DE837C - Getreideputemaschine - Google Patents

Getreideputemaschine

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DE837C
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DE
Germany
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machine
grain
housing
turkey
around
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DE837DA
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J Hlgginbottom & E Hutchinson
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J Hlgginbottom & E Hutchinson
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

1877.
Klasse 50.
J. HIGGINBOTTOM und E. HUTCHINSON in LIVERPOOL.
Getreide-Putzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 9. December 1890.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine neue Maschine, welche auf ökonomischere und vollkommenere Weise wie bisher Weizen, Reis und ähnliche Körnerfrüchte zu schälen und zu reinigen im Stande ist. Die· Maschine, welche bisher mit Vorliebe für den gedachten Zweck verwendet wurde, ist die sogenannte Barley'sche Mühle, Diese besteht aus einem langsam um eine horizontale Welle drehbaren cylindrischen Gehäuse. Concentrisch mit diesem ist auf derselben Welle eine Reihe von Steinen oder Schmirgelscheiben befestigt, welche sich im Innern des Gehäuses mit grofser Geschwindigkeit drehen. Die Zuführung der zu schälenden und zu reinigenden Körnerfrucht, ist derart regulirt, dafs die Körner den Boden des Gehäuses bedecken und auch noch den unteren Theil des Steines umgeben. Die Reibung und die Bewegung des Steines schält nach und nach das Getreide, doch geschieht dies in sehr unregelmäfsiger Weise, indem einige Körner sehr abgerieben werden, bevor andere fertig geputzt sind, viele brechen sogar in der Maschine in Stücke. Bestehen die Scheiben aus Stein, so schleifen sie sich unregelmäfsig ab; sind sie aus Schmirgel, welche um hölzerne Rahmen, um durchlöchertes Metall oder um Eisendraht gelegt ist, so bröckeln sie leicht ab und brechen infolge der unregelmäfsigen Ausdehnung und Zusammenziehung der verschiedenen Bestandtheile, welche sich während des Ganges der Maschine durch Reibung erhitzen und auf diese Weise sowohl die Maschine, wie auch das Getreide beschädigen. Unsere Maschine ist dazu bestimmt, allen diesen Unzuträglichkeiten abzuhelfen.
In beiliegender Zeichnung ist dieselbe dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine;
Fig. 2 eine Seitenansicht;
Fig. 3 Schnitt durch eine Maschine mit einer einzigen Scheibe für kleinen Betrieb;
Fig. 4 Schnitt einer Maschine, wie sie gewöhnlich gebraucht werden, mit mehreren Scheiben.
. P ist der Trichter, mit Hülfe dessen das Getreide eingeführt wird; letzteres fällt in den stationären Behälter E, welcher aus zwei durch Bolzen vereinigten Theilen besteht. Dieser Behälter kann entweder ringsum dicht oder mit Oeffnungen versehen sein, über welche Drahtgeflecht oder durchlöchertes Stahl- oder Eisenblech gespannt ist, diese Einzelheiten hängen jedoch von der Art des zu schälenden Getreides ab. Der obere Theil des Gehäuses kann verschlossen sein, doch bleibt derselbe besser geöffnet wie ein Trichter, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Eine Welle C, welche durch korndichte Zapfenlager geht, durchzieht das Gehäuse der Quere nach und wird durch die Scheibe D getrieben. Auf dieser Welle sind Schmirgelscheiben befestigt, welche durch Dichtungsplatten F von einander getrennt gehalten werden. Diese Scheiben bestehen aus Schmirgel und Leim oder einem anderen Bindestöffe, welches Gemenge durch hydraulischen Druck oder auch auf andere Weise zusammengeprefst wurde. H ist eine regulirbare Klappe, welche in das Gehäuse hineinragt; die Stellung dieser Klappe wird durch die Flügelschraube M regulirt. K ist ein regulirbarer Schieber·, der gleichfalls in das Gehäuse hineinragt und mit der Peripherie des Steines einen spitzen Winkel bildet; die Stellung desselben wird durch die Flügelschraube N regulirt. 5 ist die Ausgangsöffnung für das geputzte Getreide; A ist die hohle Fundamentplatte, welche die Lager B der Welle C trägt; R sind geschlossene oder durchbrochene Zwischenwände, welche am besten an das Gehäuse angegossen oder angenietet sind. Zwischen je zwei Scheiben liegt eine solche Zwischenwand. Bei Maschinen mit nur einem Stein fallen diese Zwischenwände natürlich weg, da ihr einziger Zweck ist, die Steine von einander zu scheiden und eine feste Fläche zu bilden, an welchen sich das Getreide zu reiben vermag. Das Gehäuse E wird stets ganz mit Getreide gefüllt gehalten. Die rötirenden Scheiben T geben den Körnern eine drehende Bewegung, welche jedoch durch die Reibung gegen die Seiten des Gehäuses verzögert wird. Ist das Getreide jedoch hinlänglich von dem Steine herumgetrieben, so wird es von der Klappe· ^Taufgehalten und dem Ausgange .S zugeführt. Die Weite der Ausgabeöffnung wird durch die Schraube M, welche die
Stellung der um den Zapfen Fdrehbaren Klappe V regulirt und durch die Schraube N des Schiebers K je nach Bedürfnifs vergröfsert oder verringert. Eine aus mehreren Scheiben bestehende Maschine ist einfach eine Zusammensetzung mehrerer einfachen Maschinen, die einen gemeinschaftlichen Einfülltrichter, aber getrennte Ausgangsröhren haben.
Die Wirkung dieser Maschine unterscheidet sich von derjenigen der bisherigen durch folgende Punkte:
i. Das Gehäuse ist stationär und, da es stets gefüllt bleibt, so werden die Körner nicht in demselben herumgeschleudert, wodurch viel Bruch entsteht.
2. Nur diejenigen Körner, welche gründlich und am meisten geputzt sind, können nach aufsen geführt werden und ihre Menge steht genau in dem Verhältnisse zu der bewerkstelligten Reinigung. Auf diese Weise wird ein sehr ungleiches Putzen und der bei andern Maschinen so starke Abgang vermieden. Sollte das Getreide beim ersten male nicht hinlänglich geputzt sein, oder sollte man ein vollständiges Schälen der Körner wünschen, so kann man dasselbe zum zweiten oder dritten male durch die Maschine gehen lassen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE837DA 1877-07-28 1877-07-28 Getreideputemaschine Expired - Lifetime DE837C (de)

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