DE83992C - - Google Patents

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DE83992C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/20Spinning mules; Transmissions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei. /1,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung für Seifactoren, welche vor allem bezweckt, ein fast augenblickliches Eingreifen hervorzubringen; es folgt bei einer solchen Einwirkung, dafs die Spindel unmittelbar ihre Geschwindigkeit annimmt und dafs auch gleichzeitig das Abschlagen viel rascher vor sich geht.
Bei den bisherigen Seifactoren ist zwischen dem Abschlagrad und seiner Welle eine Reibungskupplung eingeschaltet, welche aus einem festen und einem losen Rad besteht, welches man in Bewegung setzt oder anhält.
Um nun die Zeit nicht aufwenden zu brauchen, welche das Verschieben des Riemens von der Festscheibe auf die Leerscheibe oder umgekehrt erfordert, wird vorliegender Erfindung gemä'fs zum Kuppeln des Antriebsrades der Welle die Scheibe benutzt, welche schon zum Kuppeln des Abschlagrades dient.
Die Kupplung der neuen Art, welche in Fig. ι beiliegender Zeichnung in Draufsicht dargestellt ist, besteht aus einer Scheibe A, welche auf der Welle O durch Keile gehalten wird, und welche zwei Kegel trägt; der eine Kegel α dient wie bisher dazu, unter Vermittelung eines passenden Konus das Abschlagrad C zu kuppeln, während der andere Kegel b in den Hohlkonus des auf der Welle O lose laufenden Rades B eingreift; beide Kegel a und b sind mit Leder beschlagen, zum Zwecke, eine gut functionirende Reibung gegen die Hohlkegel der Scheibe B und des Rades C zu erzeugen.
Die lose Scheibe B kann mittelst eines Riemens oder Seiles angetrieben werden; im ersten.Falle ist der Umfang der Scheibe, wie in der Zeichnung dargestellt, glatt, in letzterem Falle sind entsprechende Rillen auf den Umfang eingedreht.
Auf der Welle D ist eine - Curvenscheibe E befestigt (Fig. 1), welche unter Vermittelung des Laufrädchens g den Hebel F antreibt; letzterer ist in ο drehbar gelagert und trägt eine Gabel f (Fig. 1 und 3), . welche mit der Scheibe c verbunden ist; diese läuft lose auf einer Verlängerung d der Nabe der Scheibe B und wird durch einen Stellring e auf der Nabe gegen seitliche Verschiebungen gehalten.
Sobald die Scheibe E mit dem tiefer liegenden Theil ihrer Lauffläche dem Laufrädchen g gegenüber kommt, wird der bei 0 gelagerte Hebel F unter dem Einflufs seiner Feder R nach links (Fig. 1) gezogen, wobei sein unterer Arm die Scheibe B nach rechts schiebt und der Hohlkonus dieser Scheibe sich auf den Konus b der Scheibe A aufschiebt; da die Scheibe B durch ihren Riemen in fortwährende Umdrehung versetzt ist, so mufs hierbei die Welle O sich in der für die Maschine geeigneten Weise drehen. Die Kupplung geht fast augenblicklich vor sich, so dafs die Spindel sofort ihre Geschwindigkeit annimmt.
Da die Achse D unter dem Einflufs der gewöhnlichen Antriebsweise verschoben wird, welche das Spiel beginnt, sobald der Wagen der Spinnvorrichtung seinen Ausgangspunkt erreicht hat, so mufs der hervorragende Theil der Lauffläche der Scheibe E sich in Bezug auf das Laufrädchen g des' Hebels F in der in Fig. ι angegebenen Stellung befinden; hierbei wird das Rädchen und somit der Hebel zurückgestofsen und die Scheibe B mufs sich
von der Scheibe A entfernen. Das Loskuppeln der Maschine geht somit augenblicklich vor sich. Gleichzeitig hat die gewöhnlich verwendete und auf der Zeichnung nicht dargestellte Kuppelvorrichtung des Abschlagrades C dieses derartig verschoben, dafs es mit der Scheibe A in Frictionseingriff gelangt und somit die Welle O eine Bewegung in umgekehrtem Sinne erhält. Das Abschlagen kann infolge dessen rascher vor sich gehen, weil das Auskuppeln der Maschine bereits vollständig beendet ist, wenn der Frictionskonus a in Thätigkeit tritt; die Spindel wird bedeutend schneller angehalten.
Um zu vermeiden, dafs die Verschiebungsbewegung der Achse D infolge der Spannung der Feder R eine zu schroffe wird, wird auf der Achse D eine zweite Curvenscheibe G befestigt, deren Lauffläche die umgekehrte Gestaltung der Lauffläche der Curvenscheibe E erhält; diese Curvenscheibe G wirkt auf einen Hebel H, der in h drehbar mit einem Gleitschieber / verbunden ist; das hintere Ende i ist mit dem anderen Ende der Feder R verbunden.
Die Fig. 4 stellt eine Abänderung der Erfindung insofern vor, als der Reibkonus durch eine doppelte Verzahnung jj1 mit halbrunden Zähnen ersetzt ist, wie solche in Fig. 5 dargestellt ist.
Anstatt die Antriebsscheibe -B und das Abschlagrad C mit Hülfe der zugehörenden Kuppelhebel auf einmal zu verschieben, könnte man auch die mit doppeltem Konus versehene Frictionsscheibe A auf dem Keil verschieben, welcher sie auf der Welle O zwischen den Scheiben B und dem Rade C festhält; diese sind dann beide in bestimmter Stellung; es genügt zu diesem Zwecke, wie Fig. 6 angiebt, die Nabe der Scheibe A τοχ\ einer Muffe 111 auszustatten, welche sich seitlich entweder nach der Scheibe B zu (Fig. 6) oder nach dem Rade C zu erstreckt, welche dann lose auf der Welle O kufen; auf dieser Muffe dreht sich dann lose die Scheibe B (oder das Rad C), während die Muffe durch den Kuppelhebel F beeinflufst werden mufs.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Kupplungsvorrichtung zur Erzielung der Spindel- und Abschlagbewegung für Seifactoren,, dadurch gekennzeichnet, dafs die Frictionsscheibe, mit welcher das Abschlagrad gekuppelt oder entkuppelt wird, mit einem zweiten Reibkonus (oder Zähnen) versehen wird, welcher zum Kuppeln mit dem leer laufenden Antriebsrad (B) benutzt wird, wodurch die bisher nothwendige
. Festscheibe überflüssig und das Verschieben des Treibriemens vermieden wird und wobei die Leerscheibe durch einen. Kuppelhebel bei dem Bewegungswechsel des Wagens nur um einen geringen Betrag verschoben zu werden braucht.
2. Eine Kupplungsvorrichtung der unter 1. bezeichneten Art, sofern die zwischen dem leer laufenden Antriebsrad (B) und Abschlagrad (C) mit der Welle (O) durch Keil verbundene und beiderseitig mit Reibkegeln versehene Scheibe (A) durch einen Kuppelhebel nach links und rechts verschoben werden kann, um mit dem Antriebsrad (B) bezw. mit dem Abschlagrad gekuppelt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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