DE430289C - Endausschalter fuer elektrische Hebezeuge - Google Patents
Endausschalter fuer elektrische HebezeugeInfo
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- DE430289C DE430289C DEK95309D DEK0095309D DE430289C DE 430289 C DE430289 C DE 430289C DE K95309 D DEK95309 D DE K95309D DE K0095309 D DEK0095309 D DE K0095309D DE 430289 C DE430289 C DE 430289C
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- switch
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- limit switch
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/50—Applications of limit circuits or of limit-switch arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
Die bekannten Endausschalter für elektrische Hebezeuge, bei denen das Öffnen des
Schalters unmittelbar mechanisch erfolgt, erfordern eine besondere Umgehungsleitung und
besondere Einrichtungen der Schaltwalze, um ein Senken der Last zu ermöglichen, wenn
der Endausschalter in Tätigkeit getreten ist und beim Umschalten auf Senken in geöffneter
Stellung steht. Nach der Erfindung wird diese
ίο Schwierigkeit vermieden und eine außerordentlich
einfache Anordnung dadurch erzielt, daß der mechanisch, betätigte Schalter als Hilfsschalter
ausgebildet wird, der beim Auftreffen der Last den Stromkreis eines an den Zuleitungen
zum Motor liegenden Magneten schließt, welch, letzterer dann den Ausschalter
des Motorstromes in Tätigkeit setzt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Ausschalter
des Motors sich sogleich wieder
so schließt, wenn mittels der Schaltwalze die Zuleitungen zum Motor vor dem Umschalten
auf Senken von der Stromquelle abgetrennt werden. Ein sofortiges Wiederöffnen des Ausschalters
beim Einschalten des Motors auf Senken kann dadurch verhindert werden, daß der Magnet mit einer Verzögerungsvorrichtung
versehen wird, die nach dem "Wiedereinschalten ein Öffnen des Hauptschalters so lange
verhindert, bis durch eine kleine Senkung der Last der Hilfsschalter geöffnet und dadurch
der Magnet ausgeschaltet ist. Dies ist jedoch nur bei Drehstromschaltungen erforderlich.
Bei Gleichstromschaltungen kann der Magnet zwischen die Zuleitungen für das Feld
und den Anker so eingeschaltet werden, daß seine Zuleitungen beim Heben ungleiches,
beim Senken dagegen gleiches Vorzeichen haben, so daß er beim Senken überhaupt stromlos bleibt.
In der Zeichnung zeigt Abb. ι die Einriebtunig
des Endausschalters, Abb. 2 die Schaltung für Drehstrom und Abb. 3 die Schaltungfür
Gleichstrom.
In dem Gehäuse 1 des Schalters ist unterhalb einer Zwischenwand 2 eine Schrau- 4-5
benspindel 3 gelagert, auf der sich eine bei 4 geführte Wandermutter 5 befindet. Die
Schraubenspindel ist durch eine beliebige, durch ein Kegelrad 6 angedeutete Übersetzung
derart mit dem Hebezeug verbunden, daß die Mutter 5 sich beim Heben nach der rechten
und beim Senken nach der linken Seite der Zeichnung bewegt. Ist die Mutter bei der
Beendigung des Hebens ungefähr am Ende der Spindel angelangt, so trifft sie mit einem
Nocken 7 auf einen durch eine Feder 8 geöffnet gehaltenen Ausschalter 9 und schließt
diesen. Der Ausschalter 9, der, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich, für Drehstrom doppelpolig,
dagegen für · Gleichstrom einpolig ausgeführt sein kann, schließt den Strom eines
Solenoids 10. Dieses ist mit einem doppelpoligen Ausschalter 11 derart verbunden, daß
es denselben öffnet. Wird das Solenoid stromlos, so wird der Schalter 11 durch eine Feder
wieder geschlossen.
Diese Vorrichtung wird folgendermaßen in die Leitungen eingeschaltet.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Drehstromschaltung führen die Leitungen 13, 14 und 15
zum Stator und die Leitungen 16, 17 und 18
zum Rotor. Von den drei Leitungen 13, 14 und 15 führen Abzweigungen 19, 20 und 21
zu dem Solenoid 10. Die beiden Messer des
Schalters 11 sind in die Leitungen 13 und 14
eingeschaltet. Der doppelpolige Schalter 9 liegt in den Leitungen 19 und 21. Die Leitung
14 ist dauernd mit dem Solenoid verbunden. Beim Schließen des Schalters 9
zieht das Solenoid 10 an, und die beiden Messer des Schalters 11 unterbrechen die
Leitungen 13 und 14, wodurch der Stator stromlos wird und die Drehung aufhört. Das
Solenoid 10 bleibt auch nach dem Ausschalten des Stators noch unter Strom und hält die
Schalter 11 so lange geöffnet, bis die Stromzufuhr durch die Schaltwalze unterbrochen
wird, worauf sich dann die Schalter 11 wieder schließen. ' y*
Werden nun die Leitungen 13, 14 und 15
zum Senken der Last wieder unter Strom gesetzt, so würde das Solenoid 10 sofort wieder
anziehen und die Leitungen stromlos machen. Um dies zu verhindern, ist das Solenoid nicht unmittelbar mit den Leitungen
verbunden, sondern über ein Verzögerungsrelais, das irgendeine bekannte Anordnung
haben kann und den Strom erst ein bis zwei Sekunden nach dem Einschalten zu dem
Solenoid gelangen läßt. Während dieser Zeit hat sich die Mutter 5 auf der Spindel 3 bereits
ein kleines Stück nach links bewegt und den Schalter 9 geöffnet, so daß das Solenoid
ausgeschaltet wird, bevor es dazu kommt, den Schalter 11 zu öffnen.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Gleichstromschaltung ist die zur Feldwicklung führende
Leitimg 21 dauernd mit dem einen Pol, beispielsweise dem Pluspol, der Stromquelle
verbunden. Die andere Leitung 24 der Feldwicklung wird beim Einschalten, durch
die Schaltwalze an den anderen Pol der Stromquelle gelegt. Die beiden Leitungen 22 und
23, die zum Anker führen, werden je nach der gewünschten Drehrichtung im einen oder
anderen Sinne durch die Schaltwalze eingeschaltet. Das Solenoid 10 ist durch eine Leitung
25 mit der Plusleitung 21 und durch; eine Leitung 25 mit derjenigen Ankerzuleitungverbunden,
die beim Heben der Last an Minus geschaltet wird, beispielsweise mit der Leitung 22. In einer der zum Anker führenden
Leitungen, beispielsweise der Leitung 22, liegt das eine Messer des Ausschalters 11.
Wird nun am Ende des Hebens der Stromkreis zum Solenoid durch den Schalter 9 geschlossen,
so erhält das Solenoid Strom, da seine beiden Zuleitungen 25 und 26 während des Hebens an entgegengesetzten Polen liegen.
Der Schalter 11 unterbricht daher die Leitung 22, und der Anker wird stromlos.
Die Unterbrechung dauert so lange, bis die Stromzufuhr durch die Leitung 22 durch die
Schaltwalze unterbrochen wird. Wird darauf zum Senken der Last der Anker in umgekehrtem
Sinne wieder eingeschaltet, so wird dabei die Leitung 22 an Plus gelegt, und das
Solenoid, das nunmehr mit zwei gleichnamigen Polen verbunden ist, bleibt stromlos.
Es ist daher bei Gleichstrom nicht erforderlich., dem Solenoid 10 ein Verzögerungsrelais
vorzuschalten, wie es bei der Drehstromleitung zur Verwendung kommt.
Bei Gleichstromanlagen ist gewöhnlich noch eine besondere Leitung 27 für den Magneten
einer Bremse vorgesehen. Bei der Bremsstellung wird die Leitung 27 durch die Schaltwalze
unterbrochen, worauf der Magnet 28 die Bremse freigibt. Im vorliegenden Fall ist das zweite Messer des Schalters n in
diese Leitung eingeschaltet, so daß die Bremse beim Offnen des .Ankerstromes gleichzeitig
in Tätigkeit tritt. Bei der Wechselstromschaltung nach Abb. 2 ist eine besondere Leitung
für die Bremse nicht .erforderlich, da diese
unmittelbar in die zum Stator führenden Leitungen zwischen diesem und dem Unterbrecher
11 eingeschaltet werden kann.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Endausschalter für elektrische Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ein mechanisch -bewegter Schalter (9) am Ende des Hebens einem die Stromzuleitung zum Motor unterbrechenden Magneten (1.0) Strom zuführt, der durch eine Verzögerungsvorrichtung oder durch die Art seiner Schaltung daran verhindert wird, den Motorstrom zu Beginn des Senkens zu unterbrechen.
- 2. Endausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (10) über ein Verzögerungsrelais und einen zweipoligen Hilfsumschalter (9) an drei Zuleitungen (13, 14, 15) eines Drehstrommotors gelegt ist und bei seiner Einschaltung wenigstens zwei von diesen hinter seiner Abzweigstelle unterbricht.
- 3. Endausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (10) über den Hilfsschalter (9) mit zwei Zuleitungen (21, 22) eines Gleichstrommotors verbunden ist, die beim Heben an entgegengesetzte, beim Senken aber gleichnamige Pole angeschlossen sind.
- 4. Endausschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem in "der Bremsmagnetleitung (27) liegenden, durch den Magneten (10) bewegten Hauptschalter (11) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK95309D DE430289C (de) | 1925-08-09 | 1925-08-09 | Endausschalter fuer elektrische Hebezeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK95309D DE430289C (de) | 1925-08-09 | 1925-08-09 | Endausschalter fuer elektrische Hebezeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430289C true DE430289C (de) | 1926-06-14 |
Family
ID=7238100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK95309D Expired DE430289C (de) | 1925-08-09 | 1925-08-09 | Endausschalter fuer elektrische Hebezeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430289C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3240495A1 (de) * | 1982-11-02 | 1984-05-03 | Elero Antriebs- und Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG, 7312 Kirchheim | Rohrmotor-endschalter |
-
1925
- 1925-08-09 DE DEK95309D patent/DE430289C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3240495A1 (de) * | 1982-11-02 | 1984-05-03 | Elero Antriebs- und Sonnenschutztechnik GmbH & Co KG, 7312 Kirchheim | Rohrmotor-endschalter |
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