DE31213C - Vorrichtung zur Herstellung von Radverzahnungsformen nach Schablone - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Radverzahnungsformen nach SchabloneInfo
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- DE31213C DE31213C DENDAT31213D DE31213DA DE31213C DE 31213 C DE31213 C DE 31213C DE NDAT31213 D DENDAT31213 D DE NDAT31213D DE 31213D A DE31213D A DE 31213DA DE 31213 C DE31213 C DE 31213C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
- B22C13/02—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Geesserei und Formerei.
PETER L SIMPSON in MINNEAPOLIS
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Apparaten zur Herstellung von Radverzahnungsformen
in Formsand nach Schablone, durch welche es ermöglicht wird, die Zahnformen mit gröfster Genauigkeit in der Theilung
herzustellen und das Zahnmodell vertical hoch zu ziehen. Ferner gestattet die Einrichtung
eine horizontale Verschiebung der das Zahnmodell haltenden Platte, und zwar derart, dafs
das Modell für einen Stirnradzahn horizontal aus dem Formsan.de entfernt werden kann,
ohne dafs die im Sande gebildeten Kanten am Kranze dabei abgerissen werden. Endlich sind
auch Vorkehrungen getroffen, welche das Feststellen des Modelles für einen Kegelradzahn
unter beliebigem Winkel ermöglichen, so- dafs Sandformen zu Radverzahnungen sowohl für
die verschiedensten Durchmesser der Räder als auch mit den verschiedensten Richtungen der
Zähne mittelst des Apparates ohne Weiteres schablonenmäfsig hergestellt werden können.
Es kommt zu diesem Zweck ein an einem centralen Ständer festsitzender Theillochkranz
in Anwendung und ein um diesen Ständer drehbarer Arm zur Aufnahme der Vorrichtungen
für Horizontal- und Verticalverschiebung des Zahnmodelles; ferner ein Zeigerarm zur
Verbindung des drehbaren Armes mit dem TheiUochkranze, wenn mittelst des Zahnmodelles
im Sande eine Zahnform hergestellt werden soll.
Demgemäfs befinden sich am TheiUochkranze in verschiedenen Reihen über einander Theillöcher
in einer solchen Anzahl in jeder Reihe, die der Zahl der Zähne der herzustellenden
Räder entspricht, oder einem Vielfachen oder einem Bruchtheil dieser Zähnezahl.
Aufserdem enthält der Apparat noch andere Neuerungen/ welche in folgendem näher beschrieben
sind.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den Apparat in Seitenansicht, Fig. 2 im
Verticalschnitt, Fig. 3 im Horizontalschnitt nach Linie x-x, Fig. 1. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt
durch den Arm mit seinen Führungsnuthen, und die übrigen Figuren zeigen noch
mehrere Details der Einrichtung.
An dem oberen Ende des centralen Ständers
B, welcher an der in die Herdsohle eintretenden Fufsplatte A festsitzt, ist der mit einer
Anzahl von Theillöchern versehene Kranz C mittelst Nabe, Fig. 2, befestigt.
Diese Theillöcher sind auf Kreisen in einer der Anzahl der Zähne der Räder, die man herstellen
will, entsprechenden Zahl angeordnet, oder in einer Zahl, welche einem Vielfachen
oder einem Bruchtheil der Zahl der Radzähne entspricht. An dem Arme D, der von der auf
dem Ständer B drehbaren Nabe E getragen wird, sind die Mechanismen zum Bewegen der
Platte -R angeordnet, welche die Zahnmodelle trägt, mittelst welcher die. Formen für die Zähne
der Räder eingedrückt werden.
Der eine Theil E1 der Nabe, mit welchem
der Arm D verbunden ist, ist durch eine Flantschenverbindung am anderen Theil E befestigt.
Diese Nabe wird von einem auf dem Ständer nach Bedarf höher oder tiefer einstellbaren
Stellringe F getragen, welcher mittelst
Mutter b des Bolzens a am Ständer B festgeklemmt
werden kann. ·
Der mit dem drehbaren Arme D verbundene Zeiger G kann mittelst Stiftes c in den einzelnen
Theillöchern des Kranzes C festgestellt werden, um die Herstellung einer Zahnform
mittelst des vom Arme D getragenen Zahnmodelles im Sande zu bewirken.
Ist dies geschehen, so zieht man den Stift c heraus und dreht behufs Abformung des folgenden
Zahnes den Arm D weiter, bis Feststellung desselben am nächsten Theilloche erfolgen
kann.
Indem man so fortfährt, erhält man in der Form eine höchst genaue Zahntheilung.
Durch das Gewicht H, welches auf dem dem Arme D gegenübersitzenden Arme / verschiebbar
ist, wird dem statischen Moment des ersteren nebst anhängenden Theilen das Gleichgewicht
gehalten, so dafs das Ganze auf den Stellring F nur einen verticalen Druck ausübt.
Der in einer schwalbenschwanzförmig profilirten Längsnuth d des Armes D verschiebbare
Schlitten K trägt in dem nabenartigen Ansätze L eine Schraubenspindel N und in
dem anderen nabenartigen Ansätze M die Führungsstange O, welche mit der Platte R zur
Aufnahme der zur Herstellung der Zahnformen dienenden Zahnmodelle verbunden sind. Durch
Drehen der Schraubenspindel P mittelst der Handhabe Q. kann eine Verschiebung des
Schlittens K nach Längsrichtung des Armes D bewirkt werden.
Handelt es sich um die Herstellung einer Zahnform für ein konisches Rad, so stellt man
das an Platte R um Bolzen e drehbare Zahnmodell »S unter passendem Winkel zur Achse
des betreffenden Rades fest, zu welchem Zweck Bogenschlitz f1 und Stellschraube ο dient. Um
die Platte R höher oder tiefer einzustellen, dreht man mittelst Kurbel W das konische
Rad U, wodurch dann das dem Schraubenbolzen N als Mutter dienende konische Rad T
gedreht wird, das, auf dem genannten Ansätze L liegend, ein Auf- oder Niederverschieben des
Schraubenbolzens N sammt der Platte R bewirkt, wobei die Stange O einfach zur Führung
dient.
Die Gabel A1 , welche mittelst Klemmschraube^
in einer seitlichen Nuth des Armes D einstellbar ist, umfafst die Wurzel des zur Abformung
dienenden Zahnmodelles B1 für Herstellung einer Stirnradverzahnung, derart, dafs
ein Mitreifsen von Formsand vermieden wird, wenn nach erfolgter Abformung durch Drehen
der Handhabe Q. die Platte JR sammt dem Zahnradmodell B1 gegen den Ständer B hin
verschoben wird.
Wenn man an mehreren Stellen Fufsplatten A in der Herdsohle der Giefserei anordnet, so
kann man den zum Abformen der Verzahnungen der Räder dienenden Ständer B mit Theillochkranz
C und dem Arme D von einer Fufsplatte zur anderen bringen. Dadurch wird
die Herstellung von Zahnradformen äufserst erleichtert.
Die Herstellung der Zahnformen erfolgt, wie gewöhnlich, in Formsand in Gruben des Giefshauses.
Mittelst der beschriebenen Vorrichtung können mit der gleichen Leichtigkeit Formen der
Verzahnungen für Räder sowohl grofsen als kleinen. Durchmessers hergestellt werden, von
einem Durchmesser, der den des Ständers B nicht viel übertrifft, bis hinauf zu einem Durchmesser,
der ungefähr das Doppelte der Länge des Armes D beträgt.
Es wird dies dadurch ermöglicht, dafs der Arm D zum Tragen des verschiebbaren Schlittens
K für den Formblock zwischen der Formgrube und dem festen Theillochkranze C angeordnet
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zur Herstellung von Radverzahnungsformen, gekennzeichnet durch einen centralen Ständer B mit Theillochkranz C oberhalb der Giefsgrube und einem um den Ständer drehbaren und daran verschiebbaren Arme D unterhalb des Theillochkranzes, an welchem Arme das Zahnmodell B1 radial bezw. das Zahnmodell S sowohl radial als höher und tiefer einstellbar ist, insbesondere der zur Einstellung dienende Schlitten K am Arme D und der Zeiger G zum Feststellen des letzteren am Theillochkranze.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31213C true DE31213C (de) |
Family
ID=307302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31213D Expired - Lifetime DE31213C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Radverzahnungsformen nach Schablone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31213C (de) |
-
0
- DE DENDAT31213D patent/DE31213C/de not_active Expired - Lifetime
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