DE844505C - Vorrichtung zur Verhuetung des UEberkochens von Speisegut in Kochtoepfen mit Hilfe eines Einsatzes - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung des UEberkochens von Speisegut in Kochtoepfen mit Hilfe eines Einsatzes

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DE844505C
DE844505C DE1950H0003322 DEH0003322D DE844505C DE 844505 C DE844505 C DE 844505C DE 1950H0003322 DE1950H0003322 DE 1950H0003322 DE H0003322 D DEH0003322 D DE H0003322D DE 844505 C DE844505 C DE 844505C
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DE
Germany
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insert
food
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hollow cylinder
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DE1950H0003322
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DE844504C (de
Inventor
Curt Henkelmann
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CURT HENKELMANN FLENSBURG
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CURT HENKELMANN FLENSBURG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung des Uberkochens von Speisegut in Kochtöpfen mit Hilfe eines Einsatzes Die Erfindung betri -f"tt eine Vorrichtung zur Verhütung des Überkochens von Speisegut in Kochtöpfen. Von den bekannten. Vorrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch., daß nicht nur dünnflüsiges Speisegut, sondern auch dickflüssiges Speisegut, wie Brei od. dgl., selbst bei stärkster Wärmezuführung am Überkochen verhindert wird. Dabei können trotz der Vorrichtung auch große Speisegutstücke,wie Fleischstücke od. dgl., in dem Topf gekocht werden. Die Vorrichtung verhindert auch das lästige Verschmutzen der Töpfe und Wärmequellen. .
  • Zur Durchführung der angestrebten Wirkungen wird mit Hilfe eines in den Kochtopf einsetzbaren Einsatzes erfindungsgemäß ein das kochende Speisegut umgebender, vom Topfboden getrennter Überlaufauffanghohlrauin gebildet, der in seinem obersten Teil durch Cberlaufschlitze, -löcher od. dgl. mit (lein das Speisegut enthaltenden Topfteiein Ver-Bindung steht. Dabei kann der als Hohlzylinder ausgebildete, einen entsprechend kleineren Durchmesser als der Kochtopf aufweisende Einsatz in einen ihm mit seinem Innendurchmesser entsprechenden, nahe dem Kochtopfboden innen im Kochtopf umlaufenden Haltering eingesetzt oder eingeschraubt sein, während die Überlaufschlitze od. dgl. in der Nähe seines oberen Randes angeordnet sind. Der Hohlraum zwischen dem Einsatz und der Kochtopfwandung ist an seinem oberen Ende durch einen am oberen Rande des Einsatzes angebrachten Abdeckring verschlossen.
  • Weiterhin kann der Einsatz auch aus zwei ineinn andersteckenden, ungleich langen -Hohlzylindern bestehen, wobei das innerhalb des längeren, äußeren Hohlzylinders liegende untere Ende des inneren kürzeren Hohlzylinders durch eine Ringwand mit dem äußeren Zylinder fest verbunden ist, während die Überlaufschlitze od. dgl. in der Nähe des oberen Randes des inneren Zylinders angeordnet sind. Der Hohlraum zwischen den beiden Hohlzylindern ist an seinem oberen Ende durch einen abnehmbaren Ring yei-scliließl>ar.
  • "Zum Kochen wird der Einsatz in den Kochtopf eingesetzt und dieser mit Speisegut gefüllt. Beim Kochen steigt das innerhalb des Einsatzes liefirrdliche Kochgut hoch und ergießt sich, soweit es überkocht, durch die Überlaufschlitze in den Überlaufauffanghohlraum und kocht in diesem weiter mit. Nach Beendigung des Kochvorganges wird der Einsatz aus dem Topf herausgenommen, wobei sich in (lern einen Fall das übergekochte Speisegut wieder mit dem Speisegut im Topf vereinigt, während in (lern zweiten Fall das übergekochte Speisegut aus dem Ringhohlraum des Einsatzes in den Kochtopf zurückgebracht werden kann.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt; es zeigt Fig. i einen Kochtopf mit eingesetztem Einsatz nach der Erfindung in Ansicht, Fig. 2 den Einsatz in Ansicht ohne Kochtopf, Fig. 3 den Einsatz in Draufsicht, Fig.4 eine zweite Ausführungsform des Einsatzes in Ansicht und Draufsicht.
  • Der als Hohlzylinder ausgebildete Einsatz 2 mit einem entsprechend kleineren Durchmesser als der Kochtopf i ist mit seinem unteren Ende in einen ihm mit seinem Innendurchmesser entsprechenden, n4he dem Kochtopfboden innen im Kochtopf umlaufenden Haltering 3 ,eingesetzt oder eingeschraubt. Am oberen Rande des Einsatzes sind Überlaufschlitze 4 od. dgl. angeordnet- Der Hohlraum zwischen dem eingesetzten Hohlzylindereinsatz 2 und dem Kochtopf i ist oben durch einen am oberen Rand des Hohlzylindereinsatzes 2 angebrachten Abdeckring 5 verschlossen. Das zum Kochen in den Einsatz 2 eingebrachte Speisegut 6 steigt beim Kochen hoch und ergießt sich beim Überkochen durch die Überlaufschlitze 4 in den zwischen dem Einsatz 2 und der Wandung des Kochtopfes i gebildeten Ringhohlraum 7, in dem es weiter mitkochen kann. Auf diese Weise wird erreicht, daß das überkochende Speisegut nicht aus dem Kochtopf i heraustreten kann. Nach Beendigung des Kochvorganges wird der Einsatz 2 aus dem Kochtopf i herausgenommen, wobei sich das übergelaufene, in dem Ringhohlraum 7 befindliche Speisegut mit dem im Kochtopf i befindlichen Speisegut wieder vereinigt.
  • Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung besteht der Einsatz 2 aus'zwei ineinandersteckenden, ungleich langen Hohlzylindern 2a, 2b. Das innerhalb des längeren äußeren Hohlzylinders 2a liegende untere Ende des kürzeren Hohlzylinders 2b ist durch eine Ringwand 3" mit dem äußeren Hohlzylinder 2a fest verbunden zur Bildung des Überlaufauf fanghohlraumes 7. Die Überlaufschditze 4 od. dgl. sind in der Nähe des oberen Randes des inneren Zylinders 2b angeordnet. Der Ringhohlraum 7 zwischen den beiden Zylindern 2a, 2b ist durch einen am oberen Ende angeordneten abnehmbaren Ring 5a verschließbar.
  • Zum Kochen wird der 1?insatz 2 in einen normalen Kochtopf eingesetzt und (las Speisegut in den Hohlraum des inneren liolilzylin(lers 2b cillgefiillt. Beim Kochen steigt das Speisegut in (lern inneren Hohlzylinder 2b hoch und ergießt sich. sowei t es überkocht, durch die überlaufschlitze .4 od. dgl. des inneren Hohlzylinders 2b in den ltingliolllraum 7 zwischen den beiden Einsatzzylindern 2a, 2b und kocht hierin ebenso wie das übrige Speisegut weiter mit. Nach dem Kochen wird der Einsatz 2 herausgenommen und das in den Ringhohlraum 7 übergekochte Speisegut in den Kochtopf zurückgebracht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhütung des Ül>erkochens von Speisegut in Kochtöpfen mit Hilfe eines Einsatzes, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einsatz (2) ein das kochende Speisegut umgebender, vom Topfboden getrennter Üherlaufauffang,hohlraum (7) gebildet ist, der in seinem obersten Teil durch Überlaufschlitze, -löcher (4) od. dgl. finit dem das Speisegut enthaltenden Topfteil in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hohlzylinder ausgebildete, einen entsprechend kleineren Durchmesser als der Kochtopf (i) auf%yeisende Einsatz (2) in einen ihm mit seinem Innendurchmesser entsprechenden, nahe denn Kochtopfboden innen im Kochtopf (i) umlaufenden Haltering (3) eingesetzt oder eingeschraubt ist, während die Oberlaufschlitze (4) od. dgl. in der Nähe seines oberen Randes angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (7) an seinem oberen Ende durch einen am oberen Rand des Einsatzes (2) angebrachten A1>deckring (5) verschließbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (2) aus zwei ineinandersteckenden, ungleich langen Hohlzylindern (2a, 2b) besteht, wobei (las innerhalb des längeren äußeren Hohlzylinders (2a) liegende untere Ende des inneren kürzeren Hohlzylinders (2b) zur Bildung des Üherlaufauffanghohlraumes (7) durch eine Ringwand (3a) finit dem äußeren Zylinder (2a) fest verliuiideil ist, während die Überlaufschlitze (4) od. dgl. in der Nähe des oberen Randes des inneren Zylinders (2b) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (7) zwischen den beiden Zylindern (2a, 2b) am oberen Ende durch einen abnehmbaren Ring (5a) verschließbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrifteil Nr. 3l (i 688, 327 335. 367 298, 345 153, 537 637.
DE1950H0003322 1950-06-08 1950-06-08 Vorrichtung zur Verhuetung des UEberkochens von Speisegut in Kochtoepfen mit Hilfe eines Einsatzes Expired DE844505C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE345153C (de) *
DE316688C (de) *
DE327335C (de) * 1919-01-14 1920-10-09 Otto Ebersbach Dampfkochapparat
DE367298C (de) * 1923-01-19 Bing Werke Vorm Gebr Bing A G Trichterfoermiger Einsatz mit Steigrohr fuer Kochtoepfe zur Verhuetung des UEberkochens von Fluessigkeiten
DE537637C (de) * 1930-04-29 1931-11-05 Willem Keller Mit einem sich nach unten erweiternden Steigtrichter versehener Verschlussdeckel fuer Milchkochgefaesse

Patent Citations (5)

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DE327335C (de) * 1919-01-14 1920-10-09 Otto Ebersbach Dampfkochapparat
DE537637C (de) * 1930-04-29 1931-11-05 Willem Keller Mit einem sich nach unten erweiternden Steigtrichter versehener Verschlussdeckel fuer Milchkochgefaesse

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