DE840325C - Zahlen-Vergleichsvorrichtung fuer statistische Maschinen u. dgl. - Google Patents

Zahlen-Vergleichsvorrichtung fuer statistische Maschinen u. dgl.

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DE840325C
DE840325C DEP2971A DE0002971A DE840325C DE 840325 C DE840325 C DE 840325C DE P2971 A DEP2971 A DE P2971A DE 0002971 A DE0002971 A DE 0002971A DE 840325 C DE840325 C DE 840325C
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Norman Geoffrey Holden
Arthur Thomas
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Powers Samas Accounting Machines Ltd
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Powers Samas Accounting Machines Ltd
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf statistische Maschinen uiicl insbesondere auf Vorrichtungen zum Vergleichen von Zahlen.
Eine Vorrichtung zum Vergleichen von zwei Zahlen gemäß nachfolgender Beschreibung arbeitet in zwei Stufen, um zu bestimmen, welche die größere ganze Zahl und welche die kleinere ist. Während der ersten Stufe werden die Ziffern von gleichem Stellenwert verglichen, und es wird eine Angabe darüber gegeben, welche Ziffer den größeren Wert in jedem so verglichenen Paar hat.
Während der zweiten Stufe werden die während der ersten Stufe erhaltenen Angaben des stellenwertmäüigen Vorrangs untersucht, um festzustelleii, welche Zahl die erste höhere Stellenwertziffer enthält, und zwar von links nach rechts, d. h. vom höchsten zum niedrigsten Stellenwert betrachtet.
Von dieser Untersuchung wird eine Angabe darüber gegeben, welche der beiden ganzen Zahlen den größeren numerischen Wert hat.
Die Erfindung geht von einer Zahlenvergleichsvorrichtung aus, welche zwei Sätze von differential einstellbaren Registriergliedern für die Stellenwertzahl sowie eine Mehrzahl von Schiebern aufweist, die mit einem entsprechenden Registrierglied eines jeden Satzes eine Arbeitsverbindung haben, so daß sie dadurch entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds in der Einstelking der beiden Registrierglieder bewegt werden.
Gemäß der Erfindung sind Anzeigevorrichtungen vorgesehen, die als Ergebnis der Schieberbewegung entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds zwischen den von den Registriergliedern registrierten Zahlen einstellbar sind. Auf die Be-
weguiig der Schieber ansprechende Mittel dienen dazu, die Einstellung dieser Anzeigevorrichtungen zu bestimmen.
Jedes differential einstellbare, die Stellemvertzahl registrierende Glied kann einen hin und her bewegbaren Teil aufweisen, der differential einstellbar ist, um die Ziffern ο bis 9 darzustellen. Die hin und her gehenden Teile sind paarweise und parallel zueinander angeordnet und an ihren benachbarten Enden mit den Armen eines schwenkbaren, T-förmig gestalteten Gliedes verbunden, so daß dieses nach der einen oder anderen Seite von einer Mittelstellung entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds zwischen den beiden von den hin und her gehenden Teilen eines Paares registrierten Ziffern verschwenkt wird.
Bei einer Ausführungsform gemäß der Erfindung weisen die Anzeigevorrichtungen ein Paar senkrecht auf und ab gehende Anschläge sowie Mittel auf, um die Einstellung dieser Anschläge zu bestimmen. Diese Mittel weisen für jeden Anschlag einen Satz schwenkbar gelagerter und gezahnter Platten auf, von denen einer für jeden Anschlag vorgesehen ist. Jede dieser Platten steht unter Federwirkung, so daß sie eine Winkelbewegung um ihren Lagerzapfen ausführen kann. Ferner weist die Vorrichtung ein Freigabeglied auf, welches die gezahnten Platten eines jeden Satzes entgegen der Wirkung ihrer zugehörigen Federn zurückhält und in vorbestimmten Zeitintervallen so beeinflußt, daß die Platten freigegeben und der Wirkung der genannten Federn ausgesetzt werden. Ein Lenker verbindet hierbei eine jede gezahnte Platte mit ihrem zugehörigen Schieber, wobei dieser Lenker an der gezahnten Platte und am Schieber so angelenkt ist, daß er sich bei Betätigung der gezahnten Platte durch ihre Feder relativ zu dem Schieber bewegen kann.
Geeignete Mittel verbinden die Lenker eines jeden Satzes und können diese Verbindung bei der Bewegung des Schiebers aus seiner normalen oder neutralen Lage heraus unterbrechen. Ein mit jedem Schieber beweglicher Teil tritt bei der Bewegung des Schiel>ers aus der normalen oder neutralen Lage heraus mit der entsprechenden gezahnten Platte des zugehörigen Plattenpaares in Eingriff und hält diese Platte entgegen der Wirkung ihrer Feder niedergedrückt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht hierzu in der Richtung des Pfeils A gesehen;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, wobei einige Teile der Klarheit halber fortgelassen sind;
Fig. 4 veranschaulicht schematisch das Arbeiten der die Anzeigeglieder steuernden Lenker; Fig- 5 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Fig. 4;
Fig. 6 veranschaulicht schematisch die Anzeigeglieder;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Fig. 6, in der Richtung des Pfeils B gesehen.
In Fig. 3 ist ein Paar differential einstellbarer Zifferregistrierglieder dargestellt, die als senkrecht verschiebbare Teile 1, 2 ausgebildet sind. Diese Schieber gehören zu zwei Schiebersätzen und werden durch Längsbewegung eingestellt, wobei jeder Schieber eines Paares den gleichen Stellenwert hat. Es ist also für die Einer, Zehner, Hunderter, Tausender usw. je ein Schieberpaar vorhanden.
Jedes Paar der Zifferregistrierglieder 1, 2 ist mit einem T-förmigen Glied 3 vereinigt, welches einen Schlitz 4 hat, mittels dessen es sich auf einer Stange 5, die an einer nicht dargestellten, vom Maschinenrahmen unterstützten Platte befestigt ist, verschieben und um diese verschwenken kann. An dem einen Ende eines jeden Arms des T-förmigen Gliedes 3 greifen Federn 7 an, die mit ihren anderen Enden an zwei Lagerböcken 8 verankert sind, die auf der Oberseite von abstandhaltenden Stangen 9 befestigt sind, welche die Endplatten 10, 11 der Vergleichungseinheit (Fig. 2) voneinander trennen. An den Lagerböcken 8 greifen ferner Federn 12 an, die auf die Registrierglieder ι und 2 einwirken.
Jedes Registrierglied 1 bzw. 2 ist mit einem Zapfen 13 versehen, der unter einen Arm des T-förmigen Gliedes 3 greift, wobei die Anordnung der Teile so ist, daß, wenn die Registrierglieder 1, 2 in eine Registrierstellung emporgehoben sind, die Zapfen 13 das T-förmige Glied 3 anheben. Wenn die Registrierglieder eines Paares angehoben werden, um gleiche Zahlen zu registrieren, wird das mit ihnen vereinigte T-förmige Glied senkrecht angehoben, wobei seine Arme in waagerechter Lage verbleiben. Wenn aber die auf einem Registrierglied des Paares registrierte Zahl verschieden von derjenigen ist, die durch das andere Registrierglied dieses Paares angegeben wird, so veranlaßt das die Zahl von größerem Wert registrierende Glied, daß das T-förmige Glied um die Stange 5 herum verschwenkt wird, da der Zapfen 13 an demjenigen Glied, das die Zahl von größerem Wert registriert, um einen größeren Betrag als das andere Glied des Paares angehoben wird. Das T-förmige Glied wird daher nach der einen oder anderen Seite von seiner Mittelstellung (Fig. 3, 4) je nach dem u0 Vorzeichen des Unterschieds zwischen den beiden von den Registriergliedern 1 und 2 registrierten Ziffern verschwenkt.
An dem unteren Ende des T-förmigen Gliedes 3 ist ein Zapfen 14 befestigt, dessen Schaft in einem Schlitz, 15 einer seitlich verschiebbaren Platte 16 liegt, die im nachsteilenden als Schieber bezeichnet werden soll.
Die Schieber 16 werden von an den Stangen 9 befestigten Kämmen 17 getragen und sind in diesen seitlich verschiebbar. Jeder Schieber 16 hat einen nach unten ragenden Teil 18, der aus einem Stück mit ihm besteht und als Anschlag wirkt. Die freien Enden dieser Anschläge 18 liegen in einem Kamm 19 (Fig. 3), welcher ihre seitliche Bewegung in einer vorbestimmten Bahn gewährleistet.
Zwei vim dem Schieber i6 hervorragende Zapfen 20, 21 liegen in Schlitzen 22, 23 von Verbindungslenkern 24, 25 (Fig. 3), die bei 26 bzw. 27 an gezahnten Platten 28, 29 angelenkt sind. Die Platten 28, 29 sind auf Spindeln 30, 31, welche in den Endplatten 10, 11 sitzen, frei gelagert, und ein an jeder Platte vorhandener Zahn 32 Hegt unter dem Kopf eines senkrecht auf und ab gehenden, T-förmig gestalteten Freigabegliedes 33. Die Platton 28, 29 werden gewöhnlich in der in Fig. 3 dargestellten Lage durch den Kopf dieses Freigabegliedes 33 entgegen der Wirkung von Federn 34 gehalten.
Jeder Lenker 24 hat auf der einen Seite eine Verbindungsplatte 35. während von seiner anderen Seite ein Zapfen 36 hervorragt (Fig. 3 und 5). Jeder Lenker 25 ist in ähnlicher Weise mit einer Platte 37 und einem Zapfen 38 versehen. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Bauart sind die den Registriergliedern 1, 2 eines Stellenwertes zugeordneten Platten 35, 37 so angeordnet, daß sie mit den Zapfen 36, 38 an den Lenkern 24, 25 des nächst höheren Stellenwertes in Eingriff kommen, und wenn sich die Schieber 16 alle in ihren normalen oder neutralen Stellungen, wie in Fig. 3 dargestellt, befinden, können sich die gezahnten Platten 28, 29 infolge der Einwirkung der Federn 34 alle frei um ihre Spindeln 30, 31 verschwenken, wenn das Freigabeglied 33 angehoben wird. Die gezahnten Platten 28, 29 werden von Kämmen 39, 40 geführt.
An dem einen Ende der Einheit ist eine feststellende Platte 41 (Fig. 1 und 6) in einer Lage vorgesehen, die derjenigen entspricht, welche von efem SchielxT 16, der in einer hinter ihm befindlichen Kolonne liegt, eingenommen wird. Zwei Winkelstücke 42, 43, die an dem oberen Teil der feststehenden Platte 41 befestigt sind, wirken als Führungen für zwei weitere Lenker 44, 45, die als Anzeigevorrichtungen wirken und anzeigen, welche der registrierten Zahlen die größere ist. Die Lenker 44, 45 sind, wie weiter unten noch näher beschrieben, als Ergebnis der Bewegung der Schieber 16 entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds zwischen den von den Registriergliedern 1,2 registrierten Zahlen einstellbar. Diese Lenker 44, 45 sind gleichfalls gelenkig mit den gezahnten Platten 28, 29 verbunden und tragen Anschläge 73, 74 (Fig. 6).
Das T-förmig gestaltete Freigabeglied 33 hat eine an ihm befestigte Platte 46, von der ein Zapfen 47 nach außen ragt, der mit einem Arm 48" (Fig. 2) eines an dem Maschinenrahmen bei 49 angelenkten Winkelhebels 48 im Eingriff steht. Der andere Arm des Winkelhebels trägt eine Rolle 50, die durch eine Feder 53 im Eingriff mit einer auf der Welle 52 sitzenden Steuerscheibe 51 gehalten wird. Die Welle 52 wird von dem Hauptantrieb der Maschine durch nicht dargestellte Mittel angetrieben, und das Freigabeglied 33 wird demzufolge in zeitlicher Beziehung zu der Einstellung der Registrierglieder 1, 2 zwangsläufig gesteuert. Auf der Welle ^2 sitzt ferner eine zweite Steuerscheibe 54, die auf eine Rolle 55 (Fig. 2) an einem auf einem Wellenstumpf 57 befestigten Arm 56 einwirkt. Auf diesem Wellenstumpf ist ein Klotz 58 frei gelagert, der einen Arm 59 trägt, an dessen oberem Ende ein Querstück 60 befestigt ist. Der Arm 59 wirkt wie ein Schlitten für zwei Antriebsglieder 61, 62, welche auf einem an dem oberen Ende des Arms 59 sitzenden Klotz bei 63 und 64 schwenkbar gelagert sind. Die Antriebsglieder 61, 62 sind mit Schwänzen 65, 66 versehen, die gewöhnlich durch Federn 69, 70 gegen Anschläge gehalten werden, die von den beiden Flächen 67, 68 des Querstücks 60 (Fig. 1) gebildet werden. Die Antriebsglieder werden auf die Enden von Kolben 71, 72 zu und von diesen wegbewegt, welche mit zwei Sätzen von Bowdenzügen vereinigt sind, welche dazu dienen, die Maschinenfunktidnen als Ergebnis des Arbeitens der Vergleichseinheit zu steuern.
Das zeitliche Arbeiten der Vorrichtung ist so, daß das Freigabeglied 33 in seine oberste Lage bewegt wird, bevor der Arm 59 nach rechts verschoben wird (Fig. 2).
Wenn während der ersten Stufe des Vergleichsvorgangs die Registrierglieder 1, 2 um gleiche Strecken verschoben worden sind, wodurch Gleichheit zwischen den zu vergleichenden Zahlen angegeben wird, so wird keiner der Schieber 16 seitlich bewegt werden, und die Anschläge 73. 74 können beide frei emporsteigen, wenn das Freigabeglied 33 angehoben wird. Wenn unter diesen Umständen der Arm 59 nach rechts (Fig. 2) bewegt wird, so bewegen sich die Lagerzapfen 63, 64 mit, und die unteren Enden der Antriebsglieder 61, 62 ruhen wirkungslos auf den Enden der Kolben 71, 72, während die ol>eren Enden der Antriebsglieder entgegen der Wirkung der Federn 69 und 70 unter die angehobenen Anschläge J3, 74 gelangen.
Wenn aber als Ergebnis der ersten Stufe des Vergleichsvorgangs ein Schieber 16 sich seitlich bewegt hat, so wird der zugehörige Anschlag 73 bzw. 74 in die Bahn des zugehörigen Antriebsgliedes 61 bzw. 62 gebracht, so daß bei einer Bewegung des Arms 59 nach rechts (Fig. 2) das Antriebsglied mit dem in seiner Bahn liegenden Anschlag in Berührung kommt. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung des Arms 59 hat somit zur Folge, daß das Antriebsglied entgegen der Uhrzeigerrichtung um seinen Lagerzapfen 64 verschwenkt wird und sein unteres Ende den dazugehörigen Bowdenzug betätigt.
Als Sicherungsvorkehrung gegen Verklemmen sind die Anschläge 73, 74 auf Platten 76, JJ angebracht, die an den Lenkern 44, 45 sitzen.' Eine einen toten Gang zulassende Verbindung, die einen Schlitz 78, einen Bolzen 79 und eine Feder 80 aufweist, ist zwischen den Platten 44 und 76 bzw. 45 und Jj derart vorgesehen, daß, wenn ein Antriebsglied 61 oder 62 unter einen Anschlag 73 bzw. 74 gelangt, sobald dieser gesenkt wird, der Anschlag sich in bezug auf den mit ihm vereinigten Lenker 44 oder 45 verschieben kann, wodurch ein Verklemmen verhindert wird.
Um die zweite Stufe des Vergleichsvorgangs klar verständlich zu machen, soll angenommen werden, daß sich einer der Schieber 16 aus seiner neutralen Lage (Fig. 4) nach links bewegt hat, wodurch angegeben wird, daß die von dem Registrierglied ι registrierte Zahl einen größeren Wert hat als die. von dem Registrierglied 2 des Paares angezeigte Zahl. Die \rerbindungsplatte 37 an dem Lenker 25 wird nach links (Fig. 4) und außer Eingriff mit dem Zapfen 38 an dem links danebenliegenden Lenker (Fig. 2) bewegt. Dieser Zapfen ist in Fig. 4 im Schnitt dargestellt. Der Zapfen 38 an dem winklig verschobenen Lenker verbleibt aber im Eingriff mit seiner zugehörigen Platte 37.
Die Verbindung zwischen den Lenkern 25 und 45 ist demzufolge unterbrochen, aber beim Arbeiten des Freigabegliedes 33 ist keine der gezahnten Platten 29 behindert, und es wird jede Platte 29 zusammen mit den Lenkern 25 und 45 angehoben.
Der Anschlag 74 wird somit aus der Bahn des Antriebsglieds 62 gebracht, und beim Arbeiten des Arms 59 werden die Kolben 72 durch das Antriebsglied 62 nicht betätigt.
Die seitliche Bewegung des Schiebers 16 nach links hat zur Folge, daß die Bodenkante seines nach unten ragenden Anschlags 18 über die obere Kante der zugehörigen gezahnten Platte 28 gleitet (Fig. 4). Die Platte 35 bewegt sich mit dem Lenker 24 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung, wird aber nicht außer Eingriff mit dem Zapfen 36 auf dem links danebenliegenden Lenker 24 (Fig. 2) gebracht; dieser Zapfen ist in Fig. 4 gleichfalls im Schnitt gezeigt. Der durch gestrichelte Linien angedeutete Zapfen 36 (Fig. 4) auf dem winklig bewegten Lenker 24 wird aber mit diesem Lenker verschol>en und gibt die Platte 35 an dem Lenker 24, mit dem sie zusammenarbeitet, frei.
Wenn somit das Freigabeglied 33 angehoben wird, werden die zwischen dem winklig bewegten Lenker 24 und dem Lenker 44 liegenden gezahnten Platten 28 einschließlich des Lenkers 44 an einer Aufwärtsbewegung gehindert, da der Anschlag 18 seine zugehörige gezahnte Platte 28 in der unteren Lage zurückhält, während die anderen Lenker 24 und Platten 28 an einem Emporsteigen infolge des Ineingrifftretens mit den Zapfen 36 und den damit vereinigten Verbindungsplatten 35 gehindert werden. Die Lenker 24 und Platten 28 auf der anderen Seite des im Winkel bewegten Lenkers 24 können frei emporsteigen, wenn sie von dem Glied 33 freigegeben werden, da der in Fig. 4 in gestrichelten Linien dargestellte Zapfen 36 auf dem im Winkel bewegten Lenker 24 mit seiner zugehörigen Verbindungsplatte 35 außer Eingriff bewegt wird.
Da der Lenker 44 beim Arbeiten des Freigabegliedes 33 an einöm Emporsteigen gehindert ist, verbleibt der Anschlag 73 in seiner unteren Stellung, so daß, wenn das Antriebsglied 61 durch den Arm 59 vorwärts bewegt wird, es mit dem Anschlag 73 in Eingriff kommt und hierdurch um den Zapfen 63 verschwenkt wird, so daß die ihm zugeordneten Kolben 71, wie oben erläutert, betätigt werden.
Bei dem soeben beschriebenen Arbeitsvorgang wurde der Einfachheit halber angenommen, daß nur einer der Schieber 16 aus seiner neutralen Lage heraus verschoben wurde. Praktisch werden aber mehrere Schieber aus ihrer neutralen Lage heraus bewegt, einige nach links (Fig. 4) und einige nach rechts, wobei die Richtung durch das Registrier- ! glied eines Paares bestimmt wird, welches die Stellenwertziffer von höherem Werte registriert. Unter diesen Umständen werden einige der gezahnten Platten 28 und einige Platten 29 in ihren unteren Stellungen durch die Anschläge 18 der Schieber 16 zurückgehalten, aber die gezahnte Platte 28 oder 29, die dem zugehörigen Lenker 44 oder 45 am nächsten liegt und durch einen Anschlag 18 zurückgehalten wird, bestimmt, welcher der Lenker 44 oder 45 in seiner unteren Stellung verbleibt, so daß der von ihm getragene Anschlag mit dem zugehörigen Antriebsglied in Eingriff kommt, um eine Betätigung der ihm zugeordneten Bowdenzüge zu veranlassen.
Als Beispiel des Arbeitens der Vergleichsvorrichtung soll angenommen werden, daß die Zahl 999 73: m't der Zahl 989 972 verglichen werden soll. Die Zahl 999 731 wird in demjenigen Satz der Registrierglieder eingestellt, der die senkrecht hin und her gehenden Teile 1 aufweist, und die Zahl 989 972 wird in dem die Registrierglieder 2 enthaltenden Satz eingestellt. Dieses Einstellen der Registrierglieder 1 und 2 stellt die erste Stufe der Vergleichsarbeit dar, indem diese Registrierglieder i, 2 nach erfolgter Einstellung, falls ein Unterschied in dem numerischen Wert zwischen zwei Ziffern derselben Stellenwertreihe vorhanden ist, bestimmen, welche der Ziffern die größere ist, und eine Angabe hierüber machen.
Bei dem betrachteten Beispiel sind die Ziffern in der Hunderttausenderstellenwertreihe beide eine Neun, und die Registrierglieder 1, 2, welche diese Ziffern registrieren, werden um gleiche Strecken verschoben, so daß der damit verbundene T-förmig gestaltete Teil 3 um den Zapfen 5 nicht verschwenkt wird und der damit verbundene Schieber 16 in seiner neutralen Stellung verbleibt (Fig. 3). In den Zehntausenderkolonnen hat aber die durch das Registrierglied 1 registrierte Ziffer Neun einen größeren numerischen Wert als die von dem Glied 2 registrierte Ziffer Acht, und der damit verbundene Schieber 16 wird somit nach links (Fig. 3) bewegt. In den Tausenderkolonnen ist wieder Gleichheit vorhanden, und es tritt keine seitliche Bewegung des Schiebers 16 ein, al)er in den Hunderter-, Zehner- und Einerstellenwertkolonnen hat jede der von den Gliedern 2 registrierten Ziffern einen größeren Wert als die von den Gliedern 1 registrierten. Demzufolge werden die zu diesen Kolonnen gehörigen Schieber 16 seitlich nach rechts (Fig. 3) bewegt. In der ersten Stufe des Vergleichsvorgangs ist also mittels der Schiel>er 16 eine Angabe hinsichtlich des Ranges der Ziffern in den Kolonnen desselben Stellenwerts gemacht worden.
Wenn während der zweiten Stufe der Vergleichsarbeit das Freigabeglied 33 angehoben wird, um
die Untersuchung der ganzen Zahlen für den Zweck ; (kr Bestimmung zu ermöglichen, welche Zahl den j größeren numerischen Wert hat, befindet sich der der Zehntausenderkolonne zugeordnete Schieber 16 in der in Fig. 4 wiedergegebenen Lage, und da er aus seiner neutralen Lage nach links verschoben wurde und der der ortsfesten Platte 41 zunächst liegende seitlich bewegte Schieber ist, steuert er die Bewegung der Anschläge 73, 74, mit dem Ergebnis, daß der Anschlag 74 aus der Bahn des Antriebsglieds 62 gebracht wird. Der Anschlag 73 verbleibt aber in der Bahn des Antriebsglieds 61, se» daß dieses veranlaßt wird, den Satz Kolben 71 zu betätigen. Während der zweiten Stufe des Ver- j gleichsvorgaugs hat somit der seitlich t>ewegte j Schieber 16, der der ortsfesten Platte 41 am nächsten liegt, die ganze Zahl von größerem numerischen Wert bestimmt und eine Angabe hierüber j mittels des Lenkers 44 und des von ihm getragenen Anschlags jt, gemacht.
Als weiteres Beispiel soll angenommen werden, daß die Zahl 666499 m't 666500 verglichen werden soll. Während der ersten Stufe des Vergleichsvorgangs werden die Zahlen in den beiden Sätzen der Registrierglieder 1, 2, wie oben beschrieben, eingestellt, und da zwischen den Ziffern in den Hunderttausender-, Zehntausender- und Tausenderkolonnen Gleichheit herrscht, findet keine seitliche Bewegung der Schieber 16 statt, die den Registriergliederpaaren zugeordnet sind, welche die Ziffern in diesen Stellenwertkolonnen registrieren. In der Hunderterkolonne ist die von dem Registrierglied 2 registrierte Ziffer Fünf größer als die von dem Glied 1 registrierte Ziffer Vier, so daß der damit verbundene Schieber 16 nach rechts (Fig. 3) verschol>en wird.
In den Zehner- und Einerkolonnen ist jede der
von den Gliedern 1 registrierten Ziffern größer als die Ziffern, die von den Gliedern 2 registriert werden. Demzufolge werden die damit vereinigten Schieber 16 nach links (Fig. 3) bewegt.
Während der zweiten Stufe des Vergleichsvorgangs ist. wenn das Freigabeglied 33 angehoben wird, der der Hunderterkolonne zugeordnete Schieher der seitlich bewegte Schieber, welcher der feststehenden Platte 41 am nächsten liegt, und steuert die Bewegung der Anschläge mit dem Ergebnis, daß b-ei diesem Beispiel der Anschlag 73 angehoben wird, während der Anschlag 74 in der Bahn des Antriebsgliedes 62 verbleibt, so daß der Satz Kolben 72 betätigt wird.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Vergleichsarbeit in zwei Stufen bewirkt wird und daß die größere ganze Zahl stets durch die seitliche Bewegung des Schiebers 16 bestimmt wird, der mit demjenigen Paar der Registrierglieder i, 2 vereinigt ist, welches Ziffern der höchsten Stellenwertreihe darstellt, in welcher während der ' ersten Stufe des Vergleichsvorgangs ein Unterschied zwischen den registrierten Ziffern gefunden worden ist. Die Auswahl der größeren ganzen Zahl j während der zweiten Stufe bleibt unbeeinflußt von der seitlichen Bewegung irgendeines Schiebers, !
der mit den Gliedern 1, 2 verbunden ist, welche Ziffern einer Stellenwertreihe darstellen, welche kleiner ist als die, in welcher ein solcher Unterschied in der höheren Stellenwertreihe während der ersten Stufe bestimmt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Zahlen-Vergleichsvorrichtung, die zwei Sätze von differential einstellbaren Registriergliedern für die Stellenwertzahl und eine Mehrzahl von Schiebern aufweist, die je mit einem Registrierglied eines jeden Satzes in derartiger Arbeitsverbindung stehen, daß sie dadurch entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds in der Einstellung dieser Registrierglieder bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigevorrichtungen (73, 74) vorgesehen sind, die als Ergebnis der Bewegung der Schieber (16) entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds zwjschen den durch die Registrierglieder (1,2) registrierten Zahlen einstellbar sind und daß auf die Bewegung dieser Schieber (16) ansprechende Mittel (24, 25) die Einstellung der Anzeigevorrichtungen (73, 74) bestimmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes differential einstellbare Registrierglied (1, 2) für die Stellenwertzahl einen hin und her gehenden Teil aufweist, der differential einstellbar ist, um die Ziffern ο bis 9 darzustellen, wobei die hin und her gehenden Teile (1, 2) paarweise parallel zueinander angeordnet und an ihren benachbarten Enden mit den Armen eines schwenkbar gelagerten, T-förmig gestalteten Gliedes (3) verbunden sind, wodurch dieses nach der einen oder anderen Seite von einer zentralen Lage entsprechend dem Vorzeichen des Unterschieds zwischen den beiden von den zwei hin und her gehenden Teilen eines Paares registrierten Ziffern verschwenkt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung ein Paar senkrecht auf und ab gehender Anschläge (73, 74) aufweist, während die Vorrichtung zur Bestimmung der Einstellung dieser Anschläge folgende Teile umfaßt: a) einen Satz schwenkbar gelagerter und gezahnter Platten (28, 29), von denen einer für jeden Anschlag (73, 74) vorgesehen ist, wobei jede Platte (28, 29) zur Ausführung einer Winkelbewegung um ihren Lagerzapfen (30, 31) unter der Wirkung einer Feder (34) steht, b) ein Freigabeglied (33), das die gezahnten Platten (28, 29) entgegen der Wirkung der Federn (34) niedergedrückt hält und in vorl >estimmten Zeitintervallen verstellt wird, um die Platten freizugeben, c) Lenker (24, 25), welche jede gezahnte Platte (28 bzw. 29) mit ihrem zugehörigen Schieber (16) verbinden, an der gezahnten Platte angelenkt sind und eine
    Bewegung in bezug auf den Schieber (i6) bei der Betätigung der gezahnten Platte (28/ 29) durch deren Feder (34) ausführen, d) Mittel (35 bis 38), die die Lenker (24 bzw. 25) eines jeden Satzes miteinander verbinden und diese Verbindung bei der Bewegung eines Schiebers (16) aus seiner normalen oder neutralen Stellung heraus unterbrechen, e) mit den Schiebern (16) verbundene Teile (18), die bei der Bewegung der Schieber aus der normalen oder neutralen Stellung heraus mit den zugehörigen gezahnten Platten (28 bzw. 29) in Eingriff kommen und diese Platten entgegen der Wirkung ihrer Federn (34) niedergedrückt halten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lenker verbindende Einrichtung einen Zapfen (36 bzw. 38) aufweist, der von der einen Seite eines jeden Lenkers (24 bzw. 25) vorragt, um mit einer Verbindungsplatte (35 bzw. 37) des nächsten l>enachbarten Lenkers des Satzes in Eingriff zu kommen, wodurch die Winkelbewegung eines Lenkers um seinen Lagerzapfen (26 bzw. 27) zur Folge hat, daß die Verbindung zwischen diesem Lenker und dem nächsten benachbarten ' Lenker auf dessen einer Seite unterbrochen wird, während die Verbindung mit dem Lenker auf der anderen Seite aufrechterhalten wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsglieder (61, 62) vorgesehen sind, die mit den Anzeigevorrichtungen (73, 74) zusammenwirken und eine wahlweise Betätigung von Gliedern (71, 72) bewirken, um vorbestimmte Funktionen einer statistischen Maschine zu steuern.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder (61, 62) an einem Schlitten (59) angelenkt sind, der eine Bewegung auf die Anschläge (73, 74) zu und von ihnen weg ausführen kann, wobei die Antriebsglieder (61, 62) durch Federn (69, 70) gegen Anschläge (67, 68) des Schlittens (59) gedrängt werden, und daß jedes Antriebsglied mit einem aufrecht stehenden Teil zwecks In*- eingrifftretens mit dem zugehörigen Anschlag (73. 74) versehen ist, wenn der Anschlag in dessen Bahn während der Bewegung des Schlittens (59) auf den Anschlag zu Hegt, so daß die weitere Bewegung des Schlittens in der genannten Richtung, nachdem der aufrecht stehende Teil mit dem Anschlag in Eingriff gekommen ist, eine Winkelbewegung des Antriebsgliedes (61 ,bzw. 62) um seinen Lagerzapfen (63, 64) und demzufolge eine Betätigung der Teile (71, 72) verursacht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    I 5038 5.
DEP2971A 1949-08-10 1950-08-10 Zahlen-Vergleichsvorrichtung fuer statistische Maschinen u. dgl. Expired DE840325C (de)

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GB20855/49A GB674978A (en) 1949-08-10 1949-08-10 Improvements in or relating to statistical machines

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