DE831245C - Verfahren zur Darstellung von substituierten ª‡-Thiobrenztraubensaeuren - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von substituierten ª‡-Thiobrenztraubensaeuren

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Publication number
DE831245C
DE831245C DEC3134A DEC0003134A DE831245C DE 831245 C DE831245 C DE 831245C DE C3134 A DEC3134 A DE C3134A DE C0003134 A DEC0003134 A DE C0003134A DE 831245 C DE831245 C DE 831245C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substituted
acids
thiobruvic
preparation
acid
Prior art date
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Expired
Application number
DEC3134A
Other languages
English (en)
Inventor
Kean Himbert
David Libermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chimie et Atomistique SA
Original Assignee
Chimie et Atomistique SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Chimie et Atomistique SA filed Critical Chimie et Atomistique SA
Application granted granted Critical
Publication of DE831245C publication Critical patent/DE831245C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C325/00Thioaldehydes; Thioketones; Thioquinones; Oxides thereof
    • C07C325/02Thioketones; Oxides thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von substituierten a-Thiobrenztraubensäuren
    ]:in \ erfahren zur I >arstelluii substituierter
    x-Thiolirenztrauliens:iureii ist seit 1()=t lwkattiit
    ((;raitacl1er, Ilelte#tica Chimica Acta, lad. 5,
    S. hiot, das darin I;estelit. _\ldehy<le mit 4-()xcr
    2-thiothiazoliclin (1lhcndanin) der horctie,l
    zu kondensieren 111i(1 dann in <lein erlialtcneti @on-
    clensatiotisl>rodttkt den Thiazolring durch siedende
    i @°/oige Sorlalhsung (d. h. hei ungefähr ioo` ) auf-
    zuspalten.
    Dieses \'erf;ilireit. (las ausgezeichnete .\ttsl)C#titeti
    crgelxn kann, t@-e#titi inan kleine \lat:#rialtnengen
    behandelt. weist infolge der (Iiftigkeit des
    Rhodanins und seiner verhältnismäßig liolien Iler-
    stellungskosten, der Notwe;rdigkeit, hei holieii
    Temperaturen zu arl>eiteti. der liilclung von
    färbenden Nebenprodukten und gor allein der l'ii-
    möglichkeit, die Ringspaltung auf eine etwas
    grölicre \laterialmeiige anzuwenden, zahlreiche
    Nachteile a-tif. da inan damit keine @rettü<@end
    gleirhmäliige Hrhitzting dtirclifiilireii kann. Sobald
    d.iesesVerfahren auf Kondensationsprc>duktmeiigen
    über 20 odt#r 35 angewandt wird, erhält matt
    amorphe, in den üblichen Liistingsmittelnunlösliche
    Körper. die als Ausgangsmaterial für darauf-
    folgende Synthesen unverwenIbar sind. Dieses Verfahren hat also keine technische Bedeutung.
  • Die Erfinder haben erkannt, daB man das Rhodanin sehr vorteilhaft durch 2.4-DiOtothiazoliditi der Formel ersetzen kann, was die Ringspaltung bei tieferen Temperaturen (ungefähr 5o°) gestattet, ohne lieschränkungbezüglich der zu behandelnden :\lelige, so claß dieses Verfahren sich für eine Anwendung in technischem Maßstab eignet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht also darin, das 2, 4,1>iorothiazol@i@diti mit einem carbo-oder heterocyclischen oder aliphatischen Aldehyd
    oder mit einem alilihatisch:t n@ler cyclisclietl Ketott
    zu kondensieren.
    1)ie Kondetsatirnisproi<lukte sied kristallisierte.
    schwach gefärbte oder farblose liörpet-, die sich
    leicht reinigen lasset.
    Die Ausbeuten sind ])ei \tiiyendutilr von
    Aldehyden attsgezeichtet. ttiit Ketntieil etwas
    geringer.
    Die Ringspaltung erfolgt durch i so/oige Sofia-
    lösung bei 4o bis Boy. 1>ie Reaktion ist beendet,
    wenn der Großteil des Produktes sich aufgelöst hat;
    sie dauert 4 his @ Tage. je nach der Natur des Aus-
    gangsproduktes. _111f alle Fälle muß man die
    \lischut1g m,iildestells 24 Sttltldet1 lang auf der an-
    gegehenen 'I'einperattir haltet. selbst wend sie sich
    vorher löst.
    Die Reaktion geht hei \ttwetldting eitles
    Aldehydes nach folgenden I@ nrtneln vor sich. @yobei
    R einen aliphätischen, carbn- oder heterocv_ clischen
    Rest bedeutet.
    Beispiel I. ß-Phenyl-a-thiobrenztraubellsäure
    Man läßt ein Gemisch von io6g lelizaldehyd,
    117 g 2, 4-Dioxothiazolidin, 25o g frisch ge-
    schmolzenem, essigsaurem Natrium und 65o g
    Eisessig 1 Stunde lang sieden.
    Nach Abkühlung schüttet man die Masse 111 4 1
    Wasser, filtriert den gebildeten Niederschlag und
    verjagt den nicht gebundenen lielizaldehyd mit
    Wasserdampf.
    too g des so erhaltenen Produkts (Schmelz-
    1)unkt 2d8') werden 1>ulyct-i#:iert 1111d ill f120 cni:@
    i5°/aiger Sofialösung s,tislietidiert. Mali hält die
    Mischung unter zeitweisem Schütteln in einem auf
    4o bis 42° geregelten Heizbad. Nach 4 Tagen ver-
    bleibt nur wenig Niederschlag, und man filtriert
    die hellorangefarbene Flüssigkeit. Man kühlt in
    Eiswasser und fällt das Produkt. indem man ziem-
    lich rasch einen Überschuß von vorher gekühlter
    ioo/oiger Salzsäure zusetzt.
    Die ß-l'henyl-x-thiohretiztt-atilxtis-,itire fällt so-
    fort kristallisiert und farblos aus. Filtriert und
    getrocknet weist sie einen Schmelzpunkt von 118,5°
    auf. Nach Umkristallisiereti in verdünntem Al-
    kohol schmilzt sie bei 12c `@.
    2. @3-Furvl-x-thinhrenztrauhensäure Man erhitzt 961; frisch destillierten Furfurals mit 117 g 2. 4-1)ioxothiazolidin. 250 g essigsaurem ?#-atrium und 65o cm' Eisessig. Nach 1 Stunde Sieden läßt man abkühlen und gießt 4 1 Wasser zu. Das 5-Furfuryliden-2, 4-dioxothiazolidin fällt in farblosen Kristallen aus; es schmilzt bei 231o. i oo g des obigen Produkts werden in 63o cm3 15°/oige Sodalösung eingebracht. Die Auflösung erfolgt rasch: hierauf läßt man die Lösung 24 Standen lang in einem Heizbad bei 4o bis 42°. Man filtriert die bräunliche Lösung und kühlt in Eiswasser. Hierauf fällt man mittels verdünnter Salzsäure. Die so erhaltene f-Fttryl-x-thiobrenztraubensäure ist von gelber Farbe und schmilzt bei 114°.
  • Die a-Thiobrenztrau,bensäuren können vielfach angewendet werden. Die lockere Stellung des Schwefels in a-Stellung macht sie besonders für organische Synthesen geeignet. Die a-Th@iobrenztraubensäuren können als Ausgangsmaterial für die synthetische Darstellung einer großen Anzahl von Körpern dienen, z. B. von substituierten Brenztraubensäuren, su,bstitu,ierten Essigsäuren, primären substituierten Aminen, u@sw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung substituierter x-Thiobrenztraubensäuren, dadurch gekennzeichnet. daß man 2, 4-Dioxothiazolidin mit einem Aldehyd oder Keton kondensiert und in den erhaltenen Kondensationsprodukten den Thiazolring bei nicht über 50° mit einer Sodalösun.g aufspaltet.
DEC3134A 1948-05-15 1950-10-03 Verfahren zur Darstellung von substituierten ª‡-Thiobrenztraubensaeuren Expired DE831245C (de)

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FR831245X 1948-05-15

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DE831245C true DE831245C (de) 1952-02-11

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ID=9291178

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC3134A Expired DE831245C (de) 1948-05-15 1950-10-03 Verfahren zur Darstellung von substituierten ª‡-Thiobrenztraubensaeuren

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DE (1) DE831245C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956947C (de) * 1952-10-09 1957-01-24 Boehringer & Soehne Gmbh Verfahren zur Herstellung substituierter Brenztraubensaeureoxime

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956947C (de) * 1952-10-09 1957-01-24 Boehringer & Soehne Gmbh Verfahren zur Herstellung substituierter Brenztraubensaeureoxime

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