DE84136C - - Google Patents

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DE84136C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/062Mashing apparatus with a horizontal stirrer shaft
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung stellt eine weitere Ausbildung der aus der amerikanischen Patentschrift Nr. 404532 bekannt gewordenen Maischmaschine mit durch hydraulischen Druck zu hebender Maischvorrichtung dar, und zwar besteht die Verbesserung dieser Maschine im wesentlichen in der Verbindung des hydraulischen Kolbens mit der die Arbeitstheile tragenden Büchse in der Weise, dafs die Büchse sammt den mit derselben verbundenen Theilen stets der Bewegung des Kolbens nach auf- und abwärts folgt und nicht etwa in der gehobenen Lage bleibt, während der Kolben nach abwärts geht, wie dies bei der Einrichtung des vorerwähnten amerikanischen Patents deshalb der Fall ist, weil die die Rührvorrichtung tragende Muffe auf dem oberen Ende des in senkrechtem Sinne beweglichen Kolbens aufliegt, ohne mit diesem verbunden zu sein-. Infolge dessen kommt es öfters vor, dafs beim Betriebe der Maschine, wenn die Arbeitstheile sich in der gehobenen Lage befinden, die zwischen der Antriebswelle und der die Rührvorrichtung tragenden Muffe stattfindende Reibung so grofs ist, dafs die Rührvorrichtung selbst nach erfolgtem Herabgehen des Kolbens oben bleibt. Wenn nun die Maschine zum Stillstand gelangt, dann fällt infolge der dadurch aufgehobenen Reibung zwischen Antriebswelle und Muffe die ganze Rührvorrichtung plötzlich herab, was eine Beschädigung der Maschine zur Folge haben kann.
Diesem Uebelstande ist bei vorliegender Erfindung vorgebeugt, indem der Kolben mit dem die Rührvorrichtung tragenden drehbaren Theile derart verbunden ist, dafs sich dieser Theil gegenüber dem Kolben wohl drehen, dafs sich aber der eine Tbeil dem anderen gegenüber nicht heben und senken kann. Zu diesem Zwecke ist eine besondere Kuppelungsvorrichtung vorgesehen, indem die in der Zeichnung mit 27 bezeichnete Büchse an ihrem unteren Ende mit einer Ringnuth ausgestattet ist, in welche Zungen 38 der halbrunden Platten 39 eintreten, die an dem Triebrade 2 5 befestigt sind. Wie ersichtlich, läfst diese Kuppelungsvorrichtung wohl eine Drehbewegung der Büchse gegenüber dem Kolben zu, verhindert aber eine gegenseitige Längsbewegung beider Theile. Infolge dessen geht jedesmal die Büchse 27 sammt den mit ihr verbundenen Theilen aus der gehobenen Lage zusammen mit dem Kolben allmälig und sanft herab.
Die weitere Einrichtung des Maischbottichs, welcher in der Zeichnung durch die Fig. 1, 2 und 5 im senkrechten mittleren Schnitt bezw. im Aufrifs und im waagrechten Schnitt (nach 5-5 der Fig. 4) und durch die Fig. 3 und 4 hinsichtlich verschiedener Einzelheiten dargestellt ist, ist folgende:
In dem Lager 2 ist auf dem Fundament 1 das eine Ende der Antriebswelle 3 gelagert, auf der das Kegelrad 4 in Eingriff mit dem gröfseren Kegelrade 5 aufgekeilt ist, welch letzteres auf der Hauptwelle 6 der Maschine befestigt ist. Unten ruht die Welle 6 im Lager 7 auf dem Fundamentstück 1, von wo aus sie sich in senkrechter Richtung durch den Maischbottich 8 hindurch erstreckt.
Am Boden des Bottichs ist, nach oben und unten reichend, ein Cylinder angebracht, der
aus den beiden Theilen 12 und 13 besteht, von denen der untere Theil mit einem Rohre 14 verbunden ist, durch welches Flüssigkeit unter Druck in den Cylinder hinein- und aus demselben herausgeleitet wird, zu dem Zwecke, einen Kolben 15 in Thätigkeit zu setzen. Durch diesen rohrförmigen Kolben ist die Welle 6 hindurchgeführt.
16 und 17 sind Dichtungsringe, 18 und 19 Ringe zum Zusammendrücken derselben und 21 Bolzen für die letzteren.
In den Seiten des Kolbens sind zwei der Länge nach verlaufende Nuthen 22 (Fig. 3 und 4) und oben am Cylinder durch Bolzen oder dergleichen zwei T-förmige Blöcke 23 angebracht, deren Zapfen 24 durch Schlitze in den Cylinderseiten hindurchreichen und in die Nuthen des Kolbens eintreten, wodurch dieser an der Drehung verhindert wird, während er sich andererseits in seiner Längenrichtung innerhalb bestimmter Grenzen frei bewegen kann.
Oben am Kolben ist das Stirnrad 25 fest aufgekeilt (Keil 26); da der Kolben sich nicht drehen kann, so kann sich auch dieses Stirnrad nicht drehen.
Oberhalb des Stirnrades 25 ist die Welle 6 von einer Büchse 27 eingeschlossen, welche lose auf der Welle sitzt, so dafs sie in der Längenrichtung der letzteren sich frei bewegen kann, wogegen sie an einer Drehung durch Keil und Nuth verhindert wird. An dieser Büchse sitzen die starken Querarme 28 mit den herabhängenden Armen 29 an ihren Enden, welche die Lager 30 für die Aufsenenden der Rührwellen 31 tragen, während die Lager 32 für die Innenenden dieser Wellen durch die Büchse 27 getragen werden. Auf den Wellen 31 sitzen die Stirnräder 33 in Eingriff mit dem Stirnrade 25, wodurch die Drehbewegung der Rührwellen hervorgerufen wird.
Die .Lagerarme 29 sind mit nach unten reichenden Verlängerungen 34 versehen, welche bis unter die Lager 30 hinabreichen, und deren untere Enden mit den Rührplatten 3 5 versehen sind, deren innere Enden an den unteren Enden der Hängearme 36 befestigt sind, welche an den kurzen Armen 37 der Büchse 27 sitzen.
Nach Einlassen des im Maischbottich zu behandelnden Materials setzt man die Arbeitstheile in bekannter Weise in Bewegung und kann dann durch Einlassen von Wasser in die hydraulische Vorrichtung die Büchse 27 mit der Rührvorrichtung beliebig weit heben und durch Ablassen des Wassers senken, so dafs die Flügel der in Umdrehung versetzten Rührwellen 31 so weit, wie erforderlich, in die Masse eintauchen können. Wenn dann die Maschine bei gehobener Lage des Kolbens zum Stillstand gebracht wird, so bleibt die Rührvorrichtung in dieser gehobenen Lage stehen und kann, da sie mit dem Kolben in beschriebener Weise verbunden ist, nicht, wie bei der Maschine des eingangs erwähnten älteren Patents, herabfallen und Schaden anrichten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maischapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf- und abbewegliche Kolben (15) mit dem die Rührvorrichtung tragenden drehbaren Theile (27) durch eine Kuppelungsvorrichtung (39, 38) derart verbunden ist, dafs die Rührvorrichtung sich wohl gegenüber dem Kolben drehen, dafs sich aber der eine dieser Theile nicht gegenüber dem anderen heben und senken kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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