DE833290C - Verfahren zur Entwaesserung von Kartoffelschnitzeln - Google Patents

Verfahren zur Entwaesserung von Kartoffelschnitzeln

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DE833290C
DE833290C DEB13142A DEB0013142A DE833290C DE 833290 C DE833290 C DE 833290C DE B13142 A DEB13142 A DE B13142A DE B0013142 A DEB0013142 A DE B0013142A DE 833290 C DE833290 C DE 833290C
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DE
Germany
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dewatering
pulp
potato pulp
fruit juice
potato
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Expired
Application number
DEB13142A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Schneider
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Buettner Werke AG
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Buettner Werke AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/02Dehydrating; Subsequent reconstitution
    • A23B7/03Drying raw potatoes

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entwässerung von Kartoffelschnitzeln Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entwässerung von Kartoffelschnitzeln.
  • Die Trocknung von Kartoffelschnitzeln in einem Trommeltrockner oder in ähnlichen Einrichtungen bereitet seit jeher erhebliche Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten bestehen darin, daß durch Zusammenkleben und Verklumpen der Schnitzel-masse ein gleichmäßig abgetrocknetes Endprodukt nicht erzielt werden kann. Zum anderen sind sie darin zu sehen, daß die klebrigen Schnitzel zu Verstopfungen des Trommeleinbaus neigen und dadurch leicht zu Trommelbränden AnlaB geben.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, wurde schon vorgeschlagen, die Kartoffelschnitzel vor der Aufgabe in die Trockentrommel mit Trockenstaub zu bepudern. Von diesem Verfahren hat die Praxis aber bald wieder Abstand genommen, da die Trockenstaubschicht, gewissermaßen wie eine Isolierschicht wirkend, den Feuchtigkeitsentzug aus dem Schnitzelkern behindert. Auch wirkt sich hierbei das in der hohen Trommeltemperatur nicht zu vermeidende Übertrocknen (Verkohlen) des Trockenstaubes nachteilig auf das Aussehen des Endproduktes aus.
  • Praktische Versuche haben überraschenderweise ergeben, daß das Schnitzelmaterial ohne Gefahr des Zusammenklebens und Festbackens durch die Trockentrommel gefördert werden kann, wenn man die Schnitzel vor ihrer Aufgabe in den Trockner einer leichten mechanischen Vorbehandlung, z. B.-durch Pressen, Zentrifugieren oderA@bsieben, unterwirft.
  • Der Grund für dieses überraschende Ergebnis ist durch folgende Überlegungen zu erklären: Bekanntlich besteht der Aufbau der Kartoffel aus unendlich vielen kleinen, den Fruchtsaft einschließenden Zellen. Wird nun die Kartoffel in kleine Schnitzel zerlegt, so erfolgt im Bereich der Schnittflächen ein Aufreißen dieser -Zellen, so daß der in letzterem eingeschlossene Fruchtsaft an den Schnittflächen freigelegt wird. Dieser freigelegte Fruchtsaft, der insbesondere durch seinen Stärkegehalt eine stark klebende Tendenz aufweist, bildet den Hauptgrund für die erwähnten nachteiligen Erscheinungen bei der anschließenden Trockenbehandlung der Schnitzel. Nach dieser Betrachtung erscheint es daher einleuchtend, daß diese Schwierigkeiten in einfachster Weise durch Entfernendes in den geöffneten Zellen freiliegenden Fruchtsaftes behoben werden können. Da es sich hierbei im Verhältnis zu dem in der nicht zerstörten Zellensubstanz eingeschlossenen Saft nur um eine verhältnismäßig geringe Menge handelt, kann die gestellte Aufgabe durch leichtes Zusammenpressen der Schnitzelmasse gelöst werden. Diese geringe Abpressung bewirkt dann gleichzeitig ein Entfernen des freigelegten Fruchtsaftes aus dem bei der Schnitzelung der Kartoffeln entstehenden Reibsel. Der Reibselanfall kann .bei nicht sauberer Schnitzelung, z. B. wenn Stroh mit in die Schnitzelmaschine gelangt, beträchtlich sein. Der abgepreßte Fruchtsaft kann der Viehtränke beigegeben oder als Anmengwasser für die Kraftfutterzubereitung verwertet «-erden. so daß die ltiologiscit wertvollen Substanzen nicht verloreng U en. Eine andere X-erNx-ertun-smö-lichkeit beeh t# steht darin, den Fruchtsaft in Absetzer zu leiten und die sich am Boden ansammelnde schlammförmige Substanz den Schnitzeln vor ihrer l,.ittfiiltrtitlg in die Trockentrommel beizitinischen.

Claims (1)

  1. hAT1;\TA\51'ItCC111'..-
    1 . Verfahren zur Ent"-ässerung von Kartoffelschnitzeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitzel zuerst einer leichten mechanischen Vorentwässerung, beispielsweise durch Pressen, Zentrifugieren oder Absieben, unterzogen werden, mit dein Ziel, den an der Oberfläche der Schnittflächen freigelegten Fruchtsaft zu entfernen. und daß anschließend die. an sich bekannte Behandlung in einer Trockentrommel oder einer ähnlichen Einrichtung erfolgt. 2. \"erfahren nach Anspruch i, dadurch ge-. kennzeichnet, daß die Vorentwässerung um maximal 12 bis 15% des ursprünglichen Feuchtigkeitsgehaltes der Schnitzel erfolgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107058B (de) * 1958-02-15 1961-05-18 Diamalt Ag Verfahren zur Herstellung von kuechenfertigen Kartoffeltrocken-produkten
DE1108149B (de) * 1956-05-28 1961-05-31 Josef Wuermseer Sen Anlage zum Trocknen von Gruenpflanzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108149B (de) * 1956-05-28 1961-05-31 Josef Wuermseer Sen Anlage zum Trocknen von Gruenpflanzen
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