kegelrädern, Fig. 4 ein solches für die Übertragung mit Stirnrädern und Zahnstangen; Fig. 5 ist eine Ausführung für das Prinzip mit Kurvenscheiben.
  • In Fig. i ist i das Zeichenbrett; die Scheibe 2 ist durch den Bock 3 fest mit Zeichenbrett i verbunden. Die Scheibe 2 kann sich nicht drehen; ihre Achse 4 steht ebenfalls fest. Um die Achse 4 schwingt der Arm 5. In diesem ist die Welle 6 mit Kegelrädern 7 und 8 gelagert. Rohr 9 ist das Tragrohr der Armköpfe. Im unteren Kopf des Armes 5 ist das zweiseitige Kegelrad 12 mit Welle to gelagert. Auf Welle to des Kegelrades schwingt auch der Arm 13. Im Arm 13 ist die Welle 14 mit den Kegelrädern 15 und 16 gelagert. Das zweiseitige Kegelrad 12 ist im Eingriff mit den Rädern 8 und 15. Das Kegelrad 16 treibt das Kegelrad 17. Dieses bildet oder trägt den Zeichenkopf (Fig. i bis 3). Die Arbeitsweise der Zeichenvorrichtung ist folgende: Bei der Verlagerung des Zeichenkopfes in der Zeichenebene führt der Arm 5 oder der Arm 13 oder beide Arme zusammen Schwenkbewegungen aus um ihre Aufhängepunkte 4 oder to. Bei dem Arm 5 wälzt sich das Rad 7 auf dem festgelagerten Rad 2 ab. Das Rad 7 macht dabei eine dem Schwenkwinkel proportionale Drehung. Diese wird über die Welle 6 und das Kegelrad 8 auf das Kegelrad 12 übertragen. Da die Räder 7 und 8 und die Räder 2 und 12 jeweils gleiche Größe haben und der Drehsinn entsprechend gewählt ist, behält aas Rad 12 stets die gleiche parallele Lage bei. Das gleiche Prinzip gilt für den Arm 13 und damit für das Rad 17. Eventuelle Lose in den Zahnrädern wird durch Schraubenfedern i9 und 18 ausgeglichen. Dieser Ausgleich kann auch durch die bekannte Zweiteilung mit Federung der großen Zahnräder erfolgen. Durch eine Arretierung der Welle 6 oder 14 wird der Zeichenkopf in der jeweiligen Lage festgehalten. Dies erfolgt durch eine Exzenterbüchse 23 im fest auf den Armtraversen 2o und 21 sitzenden Bock 22. Die Büchse 23 umschließt die Welle 14 und trägt den Handgriff für die Verstellung des Zeichenkopfes. Wird letzterer betätigt, wird automatisch die Welle 14 frei; beim Loslassen erfolgt wieder die Arretierung.
  • In Fig. 3, 4 und 5, in denen schematisch die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes gezeigt wird, ist die Lagerung fortgelassen; ebenso sind die Schwenkarme nicht eingezeichnet. In Fig.5 ist an Stelle des festen Rades 2 (Fig. i bis 3) eine Kurvenscheibe 25 vorgesehen, deren Steigung winkelproportional ist. Diese Steigung bewegt bei der Schwenkung der Arme eine Zahnstange 26. Die Zahnstange steht im Eingriff mit Stirnrad 27. Mit letzterem ist die Kurvenscheibe 28 fest verbunden. Die weitere Übertragung nach dem Zeichenkopf erfolgt im gleichen Sinn über Zahnstange 29 auf das Stirnrad 30 und damit auf das Rad 31.
  • Zur Bestreichung einer großen Zeichenfläche können die Arme und Wellen oder Zahnstangen teleskopartig ausziehbar ausgebildet werden, ohne daß die Wirkung der Anordnung dadurch nachteilig beeinflußt würde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeichenvorrichtung mit Parallelführung für das Zeichengerät mit einem oder mehreren hintereinandergeschalteten Führungsarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Parallelführung steuernden Elemente als in den Führungsarmen gelagerte Wälzgetriebe ausgebildet sind.
  2. 2. Zeichenvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelführung mit Hilfe von verzahnten oder unverzahnten Kreis- oder anderen Kurvenscheiben erfolgt, die in den Enden der Führungsarme drehbar gelagert und zur Übertragung ihrer Drehbewegung durch Elemente, wie z. B. durch Zahnruder, Zahnstangen, Friktionsräder od. dgl., verbunden sind, die am Umfang der Scheiben sich abwälzend jeweils in einem Punkte daran angreifen, wobei die am Reißbrett sitzende Scheibe feststeht.
  3. 3. Zeichenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisscheiben Kegelräder sind und die sie verbindenden Elemente durch 2 Kegelräder gebildet werden, die an den Enden einer im Führungsarm drehbar gelagerten Welle sitzen. .t.
  4. Zeichengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisscheiben Stirnzahnräder sind und das verbindende Element durch eine Zahnstange gebildet wird, die mittelbar oder unmittelbar mit den Zahnrädern im Eingriff steht.
  5. 5. Zeichengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben durch eine Zahnstange verbunden sind, die an einem Ende mittels eines Friktionsrades an der Kurvenscheibe anliegt und am anderen Ende mit einem Zahnrad kämmt, das auf der anderen Scheibe gleichachsig befestigt ist.
  6. 6. Zeichengerät nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme, Übertragungswellen und Zahnstangen ausziehbar sind.
  7. 7. Zeichengerät nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungswellen oder Zahnstangen feststellbar sind. B. Zeichengerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung vom Zeichenkopf aus bedienbar ist.
DEK2371A 1950-04-01 1950-04-01 Zeichenvorrichtung Expired DE847560C (de)

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DE847560C true DE847560C (de) 1952-08-25

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