DE83715C - - Google Patents

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DE83715C
DE83715C DENDAT83715D DE83715DA DE83715C DE 83715 C DE83715 C DE 83715C DE NDAT83715 D DENDAT83715 D DE NDAT83715D DE 83715D A DE83715D A DE 83715DA DE 83715 C DE83715 C DE 83715C
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Germany
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cigar
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steel mandrel
cigars
screwed
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/24Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
    • A24F13/26Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters formed as pocket devices

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kdrzwaaren.
In der Zeichnung ist der (Zigarrenlocher dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Stahldornes mit Kolben,
Fig. 2 dessen Längsschnitt,
Fig. 3 die Oberansicht des hölzernen Mantels und
Fig. 4 einen durch diesen geführten Längenschnitt;
Fig. 5 ist eine Ansicht des Lochers mit der eingefügten Cigarre und
Fig. 6 ein Querschnitt nach a - b in Fig. 5.
Mit Hülfe dieser Lochvorrichtung kann jede, auch die härteste, unsorgfältig gearbeitete Cigarre so behandelt werden, dafs deren Verbrennungsvorgang auf ihrem Umfang gleichmäfsig vertheilt wird und die Cigarre einen vorzüglichen, leichten Zug erhält.
Sobld der cylindrische Kolben frei gemacht und längs des Manteleinschnittes vorwärts gedrückt wird, dringt der dolchartige Stahldorn in die am vorderen Ende des kegelförmigen Mantels einzuführende Cigarre, und zwar so, dafs letztere central der Längsachse nach bis zu 6 cm Länge durchbohrt wird.
Durch diese Mafsnahme, welche von beiden Cigarrenenden erfolgen kann, wird das Abschneiden der Cigarre vor deren Genuis nur mehr in ganz untergeordneter Weise nöthig. Bei sehr harter Waare mit sprödem Deckblatte empfiehlt es sich jedoch, das Durchbohren nicht auf einen Ruck vorzunehmen; auch wird nach einiger Uebung hierin das Deckblatt stets unbeschädigt bleiben. Um den Dorn bei seinem Eindringen besser lenken und im Auge haben zu können, sind an der Mantelhülle mehrfache Lichtöffnungen angebracht.
Will man die Vorrichtung in der Tasche tragen, so empfiehlt es sich, dieselbe in ein Futteral zu stecken oder die obere Mantel-Öffnung mit Metalldeckelverschlufs und gefedertem Scharniere zu versehen; einfacher erscheint es jedoch immer, statt der Vorrichtung eine beliebige Anzahl vorher zugerichteter Cigarren mit sich zu führen. Nebenbei bemerkt, würde der Dorn allein mit an dessen cylindrischen Kolben angeschraubter Messinghülse bequem in jedem Cigarrenbesteck unterzubringen sein; doch genügt »ohne Mantelhülle« weder eine Messerklinge, noch der Stahldorn allein, da nur durch die Mantelführung, bei ungleich und stellenweise hart gewickelten Cigarren deren Durchbohrung in der Achse gesichert wird, während die beabsichtigte Mittelbohrung ohne gleichzeitige Führung des Domes sowohl wie der zu lochenden Cigarre leicht mifslingt.
Will man den Cylinder mit Dorn in seiner Ruhelage festhalten, so wird ersterer einfach durch die Schraube an der Mantelhülle festgeschraubt; letztere ist demgemäfs gegenüber dem hinteren Ende des Einschnittes entsprechend durchlocht.
Die Ausführung des Mantels in Buchsbaumholz dürfte günstig beurtheilt werden, auch das anliegende Mantelkaliber so ziemlich für die meisten gangbaren Cigarrensorten grofs genug sein.
Bei Herstellung des Mantels aus Metall könnte man denselben allerdings in gefederte

Claims (1)

  1. Längsfelder eintheilen, wodurch dessen oberes, kegelig geformtes Ende für Aufnahme aufsergewöhnlicher Cigarrendicken sich zu erweitern vermöchte.
    Schliefslich sei noch erwähnt: Bei etwaiger Massenfabrikation wird der Stahldorn nicht mehr angelöthet, sondern nur im cylindrischen Kolben angeschraubt, um denselben, wenn er schadhaft wird, durch einen bereit gehaltenen Dorn leicht erneuern zu können.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Lochen der Cigarren, bestehend aus einem Stahldorn mit cylindrischem Kolben, der mittelst einer durch letzteren durchgehenden Stellschraube und eines dieser entsprechenden, in der Cigarrenhülse hergestellten Längsschlitzes in der Achsenrichtung der Cigarre geführt wird, wobei durch Löcher am Mantel der Hülse das Eindringen des Domes beobachtet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270314B (de) * 1966-03-07 1968-06-12 Josef Hoffmann Zigarrenspitze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270314B (de) * 1966-03-07 1968-06-12 Josef Hoffmann Zigarrenspitze

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