DE84374C - - Google Patents
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- DE84374C DE84374C DENDAT84374D DE84374DA DE84374C DE 84374 C DE84374 C DE 84374C DE NDAT84374 D DENDAT84374 D DE NDAT84374D DE 84374D A DE84374D A DE 84374DA DE 84374 C DE84374 C DE 84374C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/003—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
- A01B69/005—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection by an additional operator
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der in den Patentschriften Nr. 63542 und 75756 dargestellten Kartoffelzustreichmaschine
ist eine Schar- oder Messersteuerung beschrieben.
Da in der Praxis diese Steuerung bei den häufig ziemlich grofsen Abweichungen der Zugthiere
nicht genügte, sind nachstehend beschriebene Aenderungen vorgenommen worden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Maschine mit den Neuerungen im Längsschnitt,
Fig. 2 im Grundrifs dar.
Aus Fig. ι ist die Radachse e mit den um die Achse drehbaren Lagern d ersichtlich, in
welchen letzteren früher die die Schare tragende Schiene b seitlich verschiebbar ruhte.
Nach der neuen Anordnung sind mit den Lagern d seitlich drehbar zwei parallel liegende
Flacheisenschienen b1 verbunden, an welchen die Schiene b ebenfalls drehbar befestigt ist
und mit der Radachse e und den beiden Flacheisenschienen b1 ein Parallelogramm bildet.
An der Schiene b sind in Hülsen b3 die Schare mit ihren Stielen drehbar gelagert. Die
Drehung der Schare erfolgt durch die Arme oder Kurbeln I1, die mit einander durch die
Schiene / drehbar verbunden sind. Letztere empfängt ihre seitliche Bewegung durch den
Handhebel g.
Dieser hat seinen Drehpunkt unter der Radachse e in i und ist mit einem Schlitz versehen,
welcher den auf der Schiene I befestigten Bolzen gl umfafst.
Wie aus der punktirten Zeichnung (Fig. 2) ersichtlich, werden die Schare durch die
Drehung des Handhebels g seitlich gedreht. Sobald diese Drehung erfolgt, werden die
Schare, und zwar augenblicklich, durch die Kraft der Zugthiere seitwärts verschoben und
setzen diese Seitwärtsbewegung so weit fort, bis die Arme Z1 wieder gerade in der Zugrichtung
stehen.
Die Einrichtung gestattet somit eine sicher wirkende Führung der Zustreichschare zwischen
den Reihen.
Um die Seitwärtsschiebung der Schiene b möglichst zu erleichtern, ist die in Patentschrift
Nr- 75756 beschriebene Niederdrückvorrichtung
dahin abgeändert, dafs die Niederdrückstangen α3 statt der Druckschiene α* Druckrollen
α4 tragen, welche auf den Schienen £2
Auflage finden. Diese Schienen b'2 sind an der nach hinten zweimal gekröpften Flacheisenschiene
b1 angenietet und der kreisförmigen Bewegung der Schiene b1 entsprechend gebogen.
Die Niederdrückstange α 3 hat an ihrem
unteren Ende einen Ansatz (Fig. 1), welcher die Schiene b'2 lose umfafst, zum Zwecke, das
Ausheben der Schare zu bewirken und die Druckrolle a4 in ihrer Lage zu erhalten.
Die beschriebene Steuerung der Schare läfst sich auch auf Hackmaschinen übertragen.
Die Messer oder Schare werden um die Achsen der Stiele drehbar eingerichtet, zu dem
gleichen Zwecke, durch die Drehung eine Seitenbewegung aller Schare durch die Zugthiere
herbeizuführen.
Fig. ι a der beiliegenden Zeichnung stellt die Maschine im Längsschnitt, Fig. 2 a im Grundrifs
dar. Fig. 3 a, 3 b, 3 c zeigen Einzelheiten.
Aus Fig. 2 a ist die Radachse e mit dem darauf ruhenden Rahmen e1 ersichtlich. Ver-
mittelst der auf dem Bock ρ (Fig. ι a) ruhenden
und zwischen zwei Schienen geführten Handhebel gg läfst sich der Rahmen e1, mit welchem
der Bock ρ verbunden ist, auf und nieder bewegen.
Gleichzeitig wird durch die
Handhebel g der die Schare tragende senkrecht stehende Rahmen b (Fig. ι a) hoch und nieder
bewegt, da sich der ganze Rahmen e1 um die
Fahrräder dreht.
Mit den an der vorderen Seite des Rahmens e1 befindlichen Lagern d sind zwei Zugstangen
b1 seitlich drehbar verbunden, an welchen der die Schare tragende Rahmen b
ebenfalls seitlich drehbar befestigt ist und mit der vorderen Seite des Rahmens e1 und den
beiden Zugstangen bl ein Parallelogramm bildet. An dem Rahmen b sind in Lagern b3 die
Schare oder Messer mit ihren Stielen drehbar.
Die Drehung der Schare erfolgt durch die Lenker Z1, die mit einander durch die Schiene /
drehbar verbunden sind, welche letztere ihre seitliche Bewegung durch die Handhebel g
empfängt. Diese haben ihre Drehpunkte auf dem Rahmen e1 in ii und sind mit Schlitzen
versehen, welche die auf der Schiene / befindlichen Bolzen g1 g1 (Fig. 2 a) umfassen.
Die Schare werden durch die Drehung der Handhebel g seitlich gedreht.
Sobald diese Drehung erfolgt ist, werden die Schare, und zwar augenblicklich durch die
Kraft der Zugthiere, seitwärts verschoben und setzen diese Seitenbewegung so weit fort, bis
die Lenker Z1 wieder gerade in der Zugrichtung
stehen. Die Einrichtung gestattet somit eine schnell wirkende sichere Führung der Hackschare
zwischen den Reihen.
Bei den mit Streichblechen versehenen Hackscharen, sogenannten Hä'ufelkörpern (s. Fig. ι b
und 2b), genügen die Streichbleche, um den Widerstand des Erdbodens aufzunehmen und
dadurch die oben beschriebene Wirkung hervorzubringen.
Bei einfachen Hackmessern oder Gänsefüfsen, wie in Fig. ia und 2 a dargestellt, werden
leicht in den Erdboden einschneidende Sohlenmesser s nach hinten in der Zugrichtung
stehend angebracht, die nun ebenfalls bei der geringsten Drehung eine sofortige Seitenbewegung
der Schare herbeiführen. Die Kraft dieser Steuerung ist so grofs, dafs nicht einmal
alle Schare mit Sohlenmessern ausgerüstet zu sein brauchen.
Fig. 3 a (von vorn), Fig. 3 b (von der Seite), Fig. 3 c (von oben) zeigen eine Vorrichtung,
um nöthigenfalls den Rahmen e1 z. B. zum Transport festzustellen. Zu dem Zweck ist an
dem Rahmen e1 ein Bügel e2 angebracht, in welchem ein an den Armen ο ' befestigter
Schieber o1 beim Heben und Senken des Rahmens e1 auf und nieder bewegt wird.
Durch entsprechend angebrachte Löcher wird mittels eines Bolzens o2 die gewünschte Stellung
festgehalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Steuerung der Schare für Kartoffelzustreich- oder für Hackmaschinen, bei welcher die mit Streichblechen versehenen Schare oder die mit Sohlen versehenen Messer mittels an ihren Stielen festsitzender Arme ll und einer diese Arme verbindenden Querschiene / von dem Handhebel g aus um die Achsen der Stiele gedreht werden können, zum Zwecke, durch die Drehung eine Seitenbewegung aller Schare durch die Zugthiere herbeizuführen.
- 2. An der Maschine nach Anspruch 1 ein aus der die Schare tragenden Schiene b, zwei Zugstangen b1 und der Radachse oder der vorderen Seite des Rahmens e1 bestehendes Parallelogramm, zum Zwecke, die unter Anspruch 1 beschriebene Seitenbewegung der Schare zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84374C true DE84374C (de) |
Family
ID=356603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84374D Active DE84374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84374C (de) |
-
0
- DE DENDAT84374D patent/DE84374C/de active Active
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