DE836697C - Regelglied fuer elektroakustische Gehoerpruefgeraete - Google Patents
Regelglied fuer elektroakustische GehoerpruefgeraeteInfo
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Description
- Regelglied für elektroakustische Gehörprüfgeräte Zur Prüfung des Hörvermögens insbesondere bei Schwerhörigen sind Geräte bekannt, die aus einem Generator zur Erzeugung von elektrischen Spannungen verschiedener Frequenzen bestehen, an dem ein Verstärker und eine Schallquelle angeschlossen sind. Die Gehörprüfung findet dadurch statt, daß festgestellt wird, bei welcher Mindestlautstärke die Versuchsperson bei den jeweiligen Schallfrequenzen gerade noch einen Ton wahrnimmt (Feststellung der Reizschwelle). Zu diesem "!.weck befindet sich hinter dem Tongenerator oder hinter dem Verstärker bzw. im Verstärker ein Regelglied, das die Höhe der der Schallquelle (Lautsprecher) zugeführten Tonfrequenzspannung und damit die Lautstärke ztt verändern gestattet. Das Regelglied ist in logarithmischem Maß, in Dezibel oder Neper, geeicht. Die Hörkurve der Versuchsperson ergibt sich durch Vergleich der Einstelluttgen des Regelgliedes mit den Einstellungen, die sich ergeben, wenn als Versuchsperson ein Normalhörender benutzt wird, und zwar bei logarithmischer Eichung des Regelgliedes als Differenz der beiden Einstellungen für jede Prüffrequenz. Sowohl die, Einstellung der verschiedenen Frequenzen am Tongenerator als auch die Einstellung des Regelgliedes geschieht stufenweise, da sich dies für praktische Zwecke als ausreichend erwiesen hat.
- Aber selbst wenn die Hörkurve des Normalhörenden auf diese Weise für das betreffende Gerät ein für allemal festgelegt ist, so müssen doch bei jeder Aufnahme einer Hörkurve die Differenzen für jeden einzelnen lleßpttnl:t besonders gebildet bzw. von Kurven abgelesen werden. Die einzelnen Differenzen geben den sog. Hörverlust an, d. 'h. sie geben an, tun wieviel Dezibel oder Neper die Versuchsperson bei den einzelnen Prüffrequenzen ,schlechter oder auch besser hört als der Normallicirende.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Differenzbildung iiberfiüssig zu machen und ein Regelglied zu schaffen, bei dem der Hörverlust des Schwerhörigen unmittelbar abgelesen werden kann.
- Die Empfindlichkeit des normalhörenden menschlichen Ohres unterscheidet sich für verschiedene I' requenzen um mehrere Zehnerpotenzen. Auch die von einem Lautsprecher bei Beaufschlagung mit derselben Spannung bei verschiedenen Frequenzen abgestrahlten Schalleistungen können sich uni mehrere Größenordnungen unterscheiden. Damit nun die Stellung Hörverlust o des Regelgliedes bei allen Prüffrequenzen eine Spannung bzw. Latit-,stä rke bedeutet, die gerade der Reizschwelle des Normalhörenden zugeordnet ist, inüßten dem Regellied bei verschiedenen Frequenzen sehr unterschiedliche Spannungen zugeführt werden. Dies könnte unter Zuhilfenahme eines zweiten, zusätzlic4en Spannungsverteilers geschehen.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe in einfacherer Weise dadurch gelöst, daß als Rege4glied ein Kettenleiter mit lauter gleichen Kettengliedern nach Art eines abgestuften Spannungsteilers mit einstellbarem Abgriff angeordnet ist, die abgegriffene Spannung in logarithmischem Maß von der Verstellbewegung des Abgreifers abhängt und die Speisepunkte für verschiedene Frequenzen an solche verschiedenen Punkte des Kettenleiters gelegt sind, daß in der Abgriffstellung Hörverlust o eine Spannung eingestellt ist, die bei der verwendeten Geräteanordnung der Reizschwelle des Normalhörenden bei der betreffenden Frequenz zugeordnet ist. Die Eichung des Regelgliedes mit Hilfe eines Normalhörenden ist wegen des symmetrischen Baues des Kettenleiters besonders einfach, denn eine Verschiebung der Speisepunkte uni eine bestimmte Stufenzahl ist genau gleichbedeutend mit der Verschiebung des Abgreifers tim dieselbe Stufenzahl in entgegengesetzter Richtung. Nfan nimmt zunächst bei einer bestimmten Lage der Speisepunkte die Hörkurve eines 'Normalhörenden auf und braucht dann nur entsprechend den bei einzelnen Frequenzen von Null verschiedenen Abgreiferstellungen die Speisepunkte für diese Frequenzen um dieselbe Stufenzahl in entgegengesetzter Richtung zu verlegen, um den Abgreifer jeweils auf die Stellung Hörverlust o zu bringen.
- Zweckmäßig ist der Kettenleiter am Anfang und am Ende mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen, so daß er also elektrisch als unendlich lang erscheint. Statt dessen können auch Anfang und Ende des Kettenleiters verbunden sein, so daß eine ringförmige Schaltung entsteht. Die Zuführung der Tonfrequenzgeneratorspannung an die verschiedenen Speisepunkte des Kettenleiters geschieht mit Vorteil über einen Verteiler, der gleichzeitig mit der Einstellung der verschiedenen Frequenzen am Tongenerator verstellt wird, also beispielsweise mit dem Drehknopf zur Einstellung der Frequenzen auf derselben Achse sitzt.
- Bei Gehörprüfgeräten, bei denen Nvahlweise verschiedene Schallquellen angeschlossen sind (Lautsprecher, Knochenleitungshörer, Ohrtelefon), läßt sich für jede dieser Schallquellen eine besondere Reihe von Speisepunkten am Kettenleiter vorsehen, die beispielsweise durch einen einfachen Umschalter gegeneinander vertauscht werden.
- In der Zeichnung ist das Prinzipschaltbild für ein der Erfindung gemäß ausgebildetes Regelglied schematisch dargestellt. An den Klemmen r, 2 -wird dem Regelglied die vom Tongenerator abgegebene Spannung einstellbarer Frequenz zugeführt, an den Klemme" 3, 4 wird die geregelte Spannung abgenommen. Aus einzelnen T-Gliedern, die im einzelnen aus Ohinschen Widerständen zusammengesetzt sein können, ist ein Kettenleiter gebildet und im Kreis angeordnet. Am Anfang und am Ende ist die Kette durch den Wellenwiderstand Z_1 und Z2 abgeschlossen. Über den Verteilerschalter 5 wird die von der Klemme i kommende Speiseleitung wahlweise mit den Speisepunkten _A1, A= oder A3 verbunden, je nach der Frequenz, die am Tongenerator eingestellt ist. B ist der Abgreifer, der sich gerade in der Stellung Hörverlost o befindet. Wird dieser Abgreifer beispielsweise in die Stellung -1- io gedreht, so bedeutet dies, daß io Dezibel weniger Dämpfung nötig sind, damit die Reizschwelle der Versuchsperson überschritten wird. Der Hörverlust der Versuchsperson beträgt also für die gerade eingestellte Frequenz io Dezibel. Die Verlegung der Speisepunkte beispielsweise von .91 nach A2 bedeutet, daß bei der Frequenz, die dem Speisepunkt A2 zugeordnet ist, entweder auch der Normalhörende zur Erreichung der Reizschwelle einer geringeren Dämpfung, also größeren Lautstärke bedarf oder daß die Schallquelle (Lautsprecher, Knochenleitungshörer, Ohrtelefon) beim Übergang von der einen auf die andere Frequenz einen schlechteren Wirkungsgrad hat. Auch ein etwaiger Frequenzgang des Tongenerators würde hierdurch ausgeglichen.
Claims (5)
- PATLNTaasPr,i'LÜL: i. Regelglied für elektroakustische Gehörprüfgeräte zum Regeln von elektrischen Spannungen bei verschiedenen Frequenzen, dadurch gekennL zeichnet, daß ein Kettenleiter mit lauter gleichen Kettengliedern nach Art eines abgestuften Spannungsteilers mit einstellbarem Abgriff angeordnet ist, so daß die abgegriffene Spannung in logarithmischem Maß von der Verstellbewegung des Abgreifers (B) abhängt, und daß die Speisepunkte (Al, A
- 2, A3) für verschiedene Frequenzen an solche verschiedene Punkte des Kettenleiters gelegt sind, daß in der Abgriffstellung Hörverlust o eine Spannung eingestellt ist, die der Reizschwelle des Normalhörenden bei der betreffenden Frequenz zugeordnet ist. z. Regelglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende des Kettenleiters mit dem Wellenwiderstand abgeschlossen sind.
- 3. Regelglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verbindung von Anfang und Ende des Kettenleiters eine ringförmige Schaltung entsteht. .1.
- Regelglied nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für verschiedenartige Schallquellen besondere Reihen von Speisepunkten vorgesehen sind.
- 5. Regelglied nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB die verschiedenen Speisepunkte über einen Verteiler mit der Spannungsquelle verbunden sind, der mit, dem Einstellglied für die verschiedenen Frequenzen am Tongenerator mechanisch gekoppelt bzw. vereinigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH4810A DE836697C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Regelglied fuer elektroakustische Gehoerpruefgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH4810A DE836697C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Regelglied fuer elektroakustische Gehoerpruefgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE836697C true DE836697C (de) | 1952-04-15 |
Family
ID=7144142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH4810A Expired DE836697C (de) | 1950-08-05 | 1950-08-05 | Regelglied fuer elektroakustische Gehoerpruefgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE836697C (de) |
-
1950
- 1950-08-05 DE DEH4810A patent/DE836697C/de not_active Expired
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