DE613209C - Einrichtung zur Fernuebermittlung der Zeigerstellungen von Messinstrumenten - Google Patents

Einrichtung zur Fernuebermittlung der Zeigerstellungen von Messinstrumenten

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DE613209C
DE613209C DED50749D DED0050749D DE613209C DE 613209 C DE613209 C DE 613209C DE D50749 D DED50749 D DE D50749D DE D0050749 D DED0050749 D DE D0050749D DE 613209 C DE613209 C DE 613209C
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DE
Germany
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remote transmission
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DED50749D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/18Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses using a variable number of pulses in a train

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernübermittlung der Zeigerstellungen von Meßinstrumenten Um die Zeigerstellungen eines Meßinstruments zu einer entfernten Kontrollstelle zu übertragen, wie dies beispielsweise im Verkehr der auf ein gemeinsames Netz arbeitenden Kraftwerke erforderlich ist, hat man die Benutzung von Hochfrequenz in Überlagerung auf die Hochspannungsleitungen in der Form vorgeschlagen, daß in Abhängigkeit vom Zeiger des Meßinstruments eine elektrische Größe (Kapazität) verändert und hierdurch über die Leitung hinweg eine Schwingungskreisanordnung des Empfängers verstimmt oder abgestimmt wird, was die entsprechende Verstellung des Empfängerzeigers zur Folge hat. Derartige Anordnungen sind Störungen unterworfen, die 'durch Fremdinduktionen der Leitung und sonstige Änderungen der Leitungskonstanten bedingt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird als Empfänger einelektromagnetisches Schrittschaltwerk, das einen Zeiger über eine dem unabhängigen primären Meßgerät gleichartige Skala bewegt und als Stromstoßgeber die aus der Fernsprechtechnik bekannte, mit Fingerlöchern versehene Wählscheibe benutzt, deren Aufzug- bzw. Ablaufstell_ ungen jedoch vermehrt sein können und der Anzahl der zu übertragenden Zeigerstellungen entsprechen. Die Fingerscheibe wird jeweils mit der Hand zum Ablauf über einen dem Zeigerausschlag entsprechenden Winkel gebracht und steuert dabei einen Hochfrequenzsender derart, daß dieser in der Fernleitung Stromstöße eines hochfrequenten Trägerstromes hervorruft, durch welche der Antriebsmagnet des Schrittschaltwerkes periodisch erregt wird und das von ihm beherrschte Zeigerwerk schrittweise vorwärts schaltet. Der vom Schrittschaltwerk eingestellte Empfänger besitzt hierbei eine Skala wie das Meßinstrument, dessen Zeigerstellungen er nachbilden soll. Der Nummernschalter sendet demgemäß nicht die übliche Reihe von i bis zehn Stromstößen ab, wie sie im Fernsprechbetrieb für die Einstellung der Sprechverbindungswähler notwendig sind, sondern die Anzahl seiner Stromstöße entspricht den Skalenwerten des Meßinstruments, dessen Zeigerstellungen ferngemeldet werden sollen.
  • Bei der großen Bedeutung, die die Fernmessung von Zeigerständen für die Betriebskontrolle in den ausgedehnten Systemen der elektrischen Kraftverteilungsanlagen (Überlandkraftwerke) hat, ist jede Anordnung, die ein genaues Arbeiten verbürgt und dabei weder die vorhandene Leitung mit Stromsystemen überlastet noch die betriebsmäßige Handhabung kompliziert, als eine Verbesserung zu werten. Durch die erfindungsgemäße Verwendung der mechanisch einfachen und als zuverlässig bekannten Apparate - Fingerscheibe und Schrittschalter - wird dem Fernmeßbedürfnis -eine genau arbeitende und dabei unkomplizierte Einrichtung dargeboten, die keine hohen Anschaffungskosten und keine besondere Schulung des Personals erfordert. wie auch ferner Störungen so gut'wie gar nicht unterworfen ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch mit Leitungsinterferenz arbeiten. Zu diesem Zweck wird auf der Sende- wie auf der Empfangsstelle je eine Generatorröhre angeordnet, die beide die Hochspannungsleitung speisen und in ihren Frequenzen derart voneinander abweichen, daß eine Interferenzwelle von Tonfrequenz auf der Leitung entsteht. Diese Welle kann auf beiden Seiten mittels entsprechender Empfangsröhren empfangen werden. Die auf beiden Seiten auftretenden Interferenztöne stimmen naturgemäß in ihrer Frequenz vollkommen überein.
  • Bei Benutzung mehrerer verschiedener Trägerfrequenzen ist es möglich, mehrere voneinander unabhängige übertragaungen gleichzeitig auf derselben Leitung auszuführen. Man kann jedoch mit derselben Trägerfrequenz verschiedene Meßinstrumente gleichzeitig kontrollieren, wenn man synchron laufende Verteilerscheiben auf der kontrollierten Station und der Kontrollstelle anordnet und jedem Meßinstrument ein bestimmtes Segment jeder Scheibe zuweist, so daß bei einer Umdrehung der Scheibe jedem Meßinstrument einmal die Einflußnahme auf die Modulierröhre freigegeben wird. Ohne derartige Verteilerscheiben ist die gleichzeitige Kontrolle mehrerer Instrumente mittels einer gemeinsamen Trägerfrequenz in der Weise möglich, daß jedem Meßinstrument ein bestimmter Niederfrequenzbereich zugeteilt wird, der zur Modulation der Hochfrequenz dient. Diese Frequenzbereiche körnen ohne zeitliche Trennung gleichzeitig zur Wirkung über die Leitung kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernübermittlung der Zeigerstellungen von Meßinstrumenten in elektrischen Kraftverteilungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß als Empfänger ein Schrittschalter benutzt wird, der einen Zeiger über eine dem unabhängigen primären Meßgerät gleichartige Skala bewegt, und daß als Stromstoßgeber ein nach Art der mit Fingerlöchern versehenen Wählscheiben der Fernsprechapparate ausgebildeter, von Hand zu betätigender Nummernschalter dient, dessen Aufzugstellungen der Anzahl der zu übertragenden Zeigerstellungen entspricht und der durch Steuerung seines Hochfrequenzsenders Stromstöße eines Hochfrequenzträgerstromes in der Kraftleitung hervorruft, durch welche das Zeigerwerk am Empfangsort schrittweise vorwärts geschaltet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei auf der Sende- und der Empfangsstelle angeordnete Senderöhren eine Interferenzwelle auf der Fernleitung erzeugt wird, die vom Kontakt des Nummernschalters der Sendestelle in Stromstöße zerlegt wird, die das Zeigerschaltwerk am Empfangsort vorwärts schalten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kontrolle mehrerer primärer - Meßinstrumente durch dieselbe Fernübermittlungsvorrichtung die Nummernschalter einerseits und die Zeigersehältwerke andererseits durch synchron rotierende Verteiler-in an sich bekannter Axt nacheinander wirkungsbereit gemacht werden.
DED50749D 1926-06-19 1926-06-19 Einrichtung zur Fernuebermittlung der Zeigerstellungen von Messinstrumenten Expired DE613209C (de)

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DE613209C true DE613209C (de) 1935-05-14

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DE (1) DE613209C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE822365C (de) * 1949-10-04 1951-11-26 Ruhrgas Ag Impulsgebevorrichtung fuer Fernuebertragung elektrischer Stromstoesse bei kontinuierlich registrierenden Fernmessanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE822365C (de) * 1949-10-04 1951-11-26 Ruhrgas Ag Impulsgebevorrichtung fuer Fernuebertragung elektrischer Stromstoesse bei kontinuierlich registrierenden Fernmessanlagen

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