DE837554C - Antriebsvorrichtung mit Wechsel- und Drehstrommotoren fuer Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents

Antriebsvorrichtung mit Wechsel- und Drehstrommotoren fuer Eisenbahnsicherungsanlagen

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DE837554C
DE837554C DEK9305A DEK0009305A DE837554C DE 837554 C DE837554 C DE 837554C DE K9305 A DEK9305 A DE K9305A DE K0009305 A DEK0009305 A DE K0009305A DE 837554 C DE837554 C DE 837554C
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DE
Germany
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drive
motor
chokes
switch
drive motor
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Expired
Application number
DEK9305A
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English (en)
Inventor
Friedrich Buchholtz
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Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung mit Wechsel- und Drehstrommotoren für Eisenbahnsicherungsanlagen Die Erfindung bezieht sich auf Antriebsvorrichtungen mit Wechsel- und Drehstrommotoren für Eisenhalinsicherungsanlagen, insbesondere für Weichen-, Riegel-, Signaleinrichtungen u, dgl., mit kontaktloser Inbetrieb- und Außerbetriebsetzung des Motors innerhalb der Antriebsvorrichtung.
  • Bei den bekannten Wechsel- und Dre!hstromantriebsmotoren z. B. für Weichenantriebe erfolgt zwar das Umschalten des Stellistroms unter Vermeidung von besonderen, von der Stellvorrichtung in Abhängigkeit von der Endlage der Weiche gesteuerten Motorkontakten auf rein elektrischem Wege, so claß sich in bezug auf Vereinfachung des Antriebes und Betriebskostenersparnis gewisse Vorteile ergeben. Jedoch sind an geeigneter Stelle nach wie vor für die Umstellung des Motors durch Relais gesteuerte Schaltkontakte vorhanden. Somit müssen für diese Kontakte die gleichen Nachteile gelten, wie sie auch bei den üblichen Weichenantrieben mit, eingebauten Schaltelementen gegeben sind und im wesentlichen darin bestehen, daß beim Schalten der Stellströme starke Funkenbildung und damit ein großer Verschleiß der Kontakte verursacht wird. Dadurch erfordern die bekannten Kontaktanordnungen hohe Wartungs- und Instandsetzungskosten, ganz abgesehen davon, daß die Kabelleitungen für den hohen Stellstrom bis zu den durch Relais gesteuerten Starkstromein- und -umschaltkontakten verlegt werden müssen, während bei der Verwendung von Motorkontakten innerhalb des Antriebes nur kurze Starkstromverbindungsleitungen zu dem Stromversorgungskabel erforderlich sind.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Wechsel- und Drehstromantriebsmotoren für Eisenbahnsicherungsanlagen so auszug -°stalten, daß eine vollständig kontaktfreie Stellstromzuführung (Starkstrom) zur In- und Außerbetriebsetzung des Antriebsmotors gewährleistet ist.
  • Die Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß in die kontaktfreien Leitungswege des unmittelbar zum Antriebsmotor geführten Stellstroms Drosseln mit hohem induktivem Widerstand eingeschaltet werden, die zur In- und Außerbetriebsetzung des Antriebsmotors mittels eines vom Stellwerk gesteuerten, für die Bewegungsumkehr :der Stellvorrichteng der Weiche umpolbaren Gleichstromkreises in an sich bekannter Weise vormagnetisier-1>ar sind. Diese Steuerung kann mit in der Schwachstromtechnik üblichen Spannungen und Strömen vorgenommen werden. Zur Bewegungsumkehr der Weiche ist zwischen dem Antriebsmotor und der Stellvorrichtung ein Umkehrgetriebe mit zm-.i einander entgegengesetzten, durch Magnetkupplungen auswählbaren Drehrichtungen vorgesehen, wobei jede Magnetkupplung parallel zum vorn Stellwerk gesteuerten Gleichstromkreis und <icrart in Reihe mit einer Gleichrichtersperrzelle geschaltet ist, daß bei jeder Umpolung des Gleichstromkreises immer jeweils nur eine Magnetkupplung anziehen kann. Zur Erhöhung des induktiven \Vidurstand.es der vormagnetisierbaren Drosseln wird als Baustoff für die Eisenkerne ein magnetisches Material mit hoher Anfangspermeabilität verwendet, oder die Drosseln werden mit Hilfe von Kondensatoren auf Parallelresonanz abgestimmt.
  • Die Magnetkupplungen können gleichzeitig als' anschaltbare Rutschkupplungen ausgebildetwerden. Der kontaktlose, keine bewegten Teile aufweisende Antrieb hat den Vorteil, daß er verschleißfrei und geräuschlos arbeitet, geringe Wartungs-, Instandlialttrugs- und Anlagekosten aufweist und sich durch l;esondere Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit auszeichnet.
  • Die "Zeichnung veranschaulicht in einem sch@ernatischen Ausführungsbeispiel den kontaktlosen 1Veichenantrieb mit einem Drehstromantriebsmotor. Als Antriebsmotor für einen elektrischen Weichenantrieb ill ist ein Drehstrommotor 2 vorgesehen, der ohne Zwischenschaltung von Schaltelementen über .drei Drosseln 3 mit hohem induktivem Widerstand unmittelbar an das zur Stromversorgung der Weichen bestimmte Drehstromkabel 4 angeschlossen ist. Die Drosseln 2 können auch in dreiphasiger Ausführung mit einem dreischenkligen Drosselkern ausgeführt werden, wobei auf jedem Schenkel außer der Drosselwicklung auch eine Gleichstromwicklung 5 angeordnet ist. Über die in Reihe geschalteten Gleichstromwicklungen kann von der Bedienungsstelle, z. B. :vom Stellwerk 6, aus über einen mit einer Ausschaltstellung in der Schalthehelmittellage versehenen dreistelligen Lrrnschalter 7 ein einer Gleichstromquelle 8 entnommener Gleichstrom geleitet werden, der zur Vormagnetisierung der Drosseln 3 und dadurch zur Inbetrieb- und Außerlbetriebsetzung des Drehstrommotors 2 dient. Durch die Vormagnetisierung sinkt der induktive Widerstand der Drosseln 3 so weit ab, d'aß der Drehstrommoeor 2 den Nennstrom aufnimmt und die volle Leistung abgibt. Der entsprechend hoch bemessene induktive Widerstand der Drosseln 3 sperrt bei ausgeschaltetem Vorrnagnetisierungsgleichstrom den Stromdurchfluß, so daß der Drehstrommotor 2 nicht läuft, wobei die Wirkung der Vormagnetisierung unabhängig von der Stromrichtung des Gleichstroms ist. Die Sperrwirkung der Drosseln 3 kann noch erhöht werden, wenn diese mit Kernen aus einem besonderen magnetischen Material mit hoher Anfangspermeabilität hergestellt oder mit Kondensatoren so abgestimmt werden, daß Parallelresonanz eintritt, wodurch eine praktisch vollkommene Sperrwirkung erreicht wird. Bei großen Entfernungen der Weichen vom Stellwerk 6 können die vormagnetisierbaren Drosseln 3 auch in Verstärker-Schaltung mit auf den Drosseln aufgebrachten, von einem weiteren, einem Gleichrichter entnommenen Gleichstrom durchflossenen Rückkopplungswicklungen ausgeführt werden, durch die eine Minderung der Stromaufnahme der Vormagnetisierungswicklungen erreicht wird. Zur Umstellung der Weiche ist zwischen der Antriebswelle des Drehstrommotors 2 und der Stellvorrichtung der Weiche, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ein Umkehrgetriebe 9 mit zwei einender entgegengesetzten, durch Magnetkupplungen auswählbaren Drehrichtungen angeordnet. Hierbei sind die Magnetkupplungen zwischen den für die Umkehr der Drehrichtung der A'btriebswelle io vorgesehenen Zahnrädern ii und 12 und den eigentlichen"dieAbtrie'bawelle io antreibenden Zahnrädern 13 und 14 angeordnet. Wird also beispielsweise die Magnetkupplung 15 eingeschaltet, so erfolgt eine Umkehr der Drehrichtung der Abtriebswelle io gegenüber der AnrtriebswelIe des Drehstrommotors 2, während bei einer Einschaltung der Magnetkupplung 16 die Abtriebswelle io im gleichen Sinne wie die Antriebswelle des Drehstrommotors. 2 gedreht wird. Zur wechselweisen Betätigung der Magnetkupplungen 15 und 16 sind mit diesen in Reihe geschaltete Gleichrichtersperrzellen 17 vorgesehen, die derart angeordnet sind, daß bei einer bestimmten Stromrichtung stets nur eine -Magnetkupplung Strom erhält und anzieht. Die Magnetkupplungen 15, 16 selbst mit ihren Gleichrichtersperrzellen 17 sind parallel zum vom Stellwerk 6 gesteuerten Gleichstromkreis geschaltet. Bei einer Umpolung dieses Gleichstromkreises im Stellwerk 6 mittels des dTeistelligen Umschalters 7 erfolgt ein Richtungswechsel des Vormagnetisierungsgleichstroms und damit bei laufendem Motor 2 auch-eine Umkehrung der Drehrichtung der Abtriebswelle io für die Stellvorrichtung, mittels der dann die Weiche in die entgegengesetzte Endlage umgestellt wird.

Claims (3)

  1. PATLITAVSPRÜCHF: i. Antri,ebsvörrichtung mit Wechsel- und Drehstrommotoren für Eisenbahnsicherungsanlagen, insbesondere für Weichen-, Riegel-, Signaleinrichtungen u. dgl., mit kontaktloser Inbetrieb- und Außerbetriebsetzung des Motors innerhalb der Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeiclitiet, claß in die kontaktfreien Leitungswege des unmittelbar zum Antriebsmotor (2) geführten Stellstroms Drosseln (3) mit hohem induktivem Widerstand eingeschaltet sind, di° zur In- und Außerbetriebsetzung des Antriebsmotors mittels eines vom Stellwerk gesteuerten, für die Be«-egungsumkehr der Stellvorrichtung cler Weiche umpolbaren Gleichstromkreises -in an sich bekannter Weise vormagnetisierbar sind.
  2. 2. Aiitriel>svorrichtuiig, nach Anspruch t, dadurcli gekennzeichnet, daß zur Bewegungsuinkelir der Weiche zwischen dem Antriebsmotor (2) und der Stellvorrichtung ein Umkehrgetricl>e (c9) mit zwei einander entgegengesetzten, durch als Rutschkupplungen ausgebildete Magnetkupplungen (i5 bzw. 16) auswählbaren Drehrichtungen vorgesehen ist, wobei jede Magnetkupplung parallel zum vom Stellwerk gesteuerten Gleichstromkreis und derart in Reihe mit einer Gleichrichtersperrzelle (t7) geschaltet ist, daß bei jeder Umpolung des Gleiclistroinkreises immer jeweils nur eine 1lagnetkupplung anziehen kann.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der induktive Widerstand der vormagnetisierbaren Drosseln (3) dadurch erhöht wird, daß als Baustoff für die Eisenkerne ein magnetisches Material mit hoher Anfangspermeabilität verwendet wird oder daß die Drosseln mit Hilfe von Kondensatoren auf Parallelresonanz abstimmbar sind.
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