DE839986C - Schweisszange - Google Patents

Schweisszange

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Publication number
DE839986C
DE839986C DEP55028A DEP0055028A DE839986C DE 839986 C DE839986 C DE 839986C DE P55028 A DEP55028 A DE P55028A DE P0055028 A DEP0055028 A DE P0055028A DE 839986 C DE839986 C DE 839986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
fixed
clamping
welding
electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DEP55028A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Magnus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Magnus Wilhelm AB
Original Assignee
Magnus Wilhelm AB
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/24Features related to electrodes
    • B23K9/28Supporting devices for electrodes
    • B23K9/282Electrode holders not supplying shielding means to the electrode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Schweißzange Die Erfindung betrifft eine Zange zur Halterung der Schweißelektroden bei der Elektroschweißung.
  • Solche Zangen dienen sowohl dem Festhalten der durch den Schweißdraht gebildeten Schweißelektrode wie der Stromzuführung zu dieser durch den isolierten Handgriff der Zange. Hierbei wird die Elektrode zwischen einem festen und einem durch die Schließbewegung der Zange verschobenen Widerlager eingeklemmt.
  • Außer einfachen Vorrichtungen dieser Art, bei denen das Einklemmen unter ständigem Aufrechterhalten des Klemmdruckes durch die Hand des Arbeiters erfolgt und deren Benutzung daher den Arbeiter sehr ermüdet, sind auch bereits Schweißzangen bekannt, bei welchen der in die durch Betätigung der Zange geöffnete Einklemmvorrichtung eingelegte Schweißdraht durch Freigabe des Zangengriffes unter, der Wirkung einer Feder eingeklemmt und derart während des Schweißvorganges gehalten wird. Wenn auch diese Vorrichtungen den Vorteil besitzen, daß sie den Arbeiter von der ständigen manuellen Anstrengung entlasten, befriedigen sie doch hinsichtlich ihrer Wirkung wenig.
  • Die Nachteile der bekannten Schweißzangen beruhen in erster Linie auf der außerordentlichen Erwärmung, der der Haltekopf derselben wegen des schlechten Kontaktes zwischen Schweißdraht und Haltevorrichtung ausgesetzt ist.
  • Dieser Kontakt ist bei den meisten bekannten Ausführungen nur ein mehr oder weniger punktweiser, so daß infolge der vergleichsweise hohen Stromstärken, die zu übertragen sind, Erhitzungen des Haltekopfes auftreten, die zu einem Verschmoren der haltenden Teile führen, das sich mit dem infolgedessen immer schlechter werdenden Kontakt rapide bis zur völligen Zerstörung des Haltekopfes fortsetzt. Dieser Nachteil tritt um so stärker in Erscheinung, weil bei den bekannten Schweißzangen der bewegliche Klemmteil sich in einer nach außen offenen Bohrung des festen Kopfstückes bewegt und die beweglichen Teile frei liegen und daher der Gefahr ausgesetzt sind, daß sie an ihrer Eintrittsstelle in den umschlossenen Teil durch auftreffende Metallspritzer ungängig werden oder sogar der frei liegende Teil im Falle einer Berührung mit dem Werkstück an diesem anschmort. Außerdem ist bei dieser Ausbildung die wirksame Fläche der Klemmteile sehr klein.
  • Die Erfindung schafft im Gegensatz hierzu eine Schweißzange, welche die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet, indem unter erheblicher Vergrößerung der Kontaktfläche, durch welche schon der wesentliche Grund für die unzulässige Erwärmung des Zangenkopfes in Fortfall kommt, die Halterungsteile des Zangenkopfes so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie gegen Erwärmung von außen und gegen Verschmoren weitgehend geschützt sind.
  • Die Erfindung erreicht diese Vorteile durch eine neuartige Ausbildung des die Halterung für die Elektrode bildenden Vorderteils der Zange, dessen wesentliches Merkmal darin besteht, daß der bewegliche Teil der Klemmvorrichtung den Kopf der Zange bildet und unter dem Federdruck der losgelassenen Zange die Elektrode in rückwärtiger Richtung auf eine das Ende des festen Teils der Zange bildende Gegenfläche aufpreßt. Diese Ausbildung ermöglicht es in besonders vorteilhafter Weise, das verschiebbare Klemmstück und das Ende des festen Teils mit großen Andruckflächen zu versehen, welche in weiterer Ausbildung der Erfindung mit Rillen versehen werden können, in die der Schweißdraht eingelegt wird, um so von den derart kontaktgebenden Teilen auf einer großen Fläche berührt zu werden.
  • Ferner kann das bewegliche Klemmstück beliebig dick bzw. massiv ausgebildet werden, wodurch es gleichzeitig einen mechanischen Schutz für die halternden Teile bildet.
  • Als weiterer Vorteil ergibt sich aus dieser Ausbildung die Möglichkeit einer völlig geschützten Führung des Gleitstückes in dem zu diesem Zwecke gehäuseartig ausgebildeten festen Teil der Zange, welche derart der unmittelbaren Einwirkung der Wärme und der Gefahr einer Verschmorung entzogen ist. Die Handhabung der Zange wird einfacher, und die Durchführung des Schweißvorganges ist wegen der sicheren Halterung der Schweißelektrode keinerlei Störungen unterworfen.
  • Die weiteren Einzelheiten und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung derselben an Hand der Abbildungen hervor, von denen Abb. i die neue Schweißzange in Seitenansicht, Abb. 2 eine Aufsicht auf das Kopfstück der Zange darstellt.
  • In den Abbildungen ist mit a der vordere Teil der Zange bezeichnet, dessen Ende, wie bei b dargestellt, verdickt ist, um derart eine große Auflagerfläche für den Schweißdraht zu schaffen, der zwischen dieser Fläche c und der rückwärtigen Fläche des beweglichen Klemmstückes e eingeklemmt wird. Diese Auflagerfläche kann mit Rillen c', in welche der Schweißdraht eingelegt wird, versehen sein.
  • Das Klemmstück e steht über einen Ansatz d, der in Art einer Führungsschiene ausgebildet ist, welche unter allseitiger Abdeckung in einer entsprechenden Aussparung des gehäuseartig ausgebildeten Teils a der Zange verschieblich geführt ist, und über den Bolzen g mit dem Druckhebel i der Zange in Verbindung, der mitt als des Bolzens h am festen Teil a der Zange angelenkt ist. Dieser Druckhebel steht unter der Wirkung einer Feder k, die bei losgelassenem Hebel das Greifstück e in die Klemmlage bringt, während durch Druck auf den Hebel über die Führungsschiene d das Klemmstück nach vorn verschoben wird und so das Einlegen des Schweißdrahtes ermöglicht. Das rückwärtige Ende der Führungsschiene ist, wie bei f angedeutet, verschmälert, und der sich ergebende Vorsprung kommt gegen einen Anschlag f' der Zange zur Anlage, wenn sich bei losgelassenem Hebel i die beiden Klemmflächen noch in einem kleinen Abstand voneinander befinden, um bei vorkommenden starken Erhitzungen des Klemmstückes eine Übertragung der Wärme von diesem auf die übrige Zange und insbesondere den Bedienungshebel sowie die Feder zu verhüten, auch wenn der Schweißdraht entfernt ist.
  • Mit L ist der Griff und mit m das durch diesen hindurchgeführte Stromkabel bezeichnet, welches an die Zange mittels der Schraube n festgeklemmt wird.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung geht aus den vorstehenden Darlegungen an Hand der Abbildungen einwandfrei hervor. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte und im einzelnen beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern sie kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne ihren Grundgedanken zu verlassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zange zur Halterung von Schweißelektroden, bei welcher die drahtförmige Elektrode zwischen bei losgelassenem Bedienungshebel durch Federdruck gegeneinandergepreßten Halterungen eingeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Klemmelement des Gleitstückes den Kopfteil der Zange bildet und unter dem Federdruck bei losgelassenem Bedienungshebel die Elektrode in rückwärtiger Richtung auf eine das Ende des festen Zangenteils bildende Gegenfläche aufpreßt.
  2. 2. Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Gleitstück eine große Klemmfläche und das feste Klemmelement der Zange eine entsprechende Gegenfläche aufweist.
  3. 3. Zange nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem verschiebbaren oder in dem festen oder in beiden Klemmelementen rillenartige Führungen für das Einlegen der Schweißelektrode vorgesehen sind.
  4. 4. Zange nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück einen schienenartigen Führungsansatz aufweist, an welchem der Bedienungshebel über eine Hebelübersetzung angreift und der allseitig abgedeckt in dem gehäuseartig ausgebildeten Teil der Zange verschiebbar ist.
  5. 5. Zange nach Anspruch Z bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsansatz einen Anschlag aufweist, der mit einem Anschlag innerhalb des durch den festen Teil gebildeten Gehäuses derart zusammenwirkt, daß eine Berührung der Klemmstücke, auch wenn eine Schweißelektrode nicht eingelegt ist, verhindert wird.
DEP55028A 1949-09-16 1949-09-16 Schweisszange Expired DE839986C (de)

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DEP55028A DE839986C (de) 1949-09-16 1949-09-16 Schweisszange
DEM4066A DE855139C (de) 1949-09-16 1950-06-15 Schweisszange

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DEP55028A DE839986C (de) 1949-09-16 1949-09-16 Schweisszange
DEM4066A DE855139C (de) 1949-09-16 1950-06-15 Schweisszange

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DE839986C true DE839986C (de) 1952-05-26

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DEM4066A Expired DE855139C (de) 1949-09-16 1950-06-15 Schweisszange

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