DE8417C - Kaffeebrenner - Google Patents
KaffeebrennerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N12/00—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
- A23N12/08—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
- A23N12/10—Rotary roasters
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
1878.
Klasse 82.
CARL BRENNER in DORTMUND. Kaffeebrenner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1878 ab.
Der Kaffeebohnenbrermer besteht aus einem
Viergespann α mit einem Deckel b und aus einer Trommel c mit Axe d und Kurbel e.
Das Viergespann α ist am oberen Ende quadratisch und hat zwei verticale und zwei schräge
Seitenwände, welche 130 mm hoch sind; die Quadratseite beträgt 390 mm. An die beiden
schrägen Seiten wände ist je ein Handgriff aus Eisenblech genietet.
Die beiden verticalen Seitenwände enthalten je einen halbkreisförmigen Ausschnitt als Axenlager.
Zur Verbreiterung dieser Lager sind an den äufseren Seiten zwei halbkreisförmige Eisenringe
/ von 20 mm Stärke, 20 mm Breite und einem äufseren Radius von 37,5 mm angenietet.
Der Deckel b, in der Form eines halben hohlen Cylinders mit zwei verticalen Kopfwänden,
ist mit dem Viergespann α durch zwei Scharniere verbunden, und zwar an einer der
schrägen Seitenwände des letzteren. Oben auf dem Deckel ist ein Handgriff befestigt, um ihn
leicht auf- und zuklappen zu können. An den verticalen. Kopfwänden des Deckels sind ebenfalls
zwei halbkreisförmige Ausschnitte angebracht, um einen dichten Verschlnfs zwischen
Viergespann, Deckel und Axe zu ermöglichen.
Die Trommel c, welche mit der Axe durch Eisenhülsen und Stifte verbunden ist, hat an
ihrem äufseren Umfange eine rechteckige Oeffnung mit Schieber g. Im Innern der Trommel,
der Oeffnung gegenüber, sind zwei zackenförmige Stege h h befestigt.
Die Axe d ist hohl und soweit sie in der Trommel liegt, durchlöchert; an einem Ende
ist sie mit der Kurbel e verbunden, wodurch sie dort geschlossen ist, während das andere
Ende offen bleibt.
Die Stärke des Eisenblechs an der Trommel c und dem Deckel b beträgt 1,12s mm, die des
Viergespanns a 1,5 mm. Die Wandstärke der Axe beträgt 6 mm, der äufsere Durchmesser
35 mm·
Das Viergespann α mufs beim Tafelherd in den quadratischen Ausschnitt der Ofenplatte
passen; beim Sprungherde mufs die Ofenplatte abgenommen werden, und wird für diesen Fall
eine Platte direct an das Viergespann α genietet.
Nachdem der Apparat auf das Feuer gesetzt ist, wird der Deckel b zurückgeklappt, die
Trommel c vermittelst des Schiebers g geöffnet, die Bohnen hineingeschüttet, Trommel und
Deckel wieder geschlossen, und jene durch die Kurbel e gedreht.
Die zackenförmigen Stege h h vermischen die Bohnen, verhindern das Rutschen derselben
am Umfange der Trommel und so ein ungleichmäfsiges Brennen. Durch die am Umfange der
hohlen Axe d befindlichen Löcher entfernt sich während des Drehens der Trommel der mit
den Bohnen vermischte Staub.
Sind die Bohnen genügend gebrannt, was durch Zurückklappung des Deckels b und Oeffnen
der Trommel c leicht zu ersehen, so hebt man bei zurückgeschlagenem Deckel, die Axe
an beiden Enden anfassend, die Trommel aus ihrem Lager und legt sie über einen hölzernen,
oben offenen Kasten, in der Gröfse des Viergespanns, welcher an zwei gegenüberstehenden
Seiten eingeschnittene, halbkreisförmige Kerben hat. Sodann öffnet man die Trommel und
dreht dieselbe vermittelst der Kurbel so weit herum, bis die Oeffnung nach unten kommt
und die Bohnen in den Kasten fallen.
Das Brennen geschieht durch diesen Apparat fast ganz geruchlos und ohne Geräusch; die
Bohnen quellen stark auf und bekommen einen fettigen Glanz; der Gewichtsverlust beträgt
höchstens 10 pCt. Der Apparat ist für kleinere Specereihändler bestimmt und ist daher die
Trommel für 12 '/2 kg Bohnen eingerichtet,
welche in 25 Minuten gebrannt werden können. Das Gewicht des Brenners beträgt 13 '/2 kg.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine bei vorher beschriebenem Kaffeebrenner angewendete siebartig durchbrochene Axe.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8417C true DE8417C (de) |
Family
ID=285939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8417D Active DE8417C (de) | Kaffeebrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8417C (de) |
-
0
- DE DENDAT8417D patent/DE8417C/de active Active
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