DE831761C - Geschossdecke, bestehend aus L-foermigen Betonkoerpern - Google Patents

Geschossdecke, bestehend aus L-foermigen Betonkoerpern

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DE831761C
DE831761C DEM337A DEM0000337A DE831761C DE 831761 C DE831761 C DE 831761C DE M337 A DEM337 A DE M337A DE M0000337 A DEM0000337 A DE M0000337A DE 831761 C DE831761 C DE 831761C
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storey
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Martin Menzel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Geschoßdecke, bestehend aus L-förmigen Betonkörpern Die l:rtinctung hat eine wesentliche Verbesserung der bekannten, zum Schutz begehrten Geschoßdecken zum Gegenstand, bei denen Betonbalken mit L-förniigem Querschnitt in der Weise nebeneinander angeordnet und zusammengesetzt sind, daß die längeren waagerechten benachbarten Schenkel zweier Malken ztieitianciergekelirt sind und eine durchgehende untere Begrenzungsebene erzeugen.
  • Geschoßdecken dieser Art haben sich in der Praxis mit großem Erfolge eingeführt und hervorragend bewährt.
  • Der Ausgangspunkt für die vorliegende Erfindung ist der, einerseits au Gewicht zu sparen, anderseits trotz der Gewichtseinsparung eine rißfreie Verspannung iler Balken untereinander zu bekoninien. Erreicht wird das erfindungsgemäß dadurch, daß die Wandstärke der Ilorizontalschenkel (liinu bece::en ist tind an den Stoßfugen durch die Rippenausbildung und den Ortbeton eine Verstärkung erreicht ist, durch die nach Erhärten des Betons und Entfernen der Schalung eine gewölbeähnliche Spannung erzielt wird. Es ist aber auch nach der Erfindung möglich, durch allmähliches 'Vergrößern der Stärken über die Länge der waagerechten Schenkel hinweg einerseits die genügende Biegsamkeit, anderseits die genügende Stichhöhe an der Stoßkante zu erzielen.
  • Im engsten Zusammenhang mit :dem vorbeschriebenen Verspannungseffekt liegt die ebenfalls ,im Rahmen der Erfindung zu kennzeichnende weitere .Ausgestaltung der Geschoßdecke selbst. Es hat sich nämlich gezeigt, daß der erwähnte Verspannungseffekt .die Grundlage dafür bildet, eine L-Geschoßdecke zu schaffen, ohne daß die früher als erforderlich angesehenen Druckgurtplatten mit verwendet werden müssen. Dies gilt insbesondere in den Fällen, in denen kürzere Spannweiten und geringere Belastungen auftreten. In diesen Fällen, also bei kleineren Stützweiten, wird die Tragkonstruktion der Decke durch die senkrechten Schenkel der L-Balken in Verbindung mit den waagerechten Schenkeln ohne Ausfüllung der Hohlräume mit Stahlbeton, jedoch unter Wegfall der Druckplatten gebildet. Unter Wegfall der !Druckplatte kann erfindungsgemäß auch er Hohlraum zwischen den benachbarten senkrechten Schenkeln mit armiertem Beton ausgefüllt wenden. In diesem Falle bilden ,die aus den senkrechten Schenkeln und ,dem zwischen diesen eingebrachten Beton sich ergebenden Balken zusammen mit den waagerechten Schenkeln die Tragkonstruktion. In dem letztgenannten Falle wirken die benachbarten senkrechten Stege mit dem dazwischen befindlichen:Beton gleichsam als Balkeneinheiten, die zusammen mit den gewölbemäßig verspannten waagerechten Schenkeln das Traggerüst niit ebener Untersicht ergeben.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung wiedergegeben und werden im folgenden erläutert.
  • In der Abb. i sind mit a die L-förmigen Betonkörper oder Tragrippen bezeichnet. Die langen Schenkel b stoßen ebenso wie die kurzen Schenkel paarweise zusammen, so daß sich wie in der eingangs erwähnten, zum Schutz begehrten Geschoßdecke eine durchgehende Ebene ergibt. In den Hohlriiunie>i sind wie bisher die Bügel d untergebracht, ,die die Verbindung zwischen den Verteilungseisen e des Druckgurtes und mitden,von den Bügeln umgriffenen, am Boden der Räume eingelegten Zugarmierungseisen f bilden. Die in der Zeichnung ersichtlichen Hohlräume g dienen zur Aufnahme von Dämmstoffen gegen Schall und Temperatur-Übertragung.
  • In .der Abb.2 erkennt man in schaubildlicher Darstellung wiederum die Geschoßd ecke in der geinäß Abb. i grundsätzlich angegebenen Bauweise. Der Unterschied besteht darin, daß die oberen Deckenplatten in Wegfall kommen und die obere Abdeckung in der altbekannten Weise durch Lagerhölzer mit Holzdielung erfolgt. Auch ist die in Abb. i zwischen den senkrechten Stegen vorgesehene Armierung etwas anders ausgeführt, indem die Verbindungsbügel und Verteilungseisen wegfallen.
  • Der mit L V bezeichnete Teil der Geschoßdecke weist die eingangs geschilderte Konstruktion mit armiertem Füllbeton nvischen den senkrechten Stegen auf, während der Teil L VI der Geschoßdecke nur die Stege und die Vermörtelung der Längsstoßfugen zeigt. Wesentlich für die hier zum Schutz begehrte Erfindwng ist die besondere Bemessung der Wandstärke der waagerechten Schenkel b. Diese soll so gehalten sein, und zwar in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel so diinn, claß siclieine ausreichende .Elastizität mit dem Erfolg ergibt, daß nach Abbinden des Stoßfugenbetons und nach Wegnahme der Absteifung eine gewöllieähnliclie Verspannung entsteht. Die vorgenommenen Versuche haben gezeigt, daß sich trotz sehr geringen Gewichts eine den.geforderten Belastungsansprüchen entsprechende @Greschoß-decke mit ebener rißfreier Unterseite ergibt.
  • Wie eingangs ebenfalls erwähnt, beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Es ist auch denkbar, die waagerechten Schenkel beispielsweise allmählich von einem dünneren OOuerschnitt in einen stärkeren Querschnitt in Richtung auf die Stoßkanten übergehen zu lassen. Auch in diesen Fällen erhält man einmal ,die gewünschte Elastizität und das geringe Genwicht, zum andern eine ausreichende Begrenzungsfläche an den Stoßfugen.

Claims (3)

  1. PATE`TANSPRÜCHE: i. Geschoßdecke, bestehend aus L-förmigen Betonkörpern, bei denen in der Zugzone zwei benachbarte längere Schenkel sich zu einer durchgehenden unteren Platte zusammensetzen und in der Druckzone eine von Rippen unterbrochene Druckplatte liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Horizontalschenkel (b) dünn bemessen ist und an den Stoßfugen durch die Rippenausbildung und den Ortbeton (h) eine Verstärkung erreicht ist, durch die nach Erhärten des Betons und Entfernen der Schalung eine ge@vi>Il>eähnliche Spannung erzielt ist.
  2. 2. Geschoßdecke nach llnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei kleineren Stützweiten die Tragkonstruktion der Decke durch die senkrechten Schenkel (a) der L-Balken in Verbin-@dung mit den waagerechten Schenkeln (b) ohne Ausfüllung der Hohlräume mit Stahlbeton und unter Wegfall der Druckplatte gebildet ist.
  3. 3. Geschoßdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Wegfall der Druckplatte der Hohlraum zwischen den benachbarten senkrechten Schenkeln (a) mit armiertem Beton ausgefüllt ist und somit die aus den senkrechten Schenkeln (a) und dem Beton sich ergebenden Balken sowie die waagerechten Schenkel die Tragkonstruktion bilden.
DEM337A 1949-11-01 1949-11-01 Geschossdecke, bestehend aus L-foermigen Betonkoerpern Expired DE831761C (de)

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