DE830255B - Druckhammersteuermechanismus für Registrierkassen und ähnliche Buchungsmaschinen - Google Patents
Druckhammersteuermechanismus für Registrierkassen und ähnliche BuchungsmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Druckhammersteuermechanismus
für Registrierkassen und Buchungsmaschinen, insbesondere solchen mit
mehreren Druckhämmern.
Bei Maschinen dieser Art sind mehrere Steuereinrichtungen vorgesehen, welche die Wirksamkeit
der verschiedenen Druckhämmer wahlweise steuern, so daß nur der gewünschte Hammer bzw. die gewünschten
Hämmer während bestimmter Maschinengangarten wirksam sind. Früher waren für jeden
Hammer durch starke Federn bewegte Antriebsvorrichtungen vorhanden, die während jedes
Maschinengangs alle gleichzeitig wirksam wurden, ohne Rücksicht darauf, ob alle Hämmer für den
Vorgang zum Abdruck ausgewählt worden waren oder nicht. Durch die von diesen Vorrichtungen
auf diese Weise durchgeführten vielen Leergänge wurden deren Teile stark beansprucht, was häufigen
Bruch zur Folge hatte und im allgemeinen die Lebensdauer der anderen Teile herabsetzte. Außerdem
wurde der Maschinenantriebsmechanismus durch das gleichzeitige Wirksamwerden aller Vorrichtungen
während jedes Maschinengangs stark belastet und erzeugte infolge dieses Wirksamwerdens
einen beträchtlichen Lärm.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen Vorrichtung, durch die die Beanspruchung
der Druckhammerantriebsmechanismen herabgesetzt, deren Arbeiten weniger geräuschvoll wird
und der übliche Hammerrückprallmechanismus sich erübrigt.
Demgemäß geht die Erfindung von einem Druckhammerantriebsmechanismus
für Registrierkassen oder ähnliche Buchungsmaschinen aus mit mehreren Druckhämmern, einem Antriebsglied für jeden
Hammer, einer Vorrichtung zum Spannen der An-
triebsglieder. Einklinkvorrichtungen, die die Hammer normalerweise gegen Wirkverbindung mit
deren zugeordneten Antriebsgliedern festhalten, und Steuervorrichtungen, z. B. Tasten o. dgl., zum
wahlweisen Unwirksammachen der Einklinkvorrichtungeri,
damit die ausgewählten Hammer durch ihre Antriebsglieder zur Wirkung gebracht werden
können, und ist gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung für jede Antriebsvorrichtung, die diese
ίο in gespannter Lage hält, und durch eine an jedem
Hammer befestigte Feder, die nach erfolgter Unwirksammachuiig der Einklinkvorrichtung eine Bewegung
der Haltevorrichtung durch den Hammer bewirkt, so daß das Antriebsglied den jeweils zugeordneten
Hammer l>ewegt und ein Abdruck erfolgt.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen erläutert, und zwar
zeigt
Fig. ι die Steuertastenbank und ihren Einstellmechanismus,
1'ig. 2 eine Ansicht der durch die Steuertasten gesteuerten Einrichtungen zum Ersetzen der durch
den Totalsteuerhebel auf die Druckhammer ausgeübten S-teuerwirkung,
Fig. 3 eine Ansicht eines Teils der Einrichtungen zum Steuern der Druckhammer,
Fig. 4 eine Ansicht des Postendruckhammers und seiner Antriebsvorrichtung.
Fig. 5 eine Ansicht eines Teils der Antriebsvorrichtung für den Summendruckhammer zusammen
mit der Einrichtung zum Festhalten der Vorrichtung in ihrer zurückgezogenen Lage,
Fig. 6 eine Ansicht der Antriebsvorrichtung des Klischeedruckhammers zusammen mit der Einrichtung zum Festhalten der Vorrichtung in ihrer zurückgezogenen Lage,
Fig. 6 eine Ansicht der Antriebsvorrichtung des Klischeedruckhammers zusammen mit der Einrichtung zum Festhalten der Vorrichtung in ihrer zurückgezogenen Lage,
Fig. 7 eine Ansicht des unteren Druckhammers und seiner Antriebsvorrichtung sowie der Einrichtungen
zum Festhalten der Vorrichtung in ihrer zurückgezogenen Lage,
Fig. S eine Ansicht der Einrichtungen zum Festhalten des unteren Druckhammers in der Lage, in
der die Einrichtungen mit ihm zusammenwirken und seine Wirksamkeit steuern,
I7ig. 9 eine Ansicht der verschiedenen oberen
Druckhämmer, ihrer Antrüebsvorrichtungen und die Einrichtungen zum Festhalten der erwähnten
Vorrichtungen in ihren zurückgezogenen Lagen,
Fig. 10 eine Ansicht des Totalhebels und der durch ihn gesteuerten Einrichtungen zum Steuern
der Wirksamkeit der verschiedenen Druckhämmer zusammen mit anderen Mitteln, die ebenfalls durch
den Totalhebel gesteuert werden, um damit die Steuerwirkung der ersterwähnten Einrichtungen
während Zwischensummenarbeitsgängen zu ersetzen, und
Fig. 11 eine Ansicht der Einklinkvorrichtung
zum Steuern des unteren Hammers.
Allgemeines
In dem Beispiel sind Vorrichtungen gezeigt, von denen jede eine leichte Antriebsfeder aufweist.
mittels welcher die verschiedenen Druckhammer angetrieben werden. Eine jede dieser Vorrichtungen
wird nur dann angetrieben, wenn ihr zugeordneter Druckhammer wirksam werden soll. Die Vorrichtungen
sind so angeordnet, daß, wenn mehr als ein Druckhammer während des gleichen Maschinengangs
freigegeben werden, bestimmte der Vorrichtungen abwechselnd wirksam werden. Durch
die Vermeidung von Leergängen und durch die Verwendung leichterer Antriebsfedern wird die
Lebensdauer der einer besonderen Abnutzung unterliegenden Teile im Druckwerkmechanismus
verlängert, wodurch auch die Lebensdauer anderer Teile erhöht wird. Außerdem wird der Maschinenantriebsmechaniismus
nicht mehr wie sonst durch unnötiges Wirksamwerden der erwähnten Vorrichtungen so stark !«lastet und der während eines
Maschinengangs verursachte Lärm wird beträchtlich vermindert.
Bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Maschine sind Typenräder vorgesehen, die unter
der Steuerung niederdrückbarer Tasten verschieden einstellbar sind. Der Druckmechanismus dient zum
Drucken und Ausgeben eines Schecks mit Einzelposten sowie zum Bedrucken eines Kontrollstreifens
oder einer einführbaren Quittung. Es sind drei obere Druckhämmer, nämlich Posten-, Summen- und
Klischeedruckhämmer. vorgesehen, die den Scheck bedrucken, während ein alleiniger unterer Hammer
zum Bedrucken des Kontrollstreifens dient.
Wenn die Posten eines Mehrposten- oder Einzelpostenvorgangs gedruckt werden, werden alle
Hammer mit Ausnahme des Postenhammers unwirksam gemacht. Der Postenhammer ist breit
genug, um einen Abdruck von allen Betragstypenrädern, den Angestellten- und den Yorgangstypenrädern
machen zu können. Der Summenhammer druckt die im oberen linken Teil der Fig. 9 gezeigten
Typenräder ab.
Wenn die Summe eines Mehrposten- oder Einzelpostenvorgangs gedruckt wird, werden sowohl die
Postenhämmer als auch die Summenhämmer gleichzeitig angetrieben und drucken die zugeordneten
Typenräder ab, während der Klischeehammer zu einem anderen Zeitpunkt angetrieben· wird und den
Namen des Geschäfts, das Datum und andere gewünschte Angaben druckt. Der untere Druckhammer
wird wieder zu einem anderen Zeitpunkt des Maschinengangs angetrieben und druckt auf
dem Kontrollstreifen die Gesamtsumme als auch die Kennzeichen der Angestellten und des Vorgangs
ab.
Der übliche Totalsteuerhebel dient zum Einstellen der Maschine für Ein-, Zweiumdrehungsoder
Zwischer.summenmaschinengänge. Der Totalhebel steuert auch die Wirksamkeit der verschiedenen
Druckhämmer. Wenn z. B. der Totalhebel in seiner normalen Addierstellung ist, werden alle
Druckhämmer mit Ausnahme des Postenhammers unwirksam gemacht. Wenn der Totalhebel in die
Zwischensummenstellung bewegt wird, werden alle Hammer mit Ausnahme des Postenhammers unwirksam
gemacht. Andererseits werden, wenn der
Totalhebel in seine Summenstellung bewegt wird,
alle Druckhammer wirksam gemacht.
Die Antriebsvorrichtungen für jeden Druckwerkhammer werden zuerst gegen die Wirkung
der Federn zurückgezogen und dann der Wirkung dieser Federn wieder freigegeben, um ihre zugeordneten
Hammer anzutreiben.
Die Erfindung sieht Einrichtungen vor, die die Antriebsvorrichtungen in deren zurückgezogenen
ίο Lagen festhalten und somit verhindern, daß sie sich
leer bewegen, wenn die Druckhammer unwirksam sind. Die ausgewählten Druckhammer steuern ihrerseits
diese Einrichtungen, so daß die zugeordneten Antriebsvorrichtungen nicht freigegeben werden
und somit die zugeordneten Hammer nicht wirksam werden können.
B e s c Ii r e i b u η ΐί
Tasten- und Einstellmechanismus
Die Maschine weist einen bekannten Betragstastenmechamismus
auf.
Die vom Totalhebel auf die Druckhammer ausgeübte Steuerwirkung wird durch eine Vorgangssteuertastenbank
übernommen, wenn ein »Kein-Verkauf«-\1aschinengang durchgeführt wird. Diese
Tastenbank und der zugeordnete Einstellmechanismus sei kurz beschrieben. Die Bank umfaßt sechs
Vorgangstasten 61, die vom Tastenrahmen 62 getragen werden; letzterer stützt sich auf einem
zwischen den Maschinenseitenwänden 86 angebrachten Querrahmen ab. Die Tasten 61 können
verschiedene Aufschriften aufweisen; die unterste Taste 61 ist eine »Kein-Verkauf«-Taste und dient
zum Steuern von Einrichtungen, die die von dem Totalhebel normalerweise auf die Druckhammer
ausgeübte Steuerwirkung, wie spätet beschrieben wird, übernehmen.
Die Tasten 61 steuern die Einstellung des Ein-Stellmechanismus,
der seinerseits das Einstellen der Typenräder beeinflußt. Der Einstellmechanismus
umfaßt einen auf der Achse 66 verstellbar befestigten Arm 65 (Fig. 1), der mittels der Klinke 68 lösbar
mit dem ebenfalls auf der Welle 66 befindlichen Antriebsglied 67 verbunden ist. Die Klinke 68 wird
durch die Feder 60 gegen das Antriebsglied 67 gedrückt, welches seinerseits durch ein Verbindungsglied6o,
mit dem bei 71 drehbar gelagerten Hebel 70 verbunden ist. Am fiebel 70 sind Rollen 72 und 73
befestigt, die mit den Schubkurvenscheiben 74 bzw. 75, die auf der Hauptantriebswelle 76 angeordnet
sind, zusammenarbeiten.
Bei einer vollständigen Uhrzeigerdrehung der Hauptantriebswelle 76 bewegen die Schubkurvenscheiben
74 und 75 den Hebel 70, das Verbindungsglied 69 und dadurch das Antriebsglied 67 zuerst
im Uhrzeigersinn und dann im Gegenzeigersinn, wodurch der Einstellarm 65 durch die Klinke 68
mitgenommen wird, so lange, bis ein Ende des Winkelhebels jy, der zusammen mit einem Verbindungsglied
78 die Klinke 68 abstützt, den Holm einer gedrückten Taste 61 berührt und angehalten
wird, woraufhin die Klinke 68 von einer auf dem Umfang des Antriebsglieds 67 gebildeten Schulter
79 abgehoben wird und das Glied 67 seine normale Uhrzeigerbewegung fortsetzt. Bei der Rückkehrbewegung
des Antriebsglieds 67 im Gegenzeigersinn stellt die Klinke 68 die Antriebsverbindurag zwischen
dem Einstellarm 65 und dem Antriebsglied 67 unter dem Einfluß der Feder 60 wieder her.
Am Einstellarm 65 ist ein Hebel 80 drehbar angeordnet, der mit seinem Gabelende einen Stift 81
des Verbindungsglieds 82 umfaßt; letzteres ist drehbar an dem Arm 83 angelenkt, der auf der
Hülse 84 einer in den Maschinenseitenwänden gelagerten Achse 85 befestigt ist.
Eine Uhrzeigerdrehung des Einstellarmes 65 bewegt das linke Ende des Hebels 80 aufwärts und
senkt dadurch das Verbindungsglied 82, wodurch der Arm 83 und die Hülse 84 im Uhrzeigersinn
geschwenkt werden.
Der Hebel 70 trägt noch eine weitere Rolle 92, die mit der Unterseite des Hebels 80 in Berührung
kommt und letzteren zwangsläufig so bewegt, daß seine Oberkante einen auf der Achse 66 angebrachten
Ring 93 l>erührt.
An der Hülse 84 ist ein Segment 94 befestigt, das mit einem sich um vden Punkt 96 drehenden Segment
95 im Eingriff steht. Am Segment 95 ist ein Schubkurvenarm 97 befestigt, der Einrichtungen
zum Ersetzen der normalerweise vom Totalsteuerhebel auf die Druckhammer ausgeübten Steuerwirkung
verstellt. Der Schubkurvenarm 97 bleibt in der Stellung, in der er sich am Ende eines
Maschinengangs befindet.
Auf der Welle 76 ist ein Zahnrad 98 (Fig. 10) befestigt, welches mit dem Zahnrad 99 im Eingriff
steht; letzteres wird durch eine Schraube 100 von der rechten Seitenwand (nicht gezeigt) getragen.
Die Zahnräder 99 und 98 weisen ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2 auf, wobei sich das Zahnrad 98
und somit auch die Hauptantriebswelle 76 im Uhrzeigersinn drehen.
Druckwerkmechanismus
Der Druckwerkmechanismus der erfindungsgemäß ausgestatteten Maschine befindet sich an der
linken Maschinenseite. Ein mittels Abstandbolzen 103 (nur einer gezeigt) von der linken Seitenwand 86
gehaltener Druckwerkrahmen 101 (Fig. 9) stützt im wesentlichen den ganzen Druckwerkmechanismus
ab.
Der Druckwerkmechanismus weist Typenräder 104 (Fig. 4, 7 und 9) auf, von denen aus der
Scheck, der Kontrollstreifen und die Quittung bedruckt werden kann. Bestimmte von den Schachtelwellen
105 abgestützte Typenräder werden unter der Steuerung gedrückter Tasten verstellt. Die
Schachtel wellen 105 erstrecken sich durch die linke Seitenwand 86 und durch den Druckwerkrahmen
101. Die übrigen Typenräder können von beliebigen Mitteln verstellt werden.
Es sind drei Druckhammer (Fig. 4, 5 und 9), ein Postenhammer 111 und ein Summenhammer 112
einbegriffen, vorgesehen, die Abdrucke von den Typenrädern 104 aus auf dem Scheck durchführen.
Ein Klischeehammer 113 führt Abdrucke von einer
Klischeetypenplatte (nicht gezeigt) aus. Zwei Schubkurvenscheiben 114 und 115 (Fig. 4 und 6)
sind zum Antreiben dieser drei Hammer vorgesehen, wobei die Schubkurvenscheibe 114 zum
Antreiben des Klischeehammers 113 und die Schubkurvenscheibe 115 zum Antreiben des Postenhammers
in und des Summenhammers 112 dient.
Die Verbindung zwischen der Schubkurvenscheibe 115 und den Hämmern 111 und 112 wird nachstehend
!^schrieben. Der von der Schubkurvenscheibe 231 angetriebene Druckhammer 221 (Fig. 7)
stellt Abdrucke von den Typenrädern aus auf einen Kontrollstreifen oder auf eine eingeführte Quittung
her.
Posten- und Summenhammer-Antriebsmechanismus
Der Postenhammer in und der Summenhammer
112 sind drehbar auf einer Achse 116 (Fig. 4, 6
so und 9) angebracht, die in demDruckwerkrahmen 101
und einem von Stiften, die im Rahmen 101 gehalten sind, abgestützten Hilfsrahmen 117 befestigt ist.
Ein Bügel 118 verbindet die beweglich auf der Achse 116 angebrachten Arme 119 und 120 miteinander.
Lose auf der Achse 116 angebracht und an dem Arm 119 des Bügels 118 befestigt ist ein Arm
121, der durch ein Verbindungsglied 122 mit einem
Antriebshebel 123 verbunden ist, welcher drehbar auf einer am Druckwerkrahmen 101 befestigten
Achse 124 angeordnet ist. Der Hebel 123 weist einen
Vorsprung 125 auf, der mit der Schubkurvenscheibe 115 zusammenarbeitet.
Der Bügel 118 liegt über einem Finger 135 eines
auf der Achse 116 angebrachten Antriebsarmes 136.
Durch die Feder 137 wird der Finger 135 in Wirkverbindung
mit dem Bügel 118 gehalten. Am Arm 136
ist ein vorwärts gerichteter Arm 138 ausgebildet, der mit einer Rolle 139 zusammenarbeitet, die auf
einem am Postendruckhammer 111 befestigten Stift 140 angebracht ist. Eine Feder 141 (Fig. 4
und 9) ist normalerweise bestrebt, den Postendruckhammer 111 im Uhrzeigersinn zu schwenken, jedoch
ist diese Schwenkbewegung durch den Arm 138 auf ein solches Ausmaß begrenzt, daß die Druckplatte
des Postendruckhammers in gerade etwas von den Typenrädern ioj. abgehoben wird.
Die Feder 141 ist zwischen dem Postendruckhammer
111 und einem Arm 200 eines von der Achse 116 getragenen Jochs 201 gespannt.
.50 Die Schubkurvenscheibe 115 (Fig. 4) ist auf einer in der linken Seitenwand 86 und im Druckwerkrahmen
101 gelagerten Druckwerkantriebswelle 142 verstiftet. Der Druckwerkantriebswelle
142 wird während jedes Maschinengangs von der Hauptantriebswelle 76, übertragen durch die
Zahnräder 130,131 und 132 (Fig. 10), eine volle Uhrzeigerdrehung
erteilt, bei welcher die Schubkurvenscheibe 115 mit dem Vorsprung 125 zusammenarbeitet
und den Antriebshebel 123 im Uhrzeigersinn schwenkt, woraufhin das Verbindungsglied 122,
der Arm 121 und der Bügel 118 den Antriebsarm
136 ebenfalls im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 137 schwenken. Angenommen,
der Postendruckhammer 1 1 1 wurde zu dieser Zeit durch später beschriebene Mittel unwirksam gemacht,
so bewegt sich der Arm 138 von der Rolle 139 weg, ohne daß die Feder 141 den Postendruckhammer
ill im Uhrzeigersinn schwenkt. An einer vom Druckwerkrahmen 101 und dem Hilfsrahmen
117 getragenen Achse 144 sind ein Arm 145
und eine Klinke 146 drehbar angebracht, die durch eine an einem Stift 148 der Klinke 146 und an
einem Stift 149 des Armes 145 befestigte Feder 147
miteinander verbunden sind, so daß die Klinke 146 gegen den Stift 149 gehalten wird. Das freie Ende
der Klinke 146 liegt normalerweise in einer Kerbe 150 des Antriebsarmes 136. Eine Feder 152
ist bestrebt, den Arm 145 und die Klinke 146 im Uhrzeigersinn zu schwenken, was jedoch durch die
Anlage der Klinke 146 in der Kerbe 150 des Armes 136 verhindert wird.
Wenn jedoch der Antriebsarm 136 durch die Schubkurvenscheibe 115, wie oben beschrieben, im
Uhrzeigersinn geschwenkt wird, schwenkt die Feder 152 den Arm 145 und die Klinke 146 im
Uhrzeigersinn, bis der Arm 145 an einem von den Druckwerkrahmen 101 und 117 abgestützten
Bolzen 153 anschlägt. Durch diese Uhrzeigerbewegung der Klinke 146 wird das freie Ende derselben
vor einen Finger 154 des Antriebsarmes 136 gestellt und dadurch die Gegenzeigerrüc'kkehrbewegung
des Antriebsarmes 136 unter dem Einfluß seiner Feder 137 verhindert, wenn sich der Schubkurvenscheibenfortsatz
143 von dem Antriebshebelvorsprung 125 wegbewegt. Das Verbindungsglied
122, der Arm 121, der Bügel 118 und der Antriebsarm
136 werden bis zu einem Maschinengang, bei dem der Postendruckhammer 111 wirksam gemacht
wird, von der Klinke 146 in ihren gespannten oder zurückgezogenen Lagen gehalten.
Mit einer derartigen Anordnung können bei allen Leermaschinengängen die Antriebsmittel des Postendruckhammers
11 [ ausgeschaltet werden, wodurch die Teile nicht unnötig beansprucht und der Lärm
beträchtlich verringert wird.
In der gezeigten besonderen Anordnung wird der Postendruckhammer 111 während der ersten
Umdrehung eines Summenmaschinengangs durch später beschriebene Einrichtungen unwirksam gemacht.
Wenn sich der Arm 145, wie oben erläutert, no
im Uhrzeigersinn bewegt, gelangt der Finger 161 desselben mit der Oberkante des Hammers in in
Anlage.
Während der zweiten Umdrehung des Summenmaschinengangs, wenn der Postendruckhammer 1 r 1,
wie später beschrieben werden wird, freigegeben wird, schlägt der Fortsatz 143 an den Vorsprung 125
des Antriebshebels 123 an. wodurch die Postendruckhammer in und der Arm 13O bewegt werden.
Der Postendruckhammer 111 schwenkt über den Finger 161 den Arm 145 im Gegenzeigersinn und
spannt die Feder 147, so daß gerade, bevor der Fortsatz 143 an dem Vorsprung 125 vorbeigeht, der
Antriebsarm 136 so weit bewegt worden ist, daß die Druckkraft am Ende der Klinke 146 nachläßt,
woraufhin die gespannte Feder 147 die Klinke 146
im . Gegenzeigersinn schwenkt und deren Ende wieder in die Kerbe 150 einbringt. Aus diesem
Grunde schwenkt, wenn der Fortsatz 143 an dem Vorsprung 125 vorbeigeht, die Feder 137 den
Arm 136 sehr schnell im Gegenzeigersinn, und der Arm 138 schwenkt über die Rolle 139 den Postendruckhammer
1'. τ mit so viel Kraft, daß ein Abdruck von den Typenrädern 104 erfolgt.
Wird der Postendruckhammer in während der
ersten Umdrehung des Summenmaschinengangs für Betätigung ausgewählt, so wird er von der
Feder 141 im Uhrzeigersinn geschwenkt, bis seine Oberkante an dem Finger 161 zum Anliegen kommt,
wodurch die Feder 152 daran gehindert wird, den Arm 145 und die Klinke 146 im Uhrzeigersinn zu
schwenken. Der Arm 145 und die Klinke 146 bleiben in ihrer ursprünglichen Stellung gegenüber der
Kerbe 150 und ermöglichen rL'in Arm 136, von der
Feder 137 schnell im Gegeiizeigersiim geschwenkt
zu werden, nachdem der Fortsatz 143 den Vorsprung 125 verlassen hat, wodurch dem Postendruckhammer
ι 11 eine Gegenzeigerbewegung erteilt
wird und dieser einen Abdruck der Typenräder 104 bewirkt.
»5 Die dem Antriebsarm 136 von der Feder 137 erteilte
Gegenzeigerbewegung wird von einem Finger i6o begrenzt, der sich an dem gegen einen feststehenden
Block 162 anschlagenden Antriebshebel 123 befindet; der l'ostendruckhammer 11 1 fährt
aber in seiner Druckbewegung fort und führt einen Abdruck aus.
Die Zusammenarbeit der Klinke 146 mit dem Arm 136 verhindert jeglichen Rückprall desPostendruckhammers
111, so daß die übliche Rückprallauffangklinke
nicht benötigt wird.
Der Summenhammer 112 wird von der Schubkurvenscheibe
115 in der gleichen WTeise wie der
Postendruckharamer 1 1 1 angetrieben. Dem Summenhammer
112 ist ein Antriebsarm 171 (Fig. 5 und 6)
♦0 zugeordnet, der einen mit dem Bügel 118 zusammenarbeitenden
Finger 172 aufweist. Ein am Antriebsarm 171 angeformter Arm 173 arbeitet mit einem
Stift 174 des Summenhammers 112 zusammen. Eine
Feder 175 hält den Stift 174 über den Hammer 112
normalerweise gegen den Arm 173.
Dem Summenhammer 112 sind ein Arm 176 und
eine Klinke 177 zugeordnet, die durch eine Feder 178
miteinander verbunden sind. Eine Feder 179 ist bestrebt, den Arm 176 und die Klinke 177 im Uhrzeigersinn
zu schwenken, wird jedoch durch die Anlage der Klinke 177 in der Kerbe 180 des Antriebsarmes
171 daran gehindert.
Bei einer Uhrzeigerdrehung der Schubkurvenscheibe 115 schwenkt der Fortsatz 143 den Hebel
123 und den Bügel 118 im Uhrzeigersinn, wie oben
beschrieben, woraufhin der Bügel 1F8 den Antriebsarm
171 über den Finger 172 im Uhrzeigersinn
gegen die Wirkung der Feder 182 schwenkt. Wenn zu dieser Zeit der Summenhammer 112 unwirksam
ist, schwenkt die Feder 179 den Arm 176 und über einen Stift 183. die Klinke 177 im Uhrzeigersinn,
wodurch sich deren freies Ende in. die Bahn des Fingers 184 bewegt, so daß die Gegenzeigerrückkehrbewegung
des Armes 171 unter dem Einfluß seiner Feder 182 nicht mehr möglich ist.
Durch diese Anordnung verhindert die vor dem Finger T84 liegende Klinke 177, wenn der Fortsatz
143 den Vorsprung 125 verläßt und dadurch den. Antriebshebel 123 und den Bügel 118 für die
Rückkehr auf ihre Normalstellungen freigibt, daß die Feder 182 den Arm 171 dm Gegenzeigersinn
schwenkt; d.h. der Summenhammer 112 verbleibt in gespannter Lage.
Die Klinke 177 (Fig. 5) wird von dem Finger 184
in der gleichen Weise freigegeben wie die Klinke 146 von dem Finger 154.
Während der zweiten Umdrehung eines Summenmaschinengangs
wird der Summenhammer 112 im Uhrzeigersinn verschwenkt und bewegt während
dieser Bewegung den Arm 176 über den Finger 185 im Gegenzeigersinn, so daß die Feder 178 gespannt
wird. Wird nun die Anpreßkraft zwischen dem Finger 184 und der Klinke 177 verringert, so wird
durch die Zugkraft der Feder 178 die Klinke 177 in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung in die Höhe
der Kerlx: 180 zurückgebracht. Wenn nun der Fortsatz
143 an dem Vorsprung 125 des Hebele 123 vorbeigeht,
schwenkt die Feder 182 den Arm 171 und
den Hebel 123 im Gegenzeigersinn, bis der Finger 160 des Hebels 123 am Block 162 anschlägt. Bei
einer solchen schnellen Uhrzeigergegenbewegung des Armes 171 treibt der Arm 173 den Summenhammer
τ 12 über den Stift 174 in der gleichen Weise, wie für den Postendruckhammer Hl beschrieben,
an, wodurch jener einen Abdruck von den Typenträgern 104 durchführt.
Wenn andererseits der Summenhammer 112 betätigt
worden wäre, als der Arm 171, wie oben erwähnt, im Uhrzeigersinn geschwenkt wurde, so
hätte die Feder 175 den Summenhammer 112 im
Uhrzeigersinn geschwenkt, bis seine Unterkante den Finger 185 berührt, dabei den Arm 176 leicht im
Gegenzeigersinn gegen die Wirkung einer Feder 179 geschwenkt und dadurch die Klinke 177 in ihrer
Normallage vor der Kerbe 180 gehalten, so daß der Hammer 112 Abdrucke durchgeführt hätte.
Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, daß sowohl der Postendruckhammer 111 als auch der
Summenhammer 112 die Wirksamkeit seines jeweiligen Antriebsarmes 136 und 171 steuert. Die
Mittel, durch welche der Totalhebel die Wirksamkeit der Hämmer 111 und 112 steuert, werden
später beschrieben.
Klischeedruckhammerantnebsmechanismus
Ein Mechanismus, der den Klischeehammer 113
in der gleichen Weise wie den Postendruckhammer 111 und den Summenhammer 112 in der vorher beschriebenen
Weise, antreibt, ist ebenfalls vorgesehen. iao
Dem Klischeehammer 113 ist eine ebenfalls an
der Welle 142 befestigte Schubkurvenscheibe 114
(Fig. 6) zugeordnet, die einen Fortsatz 195 aufweist, der mit einem Vorsprung 196 des an der
Achse 124 drehbar angebrachten Antriebshebels 197 i»5
zusammenarbeitet. Der Fortsatz 195 an der Schub-
kurvenscheilje 114 ist so angeordnet und beschaffen,
daß der Antriebshebel 197 durch ihn versohwenkt wird, bevor der dem Postendruckhammer in und
dem Summemhammer 112 zugeordnete Hebel 123
durch die Schubkurve 115 angetrieben wird. Durch diese Anordnung wird der Klischeehammer 113 zu
einem anderen Zeitpunkt des Maschinengangs wirksam als der Postendruckhammer 111 und der
Summenhammer 112, wodurch der Lärm, der bei gleichzeitigem Wirksamwerden aller drei Hammer
entstehen würde, bedeutend verringert und der Maschinenantriebsmechanismus gleichmäßiger belastet
wird.
Der Hebel 197 ist durch ein Verbindungsglied 198
mit einem drehbar an der Achse 116 angebrachten Arm 199 und durch einen Bügel 201 mit einem
weiteren Arm 200 verbunden. Eine Feder 202 hält normalerweise den Hammer 113 in einer Lage, in
der der daran befindliche Ansatz 203 an der Unterkante des Bügels 201 ruht. Letzterer weist auf
seiner Oberkante einen Finger 204 auf. Auf der Achse 144 sind drehbar ein Arm 205 und eine
Klinke 206 angebracht, die durch eine Feder 207 miteinander verbunden sind. Eine Feder 208 ist bestrebt,
den Arm 205 und somit die Klinke 206 über den Stift 209 im Uhrzeigersinn zu schwenken. Die
Klinke 206 ruht auf dem Finger 204 und wird dadurch ebenso wie der Arm 205 gegen die Kraft der
Feder 208 in der in Fig. 6 gezeichneten Lage gehalten.
Wenn der Hebel 197 von der Sohubkurvenscheibeii4
im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, werden die Arme "199 und 200 und das Joch 201
ebenso im LThrzeigersinn gegen die Wirkung einer zwischen dem Arm 199 und dem Bolzen 153 gespannten
Feder 210 geschwenkt. Bei einer solchen L'hrzeigerbewegung des Bügels 201 wird der
Finger 204 unter der Klinke 206 wegbewegt und gibt dadurch den Arm 205 und die Klinke 206 für
eine Uhrzeigerbewegung durch die Feder 208 frei. Ob der Arm 205 und die Klinke 206 zu diesem
Zeitpunkt eine solche Uhrzeigerbewegung durchführen können, wird dadurch bestimmt, ob der
Klischeehammer 113 für Betätigung ausgewählt wurde oder nicht. Wenn der Klischeehammer 113
ausgewählt wurde, schwenkt die Feder 202 den Klischeehammer 113 zur gleichen Zeit wie den
Bügel 201 im Uhrzeigersinn. Wenn dies geschieht, arbeitet eine auf der Oberkante des Hammers 113
gebildete Fläche 211 mit einem Finger 212 des
Armes 205 zusammen und schwenkt letzteren etwas im Gegenzeigersinn, wodurch eine Uhrzeigerbewegung
des Armes 205, die durch die Feder 208 bewirkt wird, verhindert und dadurch die Klinke206
in ihrer Normalstellung oberhalb der Bewegungsbahn des am Bügel 201 befindlichen Fingers 204 gehalten
wird.
Wenn der Fortsatz 195 der Schubkurvenscheibe 114 an dem Vorsprung 196 des Hebels 197 vorbeigeht,
wird letzterem und dem Bügel 201 von der Feder 210 eine schnelle Gegenzeigerbewegung erteilt
(diese Bewegung des Hebels 197 wird von seinem rückwärtigen Arm, der gegen den Block 162
anschlägt, begrenzt), während welcher die Unterkante des Bügels 201 mit dem Ansatz 203 zusammenarbeitet
und dem Klischeehammer 113 die gleiche Bewegung erteilt, wodurch letzterer von den
Typenträgern 104 einen Abdruck durchführt.
Wenn andererseits der Klischeehammer 113 zu
dem Zeitpunkt, zu dem der Bügel 201 imUhrzeigersinn geschwenkt wird, für die Betätigung ausgewählt
wurde, schwenkt die Feder 208 den Arm 205 im Uhrzeigersinn, bis sein linkes Ende an dem
Bolzen 153 anschlägt; dadurch wird die Klinke 206 im Uhrzeigersinn geschwenkt und ihr freies Ende
direkt in die Bahn des Fingers 204 gebracht, so daß eine Gegenzeigerbewegung des Bügels 201 verhindert
wird. Aus diesem Grund werden, wenn der Fortsatz 195 an dem Vorsprung 196 vorbeigeht, der
Hebel 197 und der Bügel 201 von der Klinke 206 in ihren zurückgezogenen Lagen gegen die Wirkung
der Feder 210 festgehalten, wodurch die Klischeehammerantriebseinrichtung
unwirksam wird, wenn der Hammer 113 vorher unwirksam gemacht wurde.
Während der zweiten Umdrehung eines Summenmaschinengangs wird die Klinke 206 von dem
Finger 204 freigegeben, und zwar durch den Klischeehammer ι 13, der sich gegen den Finger 212
legt, somit den Arm 205 schwenkt und dadurch die Feder 207 spannt, so daß. wenn die Druckkraft
zwischen dem Finger 204 und der Klinke 206 aufhört, die gespannte Feder 207 die Klinke 206 aus
der Bahn des Fingers 204 schwenkt, wodurch, der Klischeehammer 1 13 arbeiten kanu.
Antriebsmechanismus des unteren Kontrollstreifendruckhammers
Ein unterer Druckhammer 221 (Fig. J) macht Abdrucke von den Typenrädern [04 auf einem Kontrollstreifen.
Der Druckhammer 221 ist drehbar auf der Achse 124 angebracht und weist einen nach
hinten gerichteten Arm 222 auf. Weiterhin ist auf der Achse 124 ein Arm 22^1 mit einem zugehörigen
Arm 224 drehbar angebracht, der durch eine Feder 225 mit dem Druckhammer 221 verbunden ist. Der
Druckhammer 221 trägt einen Stift 226, der normalerweise
von der Feder 22^ gegen einen weiteren,
mit dem Arm 223 gleichlaufenden Arm 227 angedrückt wird. Auf der Achse 124 ist drehbar ein
Antriebsarm 228 angeordnet, der auf einem ebenfalls drehbar auf der Achse 124 angelenkten Bügel
229 befestigt ist. Der Bügel 229 liegt unter dem Arm 223.
Bei einer Uhrzeigerdrehung der Welle 142 berührt und schwenkt ein Fortsatz 230 der Schubkurvenscheibe
231 den Arm 228. somit auch den Bügel 229 und den Arm 223 im Gegenzeigersinn
gegen die Wirkung einer Feder 2T1^, wobei diese
den Arm 223 gegen den Bügel 229 hält.
An einer im Druckwerkrahmen 101 gelagerten
Achse 234 ist drehbar eine Klinke 235 angebracht, die normalerweise an einer Fläche 236 des Armes
223 in Anlage ist. Auf der Achse 234 ist weiterhin ein Haken 2^y angebracht, der durch eine
Feder 238 mit der Klinke 23·, verbunden ist. Fine
mit dem Haken 2$j und dem Arm 224 verbundene
Feder 239 zieht den Haken 237 normalerweise im Gegenzeigersinn und ist bestrebt, die Klinke 235
über einen Stift 240 des Hakens 237 im Gegenzeigersinn zu schwenken.
Sobald der Bügel 229 und der Arm 223 im Gegenzeigersinn, wie beschrieben, geschwenkt werden,
wird die Fläche 236 von der Klinke 235 wegbewegt, woraufhin die Feder 239 den Haken 237
und die Klinke 235 im Gegenzeigersinn schwenkt, was bewirkt, daß letztere mit der Fläche 241 des
Armes 223 zum Anliegen kommt. Wenn der Druckhammer 221 zu diesem Zeitpunkt nicht für Betätigung
ausgewählt wurde, wird der Arm 223 durch die Anlage der Klinke 235 an der Fläche 241 in
seiner zurückgezogenen Lage gehalten, bis der Hammer 221 wirksam gemacht wird. Daraus ist
zu erkennen, daß eine Leerbetätigung dieser Hammerantriebseinrichtung verhindert wird.
ao Der Druckhammer 221 wird nur zum Summendrucken ausgewählt, was einen Zweiumdrehungsmaschinengang
notwendig macht. Wenn dies geschieht, bleibt der Hammer 221 während der ersten
Umdrehung des Maschinengangs unwirksam und wird während der zweiten Umdrehung wirksam
gemacht. Während der ersten Umdrehung eines Summenmaschinengangs wird, wenn der Hammer
221 unwirksam ist. sein Antriebsmittel in der oben beschriebenenWei.se in seiner zurückgezogenen Lage
gehalten. Wenn jedoch die Schubkurvenscheibe 231 während der zweiten Umdrehung des Maschinengangs
wieder im Uhrzeigersinn gedreht wird, schwenkt der daran befindliche Fortsatz 230 den
Arm 228 und den Bügel 229, wodurch dem Arm 223 eine leichte Gegenzeigerbewegung erteilt wird;
kurze Zeit vorher wird der zu diesem Zeitpunkt für die Betätigung ausgewählte Druckhammer 221 von
der Feder 225 im Gegenzeigersinn geschwenkt, woraufhin der Arm 222 den Haken 2^γ im Uhrzeigersinn
schwenkt. Die Feder 238 ist stark genug, um die Klinke 235 dem Haken 237 folgen zu lassen.
Die dem Arm 22^1 erteilte Gegenzeigerbewegung
dient dem erleichternden Abrücken der Klinke 235 von der Fläche 241, um den Arm 223 für eine
schnelle Uhrzeigerbewegung durch die Feder 239 freizugeben. Wenn dies geschieht, erteilt der mit
dem Stift 226 zusammenarbeitende Arm 227 dem Hammer 221 die zum Durchführen eines Abdruckes
der Typenträger 104 notwendige Uhrzeigerbewegung.
Wählmittel zum Steuern der Wirksamkeit
der Druckhämmer
der Druckhämmer
Bei Maschinen der Gattung, an der die Erfindung erläutert ist, ist bekannterweise eine Wähleinrichtung
zum Einstellen der Maschine für Additionsmaschinengänge und Summen- oder Zwischensummenmaschinengänge
vorgesehen. Die Wähleinrichtung steuert auch die, Auswahl der Druckhämmer während solcher verschiedener Maschinengangarten.
Diese Wähleinrichtung weist einen Totalsteuerhebel 251 (Fig. 10) auf. der in mehrere Einstellagen
und Stellungen, z. B. Additionsstellung, Zwischensummenstellung und Summenstellung, einstellbar ist.
Wenn der Totalhebel in die Stellung zum Ziehen einer Zwischensamme oder einer Summe bewegt
wird, schwenkt er seine Nullauswerfwelle 263 in bekannter Weise.
Nahe dem Ende der ersten Umdrehung eines Zweiumdrehungssummen- oder -zwischensummenmaschinengangs
wird die Nullauswerfwelle 263 noch weiter geschwenkt, wodurch sie auch eine
Welle 285 (Fig. 2 und 4) in bekannter Weise im Uhrzeigersinn bewegt.
Der Schubkurvenarm 97 arbeitet mit einer Rolle
286 eines lose auf der Welle 285 befindlichen Armes
287 zusammen Der Arm 287 weist einen winkelförmigen Schlitz auf, in den eine vom Verbindungsglied
289 getragene Rolle 288, die sich ebenfalls noch durch einen geraden Schlitz eines fest auf der
Welle 285 angebrachten Armes 290 erstreckt, ragt.
Wenn eine der vier obersten Tasten 61 (Fig. 1)
gedrückt wird, wird der Schubkurvenarm 97 eingestellt, so daß die Rolle 286 mit der Kante 291 des
Schubkurvenarmes 97 zusammenarbeitet (Fig. 2), wodurch die Arme 287 und 290 und die Welle 285
in ihrer Stellung bleiben. Fig. 1 zeigt den Schubkurvenarm 97 in der Stellung, in welche er unter
der Steuerung der zwei untersten Tasten 61 (»Gesamtsumme«- und »Kein-Verkauf«-Taste) eingestellt
wurde. Wenn der Arm 97 in dieser Lage eingestellt ist, arbeitet seine Kaute 292 mit der
Rolle 286 zusammen und schwenkt den Arm 290 und über die Rolle 288 den Arm 287 und die
Welle 285 im Uhrzeigersinn (diese Bewegung ist derjenigen gleich, die der Welle 285 in der zweiten
Umdrehung eines Summen- oder Zwischensummenmaschinengangs erteilt wird), wodurch alle Druckhammer,
wie später erläutert werden wird, unwirk- 100 · sam gemacht werden.
Die Einrichtung, mit welcher der Totalhebel 251
und die »Kein-Verkauf «-Taste 61 die Auswahl der Druckhammer steuern, weist einen Hammersteuerhebel
300 (Fig. 4, 6 und 7) auf, der drehbar auf der äußeren Welle der Schachtehvellen 105 angebracht
ist. Dieser Hebel 300 hat einen Flansch 301, der mit einem Stift 302 eines am unteren Druckhammer 221
befestigten Armes 303 (Fig. 7) zusammenarbeitet. Ein am oberen Ende des Hebels 300 gebildeter 11·
Flansch 304 weist einen Fortsatz 305 auf, der mit einem Stift 306 (Fig. 4) zusammenwirkt; letzterer
ist seitlich an einem am Postendruckhammer 11 r
befestigten Arm 307 angeordnet. Der Flansch 304 arbeitet auch mit einem Stift 308 eines am Summendruckhammer
112 (Fig. 6) befestigten Armes 309 zusammen. Der mit dem Stift 306 des am Postendruckhammer
befestigten! Armes 307 zusammenarbeitende Fortsatz 305 ist kürzer als der sich entgegenstreckende
Flansch 304, der mit dem Stift 308 iao des Armes 309 des Summenhammers 112 zusammenarbeitet.
Der Hammersteuerhebel 300 erstreckt sich in den Zwischenraum zwischen den zwei Stiften 30^
und 308 der parallelen Arme 307 und 309 des Postendruckhammers 1 1 1 und des Summen- iaj
hammers 112.
Wenn derTotalsteuerhebel.251 für alle Maschinengänge
mit Ausnahme eines »Nicht-Addieren«-Maschinengangs in seiner »Addieren«-Stellung ist,
arbeitet der Flansch 301 (Fig. 7) mit dem Stift 302 des unteren Hammerarmes 303 zusammen und verhindert
dadurch das Wirksamwerden des unteren Kontrolldruckhammers 22 r. Der Flansch 304 arbeitet
ebenfalls mit dem Stift 308 zusammen und verhindert das Wirksamwerden des Summendruckhammers
ι 12, jedoch liegt der Fortsatz 305, der kurzer als der Flansch 304 ist, nicht über dem
Stift 306 und deshalb kann der Postendruckhammer 111 während solcher Additionsmaschinengänge
arbeiten.
X5 Der Klischeehammer 113 wird durch den Hammersteuerhebel
300 ebenfalls in der nun beschriebenen Weise unwirksam gemacht. Eine mit dem Hebel 300 verstiftete Scheibe 315 (Fig. 4 und 6) ist
mit einem Kurvenvorsprung 316 versehen, der normalerweise in der Bewegungsbahn eines Stiftes
317 eingestellt ist. Dieser Stift wird von einem Hel>el 318 getragen, der durch einen Bügel 319 mit
einem von einer Feder 321 im Uhrzeigersinn gezogenen Hebel 320 verbunden ist. Die Hebel 318
und 320 sind drehbar auf einem vom Druckwerkrahmen 101 getragenen Stift 322 angebracht. Der
Hebel 320 weist einen Einschnitt auf, der für die Zusammenarbeit mit einem Stift 323 des Klischeehammers
113 vorgesehen ist. Solange als der Hammersteuerhebel 300 in der in Fig. 6 gezeigten
Lage ist, ist der Stift 323 in die Kerbe des Hebels . 320 eingerückt, wodurch der Klischeehammer 113
unwirksam gemacht ist.
Die Steuereinrichtung des Hammersteuerhebels 300 und der Scheibe 315 ist bekannt und wird daher nur kurz l>eschrieben. An der Welle 285
, (Fig. 3) ist ein Arm 349 befestigt, der einen
Stift 350 trägt, welcher zwischen einem Paar von auf der Welle 285 gelagerten und von einer Feder
353 S€Ken den Stift 350 gehaltenen Armen 351 und
352 hindurchragt. Ein von dem vorderen Arm eines auf der Welle 285 drehbar angebrachten
Hebels 355 getragener Stift 354 ragt el>enfalls zwischen den drehbar angelenkten Armen 351 und 352
hindurch.
Wenn ein Summenzugmaschinengang durch-
t.. ■ zuführen ist, wird der Totalhebel 251 abwärts in
seine Summenzugstellung bewegt, was der Welle 285, wie vorher beschrieben, sowie dem daran befestigten
Arm 349 eine Uhrzeigerbewegung erteilt. Diese Uhrzeigerbewegung des Armes 349 wird von
dem Stift 350 auf den Arm 351 und von da aus über die Feder 353 auf den Arm 352 ül>ertragen,
der den Stift 354 berührt und dadurch den Hebel 355 im Uhrzeigersinn schwenkt. Ein von einem
rückwärts gerichteten Arm des Hebels 355 getragener Stift 366 wird von einem im Hammersteuerhebel
300 gebildeten Einschnitt 367 (Fig. 4) umfaßt, wodurch die Uhrzeigerbewegung des
Hebels 355 auf den Steuerhebel 300 übertragen und dieser im Gegenzeigersinn geschwenkt wird. Die
so dem Hebel 300 als auch der daran l^efestigten Scheibe 315 vom Totalsteuerhebel 251 erteilte Gegenzeigerbewegung
reicht nicht aus. um die Flansche 301 und 304 aus der Wirk verbindung mit
den Stiften 302 und 308 der Arme 307 bzw. 309 zu : bewegen, wodurch die Freigabe der Hammer 221
und 112 verhindert wird. Der kurvenartige Vorsprung 316 der Scheibe 31 τ wurde ebenfalls nicht
aus der Wirkverbindung mit dem Stift 3T7 (Fig. 6)
des Armes 318 bewegt, so daß der Arm 320 in Anlage mit dem Stift 323 des Klischeehammers 113
bleibt. Deshalb bleiben der untere Hammer 221. der Summenhammer 112 und der Klischeehammer
113 während der ersten Umdrehung des Zwei-Umdrehungssummen
zugmaschinengangs unwirksam.
Jedoch wird der Fortsatz 30^ des Flansches
304. welcher normalerweise eine Stellung außerhalb der Bewegungsbahn des Stiftes 30h des Armes
307 innehat, durch die Gegenzeigerbewegung des Hebels 300 in seine wirksame Stellung oberhalb
des Stiftes 306 verschoben, wodurch der Postendruckhammer j 11 während der ersten Umdrehung
des Summenzugmaschinengaugs ebenfalls unwirksam gemacht wird.
Nahe dem Ende der ersten Umdrehung eines solchen Summenzugmaschineugaugs. wenn der
Welle 285 von der Xullauswerfwelle 263 eine zusätzliche Uhrzeiigerbewegung erteilt wird, erteilt
sie dem Hammersteuerhebel 30η und somit auch der Scheibe 315 el>enfalls eine zusätzliche Gegenzeigerbewegung,
wodurch die Flansche 301 und 304, der Fortsatz 305 und der Vorsprung 316 aus
der Wirkverbindung mit den Stiften 302, 306, 308 bzw. 317 getragen werden und dadurch den unteren
Hammer 221, den Summcnhamnier 112, den
Postendruckhammer 1 1 1 und den Klischeehammer 113 wirksam machen.
Während Zwischen summenzugmaschinengängen
sind alle Druckhammer 111. 112. 113 und 221
während der ersten Umdrehung unwirksam, wogegen während der zweiten Umdrehung nur der
Postendruckhammer tu wirksam ist und den Zwischensummenbetrag auf den Scheck druckt.
Die Art und Weise, in der die Hammer während der ersten Umdrehung solcher Maschinengänge unwirksam
gemacht werden, ist die gleiche wie die während der ersten Umdrehung eines Summ-enzugmaschinengangs
angewandte und früher beschriebene. Tatsächlich werden der Hammersteuerhebel 300 und die Scheibe 315 wahrend Zwischensummenzugmaschinengängen
genau so verstellt wie während Summenzugmaschinengängt'n. Es ist jedoch eine Einrichtung vorhanden, die den Summenhammer
112, den Klischeehammer 113 und den
unteren Hammer 221 während der zweiten Umdrehung des Zwischensummenzugmaschinengangs
unwirksam hält, nachdem der Steuerhebel 300 und die Scheibe 315 weit genug im Gegenzeigersinn geschwenkt
wurden, um die erwähnten Hammer normalerweise wirksam zu machen.
Diese Einrichtung wird nunmehr beschrieben. Wenn der Totalsteuerhebel 251 von der Addierstellung
in die Zwischensummenstellung (Fig. 10) bewegt wird, schwenkt er über ein Verbindungsglied
374 einen Arm 375 im Gegenzeigersinn. Da
der Arm 375 an der Welle 85 befestigt ist, wird die Gegenzeigefbewegung auf die Welle und somit
auf ein an der Welle befestigtes Zahnsegment 376 übertragen. Das Zahnsegment 376 steht im Eingriff
mit Zähnen 377 eine;. Hebelsegments 378, das beweglich auf einer von dem Maschinenseitenrahtnen
86 und dem Druckwerkrahmen 101 abgestutzten Achse 379 angebracht ist. Das Oberende
des Hebelsegments 378 weist Zähne 380 auf, die im Eingriff mit den Zähnen eines Teilzahnrads
381 stehen, welches beweglich auf einer von den Maschiiienseitenrahmen abgestützten Achse 382
angebracht ist. Am Zahnrad 381 ist eine Schubkurvenscheibe 383 befestigt, die eine nockenartige
Ausbildung aufweist.
Die dem Zahnsegment 376 erteilte Gegenzeigerbewegung schwenkt das Zahnrad 381 und die
Schubkurvenscheibe 383 über das Hebelsegment 378 im Gegenzeigersinn.
Auf einer in den Maschinenseitenrahmen gelagerten Achse 385 ist ein eine Rolle 387 tragender
Arm 386 angebracht. Eine an einem Fortsatz 389 des Armes 386 l>efestigte Feder 388 zieht den Arm
dauernd im Gegenzeigersinn und hält dadurch die Rolle 387 in Wirkverbindung mit der Schubkurvenscheibe
383. Am Fortsatz 389 ist ein Ende eines Verbindungsglieds 390 drehbar angelenkt, dessen
anderes Ende geschlitzt ist und einen Stift 391 eines Armes 392 eines Joches 393 (Fig. 9) aufnimmt;
letzteres ist auf einer Achse 394 angeordnet. Ein weiterer Arm 401 des Joches 393
trägt einen Stift 402, den der gegabelte Teil eines Armes 403, der mit einer im Druckwerkrahmen
101 und im Hilfsrahmen \ij gelagerten Welle 404
verstiftet ist, umfaßt. Mit letzterer ist auch ein Armpaar 405 und 406 verstiftet, das in die Bewegungsbahn
der Stifte 407 und 323 des Summenhammers 112 bzw. Klischeehammers 113 bewegt
werden kann.
Die Gegenzeigerl>ewegung der Schubkurvenscheibe
383 bewirkt, daß der nockenartige Ansatz 384 derselben mit der Rolle 387 zusammenarbeitet
und den Arm 386 im Uhrzeigersinn geg^en die Wirkung der Feder 388 schwenkt. Solange der Totalsteuerhebel
251 in der Zwischensummenstellung bleibt, wird die Schubkurvenplatte 383 eingestellt,
so daß der nockenartige Ansatz 384 in Wirk-» verbindung mit der Rolle 387 bleibt und den Arm
386 in seiner neuen Lage hält. Eine Feder 408 ist dauernd bestrebt, das Joch 393 im Uhrzeigersinn
zu schwenken, wird jedoch normalerweise durch den Arm 386 über den Fortsatz 389 und das Verbindungsglied
390 gehindert, dies zu tun. Wenn der Arm 386, wie oben beschrieben, im Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, schwenkt er über das Verbindungsglied 390 den Arm 392, das Joch 393 und
den Arm 401 im Gegenzeigersinn. Wenn dies geschieht, schwenkt der Arm 401 das Armpaar 405
und 406 über den Stift 402, den Arm 403 und die Welle 404 im Uhrzeigersinn (Fig. 6 und 10) und
stellt dadurch die unteren Enden der AVme direkt oberhalb und in die Bewegungsbahn der Stifte 407
und 323 des Summenhammers 112 bzw. des ! Klischeehammers 113 ein, wodurch diese während
des ganzen Zwischensummenzugmaschinengangs wirksam gemacht sind.
Ferner ist eine Einrichtung zum Festhalten der Arme 405 und 406 während beider Umdrehungen
des Zwischensummenzugmaschinengangs in ihren wirksamen Stellungen vorgesehen. Die Arme
werden erst kurz nach Beginn des nächsten Additions- oder Summenzugmaschinengangs in
ihre normalen, unwirksamen Stelhingen zurückgebracht. Die diesen Vorgang bewirkende Einrichtung
wird nachstehend beschrieben.
Dem Stift 402 des Armes 401 ist ein Hebel 409 (Fig. 10) zugeordnet, dessen eines Ende die Form
eines Hakens 410 hat, der unter dem Einfluß einer Feder 411 gegen den Stift 402 gehalten wird. Wenn
der Arm 401 zum Wirksammachen der Arme 405 und 406 im Gegenzeigersinn geschwenkt wird, wird
der Hebel 409 von der Feder 411 im Uhrzeigersinn geschwenkt und sein Haken 410 mit dem Stift 402
in Anlage gebracht, wodurch die Arme 405 und 406 bis zum nächsten Additions- oder Summenzugmaschineiigang
in ihren wirksamen Stellungen gehalten werden. Der drehbar auf einem Stift 412
angebrachte Hebel 409 ist an seinem anderen Ende gegabelt und umgreift einen Stift 413 eines Hebels
414, der auf einem Stift 415 angebracht ist. Der untere Arm des Hebels 414 liegt in der Bewegungsbahn eines Armes des auf dem Bolzen 417 angebrachten
Winkelhebels 416. Der andere Arm des Winkelhebels 416 trägt einen Stift 418, der in
einem Schlitz 419 des Schiebers 420 geführt ist. Der Schieber 420 ist an seinem rechten Ende drehbar
mit einem Hebel 421 verbunden und wird an seinem linken Ende von einem Stift 422 geführt,
der sich vom Druckwerkrahmen 101 aus durch einen Schlitz 423 des Schiebers erstreckt. Der i°o
Hebel 421 ist auf der Achse 424 angebracht und trägt zwei Rollen 425 und 426, die mit auf der
Druckwerkantriebswelle 142 befestigten Schubkurvenscheiben 427 bzw. 428 zusammenarbeiten.
Während jeder Umdrehung der Maschine be- *°5
wegen die Schubkurvenschei'ben 427 und 428 den Hebel 421, wodurch der Winkelhebel 416 zuerst im
Gegenzeigersinn und dann im Uhrzeigersinn in seine Normalstellung geschwenkt wird. Der
Winkelhebel 416 arbeitet mit dem Hebel 414 zusammen,
der den Hebel 409 im Gegenzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 411 schwenkt. Wenn
zu diesem Zeitpunkt die Arme 405 und 406 durch die Anlage des Hakens 410 mit dem Stift 402 des
Armes 401 in ihren wirksamen Stellungen gehalten "5
werden, zieht die Gegenzeigerbewegung des Hebels 409 den Haken 410 von dem Stift 402 weg und ermöglicht
so der Feder 408, das Joch 393 im Uhrzeigersinn zu schwenken und dadurch die Arme
405 und 406 in ihre unwirksamen Normalstellun- lao
gen weg von den Stiften 407 und 323 des Summenhammers 112 bzw. des Klischeehammers 113 zu
bringen.
Eine den Armen 405 und 406 ähnliche Einrichtung dient zum Halten des unteren Druckhammers ia5
221 in seiner unwirksamen Stellung während der
Claims (4)
- zweiten Umdrehung des Zwisdiensummenzugmaschinengangs, nachdem der Hebel 300 und die Scheibe 315 zum Wirksammachen des Hammers 221 eingestellt wurden.Nachdem der untere Druckhammer 221 zum Durchführen eines Abdrucks betätigt wurde, ruht der Stift 226 (Fig. 7) unter dem Einfluß der Feder 225 an dem Arm 227 des Antriebsarmes 223. Damit der Hammer 221 nicht so eingestellt werden kann, daß der Stift 302 in der Bewegungsbahn des Flansches 301 ist, wenn letzterer zum Unwirksammachen des Hammers unter den Stift geschwenkt werden soll, ist ein Mittel zum leichten Anheben des Hammers vorgesehen. Dieses Mittel weist einen hakenförmigen Arm 331 (Fig. 8) auf, der normalerweise mit einem Stift 332 am rückwärtigen Ende des Hammers 221 zusammenarbeitet und diesen so in Stellung hält, daß der Stift 302 oberhalb und außerhalb der Bewegungsbahn des Flansches 301 des Steuerhebels 300 liegt. Der Arm 331 ist durch einen Bügel 333 mit einem anderen Arm 334 verbunden. Der Bügel 333 und der Arm 334 sind drehbar auf dem Stift 234 angebracht. Der Arm 334 trägt einen Stift 335, der durch einen Schlitz-336 eines' gleitbar auf der Druckwerkantriebswelle 142 angebrachten Lenkers 337 ragt. Ein Paar von auf der Welle 142 befestigten Schubkurvenscheiben 338 und 339 arbeitet mit einem Paar von Rollen 340 bzw. 341 auf dem Lenker 337 zusammen und hält letzteren in seiner äußersten Liuksstellung i^Fig. 8). Während jedes Maschinengangs und gerade bevor der Fortsatz 230 mit dem Arm 228 zusammenwirkt, um . das Zurückziehen des Hammerantriebsarmes 223 zu bewirken,arbeiten die Schubkurvenscheiben 338 und 339 mit den Rollen 340 und 341 zusammen und verschieben den Lenker 337 nach rechts. Der Lenker 337 schwenkt über den Schlitz 336 und den Stift 335, den Arm 334. den Bügel 333 und den Arm 331 im Uhrzeigersinn, woraufhin die Feder 225 den Hammer 221 senkt, bis der Stift 226 auf den Arm 227 aufliegt. Nachdem der Hammer 221 wirksam geworden und nahe dem Ende der Umdrehung des Maschinengangs ist, l>e\vegen die Schubkurvenscheiben 338 und 339 den Lenker 337 nach links, wodurch letzterer die Arme 334 und 331 im Gegenzeigersinn schwenkt. Wenn dies geschieht, arbeitet der Arm 331 mit dem Stift 332 zusammen und bewegt dadurch den Hammer 221 leicht im Uhrzeigersinn, was den Stift 302 weit genug anhebt, um dem Flansch 301 zu ermöglichen, sich darunter einzustellen.Steuerung
der oberen Hammer durch die SchecksteuertasteDie Maschine ist mit der üblichen Schecksteuertaste versehen, durch die die oberen Hammer unwirksam gemacht werden können, wenn kein Scheck gewünscht wird. Fig. 1 zeigt die Schecksteuertaste 440, die bei 441 drehbar an dem nur in Fig. 9 gezeigten Druckwerkrahmen 101 angebracht ist. Diese Taste steuert die Hammer ni, 112 und 113 in bekannter Weise.Bei dem Arbeitsgang, der nach dem Drücken der Taste 440 folgt, ist es nötig, daß der Summenhammer 112 und der Klischeehammer 113 so gesteuert werden, daß sie während der nachfolgenden Arbeitsgänge nicht wirksam werden können. Aus diesem Grund weist ein an der Taste 440 angebrachtes Verbindungsglied 442 einen Arm 443 mit einem Flansch 444 auf, der mit dem Arm 405 zusammenarbeitet. Beim Drücken der Taste 440 schwenkt der Flansth 444 den Arm 405 über den Stift 407 des Summenhammers 112 und gleichzeitig den Arm 406 über den Stift 323 des Klischeehammers 113. Die Arme 405 und 406 werden von dem Haken 410 des Hebels 409. wie vorher beschrieben, bis nahe dem Ende eines Maschinengangs, der nach dem Drücken der Taste 440 folgt, so gehalten, damit die Hammer Γ12 und 113 während eines Postenregistriergangs nicht wirksam werden können.Die Taste 440 wird von einer in die Kerbe 446 eines Armes 447 eingerückten Klinke 445 so lange gedrückt gehalten (an dem Arm 447 ist das Verbindungsglied 442 drehbar angelenkt), bis eine Summe der Posten gezogen ist, woraufhin sie von einem an der üblichen Maschinentreigabewelle 449 befestigten Arm 448 freigegeben wird. Der Arm gibt durch seine Gegenzeigerbewegung auch die Klinke 445 von dem Arm 447 frei.Patent α ν SPR c c. he:i. Druckhammersteuermechanistnus für Registrierkassen oder ähnliche Buchungsmaschinen mit mehreren Druckhämmern, einem Antriebsglied für jeden Hammer, einer Vorrichtung zum Spannen der Antriebsglieder, die Hammer normalerweise gegen die Zusammenarl)eit mit deren Antriebsgliedern sperrenden Einklinkvorrichtungen und Steuervorrichtungen, z. B. Tasten o. dgl., zum wahlweisen Unwirksammachen der Einklinkvorrichtungen, damit ausgewählte Hammer durch ihre Antriebsglieder zur Wirkung gebracht werden können, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (145, 146: 176, 177; 205, 206) für jede Antriebsvorrichtung (136, 171, 199). die diese in gespannter Lage hält, und durch eine an jedem Hammer (in, 112, 113) befestigte Feder (141, 175, 202), die nach erfolgter Unwirksammachung der Einklinkvorrichtung (301, 304, 305) eine Bewegung der Haltevorrichtung (145, 146; 176, 177; 205, 206) durch den Hammer bewirkt, so daß das Antriebsglied (136, 171. 199) den jeweils zugeordneten Hammer (in, 112, 113) bewegt und ein Abdruck erfolgt. - 2. Druckhammersteuermechanismus nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit dem Antriebsglied (136, 171, 199) unmittelbar zusammenarbeitende Klinke (14Ο, 177, 206), einen mit dieser Klinke nachgiebig verbundenen Arm (145, 1,76, 205) und einen an jedem dieser Arme vorgesehenen Finger (161. 185, 212), an den der Hammer (in, 112, 113) bei seiner Bewegung durch die Feder (141, 175. 205) zur An-lage gelangt und die Klinke (146, 177, 206) entsperrt.
- 3. Druckhammersteuermechanismus nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Paar von Halteflächen (150, 154) auf dem Antriebsglied (136), von denen die eine (154) mit der Klinke (146) in Anlage kommt und das Antriebsglied (136) in gespannter Lage hält, und die andere Fläche (150) mit der Klinke (146), wenn diese von dem Hammer (111) bewegt wird, in Anlage kommt und dadurch den Abdruck bewirkenden Hub des Antriebsgliedes (136) begrenzt.
- 4. Druckhammersteuermechanismus nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Schubkurvenscheibe (115) und ein Grestänge (123, 122, 119,118) zwischen der Schubkurvenscheibe (115) und dem Antriebsglied (136) bei einer solchen Anordnung der Schubkurvenscheibe (115), daß sie in einem unmittelbar dem Arbeitshub des Antriebsgliedes (136) folgenden Arbeitsgang das Antriebsglied wieder spannt und in jedem nachfolgenden Arbeitsgang bis zu dem (und einschließlich desselben), in dem der Hammer (111) zur Vornahme eines Abdruckes ausgewählt wird, das Antriebsglied (136) etwas von der Klinke (146) abhebt, so daß die Bewegung der Klinke (146) aus der Sperrlage erleichtert ist.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenQ 2996 1.52
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830255B true DE830255B (de) | 1952-01-03 |
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