DE8394C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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DE8394C
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potato harvester
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A. GONTARD, Rittergutsbesitzer, in Mockau bei Leipzig
Publication of DE8394C publication Critical patent/DE8394C/de
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  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

1879.
PATENTSCHRIFT
AD. GONTARD in MOCKAU bei LEIPZIG. Kartoffelerntemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. März 1879.ab.
Die durch beiliegende Zeichnungen dargestellte Maschine bearbeitet zwei Kartoffelzeilen gleichzeitig. Die Schare A heben die Kartoffeln_ und den Boden und überliefern beides dem auf einem Riemen E aufgeschraubten Zinkenrechen F, der sie ergreift und mit der durch_ den Gang der Pferde bedingten Umdrehungsgeschwindigkeit des Rades V auf den fast geraden, schräg aufwärts nach hinten verlaufen^ den, etwas beweglichen Stabrost 2? emporfuhrt. Die Erde fällt zwischen den Stäben B hindurch und die Kartoffeln in den Sammelkasten P. Wenn derselbe genügend gefüllt, fafst ein mitgehender Mann die Handgriffe und zieht dieselben an sich, wodurch der Inhalt als Haufen auf die Erde zu liegen kommt. Geschieht dies" bei jedem Umgange an denselben Stellen, so bedürfen diese Kartoffelhaufen nur aoch wenig. Handarbeit, um an Ort und Stelle als quer über das Ackerstück laufende Mieten sich darzustellen, die sofort bedeckt werden können._ Da die Zinken durch den Rost B bis etwa in. die Ebene der Laufräder niedergreifen, so brauchen die Riemscheiben G und H in den meisten Fällen gar nicht auf der Hauptwelle und Nebenwelle festgekeilt zu sein, weil sich die Rechen durch Einstechen in den Boden selbst forttreiben; auch bleibt des Durchgreifens halber der Rost jederzeit rein. Da der Boden ntir wenig gehoben wird und dann wieder durch den Rost auf dieselbe Stelle fällt, auf der er ursprünglich gelegen, also von Bodenbewegung kaum die Rede ist, auch ein Anstauen schlechterdings nicht stattfinden kann, ferner keine Räderübersetzung vorhanden ist, so geht die Maschine trotz ihres Umfangs sehr leicht. Das Kartoffelkraut bleibt in dem Rechen F hängen, bis es sich an den Federdrähten L abstreift, von denen es der mitgehende Mann zeitweilig abnimmt.
Man kann auf diese Art mit zwei kräftigen Pferden, sofern die Dämme nur genügend locker, sind, bis zu 10 Morgen pro Tag ausheben, was mit der Hand mindestens 30 Mk. kosten würde. Die grofsen Laufräder V gehen in den äufseren Furchen, das kleine, des Umwendens halber drehbare Laufrad O in der Mittelfurche.
Beim Nachhausefahren sowie beim Umwenden wird die Welle mit den Rollen J und den Schuhen H auf den Boden herabgelassen. Die
Haupträder V laufen in die innen 1 I-förmigen
Schuhe durch ein kurzes Anziehen der Pferde hinein, "wodurch sich die Maschine vorn hebt, so dafs die Schare und Rechen den Boden nicht mehr treffen. Sobald die Rollen J senkrecht unter der Hauptaxe liegen, werden die Ketten Z straff und lassen ein Unterweglaufen der Rollen J unter den Laufrädern V nicht zu. Die Stange 5 ist in ihrem Aufhängepunkt * in verticaler Richtung drehbar, damit sie solchenfalls am vorderen Ende nicht zu hoch zu stehen kommt.
Jeder einzelne Roststab ist hinter der Schar in einer Schiene mit einer Mutterschraube befestigt und liegt oben frei auf der schrägen-Schiene D auf. Das giebt ihm vermöge seiner Länge Beweglichkeit genug, um sich bei Vorhandensein kleiner Steine etwas nach oben oder seitlich bis an die nächsten Zinken F zu biegen, so dafs die etwaigen Hindernisse durchfallen, sofern sie nicht über die schräge Schiene D hinweg in den Kasten gelangen. Gröfsere Steine kommen jedenfalls in diesen, sind aber beim Ordnen der Mieten leicht auszusondern.
Der Rahmen K1 besteht aus gewalztem U-Eisen. Je an dem äufsersten Roststab ist ein Blechstreifen C angenietet, damitN die Kartoffeln nicht seitlich herunterfallen.
Die Eisenstäbe Q reguliren den Tiefgang der Schar A.
Am Kasten F, Fig. 1, ist die linke Wand als weggenommen zu denken. Die punktirte Linie zeigt denselben in geöffnetem Zustande.
Die Scheiben G und H sind mit Holz verkleidet (^ und K), weil Einschnitte nöthig sind, in die sich die Mutterköpfe der Rechen einlegen. Es können dieselben eventuell auch peripherisch um die Scheiben laufen.
Die Riemen E werden aus Hanfgurt hergestellt mit einigen aufgelegten Federstahlstreifen, damit die Zinken F rechtwinklig sitzen bleiben; doch sind andere Stoffe nicht ausgeschlossen, selbst Metall, auf eckigen Scheiben laufend.
Die punktirt gezeichnete Stellung der Aushebevorrichtung ist diejenige beim Wenden oder Heimfahren, man hat sich dann nur die punktirte gerade Linie als Horizontale zu denken.
Jeder einzelne Rechen trennt im Niedertauchen einen ca. 16 cm langen Streifen quer
vom Kartoffeldamm ab, und da derselbe im gleichen Moment von unten durch die Schar bewegt wird, so ist keine Gefahr, dafs die Kartoffeln angestochen werden, sie weichen vielmehr dem Drucke leicht aus.
In Fig. 2 sind in einer Hälfte Riemen mit Rechen und Scheiben ganz weggeblieben; man sieht nur den Rost mit Schar und Befestigungsschienen für die Roststäbe von oben, nebst den Tragschienen für Schar und Rost.
Dadurch, dafs der Hauptsupport Y, Fig. ϊ, um die Hauptaxe drehbar ist, wird erzielt, dafs auch beim Ausheben, oder Tieferstellen der Schar durch Q dieselbe nicht mit/iem Rechen F-collidirt.
Die Federdrähte der Krautwegnehmer L sind an der schwachen Welle M befestigt.
Die Haupträder V sind auf der Welle festgekeilt.
Die vorliegende Maschine ist für jede Reihenbreite leicht herzustellen, da nur die Längen der quer überlaufenden Theile dementsprechend hergestellt werden müssen. Auch für nur eine Reihe ist die Maschine anwendbar.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der aus einzelnen Stäben bestehende, nach oben ansteigende, bewegliche Rost, auf den die Kartoffeln hinaufgeschoben werden.
2. Das Ausscheiden der Kartoffeln aus der Erde vermittelst auf geschlossenem Riemen aufgeschraubter, durch den Rost durchgreifender Rechen, und die eigentümliche Aushebevorrichtung mit eisernen Schuhen und kleinen Rädern zum Transport. ··
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8394D Kartoffelerntemaschine Active DE8394C (de)

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DE (1) DE8394C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180546B (de) * 1960-06-16 1964-10-29 G A Messen Jaschin Fa Einrichtung zur Messung des von einer umlaufenden Welle im Betrieb uebertragenen Drehmomentes
DE1263349B (de) * 1965-04-09 1968-03-14 Avco Corp Vorrichtung zur Beseitigung von Temperatur-gangsfehlern in Drehmomentmessgeraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180546B (de) * 1960-06-16 1964-10-29 G A Messen Jaschin Fa Einrichtung zur Messung des von einer umlaufenden Welle im Betrieb uebertragenen Drehmomentes
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