DE456980C - Verfahren zum Spalten von Daermen zwecks Gewinnung von Darmteilen fuer die Darmsaitenfabrikation - Google Patents

Verfahren zum Spalten von Daermen zwecks Gewinnung von Darmteilen fuer die Darmsaitenfabrikation

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DE456980C
DE456980C DEST41079D DEST041079D DE456980C DE 456980 C DE456980 C DE 456980C DE ST41079 D DEST41079 D DE ST41079D DE ST041079 D DEST041079 D DE ST041079D DE 456980 C DE456980 C DE 456980C
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Description

  • Verfahren zum Spalten von Därmen zwecks Gewinnung von Darmteilen für die Darmsaitenfabrikation. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spalten von Därmen für die Saitenfabrikation.
  • Es ist bekannt, Schafsdärme zwecks Herstellung von Darmsaiten in der Weise zu spalten, daß der Darm mit beiden Händen ausgebreitet über einen gebogenen Bügel, das Beinchen genannt, gegen die Schneide eines senkrecht stehenden Messers gezogen und dadurch in zwei Teile zerschnitten wird. Mehrere solcher Teile werden dann zusammengedreht und zu einer Saite verarbeitet. Ist der zu spaltende Darin von weitem Durchinesser -, so erhält man durch das Spalten breite Darmtelle, die sich, wenn überhaupt, sehr schlecht für die Saitenfabrikation eignen. Aus diesem Grunde finden bisher in der Darmsaitenfabrikation nur enge bis mittelweite Schafsdärme Verwendung, welche allein in Darmteile von geeigneter Breite gespalten werden können. Dagegen werden Därme von weitem Kaliber, besonders Schweine- und Rinderdärme, in der Darmsaitenherstellung so gut wie nicht verwendet, weil es nicht mög-]ich ist, sie in geeignete schmale Teile zu spalten.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Spalten der Därme zwecks Herstellung von Saiten bekannt, bei welcher der Darm in zwei einzelne Darmstränge zerlegt wird, um die beiden nicht gleichartigen Darmhälften zu trennen. Weitere Vorrichtungen zum Spalten der Därme sind bekannt, aber zu dem Zwecke, um die Gedärme, Kutteln usw. für die Wurstfabrikation zu zerkleinern.
  • Die Erfindung bezweckt dagegen, Därme auch von weitem Kaliber für die Saitenfabri-Ication nutzbar zu machen sowie ein leichte-res, schnelleres und genaues Spalten zu erzielen. Dieses wird dadurch erreicht, daß nach Aufschlitzen des Darmes an seiner kürzesten inneren Längsseite das entstehende Darmband in seiner ganzen Breite auf oder über eine entsprechend geformte Walze geleitet und auf dieser mittels eines oder mel-irerer Messer in beliebig viele, in sich gleichmäßig breite Längsstreifen zerschnitten wird.
  • Das Verfahren kann beispielsweise in folgender Weise ausgeführt werden.
  • Der vorher aufgeweichte Darm wird dadurch, daß er über einen gebogenen Führungsbügel, welcher an seinem inneren Schenkel ein Messer trägt, gezogen wird, an seiner inneren Seite aufgeschlitzt. Dieser aufgeschlitzte Darm wird nun auf oder über eine Walze, welche der Rundung und der Breite des aufgeschlitzten Darmes entsprechend gewölbt ist, so geleitet, daß er sich in seiner vollen Breite dem Walzeni-nantel anschmiegt. Ist der Darm in seiner vollen Länge auf oder über die Walze geleitet, so wird er in einzelne Längsstreifen zerschnitten. Dazu wird beispielsweise ein Messer mit Hilfe einer vor der Walze angebrachten Skala, welche die Breite der Darmstreifen und die Lage der auf der Walze vorhandenen Messerrillen anzeigt, auf letztere genau angesetzt, der Darmkörper dann bis zum Grund der Messerrillen durchstoßen und durch Drehen der Walze der Schnitt der Länge nach ausgeführt. -Die abgespaltenen Darmteile, die die Form von Streifen haben, werden von der Walze abgenommen und in bekannter Weise weiterverarbeitet.
  • Während beim bisherigen Spaltverfahren die Gewinnung von gleich breiten Darmteilen fast unmöglich. ist, auf jeden Fall aber von der Geübtheit und Geschicklichkeit des Arbeiters im höchsten Grade abhängig ist, gibt der mechanische Schnitt des auf der Walze ausgebreiteten Darmes die Gewähr, daß jeder Dannteil von gleicher Breite ist, ohne daß an den Arbeiter irgendwelche Anforderungen in bezug auf Geübtheit gestellt zu werden brauchen. Von ausschlaggebender Bedeutung ist, daß durcli das neue Spaltverfahren der Darinsaitenfabrikation Rohmaterial nutzbar gemacht wird, welches ganz erheblich. billiger zu stehen kommt als das bisher verwendete.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Spalten von Därmen zwecks Gewinnung von Darmteilen für die Dannsaitenfabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufschlitzen des Darmes an seiner kürzesten inneren Längsseite das entstehende Darmband ganz ausgebreitet auf oder über eine entsprechend geformte Walze geleitet wird und auf dieser mittels eines oder mehrerer Messer in beliebig viele gleichmäßig breite Längsstreifen zerschnitten wird.
DEST41079D 1926-06-03 1926-06-03 Verfahren zum Spalten von Daermen zwecks Gewinnung von Darmteilen fuer die Darmsaitenfabrikation Expired DE456980C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161175B (de) * 1964-01-09 Raymond Walter Bergman Verfahren zum Schneiden von Streifen aus Ochsendaermen

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