DE841850C - Lastenfahrzeug oder Lastzug mit durch Fluessigkeitsmotoren angetriebenen Treibraedern - Google Patents

Lastenfahrzeug oder Lastzug mit durch Fluessigkeitsmotoren angetriebenen Treibraedern

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DE841850C
DE841850C DEK3612A DEK0003612A DE841850C DE 841850 C DE841850 C DE 841850C DE K3612 A DEK3612 A DE K3612A DE K0003612 A DEK0003612 A DE K0003612A DE 841850 C DE841850 C DE 841850C
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DE
Germany
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oil
truck
drive
lines
vehicle
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Expired
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DEK3612A
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English (en)
Inventor
Theodor Klatte
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THEODOR KLATTE FA
Original Assignee
THEODOR KLATTE FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/10Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/02Trailers with driven ground wheels or the like driven from external propulsion unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Lastenfahrzeug oder Lastzug mit durch Flüssigkeitsmotoren angetriebenen Treibrädern Die Wirtschaftlichkeit der bekannten Lastfahrzeuge und insbesondere der Lastzüge wird dadurch beeinträchtigt, daß die Antriebsmaschinen, die stets für die größtzulässige Belastung bzw. für die gnößtzulässige Anzahl von Anhängefahrzeugen bemessen sein müssen, bei geringeren Belastungen nicht wirtschaftlich arbeitet). Diesen Übelstand läßt sich erfindungsgemäß hei solchen Fahrzeugen mit einfachen und wenig kostspieligen Mitteln abhelfen, bei denen der Antriebsmotor unmittelbar mit einer Olpu-inpe gekuppelt ist und das 01 über Rohrleitungen zu den mit öldruckmotoren ausgerüsteten Triebrädern geleitet wird.
  • Nach der Erfindung geschieht das dadurch, <iaß (las Antriebswerk des Fahrzeuges oder der Zugmaschine mindestens zwei unabhängig voneinander arbeitende, aus je einem Motor und einer Ölpumpe bestehende Maschinensätze enthält, von denen jeder, einzeln oder mit einem beliebigen und. mit beliebig vielen anderen gemeinsam wirkend benutzbar ist. Vorzugsweise werden dabei die stufenlos regelbaren Ölpumpen der Antriebsmaschinensätze mit einem Ventil- und Schiebergerät verbunden, das als Kuppelgerät für die wahlweise Benutzung der einzelii oder gemeinsam arbeitenden Maschinensätze dient. Von diesem Kuppelgerät gehen dangt Ölleitungen möglichst zu jedem einzelnen Rad des Lastfahrzeuges bzw. der Zugmaschine und der Anhängerfahrzeuge und speisen. die mit diesem verbundenen 0ldruckmotoren. Durch diese Einrichtung wird einmal erreicht, daß man je nach Belastung eines Lastfahrzeuges oder je nach Anzahl und Belastung der Anhängerfahrzeuge so viel Antriebssätze in Benutzung nehmen kann, als nötig oder ausreichend ist, damit jeder Motor so weit ausgenutzt ist, daß er unter den wirtschaftlich günstigen Bedingungen arbeitet. Gleichzeitig wird aber auch erreicht, daß die tote Last, insbesondere der Zugmaschine bei Lastzügen, weitgehend gering gemacht werden kann, weil durch den Vielradantrieb die Bodenhaftung stets ausreichend ist. Schließlich ergibt sich der Nebenvorteil, daß die Betriebssicherheit wesentlich verbessert wird, weil man allenfalls mit dem Ausfall eines einzelnen Antriebsatzes zu rechnen hat, und beim Eintritt eines solchen notfalls mit dem anderen bzw. den anderen vorübergehend auskommen kann.
  • Bei Lastzügen ist es vorteilhaft, sämtliche Fahrzeuge mit durchlaufenden, an den Stirnseiten mit dem Nachbarfahrzeug kuppelbaren Ölleitungen zu versehen, von denen Zweigleitungen zu den Ölmotoren der Antriebsräder führen. Wie üblich laufen die Ölleitungen an den Kuppelstellen in nachgiebige Schläuche aus, die sich den Erfordernissen des Kurvenfahrens und der Straßenunebenheiten anpassen können und die mit bekannten Rückschlagventilen ausgerüstet sind, welche nach dem Entkuppeln die Leitungsenden abschließen.
  • Ein zusätzliches Anwendungsgebiet der Erfindung besteht darin, daß die Zugmaschine für Hilfszwecke ausnutzbar ist, beispielsweise für Kippeinrichtungen der Wagenkästen oder zum Antrieb von Hilfsmaschinen, wie Hebezeugen, Feuerlöschgeräten, Einrichtungen für die Müllabfuhr, Seilwinden od. dgl., während es nämlich sonst umständlicher Einrichtungen bedarf, wenn man die Antriebsmaschine eines Motorfahrzeuges zum Antrieb von Hilfsmaschinen oder Kippeinrichtungen nutzbar machen will. Dies wird praktisch nahezu undurchführbar, wenn sich die Einrichtungen auf den Anhängern befinden, während es bei den Fahrzeugen nach der Erfindung sehr einfach dadurch zu erreichen ist, daß auch die Hilfseinrichtungen oder Hilfsmaschinen mit Öldruckmotoren ausgerüstet werden, die durch Umschaltventile an die Üldruckleitungen anschließbar sind. Ihre Antriebsgeschwindigkeit kann dabei in einfacher Weise stufenlos regelbar gemacht werden. Die Tatsache, daß die Anhängerfahrzeuge, auf denen man die Hilfsmaschinen aufbaut, als solche sehr billig herstellbar sind, gewährleistet eine hohe Wirtschaftlichkeit, selbst wenn jedes Fahrzeug mit seiner Hilfsmaschine lange Betriebspausen hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Lastzuges nach der Erfindung und eines Anhängerfahrzeuges mit Hilfsmaschine ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i und 2 schematische Darstellungen des Lastzuges von der Seite von oben gesehen, Fig. 3 in größerem Maßstab ein Kuppelstück mit Rückschlagventilen und Fig. 4 und 5, gleichfalls in größerem Maßstab, von der Seite bzw. von oben gesehen, ein Anhängerfahrzeug mit einem Hebezeug.
  • Durch die Fig. i und 2 ist ein Lastzug mit zwei Anhängern dargestellt. Die Zugmaschine i trägt zwei Motoren 2 und 3, die mit den Ölpumpen 4 bzw. 5 zusammengeflanscht sind. Die Rohrleitungen der Ölpumpen führen zu dem Ventilkasten 6, und von diesem führen Rohrleitungen 7 und 8, bzw. 9 und .io zu sämtlichen Rädern i i der Zugmaschine, bzw. den Rädern 12 der Anhänger. Die in den Rädern i i und 12 eingebauten Ölmotoren sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Rohrleitungen durchlaufen die einzelnen Fahrzeuge und sind an deren Stirnseiten durch Schläuche 13 und Kupplungen 14 miteinander verbunden. In bekannter Weise sind. Rückschlagventile 15 vorgesehen, die nach dem Lösen der Schlauchkupplungen das Ausfließen von Öl verhindern. Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab eine derartige Kupplung im Längsschnitt.
  • Auf Fig.4 ist als Beispiel einer von einem Ölmotor angetriebenen Hilfsmaschine ein auf einem Anhänger aufgebauter Kran dargestellt. Durch die Leitungen 16 und 17 wird das Öl von der Zugmaschine dem Anhänger zu- bzw. aus dem Anhänger abgeführt. Das zugeführte Öl kann durch ein Umschaltventil i9 wahlweise den Ölmotoren der Antriebsräder 18 oder der Kranhubmaschine 2o zugeführt werden. Mit dem Handrad 21 ist die Übersetzung zwischen Ölpumpe und Ölmotor 2o stufenlos regelbar.
  • In entsprechender Weise können auch andere Hilfsmaschinen der Anhänger, z. B. Kippeinrichtungen für den Wagenkasten angetrieben werden.

Claims (6)

  1. PAT#ENTANSPRLCHE: i. Lastfahrzeug oder Lastzug, bei dem die Antriebsleistung über ein, gleichzeitig als stufenloses Getriebe arbeitendes ölpumpen-Ülmotoren-Aggregat auf die Triebräder übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebswerk mindestens zwei unabhängig voneinander arbeitende, aus je einem Motor (2 oder 3) und einer Ölpumpe (4 oder 5) bestehende Maschinensätze enthält, von denen jeder einzeln oder mit beliebigen und beliebig vielen anderen gemeinsam wirkend benutzbar ist.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch i, gekennzeichnet, durch ein mit den Ölleitungen seiner Antriebsmaschinensätze (2, 4 und 3, 5) verbundenes Ventil- und Schiebergerät (6) als Kuppel.gerät für die wahlweise Benutzung einzeln oder gemeinsam arbeitender Maschinensätze.
  3. 3. Lastzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Anhängerfahrzeug mit Ölmotorenantrieb ausgerüstet und durch Schlauchkupplungen unmittelbar oder mittelbar mit der Zugmaschine verbunden ist.
  4. 4. Lastzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeuge durchlaufende, an den Stirnseiten mit dem Nachbarfahrzeug kuppelbare Ölleitungen (7, 8) haben, von denen Zweigleitungen (9, io) zu den Ölmotoren der Antriebsräder führen.
  5. 5. Lastzug oder Fahrzeug nach Anspruch i bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rad mit einem Ölmotor ausgerüstet ist (Fig. 2).
  6. 6. Lastzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zugmaschine oder den Anhängerfahrzeugen angeordnete Hilfsmaschinen wie Hebezeuge, Seilwinden, Feuerlöschgeräte od. dgl. mit an die Öldruckleitungen des Antriebsaggregates angeschlossenen Ölmotoren ausgerüstet sind.
DEK3612A 1950-06-06 1950-06-07 Lastenfahrzeug oder Lastzug mit durch Fluessigkeitsmotoren angetriebenen Treibraedern Expired DE841850C (de)

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