DE83508C - - Google Patents

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DE83508C
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Germany
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rollers
pins
balls
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sorting
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DENDAT83508D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size
    • B07C5/06Sorting according to size measured mechanically
    • B07C5/065Sorting according to size measured mechanically with multiple measuring appliances adjusted according to different standards, for example length or thickness, which detect the shape of an object so that if it conforms to the standard set by the measuring appliance, it is removed from the conveyor, e.g. by means of a number of differently calibrated openings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher benutzt man zum Sortiren von Stahloder anderen Metallkugeln zwei waagrecht neben einander gelagerte gerade Schienen, deren einander zugekehrte Langseiten einen gewissen Abstand von einander haben, der von dem einen bis zum anderen Ende der Schienen allmälig gröfser wird.
Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung giebt einen Querschnitt durch diese Schienen nahe dem Ende, wo der Abstand am kleinsten ist. In dieser Figur ist auch eine Kugel in der Lage zwischen den Schienen gezeigt, die sie Anfangs einnimmt; sie stützt sich auf die einander zugewendeten Längskanten der Schienen. Man führt die zu sortirenden Kugeln eine nach der anderen am engeren Ende des zwischen den Schienen befindlichen Zwischenraumes auf die einander zugekehrten Längskanten der Schienen. Durch die ihr beim Einführen ertheilte Bewegung läuft jede Kugel zwischen den sich allmälig weiter entfernenden Schienenkanten so weit entlang, bis sie zwischen diesen Kanten stecken bleibt. Sie empfängt dann von einem zwischen den Schienen auf- und abgehenden Messer bei jedem Hochgang desselben einen schwachen Stofs und läuft infolge dessen weiter, bis sie die Stelle zwischen den Schienenkanten erreicht, wo sie gerade hindurchfallen kann. Je nachdem die Kugel kleiner oder gröfser ist, durchläuft sie eine kürzere oder längere Strecke zwischen den Schienen, fällt also früher oder später nach unten hindurch. Die hindurchgefallenen Kugeln werden in Kästen aufgefangen, die unterhalb der Schienen, quer zu diesen, parallel neben einander aufgestellt sind.
Die beschriebenen Sortirschienen haben den Nachtheil, dafs sie jedesmal von ihren Trägern abgenommen und nachgeschliffen werden müssen, sobald sich die Mefskanten etwas abgenutzt haben.
Dieser Nachtheil wird durch die Vorrichtung vermieden, welche den Gegenstand dieser Erfindung bildet. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dafs die Sortirschienen durch genau rund und genau gerade gearbeitete Walzen ersetzt sind. Wenn diese Walzen längs jener Erzeugenden ihrer Umfangsfläche, die als Mefslinien dienen, etwas abgenutzt sein sollten, so braucht man die Walzen nur etwas zu drehen, um sofort wieder richtige Mefslinien zu haben.
Die Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen die neue Sortirvorrichtung, und zwar zeigt Fig. 2 eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt nach der gebrochenen Linie x-x der Fig. 3; Fig. 3 giebt eine Oberansicht und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Liniey-y der Fig. 3, von rechts nach links gesehen.
1,2,3,4 ist ein länglicher, von Füfsen waagrecht getragener Rahmen, dessen Langseiten ι und 3 bei 4X durch einen Querbalken verbunden sind. Auf diesem Querbalken 4X ■ und auf der rechten Schmalseite 2 des Rahmens liegen die beiden Sortirwalzen 5, 5 mit ihren Enden auf. Diese Walzen werden durch sechs mit kegeligen Köpfen versehene Schraubstifte 6, 6, 6, 6, 7 und 8, die in den Querbalken 4X
(2. Auflage, ausgegeben am g. Oktober i8gjj
und die Schmalseite 2 eingeschraubt sind, in der richtigen Lage erhalten. Von diesen Schraubstiften ■— sogen. Pressonstiften — wirken die vier mit 6 bezeichneten gegen die Aufsenseite der Walzen, während die beiden mit 7 und 8 bezeichneten sich zwischen den Walzen befinden. Der kegelige Kopf des Stiftes 7 hat geringeren Durchmesser als der des Stiftes 8 — der Unterschied ist je nach Bedarf z. B. Y100 oder 5/100 mm —, so dafs diese Köpfe das Mais für den Abstand der Walzen unmittelbar geben; jedoch können die Köpfe aller Pressonstifte gleich grofs sein, da sich auch durch entsprechende Einstellung, d. h. Höher- oder Tieferschrauben dieser Stifte, der Abstand zwischen den Walzen genau regeln läfst. Nach Lösen einiger oder aller Pressonstifte kann man die W'alzen zu dem Eingangs genannten Zweck verdrehen.
Vor dem Ende der Walzen, wo diese den geringsten Abstand, haben — in der Zeichnung links — lagert auf dem Rahmen 1, 2, 3, 4 ein Kasten 9, der die zu sortirenden Kugeln enthält. Der Boden des Kastens ist von vorn nach hinten und von beiden Langseiten nach der Längsmitte zu geneigt, während die hintere Querwand dachförmige Gestalt hat und ihre abgestumpfte Spitze den Walzen zukehrt. In dieser Querwand befindet sich unten ein Loch 10, durch das zur Zeit je eine Kugel austreten kann. Unmittelbar hinter diesem Loch, zwischen der hinteren Kastenquerwand und dem vorderen Ende der Walzen, geht ein senkrechter Hebestift 11 auf und ab. Wenn dieser seine tiefste Lage (Fig. 2) einnimmt, so rollt auf seine Stirnseite, die nach hinten etwas schräg abfällt und in der Längsrichtung der Walzen muldenartig vertieft ist, eine Kugel auf. Bei seinem Hochgang hebt der Stift 11 diese Kugel bis zur Oberkante der Walzen 5, 5, worauf die Kugel von dem Stift ab- und zwischen die Walzen läuft. Sie läuft zwischen diesen so weit entlang, bis sie an die Stelle gelangt, wo der Abstand der Walzen nahezu gleich ihrem Durchmesser ist. An dieser Stelle wird der Lauf der Kugel, welche sich infolge des gröfser werdenden Abstandes zwischen den Walzen allmälig tiefer senkte und dadurch immer mehr Reibung erlitt, völlig gehemmt. Der Hebestift 11 ist inzwischen wieder herabgegangen und hat eine neue Kugel aufgenommen, die er nun hebt. Gleichzeitig mit dem Hebestift wird ein mit ihm verbundenes langes, senkrechtes Messer 12 gehoben, das sich mitten zwischen den Walzen 5, 5 erstreckt, in seiner tiefsten Lage (Fig. 2) sich unter den Walzen befindet'und in seiner höchsten Lage etwas über die Mitte der Walzen hinwegragt.
Dieses Messer ertheilt der betrachteten, gehemmten Kugel einen schwachen Stofs nach oben; dadurch wird die Kugel wieder frei und läuft etwas weiter, bis zu der Stelle, wo sie nach dem Niedergang des Messers hindurchfallen kann. Sie fällt, je nach der Gröfse ihres Durchmessers, in den einen oder den anderen der unterhalb der Walzen 5, quer zu diesen, aufgestellten Kästen 13.
Die Auf- und Abbewegung des Hebestiftes und des Messers kann auf verschiedene Arten erzeugt werden ; als Beispiel ist eine durch eine Schnurscheibe 14 getriebene Kurbelscheibe 15 (Fig. 4) angegeben, deren Zapfen 16 in die Kurbelschleife 17 einer senkrecht verschiebbaren Stange 18 eingreift, die mit dem Tragbalken 10 des Hebestiftes 11 und des Messers 12 verbunden ist.
Wie Eingangs angegeben, besteht das Wesentliche der Erfindung in den Mefswalzen. Diese Walzen können aber statt kreisrund auch oval oder vieleckig sein, und an Stelle der ganzen Walzen kann man auch halbe Walzen zwischen Pressonstiften feststellen, natürlich so, dafs die halben Walzen ihre gekrümmten Flächen einander zukehren; denn auch in diesem Falle kann man nach Abnutzung der halben Walzen längs jener Erzeugenden ihrer gekrümmten Flächen, die bisher als Mefslinien dienten, die halben Walzen nach Lösen der Pressonstifte so drehen oder einstellen, dafs andere Erzeugende der krummen Flächen in die Richtung der Mefslinien gelangen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Sortiren von Kugeln, dadurch gekennzeichnet, das zwei waagrecht neben einander liegende runde, ovale oder vieleckige, ganze oder halbe Walzen (5, 5) in dem für die Sortirung der Kugeln erforderlichen Abstande so erhalten werden, dafs nach Abnutzung der Walzen längs jener Erzeugenden, die bisher als Mefslinien dienten, eine geringe Drehung der Walzen möglich ist, um neue Erzeugende in die Richtung der Mefslinien zu bringen.
  2. 2. Ausführungsform der unter 1. geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die ganzen oder halben Walzen mittelst Pressonstifte festgestellt werden, von denen einige sich zwischen den Walzen befinden, während die übrigen gegen die einander abgewendeten Seiten der Walzen wirken, derart, dafs man durch Höher- oder Tieferschrauben dieser Stifte den Abstand der Walzen nach Bedarf regeln und nach Lösen einiger oder aller Stifte die Walzen in Bezug auf einander verdrehen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT83508D Active DE83508C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE83508C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916591C (de) * 1952-07-17 1954-08-12 Karl Meining Mess- und Sortiervorrichtung
WO1990004255A1 (de) * 1988-10-05 1990-04-19 Interatom Gmbh Brennelementabzug für einen kugelhaufenkernreaktor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916591C (de) * 1952-07-17 1954-08-12 Karl Meining Mess- und Sortiervorrichtung
WO1990004255A1 (de) * 1988-10-05 1990-04-19 Interatom Gmbh Brennelementabzug für einen kugelhaufenkernreaktor

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