DE83009C - - Google Patents

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DE83009C
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Germany
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ribs
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transverse ribs
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles
    • B22C9/26Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles for ribbed tubes; for radiators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/10Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for pipes or elongated hollow articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt das maschinelle Formen von Heizrohren mit äufseren Heizrippen. Die Anordnung ist so getroffen, dafs eine leichte Herausnahme des Modells und Kernes aus seiner Form ohne Erschütterung der letzteren gesichert ist.
Das Neue der Vorrichtung besteht darin, dafs ein nur halbseitig mit Rippen versehenes Modell benutzt wird, welches nach dem Einstampfen des Sandes zwecks Lösung ein wenig zurückgedrückt und nächstdem durch eine halbe Umdrehung nach unten ausgeschaltet wird, wobei die zwischen den Querrippen des Modells vorhandenen Zwischenräume durch auf Seitenbrettern befestigte Halbringe ausgefüllt bleiben, um den Sand während dieser Manipulation in dem Formkasten festzuhalten.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der zur Herstellung der Rohre dienenden Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein Grundrifs und
Fig. 3 und 4 sind Querschnitte hierzu.
Fig. 5 ist eine Ansicht des Heizungsrohres und
Fig. 6 ein Querschnitt durch dasselbe, die äufseren Querrippen in Ansicht darstellend.
Fig. 7 bis 10 zeigen in Querschnitt und Längsschnitt die Anordnung und Wirkungsweise der Halbringe, in Fig. 7 und 8 bei geschlossener Stellung (Formstellung), in Fig. 9 bei eingestelltem Modell vor der Drehung desselben, in Fig. 10 bei gedrehtem bezw. ausgeschaltetem Modell, während Fig. 11 einen Querschnitt des Modells ohne die Halbringe zeigt.
Zum Formen des Rohres dient ein langer Tisch C (Fig. ι und 2), auf welchem das Modell A in Lagern ruht, die an den beiden Enden des Tisches befestigt sind. Das Modell ist auf seinem nach oben gerichteten halben Umfange mit Querrippen B ausgestattet, während der nach unten gerichtete halbe Umfang des Modells glatt ist. Auf beiden Längsseiten des Tisches C ist je ein Brett D (Fig. 3) angeordnet, welches der Zahl der Querrippen des Modells A entsprechende Einschnitte besitzt, so dafs die Bretter sich überall an das Modell anschliefsen, aber gestatten, dasselbe im geeigneten Momente in seinen Lagern nach unten zu drehen.
Zwei Hebel E sind so angeordnet, dafs sie das Modell in der Schwebe erhalten, und zwar ι mm über seinen Lagern. Die Sicherung der Hebel in dieser Stellung erfolgt durch Keile F.
Zwischen je zwei Rippen befindet sich ein Halbring G (Fig. 3, 4, .7 bis 10), dessen im rechten Winkel abgebogene Enden auf beiden Seiten an den Brettern D befestigt sind. Die Breite dieser Halbringe entspricht dem Abstande der Rippen von einander (Fig. 8 und 9), und ihr Durchmesser ist gleich dem äufseren Durchmesser des herzustellenden Rohres.
Am Tische C befinden sich zwei Ausschnitte H und zwei Zapfen /, vermittelst welcher die Lage des Formkastens J gesichert wird (Fig. 1 und 2). Die Form für das herzustellende Rohr wird in folgender Weise erhalten:
Nachdem das Modell A auf dem Tische C mit seinen Rippen nach oben und auf seinen Hebeln E richtig eingestellt ist, wird der Formkasten J so aufgesetzt, dafs er mit den Aus-
schnitten H und den Zapfen / übereinstimmt; hierauf wird der Sand sorgfältig zwischen die Rippen und über die ganze Oberfläche des Modells festgestampft, bis nach und nach der Formkasten / mit Sand angefüllt ist, wonach die Keile F entfernt und die Hebel E nach unten geführt werden. Das Modell A legt sich durch sein Eigengewicht in seine Lager ein, und es genügt diese kleine Senkung, um die Rippen aus der Form zu lösen und vom Formsand frei zu machen, so dafs durch eine halbe Drehung das Modell mit seinen Rippen nach unten gewendet werden kann.
Der Zweck der zurückbleibenden, zwischen den Rippen B eingeschalteten Halbringe G besteht nun darin, während des Herablassens und Herumdrehens des Modells den Sand im Formkasten zurückzuhalten. Wird nunmehr der Formkasten sorgfältig abgehoben, so kann die zweite Hälfte des Rohres in einem zweiten Formkasten geformt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Formen von Heizrohren mit Aufsenquerrippen, bei welcher ein halbseitiges, mit seinen Rippen (B) nach oben gegen den Formkasten (J) gerichtetes Modell auf Hebeln (E) schwebend gehalten ist und in welches Seitenplatten (D) derart eingreifen, dafs nach Aufbringung des Formkastens der Sand von oben über das Modell eingegeben und festgestampft werden kann, und die zwischen den Querrippen (B) des Modells vorhandenen Zwischenräume durch auf den Seitenplatten (D) mit ihren Enden befestigte Halbringe (G) ausgefüllt sind, um während des Ausschaltens des Modells den Sand in dem Formkasten zurückzuhalten, zum Zwecke, bei Senkung und Drehung des Modells eine leichte Herausnahme desselben. aus der Form ohne Erschütterung derselben herbeizuführen und das Modell durch eine halbe Umdrehung nach oben wieder aufs Neue benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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