DE831186C - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

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DE831186C
DE831186C DER699A DER0000699A DE831186C DE 831186 C DE831186 C DE 831186C DE R699 A DER699 A DE R699A DE R0000699 A DER0000699 A DE R0000699A DE 831186 C DE831186 C DE 831186C
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loop
needle
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machine
looper
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DER699A
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Joseph Harold Pikul
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Reece Corp
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. FEBRUAR 1952
Nähmaschine
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen und betrifft im besonderen Nähmaschinen, bei denen ein l'aar von Greifern zur Bildung einer Gruppe von Stichen verwendet wird.
Die Maschinen sind dazu bestimmt, Knöpfe dadurch anzunähen, daß Stiche durch die Löcher der Knöpfe hindurch gebildet werden. In jeder dieser Maschinen werden die beiden Greifer gemeinsam verschwenkt und arbeiten für gewöhnlich wechselweise mit einer auf und ab gehenden Nadel bei der Bildung von aufeinanderfolgenden, durch ein Paar von Löchern eines Knopfes hindurchgeführten Xähstichen zusammen, und zwar erfolgt das wechselnde Arbeiten der (»reifer bei wechselnden Auf- und Abbewegungen der durch die auf Abstand stehenden J.ocher hindurchgehenden Nadel. Beim normalen Arbeiten der Greifer ergreift bei der Bildung von Nähstichen der eine oder der andere der Greifer, nachdem die Nadel durch ein Loch des Knopfes hindurch sich nach abwärts bewegt hat, jede durch die Nadel l>eim Aufwärtsgang dersell>en gelegte Fadenschleife und lenkt sowie hält diese Schleife derart, daß die Nadel bei ihrem nächsten durch das andere Loch des. Knopfes hindurch erfolgenden Niedergehen durch die Schleife hindurchzutreten a$ vermag. Bei der nach Bildung einer Gruppe von Nähstichen erfolgenden Bildung eines Knotenstiches sticht die Nadel üblicherweise zweimal durch das gleiche Loch des Knopfes. In diesem Fall würde das normale Arbeiten der Greifer zur Folge haben, daß der eine Greifer nach dem ersten Durchtritt der j Nadel durch das Loch und vor ihrem zweiten Nieder-
gehen durch das gleiche Loch eine durch die Nadel gelegte Fadenschleife erfaßt und ablenkt, so daß offensichtlich eine solche Schleife nicht in der Bahn der Nadel liegen würde und die Nadel demgemäß bei ihrem zweiten Niedergehen nicht in die Schleife eintreten könnte. Damit nun die Nadel bei der Bildung eines Knotenstiches bei ihrem zweiten und letzten Niedergehen in die gleiche Schleife eintritt, muß entweder die Greiferschwingung nach dem ίο Erfassen der Schleife umgekehrt werden, um die Schleife wieder in die Bahn der Nadel bei dem folgenden Xiedergehen dieser Nadel zurückzubringen, wobei eine besondere Einrichtung eingeschaltet werden muß, um die Schleife für die Aufnahme der Nadel ordnungsgemäß zu legen, oder es muß den Greifern eine unregelmäßige Schwingung erteilt werden, so daß der andere Greifer die Schleife erfaßt. Ferner muß zur Bildung eines Knotenstiches bei jeder der bekannten Maschinen eine das öffnen und Schließen der den Greifern zugeordneten Schleifenspreizer steuernde Steuerplatte in ganz besonderer Weise bewegt werden.
Der Hauptzweck und das Hauptziel der vorliegenden Erfindung bestehen darin, bei einer Zweigreifermaschine ein Übertragen einer Nadelfadenschleife von dem Greifer, der die Schleife zuerst aufgenommen hat. auf den anderen Greifer derart durchzuführen, daß die Schleife für den Einstich der Xadel bei deren nächstem Niedergehen richtig Hegt, wodurch nicht nur weniger Wechsel im Zusammenarbeiten beider Greifer als bisher zur Bildung von zwei Arten von Stichen (Nähstichen und Knotenstichen) notwendig sind, sondern auch die beiden Greifer mit Vorteil anderen Näharten angepaßt werden können, für die sie bisher ungeeignet waren.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Übertragung einer Nadelfadenschleife von dem Greifer, der die Schleife erfaßt hat, auf den anderen Greifer bei den erwähnten beiden älteren Maschinenarten derart auszuführen, daß jede besondere Schleifenablenkvorrichtung oder jede Bewegung einer Steuerplatte für die Schleifenspreizer bei der Bildung eines Knotenstiches sich erübrigt.
Die vorliegende Erfindung wird verständlich aus der nachstehenden Beschreibung einer Ausführung, die in den Zeichnungen wiedergegeben ist.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch eine Nähmaschine der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen bestimmten Teil der Nadelantriebsvorrichtung der Maschine;
Fig. 3 ist eine Teildraufsicht, teilweise im Schnitt, auf einen bestimmten Teil der Greiferantriebsvorrichtung der Maschine;
Fig. 3a ist ein Teilsc'hnitt nach der Linie 3"-3a der Fig. 1;
Fig1. 3 b ist ein Teilschnitt nach der Linie 3ft-3* der Fig. 1;
Fig. 3c ist ein Teilschnitt durch die Stillsetzvorrichtung im wesentlichen nach der Linie 3c-3r der Fig. 3b;
Fig. 3d ist ein Schnitt ähnlich Fig. 3c, der die Stillsetzvorrichtung in einer abweichenden Arbeitelage zeigt;
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Greiferantriebsvorrichtung, dargestellt in einem größeren Maßstäbe;
Fig. 4a ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, zeigt j jedoch bestimmte Antriebselemente in einer abweichenden Arbeitslage;
] Fig. 4I) zeigt stark vergrößert die .Abwicklung einer der Kurvennuten der Hauptkurvenscheibe ; der Maschine ;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1 ; Fig. 6 ist eine vergrößerte Teiluntersicht der Stichplatte der Maschine, die auf ihrer Unterseite l>estimmte !Matten zum Halten der Schleife trägt;
Fig. 6a ist ein Schnitt auf der Linie 6u-6" der Fig. 6;
Fig. 7 ist ein Schnitt auf der Linie ~-j der Fig. 6; Fig. S bis 14 einschließlich sind Teilansichten, teilweise im Schnitt, der Schleifenbildungseinrichtung der Maschine, wobei in den Abbildungen fortschreitende Stufen der Arbeitsweise der Maschine dargestellt sind:
Fig. 14a zeigt schaubildlich die letzte Stufe bei der Bildung eines Knotenstiches;
Fig. 15 und 16 sind vergrößerte Schnitte auf den Linien 15-15 bzw. 16-16 der Fig. 10 bzw. 12:
Fig. 17 zeigt schaubildlich das Arbeiten der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Platten zum Halten der Fadenschleife;
Fig. 18 ist eine Draufsicht auf einen Zweilochknopf, wie er durch die vorliegende Maschine an den Stoff angenäht ist;
Fig. 19, 20 und 21 geben verschiedene Zustände einer freihängenden Fadenschleife wieder;
Fig. 22 und 23 zeigen ein anderes Beispiel einer Näharbeit, die mit Vorteil durch eine mit der vorliegenden Erfindung ausgestattete Maschine ausgeführt werden kann.
Fig. 24 bis 32 einschließlich zeigen fortschreitende Arbeitsstufen von Stichbildungswerkzeugen bei der Herstellung der in den Fig. 22 und 23 dargestellten Näharbeit.
Die vorliegende Erfindung, die zuerst mit Vorteil \yt\ einer Knopfannähmaschine verwendet worden ist, wird nachstehend in Verbindung mit einer solchen Maschine beschrieben.
Wie aus Fig. 1 erkenntlich, besteht der Maschinenrahmen aus einem Bett 10. aus einem überhängenden Kopf 11 und aus einem die geschilderten beiden Teile über einen Arm vereinigenden Ständer 12. Das Bett 10 trägt eine Stofftragplatte 13, von der das Werkstück, an dem ein Knopf angenäht werden soll, getragen wird. Knopfhalte- und Stoffklenimvorrichtung sind allgemein mit A bezeichnet.
Die stichbildenden Werkzeuge bestehen aus einer öhrspitzigen Nadel 20. die von einer senkrecht oder in Längsrichtung im Kopf 1 1 auf und ab gehenden Nadelstange 21 getragen wird, sowie aus einer unter der Stofftragplatte liegenden Greifervorrichtung 22.
Die Nadelstange 21 ist an ihrem unteren Ende in einem Lager 23 geführt, das mittels eines Universal-
gelenkes 24 an dem vorderen Ende eines Trägers 25 sitzt, der sich, wie hier später beschrieben, sowohl in Seitenrichtung als auch in Längsrichtung des Maschinenrahmens in einer waagerechten Ebene bewegt. Am oberen linde ist die Nadelstange 21 in einem Lager 26 geführt, das mittels eines Universalgelenkes 27 im Kopf 11 gelagert ist. Die Nadelstange 21 wird in ihren Lagern 23 und 26 durch geeignete Verbindungen, allgemein mit 28 bezeichnet, von einer Welle 29 auf und ab bewegt, die im Kopf 11 drehbar gelagert ist und unter Steuerung durch eine später beschriebene Stillsetzvorrichtung kraftschlüssig angetrieben wird.
Beim Annähen eines Knopfes Ii an das Werkstück IV (Fig. 18) wird der Träger 25 während aufeinanderfolgender Abwärtsbewegungen der Nadel 20 in Seiteurichtung verschwenkt, ausgenommen während der beiden letzten Abwärtsbewegungen der Xadel. Die Nadel wird also abwechselnd durch die Löcher α und b des Knopfes hindurchgeführt, um eine Reihe von Heft- oder Nähstichen S durch die Löcher hindurch zu bilden, und wird dann zweimal durch das gleiche Loch des Knopfes geführt, um einen Knotenstich zu bilden.
Der Träger 25 für die untere Nadelstangenführung 23 ist in Längsrichtung in einer Führungs-* nut 30 des Armes gleitbar, dessen Zapfen 31 bei 32 im Arm der Maschine drehbar gelagert ist. Der Träger 25 kann sich also frei in Längsrichtung im Arm bewegen oder in Seitenrichtung mit diesem Kopf um den Drehzapfen 31 des Kopfes 30 schwingen.
Damit die Nadel abwechselnd durch die Löcher a und b des Knopfes B geht, wird der Träger 25 um die Schwingachse 31 des Kopfes 30 durch eine Vorrichtung geschwenkt, die einen Lenker 33 (vgl. auch Fig. 2) aufweist, dessen Stift 34 nach abwärts in eine in der oberen Fläche des Trägers 25 befindliche Längsnut 35 eingreift. Ein nach aufwärts stehender Teil des Stiftes 34 wird von der Nut eines Kopfes 37 aufgenommen, dessen Zapfen 38 in einer Konsole 391 des Maschinenarmes gelagert ist. Die Nut 36 erstreckt sich quer zum Träger 25 und in Längsrichtung des Lenkers 33, wie strichpunktiert in Fig. 2 dargestellt. Das Gegenende des Lenkers 33 weist einen Zapfen 39 auf, der in einer Bogennut 40 eines Armes des Hebels 41 einstellbar liegt, der an einer im Maschinenrahmen gelagerten senkrechten Welle 42 befestigt ist. Die Verstellung des Zapfens 39 im Schlitz 40 macht die Größe der Seitenbewegungen oder Schwingungen der Nadel gleich dem Abstand der Löcher α und b des Knopfes. Am Gegenende trägt der Hebel 41 einen Läufer 43, der in eine Kurvennut 45 der oberen Fläche der Hauptkurvenscheibe 46 eingreift, die fest auf der senkrechten Nockenwelle 47 sitzt, deren Antrieb von der Welle 29 aus mittels Schneckengetriebe (Fig. 2) erfolgt. Ein LImlauf der Kurvenscheibe 46 und der Kurvennut 45 bewirkt, daß der Hebel 41 um die Achse der Welle 42 schwingt. Diese Schwingbewegung des Hebels 41 wird auf den Träger 25 durch den zwischengeschalteten Lenker 33 übertragen. Die Kurvennut 45 ist so geformt, daß eine Gruppe von Stichen (bestehend aus Nähstichen und einem abschließenden Knotenstich) bei jeder vollständigen Umdrehung der Kurvenscheibe 46 hergestellt wird. Die Hauptkurvenscheibe 46 weist ferner eine Kurvennut 49 auf, die durch ein noch zu beschreibendes Gestänge das Arbeiten der Greiferwelle 22 in der Weise steuert, daß die Greiferwelle in zeitlicher Übereinstimmung mit der Nadel 20 richtig zusammen arbeitet, und zwar sowohl mit j Bezug auf die Schleifenbildungsbewegungen als auch mit Bezug auf die Seitenbewegungen während eines Nähvorganges.
! Die Greifervorrichtung besteht aus einem Greiferblock 50 (Fig. ι und 4), der bei 51 auf eine Greiferwelle 52 aufgeklemmt ist. Die Welle 51 ist in Buchsen 53 und 54 gelagert, die ihrerseits wieder in Lagern 55 bzw. 56 des Maschinenrahmens drehbar sind. Der Greiferblock 50 trägt zwei Greifer 57 und 58, die mit Schleifenspreizern 59 bzw. 60 (Fig. 15) zusammen arbeiten. Die Schleifenspreizer 59 und 60 sind gelenkig bei 61 bzw. 62 im Greiferblock 50 gelagert und sind mit Endstücken oder Läufern 63 bzw. 64 versehen, die mit einer Steuerplatte 65 zusammen arbeiten. Diese Platte 65 sitzt fest auf der Buchse 53 (Fig. 1). Die aufwärts gebogenen Enden einer am Greiferblock 50 gelagerten Drehfeder 66 liegen an den Schleifenspreizern 59 und 60 in der aus den Fig. 10 und 15 ersichtlichen Wreise an und drängen die Spreizer für gewöhnlich eng an ihre Greifer 57 bzw. 58. Blattfedern 67 und 68 verhindern, daß die Schleifenspreizer 59 und 60 sich axial von dem Greiferblock 50 abheben.
Die Greiferwelle 52 hat zwischen ihren Enden eine Ringnut 69 zur Aufnahme eines geteilten Ringes 70, der mit dem Greiferblock 50 zusammen eine axiale Bewegung der Buchse 53 relativ zur Greiferwelle 52 verhindert. Eine auf dem einen Ende der anderen Buchse 54 befindliche Mutter 71 hält eine Ringschulter 72 der Buchse mit dem Lager 56 in Berührung und verhindert auf diese Weise eine axiale Bewegung dieser Buchse. Auf der Greiferwelle 52 ist eine Buchse 73 drehbar, die in axialer Richtung unbeweglich auf der Welle 52 mittels eines Ringes 73' gehalten wird. Der Ring 73' ist auf die Greiferwelle 52 aufgeklemmt und wird in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise von der Buchse 73 überbrückt, so daß der Ring 73' mit der Greiferwelle 52 zu schwingen vermag, ohne daß eine solche Schwingbewegung auf die Buchse 73 übertragen wird. Die Buchse 73 trägt einen Stift 75, der in einen nach abwärts gerichteten Sockel 76 der Stichplatte 77 eingreift, die zwecks Ausführung einer in Längsrichtung der Maschine oder vor und zurück verlaufenden Bewegung in an der Oberplatte des Maschinenbettes 10 befindlichen Führungen geführt ist. Durch diese Verbindung der Stichplatte 77 mit der Buchse 73 wird die letztere an einer Drehung iao mit der Greiferwelle 52 gehindert. Die Buchse 73 weist ferner einen kreisförmig vertieften Ansatz 78 (Fig. 5) auf, der über den geteilten Ring 70 hinwegreicht und diesen Ring in seiner Stellung hält. Im vertieften Teil 78 der Buchse 73 sind zwei Madenschrauben 79 und 80 eingeschraubt (Fig. 5), die sich
gegenüberstehen und an den eingefrästen Schultern 81 und 82 der Buchse 53 anliegen. Die Buchse 53 und die darauf befindliche Steuerplatte 65 sind also gegen Drehung mit der Greiferwelle 52 gehalten und können in ihrer Winkellage auf der Welle 52 durch Verstellung der Schrauben 79 und So eingestellt werden.
Bei 83 ist auf der Greiferwelle 52 ein Kupplungsteil 84 einer Klauenkupplung aufgeklemmt, deren anderer Kupplungsteil 85 durch das nebenliegende Knde der Buchse 54 (Fig. 1 und 3) gebildet wird. Die Buchse 54 ist mit auf Abstand voneinander liegenden Seitenarmen 86 (Fig. 3 und 4) versehen, die durch einen Lenker 87 mit einem Ende eines Schwinghebels 88 verbunden sind, der bei 89 am Maschinenrahmen drehbar gelagert ist und einen Läufer 90 aufweist, der in die vorerwähnte Kurvenscheil >ennut 49 der Hauptkurvenscheibe 46 eingreift. Die Kurvennut 49 erteilt der Greiferwelle 52 und dem darauf befindlichen Greiferblock 50 die Schwingbewegungen, die bei der Herstellung einer durch ein Paar von Löchern eines Knopfes geführten Stichgruppe (bestehend aus Heft- und Knotenstichen) erforderlich sind.
Mit der Maschine der vorliegenden Erfindung kann man auch vierlochige Knöpfe annähen. Zu diesem Zweck werden der Träger 25 und die Greiferwelle 52 während aufeinanderfolgender Abwärtsbewegungen der Nadel 20 ausgeschwungen, d'ami't ; die Nadel abwechselnd durch ein Paar von Löchern ; des Knopfes durchtritt und in Verbindung mit der ] Greifervorrichtung 22 eine Gruppe von Stichen durch dieses eine Lochpaar bildet, worauf der Träger 25 und die Greiferwelle 52 in Längsrichtung der ! Maschine oder in der Maschine vor und zurück i bewegt werden, um die Nadel und die Greifer- ; einrichtung in eine Lage zu bringen, in welcher eine andere Gruppe von Stichen durch das andere Paar von Löchern des Knopfes gebildet wird. Zum Vor- und Zurückschieben des Trägers 25 in der Maschine, das zu dem Zweck erfolgt, das Arbeiten der stichbildenden Vorrichtung von dem einen Paar von Löchern des vierlochigen Knopfes auf das andere Paar von Löchern am Ende einer vollständigen Umdrehung der Hauptkurvenscheibe 46 zu über- ! tragen, ist ein nicht dargestelltes Gestänge vor- | gesehen, das unter Steuerung von der Hauptkurvenscheibe 46 aus den Träger 25 zur richtigen Zeit in der Längsrichtung der Maschine verschiebt. Dieses Gestänge ist einstellbar, so daß das Ausmaß der Längsbewegung des Trägers 25 den unterschiedlichen Abständen, die zwei Paare von Löchern eines vierlochigen Knopfes haben können, angepaßt werden kann, und ist weiterhin einstellbar, so daß keine Längsbewegung irgendwelcher Art auf den Träger 25 am Ende eines vollständigen Umlaufes der Hauptkurvenscheibe 46 l>ei einem zwei lochigen Knopf stattfindet. Erwähnt sei noch, daß dieses Gestänge die Seitenverschwingung des Trägers 25 von der Kurvennut 45 der Kurvenscheibe 46 aus überhaupt nicht beeinträchtigt.
Um die Greiferwelle 52 und die Greifervorrichtung 22 zusammen mit dem Träger 25 in der Maschine vor und zurück zu verschieben, ist die Buchse 73 durch einen Zapfen 95 mit einem Lenker 96 (Fig. 1) verbunden, der einen Teil eines nicht dargestellten Gestänges bildet, das in Triebverbindung mit dem obenerwähnten, den Träger 25 in der Maschine vor und zurück schiebenden Gestänges steht. Da die Buchsen 53 und 73 auf der Greiferwelle 52 in axialer Richtung unverschiebbar gehalten werden, werden die .Steuerplatte 65 und die Stichplatte ~]~/ in axialer Richtung mit der Greiferwelle 52 und der Greifervorrichtung 22 bewegt. Der auf der Greiferwelle 52 in axialer Richtung unbewegliche Kupplungsteil 84 bewegt sich in axialer Richtung mit der Welle 52 relativ zu dem anderen Kupplungsteil 85, ohne jedoch seine Triebverbindung mit dem letzteren irgendeinmal aufzugeben.
Die Maschine wird von einer Kraftquelle aus durch einen Riemen 150 angetrieben, der über eine auf der Welle 29 sitzende Schnurscheibe 151 läuft. Die Schnurscheibe 151 sitzt lose auf der Welle 29 und kanu in Treibverbindung mit derselben durch eine kombinierte Kupplung*- und Stillsetzvorrichtung gebracht werden. Wie aus den Fig. 1,3b und 3 c ^erkenntlich, besteht diese Vorrichtung aus einem von der Schnurscheibe 151 getragenen Ring 152 mit einem Stift 153, der sich durch einen Schlitz 154 in go die Schnurscheibe erstreckt und durch eine in einer Ausnehmung der Schnurscheibe liegende Feder 155 gehalten wird, wodurch der Ring eine beschränkte Winkelbewegung mit Bezug auf die Schnurscheibe ausführen kann, um den Stoß beim Inbetriebsetzen der Maschine zu dämpfen. Der Ring 152 hat eine Schulter 156 (Fig. 3c und 3d), die mit einer Klinke 157 in Eingriff gebracht werden kann, die durch den Zapfen 158 in einer Nabe 159 (Fig. 3b) drehbar ist. Die Nabe ist mit der Welle 29 verbunden und wird im Eingriff mit der Schulter 156 durch eine Feder 160 gehalten, die die Klinke 157 mit einem an der Nabe befestigten Arm 161 verbindet. Die Klinke 157 hat einen Anschlagarm 162. welcher, wenn sich die verbundenen Teile in der Pfeilrichtung der Fig. 3 c drehen, einen nach seitwärts sich erstreckenden Kopf 163" einer in einem Stillsetzarm 164 gleitbaren Stange 163 berührt und nach abwärts drückt, sobald der Arm 164 sich in der in den Fig. 3 c und 3 d dargestellten Lage und in der strichpunktierten Stellung gemäß Fig. 1 befindet. Dadurch wird die Klinke 157 von der Schulter 156, wie in Fig. 3d gezeigt, abgehoben und die Welle 29 angehalten. Ein federbeaufschlagter Kolben 164" im Stillsetzarm 164 liegt gegen den Kopf 163" der Stange 163 an und mildert den Stoß zwischen dem Kopf 163" und der Kupplungsklinke 157, sobald die Kupplung ausgelegt wird. Ein Stift i04ft am federbeaufschlagten Kolben 164" ragt in einen Längsschlitz 164'' im Stillsetzarm 164 ein, um die Auswärtsbewegung des Kolbens 164 zu begrenzen. Eine Aufwärtsbewegung der Stange 163 über die in Fig. 1 in vollen Linien dargestellte Stellung hinaus wird durch einen Kreuzstift 163* dieser Stange verhindert, der den Stillsetzarm in der in Fig. 1 dargestellten Weise berührt. Der Rückstoß der Welle 29 unter dem Einfluß des
federbeaut'schlagten Kolbens 164" wird durch eine nicht dargestellte bekannte Vorrichtung verhindert. Der Stillsetzarm 164 sitzt fest auf einer Schwingwelle 165, die in einer Konsok' 166 im Gehäuse τ 2 der Maschine gelagert ist und an der Außenseite des Maschinenrahmens einen Arm 167 (Fig. 3 a) trägt, der durch eine Kette r68 mit einem nicht dargestellten Fußhebel verbunden ist. Der Arm ist mit einem unter Federwirkung stellenden Einfallstift 169 versehen, der mit einer von zwei im Abstand voneinander in der Außenwand des Maschinenrahmens befindlichen Rasten (von denen nur eine Rast bei 170 in Fig. 3a dargestellt ist) in Eingriff zu kommen vermag. Dadurch wird der Stillsetzarm 164 lösbar in einer der beiden in Fig. 1 dargestellten Lagen gehalten. Heim Anlassen der Maschine wird durch Bedienen des Fußhebels die Welle 165 so gedreht, daß der Stillsetzarm 104 in die in vollen Linien dargestellte Lage in Fig. ι kommt. 1st die Maschine angelassen, so arbeitet sie so lange, bis sie selbsttätig angehalten wird. Zu diesem Zweck ist die folgende Vorrichtung vorgesehen:
Am Innenende 165 ist ein Arm 171 befestigt, an welchem ein Hebe! 172 angelenkt ist, der auf dem Zapfen 173 eines Lagers 174 des Maschinenrahmens aufruht und ein abgeschrägtes linde 175 hat, das durch einen Zapfen 176 berührt wird, welcher auf der Unterseite der Hauptkurvenscheibe 46 vorsteht, sobald diese eine Winkelstellung erreicht, die der Beendigung einer aus Nähtischen und einem darauffolgenden Knotenstich bestehenden Stichgruppe entspricht. Eine solche Berührung des abgeschrägten Endes 175 des Hebels 172 durch den Stift T76 bewirkt, daß der Hebel, gesehen in den Fig. r und 3 a, nach rechts gedrängt wird, wodurch sich die Welle 165 im Uhrzeigersinn, gesehen in Kig. i, dreht und den Stillsetzarm 164 in die strichpunktierte Lage in Fig. 1 bewegt, so daß die Kupplung ausgelegt und die Maschine stillgesetzt wird.
Der Stift 176 hat eine Einkerbung 177 (Fig. 3a), so daß die geringe (Jberschleuderung der Teile gelegentlich des Stillsetzens der Maschine diese Kerbe dem Ende des Hebels 172 gegenül>erl>ringt. so daß die Maschine bei Betätigung des Fußhebels wieder angelassen werden kann.
Wie aus Fig. 1 erkenntlich, ist der von Hand drehbare Stift 173 an seinem Ende bei 178 abgeflacht. Der Hebel 172 ruht in der in Fig. 1 dargestellten Winkellage auf der Unifangsfläche des Stiftes 173 auf und wird dadurch in der Bewegungsbahn des auf der Hauptkurvenscheibe 46 sitzenden Stiftes ijf) gehalten. In dieser Winkellage des Stiftes 176 wird demgemäß die Maschine bei der Beendigung jeder einzelneu Gruppe von Stichen,
d. h. nach jeder vollständigen Umdrehung der Hauptkurvenscheibe 46. angehalten. Soll jedoch die Maschine erst nach Beendigung von zwei Gruppen von Stichen, wie es beim Annähen beispielsweise eines vierlochigen Knopfes erforderlich ist, stillgesetzt werden, so dreht der Näher vor dem Anlassen der Maschine den Zapfen 173 so herum, daß der«Hebel 172 auf dem flachen Ende 178 des Zapfens aufliegt und sein Ende demgemäß unter die Bewegungsbahn des auf der Hauptkurvenscheibe 46 sitzenden Zapfens 176 gesenkt ist. Der Zapfen 176 berührt also den Hebel 172 nach der ersten vollständigen Umdrehung der Hauptkurvenscheibe 46 nicht und der Stillsetzarm wird nicht in die strichpunktiert in Fig. ι dargestellte Entkupplungslage geführt, so daß die Hauptkurvenscheibe 46 ihren Umlauf über die erste Umdrehung hinaus fortsetzt. Um die Maschine bei der Beendigung des zweiten ■ Umlaufes der Hauptkurvenscheibe 46 stillzusetzen, ist eine nicht dargestellte l>ekannte Vorrichtung vor-ί gesellen, die automatisch den gesenkten Hebel 172 in die in Fig. 1 dargestellte Lage während des zweiten Umlaufes der Hauptkurvenscheibe 46 zurückschwingt, so daß der Hebel 172 durch den Zapfen 17Ο betätigt wird und die Maschine bei Beendigung der zweiten Umdrehung der Haupt- ! kurvenscheibe stillsetzt.
; Das Zusammenarbeiten der Nadel 20 und der j Greifervorrichtung 22 bei der Bildung einer Gruppe j von Nähstichen durch ein Paar von Löchern in einem Knopf ist an sich bekannt. Die Nadel wird auf und ab bewegt und dal>ei derart ausgeschwenkt, daß sie abwechselnd durch ein Paar von Löchern des Knopfes geht. Die Greiferwelle 52 mit der Greifervorrichtung 22 wird-relativ zu der Steuerplatte 65 verschwenkt, damit die Greifer und ihre zugehörigen Schleifenspreizer abwechselnd aufeinanderfolgende von der Nadel gelegte Fadenschleifen erfassen bzw. spreizen und die Schleifen in die Bahn der Nadel ablenken, damit die Nadel bei ihrem nächsten Niedergehen in die abgelenkte Schleife einsticht.
Das Einstechen der Nadel 20 in die letzte Nadelschleife Lx bei der Bildung einer Gruppe von Nähstichen durch die Löcher α und /; des Knopfes B ist in der Fig. 8 dargestellt. Während der Bildung dieser Nähstiche führen die Greifer 57, 58 und ihre zugehörigen Schleifenspreizer ihr normales Arbeiten durch: Der Greifer 57 und der Schleifenspreizer 59 ergreift bzw. spreizt alle Schleifen, die durch die Nadel beim Hochgehen durch das Loch a des Knopfes gelegt sind, und lenkt sie in die Bahn der Nadel hinein, damit die Nadel beim Niedergehen durch das Loch b des Knopfes in die Schleife einstechen kann, und der Greifer 58 bzw. der Schleifenspreizer 60 ergreift bzw. spreizt alle Schleifen, die durch die Nadel beim Hochgehen durch das Loch b des Knopfes gelegt sind, und lenkt sie in die Bahn der Nadel hinein, damit die Nadel beim Niedergehen durch das Loch α des Knopfes in die Schleife eintreten kann. Bei weiterem Niedergehen der Nadel in die letzte Fadenschleife Lx bei der Bildung einer Gruppe von Nähstichen aus der in Fig. 8 dargestellten Lage in die in Fig. 9 dargestellte unterste Lage, wird der Greiferblock 50 unter Steuerung des Abschnittes 49" (Fig. 4b) der Kurvenscheibennut 49 der Hauptkurvenscheil>e 46 in die in Fig. 9 dargestellte Lage geschwenkt, so daß die Schleife Lx von dem Greifer 58 und dem Spreizer 60 freigegeben wird und demgemäß sich um die Nadel legt und an-J schließend gegen den Stoff W durch den nicht darj gestellten üblichen Fadenhebel gehoben wird, sobald die Nadel bei ihrem Hochgang den Stoff verläßt. Bei
diesem Hochgang läßt die Nadel eine Fadenschleife L" zurück.
Zur Bildung eines Knotenstiches wird der Greiferblock 50 wie bei seinem normalen Arbeiten und unter der Steuerung des Abschnittes 49** der Hauptkurvenscheibe 46 aus der in Fig. 9 dargestellten Stellung in die in Fig. 10 dargestellte Stellung verschwenkt, so daß der Greifer 57 und der Schleifenspreizer 59 die Schleife L" ergreifen bzw. spreizen und diese Schleife, wie in Fig. 4a und 10 dargestellt, ablenken. Bei dem nächsten und letzten Niedergehen der Nadel während eines Nähzyklus der Maschine geht die Nadel zur Bildung eines Knotenstiches unter der Steuerung der in derHauptkurvenscheibe 46 befindlichen Nut 45 jedoch wieder durch das gleiche Loch α des Knopfes. Damit die Nadel nun bei diesem letzten Niedergehen in die Schleife L" einzutreten vermag, wird die Schleife gemäß der vorliegenden Erfindung von dem Greifer 57 und dem Schleifenspreizer 59 auf den Greifer 58 und den Schleifenspreizer 60 übertragen, so daß die normale schleifenablenkende Funktion des letzterwähnten Greifers und Schleifenspreizers dazu verwendet werden kann,'die Schleife L" in dieBalhn
»5 der abwärts sich bewegenden Nadel zu bringen. Dieses Übertragen der Schleife L" ist in den Fig. 10 bis 12 dargestellt.
Die nachstehend beschriebenen Bewegungen der Greifer und Schleifenspreizer mit ihrem Trägerblock 50 werden durch einen Abschnitt 49^ der Kurvennut 49 (Fig. 4a und 4b) erzeugt. In Fig. 10 wird die Schleife L" vom Greifer 57 und dem Schleifenspreizer 59 gespreizt und abgelenkt gehalten, während Fig. 11 die kurzzeitige Freigabe der Schleife L" vom Greifer 57 und vom Schleifenspreizer 59 während einer abweichenden, im Gegenzeigersinn erfolgenden Schwingbewegung des Greiferblockes 50 aus der in Fig. 10 dargestellten Stellung in die Stellung nach Fig. 11 erkennen läßt.
*° Bei dieser Bewegung verläßt der Schleifenspreizer 59 die nicht drehbare Steuerplatte 65 und legt sich gegen den Greifer 57 an. Der Greifer 58 und der Schleifenspreizer 60 treten während der weiteren im Gegenzeigersinn erfolgenden Schwingbewegung des Greiferblockes 50 aus derStellung nach Fig. 11 in die Stellung der Fig. 12 in die freigegebene Schleife L" ein, der Schleifenspreizer berührt die nicht drehbare Steuerplatte 65 und spreizt die Schleife L" nach seinem Eintreten in die Schleife.
Die Schleife L" ist auf diese Weise in die Bahn der abwärts sich bewegenden Nadel gebracht, die in der aus den Fig. 12 und 16 erkenntlichen Art in die Schleife einsticht. Während der weiteren Abwärts-Ix'wegung der Nadel aus der Stellung nach Fig. 12 schwingt der Greiferblock in die Stellung nach Fig. 13, wodurch der Greifer 58 und der Schleifenspreizer 60 die Schleife L" freigeben, die sich demgemäß um die Nadel herumlegt und anschließend durch den Fadenhebel gegen den Stoff gezogen wird.
Bei der in einem Nähzyklus der Maschine erfolgenden letzten Aufwärtsbewegung der Nadel wird eine letzte Schleife Lb gelegt, die von dem Greifer 57 und j dem Schleifenspreizer 59 während einer von dem \ Abschnitt 49^ der Kurvennut 49 gesteuerten normalen Schwingung des Greiferblockes 50 erfaßt, gespreizt und aus der Stellung nach Fig. 13 in die Stellung nach Fig. 14 abgelenkt wird. Während die Schleife IJ> auf diese Weise durch den Greifer 57 und den Schleifenspreizer 59 gespreizt gehalten und abgelenkt wird, wird ein Messer 100 (Fig. 1 und 3a) gerade beim Stillsetzen der Maschine betätigt, um einen Schenkel der Schleife Lb wie bei 101 in Fig. 14 a zu trennen, wodurch die zusammengezogenen Schleifen Lx und L" zu einem Knoten umgebildet werden. Die Maschine beendet einen Arbeitszyklus und wird stillgesetzt, sobald der am Schwinghebel 88 sitzende Läufer 90 mit dem Abschnitt 49" der Kurvennut 49 (Fig. 4b) zusammen arbeitet und der Greiferblock 50 die Lage nach Fig. 14 einnimmt. Die Kurvennut 45 in der Hauptkurvenscheibe 46 ist so profiliert, daß die Nadel 20 zunächst bei dem nächsten Arbeitszyklus der Maschine nach dem ersten Niedergehen der Nadel seitlich verschoben wird, weshalb de-r erste Nadeleinstich im nächsten Arbeitszyklus durch das Loch a (Fig. 14) des anzunähenden nächsten Knopfes hindurchgeht. Da beim Stillsetzen der Maschine am Ende eines Nähzyklus der Greiferblock 50 in der in Fig. 14 dargestellten Lage stehenbleibt und da der Greifer 57 sowie der Schleifenspreizer 59 entsprechend ihrer normalen Arbeitsweise die erste von der Nadel bei ihrer ersten Bewegung durch das Loch α des Knopfes im nächsten Arbeitszyklus der Maschine gelegte Schleife erfassen, spreizen und ablenken, wird der Greiferblock 50 nach dem Anlassen der Maschine in die Lage nach Fig. 13 zurückgeführt, ehe die Nadel 20 zum ersten Mal wieder niedersticht. Dies erfolgt durch einen einen Schnellrücklauf vermittelnden .Abschnitt 49' der Kurvennut 49. Der Abschnitt 49" der Kurvennut 49 schwingt dann den Greiferblock 50 zurück in die Stellung der Fig. 14, um die erste durch die Nadel bei ihrer ersten Auf- und Abbewegung gelegte Schleife zu erfassen, zu spreizen und abzulenken. Bis zu dem Zeitpunkt, wo der Läufer 90 der Schwingwelle 88 mit dem Kurvenabschnitt 49*·' zusammen arbeitet, verschwingt dann die Kurvennut 49 den Greiferblock in seitlicher Richtung bei jeder Auf- und Abbewegung der Nadel, wodurch der Greifer 57 und der Schleifenspreizer 59 alle von der Nadel bei ihrem Hochgehen durch das Loch a des Knopfes gelegten Schleifen erfassen und spreizen und sie in die Bahn der Nadel ablenken, damit die Nadel bei ihrer Abwärtsbewegung durch das Loch b des Knopfes in die Schleife einzustechen vermag, während der Greifer 58 und der Schleifenspreizer 60 alle von der Nadel bei ihrem Hochgehen durch das Loch b des Knopfes gelegten Schleife erfassen sowie spreizen und sie in die JSahn der Nadel ablenken, damit dieselbe bei ihrem Niedergehen durch das Loch α des Knopfes in die Schleife einzustechen vermag. Das Messer 100 hat die in Fig. 3 a gezeigte Form und sitzt schwingbar auf dem Sockel 76 (Fig. 1), so daß es um diesen Sockel zu schwingen vermag und sich in der Maschine zusammen mieder Greifervorrichtuiig vor und zurück bewegt. Das
Messer ioo weist auch einen Schlitz 180 auf, in dem ein Stift 181 eines Winkelhebels 182 gleitet, der bei 1S3 schwingbar an einem Block 184 auf dem Lager 55 des Maschinenbettes 10 sitzt. Der Winkelhel>el 182 ist durch einen Lenker 185 mit einem Arm 186 verbunden, der auf einem Ende einer in der Konsole 166 gelagerten Welle 187 sitzt. Auf dem Gegenende der Welle 187 sitzt ein Schwinghebel 188, der mit dem unteren Ende der Stange 163 in Berührung steht. Wird bei Entkupplung die Stange 163 abwärts bewegt, so dreht sie den Schwinghebel 188 und infolgedessen den Arm 186 im Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. i. Diese Drehbewegung des Armes 186 erteilt über den Lenker 188, den Winkelhebel 182 und den Stift 181 dem Messer 100 eine Bewegung aus der Ruhestellung (Fig. 3 a) in die Schneidstellung. Das Messer 100 wird in seine Ruhestellung zurückgezogen, sobald die Maschine wieder angelassen und die Stange 163 zwecks Rückführung in ihre Ilöchstlage (in vollen Linien in Fig. 1 dargestellt) freigegeben wird. Die Schlitzverbindung-181, 180 zwischen dem Messer 100 und dem Winkelhebel 182 ist derart ausgebildet, daß das Messer 100 beim Annähen l>eispielsweise eines Knopfes mit vier Löchern ohne in Schneidlage bewegt zu werden vor und zurück geschoben werden kann.
Die vorliegende Erfindung schafft ferner eine Vorrichtung, um die freigegebene Schleife L" während ihrer Übertragung von einem Greifer und Schleifenspreizer auf den anderen Greifer und Fadenspreizer zu halten. Eine freigegebene Fadenschleife, wie die Schleife L" in den Fig. 11 und 19, hat, sofern sie nicht neutral gesponnen ist, ein Bestreben, sich in eine Richtung zu drehen, wie sie beispielsweise in Fig. 20 dargestellt ist, und hat ferner das Bestreben, ihr unteres Ende in der Art nach Fig. 21 zu kräuseln oder nach oben zu richten. Um dieses Verdrehen und Verschränken der Fadenschleife L" zwecks sicherer Übertragung derselben von einem Greifer und Schleifenspreizer auf den anderen Greifer und Schleifenspreizer, und zwar ohne Rücksicht auf die Verspinnung des Fadens, zu verhindern, sind an der Unterseite der Stichplatte 77 zwei Platten 105 und 106 (Fig. 1, 8 bis 17) mit Einschnitten 107 und 108 in ihren einander gegenüberliegenden Kanten vorgesehen. Diese Einschnitte 107 und 108 sind so angeordnet, daß der rückliegende Schenkel jeder Schleife bei Ablenkung und Spreizung der Schleife durch jeden Greifer und den damit zusammen arbeitenden Schleifenspreizer (Fig. 15 und 16) in den Einschnitt 108 eintritt, während der vorn liegende Schenkel jeder durch den Greifer 57 und den damit zusammen arbeitenden Schleifenspreizer 59 erfaßten Schleife beim Ablenken und Spreizen der Schleife in den Einschnitt 107 eintritt. Sobald also die Schleife Jj' kurzzeitig frei hängt, wie in Fig. 11. geht der vorn liegende Schenkel jf derselben durch den Einschnitt 107 und der rückliegende Schenkel ν der Schleife durch den Einschnitt 108 in der aus Fig. 17 am deutlichsten zu erkennenden Weise, wodurch in positiver Weise jedes eventuelle Verdrehen der frei hängenden Schleife L" verhindert wird. Die Einschnitte 107 und 108 halten die Schleife L" auch zurück, so daß sich die Schleife nicht in der in Fig. 21 dargestellten Weise kräuselt. Selbst eine dieser Platten, und zwar vorzugsweise die mit dem Einschnitt 107 versehene Platte 105 genügt, um ein Verdrehen und Kräuseln der frei hängenden Schleife wirksam zu verhindern. Die Platte 106 weist an ihrer Unterseite neben dem Einschnitt 108 eine Rippe 110 (Fig. 6, 7 und 17) auf, die eine nach abwärts sich erstreckende Fortsetzung der Seitenwand des von dem rückliegenden Schenkel ν der Schleife ausgefüllten Einschnittes 108 (Fig. 6 a) darstellt und den Einschnitt in der Aufgäbe unterstützt, der Kräuselneigung der Schleife entgegenzuwirken. Die Wirkung des Einschnittes 108 und der Rippe 110 auf die Schleife besteht darin, daß der rückliegende Schenkel der Schleife auf eine ziemliche Strecke von der Platte 106 weg gegen x\ufwärtsdrehung in eine Lage, wie sie beispielsweise strichpunktiert in Fig. 6 a angegeben ist, gehindert ist, so daß sich lediglich ein Teil der Schleife in einem unbedeutenden Ausmaß kräuselt. Durch Einbau der mit Einschnitten versehenen Platten 105 und 106 und selbst durch den Einbau nur einer dieser Platten wird die beschriebene Übertragung der Schleife L" von einem Greifer und Schleifenspreizer auf den anderen Greifer und Schleifenspreizer sicher durchgeführt und den Dreh- und Kräuselneigungen der frei hängenden Schleife erfolgreich entgegengewirkt. Natürlich können die Schleifenhalterplatten 106 und 105 weggelassen werden, wenn der Nadelfaden neutral gesponnen und die Stichbildungsvorrichtung dem Umstand entsprechend genau abgestimmt ist.
Durch Übertragen der Schleife L" von dem einen Greifer und dem zugehörigen Schleifenspreizer auf den anderen Greifer und den zugehörigen Schleifenspreizer können also l>ei der Bildung eines Knoten-Stiches die normalen Schleifengreif-, Spreiz- und Ablenkfunktionen beider Greifer und der zugehörigen Schleifenspreizer verwendet werden, und die Kurvenplatte 65 kann sowohl l>ei den von der Maschine während eines Arbeitszyklus gebildeten Näh-Stichen als auch beim abschließenden Knotenstich still stehenbleiben.
Wenn auch, wie dargelegt, die Übertragung einer Fadenschleife von einem Greifer und Schleifenspreizer auf einen anderen Greifer und Schleifenspreizer mit Vorteil beim Annähen eines Knopfes an einen Stoff angewendet werden kann, kann sie auch gut bei anderen Näharbeiten Verwendung finden, z. B. beim Annähen eines Warenauszeichnungsschildchens 120 am Stoff W (Fig. 22). Die für das Annähen des Schildchens verwendete Stichbildungsvorrichtung kann die gleiche sein wie die in Verbindung mit der Knopfannähmaschine beschriebene Vorrichtung. Sie enthält eine auf und ab gehende sowie schwingende Nadel 121, einen schwingenden Greiferblock 122 und auf Abstand gesetzte Greifer 123, 124 und zugehörige Schleifenspreizer 125, 126. Es kann auch eine Schleifenhalterplatte 127 von gleicher Konstruktion und Arbeitsweise wie die Platte 106 in Fig. 17 verwendet H5 werden. "Beim Annähen eines Schildchens 120 an
den Stoff W geht die Nadel \2\ zuerst durch ein Loch, z. B. Loch 128, einer Reihe von Löchern 128 bis 131 des Schildchens und durch den Stoff W, worauf der Greifer 123 und der Schleifenspreizer 125 während einer im Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 24, erfolgenden Schwingung des Greiferblockes 122 die durch die Nadel gelegte Fadenschleife L1 ergreift und die Schleife in die Bahn der Nadel legt, damit die Nadel bei ihrem folgenden Niedergehen durch das Loch 129 des Schildchens in die Schleife einsticht. Beim folgenden Rückzug der Nadel aus dem Loch 129 des Schildchens kehrt der Greiferblock 122 seine Schwingung um, wodurch die Schleife von dem Greifer 123 und dem Spreizer 125 freigegeben und die nächste gelegte Nadelfadenschleife IJ von dem Greifer 124 und dem Spreizer r26 erfaßt wird. Die Schleife ist in der Zwischenzeit gegen den Stoff U" durch einen nicht dargestellten Fadenhebel gezogen worden, und die Schleife IJ wird in der in Fig. 25 gezeigten Art abgelenkt. Die Nadel tritt dann durch das Loch 128 in die gespreizte und abgelenkte Schleife IJ ein. worauf die Schleife bei einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Schwingung des Greiferblockes aus der Stellung der Fig. 25 in die Stellung nach Fig. 26 von dem Greifer 124 und dem Spreizer 126 freigegeben und gegen den Stoff gezogen wird. Während dieser im Uhrzeigersinn erfolgejiden Schwingung des Greiferblockes 122 und während des Niedergehens der Nadel durch das Loch 128 ergreift der Greifer 123 und der Spreizer 125 die nächste Nadelfadenschleife L3 und lenkt sie in der in Fig. 26 erkenntlichen Weise ab. Da nun jedoch das nächste Niedergehen der Nadel durch das Loch 130 des Schildchens stattfindet, muß die Schleife von dem Greifer 123 und dem Spreizer 125 auf den Greifer 124 und den Spreizer 126 übertragen werden, damit diese Schleife in die Bahn der Nadel beim nächsten Niedergehen der Nadel gelenkt werden kann. Ehe deshalb der Stoff W in Richtung des Pfeils Fig. 28 verschoben wird, um das Loch 130 des Schildchens in Ausrichtung mit der Nadel zu bringen, wird die Greiferschwingung umgekehrt, um die erwähnte Übertragung der Schleife IJ (Fig. 26, 2-j und 28) auszuführen. Sobald der Stoff in die in F"ig. 28 dargestellte Stellung nach vorn geführt ist, wird die übertragene Schleife aus'der Nut in der Schleifenhalterplatte 127 heraus und in einen nach vorn gerichteten Teil 139 des Stichloches 140 einer festen Stichplatte 141 (vgl. die strichpunktierte Stichlochlage in F"ig. 28) gezogen, wodurch die Schleife in der in Fig. 28 ersichtlichen Weise abgelenkt wird, um ein offenes Fadendreieck zu bilden, in das die Nadel bei ihrem nächsten Abwärtsgang durch das Loch 130 im Schildchen einzutreten vermag. Nach dem Einstich der Nadel in die abgelenkte Schleife wird der Greiferblock 122 aus der in Fig. 28 dargestellten Stellung in die Stellung der Fig. 29 geschwenkt.
wodurch die Schleife L3 vom Greifer 124 und Spreizer 126 freigegeben und die nächste Nadelfadenschleife L4 vom Greifer 123 und Spreizer 125 erfaßt und die Schleife L4 in die Bahn der Nadel abgelenkt wird, damit die Xadel bei ihrem nächsten Abwärtsgang durch das Loch 131 des Schildchens in die Schleife einstechen kann. Bei der Aufwärtsbewegung durch das Loch 131 des Schildchens legt die Nadel die nächste Schleife Iß. die durch den Greifer 124 und Spreizer 12(1 erfaßt und abgelenkt wird bei der im Gegenzeigersinn, gesehen in Fig. 30, erfolgenden Schwingung des Greiferblockes 122. Da nun jedoch das nächste Niedergehen der Xadel durch das Loch 129 des Schildchens stattfindet, muß die Schleife von dem Greifer 124 und dem Spreizer ι 2(1 auf den Greifer 123 und den Spreizer 125 übertragen werden, damit die Schleife in die Bahn der Nadel bei dem nächsten Niedergehen derselben abgelenkt werden kann. Khe deshalb der Stoff Ii" nach rückwärts in der Richtung des Pfeils der Fig. 32 verschoben wird, um das Loch 1 29 des Schildchens in Ausrichtung mit der Xadel zu bringen, wird die Greiferschwingung umgekehrt, um die erwähnte Übertragung der Schleife/.·"1 ( Fig. 30, 31 und 32) auszuführen. In dieser Art und Weise werden fünf Kettenstichen1 bis λ·"' (Fig. 22 und 2J1) geformt. durch welche das Warenauszeiclinungsschildchen an den Stoff/)"' angenäht wird. Abschließend kann ein Knotenstich s' dadurch hergestellt werden, daß die Nadel zweimal durch das Loch 129 des Schildchens geführt wird und die Greifervorrich-Hing 1,22 entsprechend arbeitet.

Claims (5)

  1. P AT E N T A N S P R Γ C Il E :
    ι. Nähmaschine, in welcher die auf und ab gehende Nadel abwechselnd in zwei verschiedenen Endstellungeu arbeitet und eine schwingende Greifervorrichtung in entgegengesetzten Richtungen bewegt wird, deren beide auf Abstand gesetzte Greifer abwechselnd mit der Nadel in solcher Weise zusammen arbeiten, daß ein Greifer die von der Nadel in der einen Endstellung gelegte Schleife erfaßt und die Schleife ablenkt, damit die Nadel in der anderen Endstellung durch die Schleife hindurchzutreten vermag, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervorrichtung (50, 57- 5^: 122, 123, 124) während einer wiederholten Aufundabbewcgung der in einer ihrer Endstellungen befindlichen Xadel einmal in beiden entgegengesetzten Richtungen bewegt wird, um den normalerweise mit der Xadel zusammen arbeitenden Greifer (57; 123 oder 124), der zuerst die Fadenschleife erfaßt, zu veranlassen, diese Schleife freizugeben, und den anderen Greifer (58; 124 oder 1231 zu veranlassen, diese freigegebene Schleife zu erfassen und zu halten, damit die Nadel in der gleichen Endlage nochmals in die Schleife eintreten kann.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (ίο=;, 106, Fig. 17; 127, Fig. 24 bis 32) vorgesehen ist, um die freigegebene Schleife gegen Verdrehen zu halten, damit sie von dem anderen Greifer sicher erfaßt wird.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer
    831 Ϊ86
    l'latte (105, 106. Fig. 17) besteht, die mit einem Einschnitt (107, io8j versehen ist, in den ein Schenkel der Schleife bei deren Ablenkung durch jeden Greifer eintritt, und in der dieser Schenkel während der Freigabe der Schleife verbleibt, wobei diese Platte an einer Seite der Schleife oder an gegenüberliegenden Seiten der Schleife vorgesehen ist.
  4. 4. Nähmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen sich über die Begrenzungen des Einschnittes hinaus erstreckenden Wandteil (110, Fig. 10, 11, 17), der von dem Schenkel der in diesen Einschnitt eintretenden Schleife berührt wird, so daß jeder Neigung der freigegebenen Schleife, sich zu kräuseln, entgegengewirkt wird.
  5. 5. Nähmaschine nach Anspruch 1, bei der jeder Greifer mit einem Schleifenspreizer zusammen arbeitet, der mit dem zugehörigen Greifer bewegt und von einer Steuerplatte so gesteuert wird, daß nach dem Erfassen der Schleife durch den Greifer ein Spreizen der Schleife erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerplatte (65) feststehend ist, während die Greifervorrichtung bei einer wiederholten Aufundabbewegung der in einer ihrer Endstellungen befindlichen Nadel einmal in beiden entgegengesetzten Richtungen angetrieben wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    3058 1.52
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