DE145146C - - Google Patents

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DE145146C
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DE
Germany
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potatoes
drying
dry
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/30Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
    • A23K10/35Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from potatoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Trockenfutter vornehmlich aus Kartoffeln, Rüben oder dergl. von möglichst großem Nährwert dadurch zu schaffen, daß die in den Kartoffeln an sich enthaltenen Nährstoffe bei der Verarbeitung zu Trockenfutter vollständig in dem Produkt erhalten bleiben und eine Masse erhalten wird, welche durch Hinzufügung von Fettrückständen bezw. Abfällen,
ίο z. B. solcher der Ölfabriken, an Nährstoffen leicht noch mehr angereichert werden kann. Um die Kartoffeln mit den Fettstoffen vermengen zu können, müssen sie zu Mus zerkleinert werden. Dabei entsteht nun die Schwierigkeit, das Kartoffelmus zu trocknen. Man hat zwar bereits haltbare Kartoffelpräparate hergestellt, indem man die rohen zerkleinerten Kartoffeln entweder ohne oder mit vorheriger Auspressung des Fruchtwassers trocknete; im ersten Falle ist jedoch das völlige Austrocknen der Kartoffelmasse mit großen Schwierigkeiten verknüpft und nur durch Anwendung hoher Temperaturen oder entsprechend langer Ausdehnung des Trockenprozesses möglich, wodurch sich die Kosten des Verfahrens wesentlich erhöhen. Das andere Verfahren aber, nämlich das Trocknen, der geriebenen und zuvor durch Auspressen vom Fruchtwasser befreiten Kartoffelmasse, bringt den nicht minder großen Nachteil mit sich, daß mit dem Fruchtwasser gewisse Nährstoffe der Kartoffeln ausgepreßt werden. Auch der Zusatz der bis jetzt in ähnlichen Fällen, d. i. beim Trocknen von wasserreichen Stoffen, verwendeten wasseraufsaugenden Materialien zu dem Kartoffelbrei vor dem Trocknen würde nicht zu dem gewünschten Resultate führen, d. h. ein genügend rasches und vollständiges Austrocknen der Kartoffelmasse nicht bewirken.
Dagegen ist es dem Erfinder gelungen, in dem Korkmehl ein Material zu entdecken, welches die erwähnten Schwierigkeiten und Nachteile beim Trocknen der Kartoffeln beseitigt. .
Die Erfindung besteht daher darin, daß dem ,Kartoffel- oder dergl. Mus Korkmehl hinzugefügt wird. Die Versuche des Erfinders haben ergeben, daß bei der Zugabe von Korkmehl zu der Masse diese nahezu vollständig auftrocknet und dabei schrotartig krümelig wird und bleibt, also sich nicht wieder zusammenballt, so daß sie sich gut mit Fettstoffen vermengen läßt. Da der Kork weder Geschmack noch Geruch besitzt, so bleibt bei einem Prozentsatze, welcher zur Auftrocknung der Masse genügt, der Charakter der Kartoffeln, Rüben oder dergl. völlig unverändert.
Im besonderen gestaltet sich das Verfahren wie folgt:
Die gewaschenen und etwas zerkleinerten Kartoffeln, Rüben oder dergl. kommen in eine Zerkleinerungsvorrichtung, welche sie als breiige und vollständig zerkleinerte Masse (ein Mus) verlassen. Diesem Mus wird nunmehr feingemahlener Kork in Mengen von 5 bis 10 Prpzent des Gewichtes hinzugefügt,
wodurch die Masse, wie erwähnt, schrotartig krümelig wird und bleibt, nicht zusammenhaftet, nicht klebt und außerordentlich schnell trocknet. Alsdann werden dieser nahezu trockenen Masse die Fettstoffe beigemengt, als welche z. B. gemahlene Erdnußkuchen oder Leinsaatkuchen oder Rapssaatkuchen oder sonstige Rückstände aus ölfabriken in Aussicht genommen sind. ^Es können der
ίο Masse auch noch die üblichen Füllmittel, wie gemahlenes Stroh, Heu oder dergl:, beigemengt werden, sowie auch etwas Viehsalz.
Die Hinzufügung der weiteren Stoffe zu dem eingangs erwähnten Mus geschieht am besten in Kanälen, in welchen Transportschnecken arbeiten, welche die nahezu trockene Masse mit den Zusätzen mischen und weiter befördern, worauf das Gemisch durch Becherwerke in Trockentrommeln (etwa Treber-Trockenapparate) behufs gänzlicher Trocknung gebracht wird. Diese Trockehapparate ■; verläßt das Gemisch als völlig trockenes, haltbares, grobes Mehl, als welches es unmittel- ; bar in den Handel gelangt. ■ ~ " , ' ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines Trockenfutters aus zu Mus verarbeiteten Kar-
    , toffeln, Rüben oder dergl. ohne Auspressen des Saftes,'dadurch gekennzeich-
    ,. net, daß dem Mus gemahlener Kork hinzugefügt wird, welcher das nahezu vollständige Auftrocknen des Muses ohne Balligwerden der Masse bewirkt, so daß sie sich leicht noch mit weiteren Nährmitteln, insbesondere Fettabfällen bezw. ' Rückständen behufs Anreicherung an Nährgehalt vermengen läßt, worauf das Gemisch getrocknet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745252C (de) * 1938-12-16 1944-03-24 Naamlooze Vennootschap W A Sch Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745252C (de) * 1938-12-16 1944-03-24 Naamlooze Vennootschap W A Sch Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln

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