DE828840B - Verfahren zur Herstellung \ on /2-Phthalimido athyl-2-pyridm und seinen Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung \ on /2-Phthalimido athyl-2-pyridm und seinen Salzen

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DE828840B
DE828840B DE1950ST001251 DEST001251 DE828840B DE 828840 B DE828840 B DE 828840B DE 1950ST001251 DE1950ST001251 DE 1950ST001251 DE ST001251 DEST001251 DE ST001251 DE 828840 B DE828840 B DE 828840B
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DE
Germany
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salts
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ethyl
pyridm
phthalimido
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Pending
Application number
DE1950ST001251
Other languages
English (en)
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DE1618924U (de
Inventor
Albany N Y und Chestei John Cavalhto Ravena N Y Frederick Karl Kirchner (V St A)
Original Assignee
Sterling Drug Inc New York, N Y (V St A)
Filing date
Publication date
Application filed by Sterling Drug Inc New York, N Y (V St A) filed Critical Sterling Drug Inc New York, N Y (V St A)
Publication of DE828840B publication Critical patent/DE828840B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Erteilt auf Grund des Ersten dberleitungsgesetzes vom 8. Juli 1949
(WiGBL S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 21. JANUAR 1952
DEUTSCHES PATENTAMT PATENTSCHRIFT
JVh 828 840 KLASSE 12p GRUPPE 1 01
St 1251 IVc/ i2p
Frederick Karl Kirchner, Albany, N. Y., und
Chester John Cavallito, Rayena, N. Y. (V. St. A.)
sind als Erfinder genannt worden
Sterling Drug Inc., New York, N. Y. (V. St. A.)
Verfahren zur Herstellung von ß-Phthalimido-äthyl-2-pyridin und seinen Salzen
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 10. Juni 1950 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 20. Dezember 1951
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1949
ist in Anspruch genommen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von /f-Phthalimido-äthyl-2-pyridin und dessen Salzen.
Es wurde gefunden, daß /3-Phthalimido-äthyl-2-pyridin und seine Salze als Pharmazeutica, z. B. zur Herstellung von milden Analgetica, verwendet werden können.
Es wurde gefunden, daß sich Phthalimid beim Erhitzen mit annähernd der äquimolekularen
-C7 O
Menge 2-Vinylpyridin in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels kondensiert und /j-Phthalimido-äthyl-2-pyridin ergibt, welches gewünschtenfalls leicht durch Addition von Säure in seine Salze in der üblichen Weise umgewandelt werden kann, z. B. durch direkte Einwirkung der Base auf die Säure in Gegenwart eines Lösungsmittels. Die Kondensationsreaktion erfolgt nach folgender Gleichung:
-CH,-CH,
Durch die vorstehende Reaktion wird das gewünschte Amin in guter Ausbeute erhalten, und die Isolierung der Verbindung kann einfach und ohne Schwierigkeiten ausgeführt werden.
Bei der Kondensationsreaktion kann als alkalisches Kondensationsmittel eine kleine Menge einer starken organischen oder anorganischen Base verwendet werden, z. B. eine quartäre Ammoniumverbindung, wie Trimethylbenzylammoniumhydroxyd, Natriumamid, Kaliumamid oder ein Alkalimetallalkoholat.
Das /S-Phthalimido-äthyl-2-pyridin selbst hat nur eine begrenzte Wasserlöslichkeit, und es ist gewöhnlich zweckmäßiger, es therapeutisch in Form seiner wasserlöslicheren Salze zu verwenden. Es können solche aus nicht toxischen anorganischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoff säure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure u. ä., und aus nicht toxischen organischen Säuren, wie
ao Weinsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure u. dgl., verwendet werden. Die Base kann auch in Form ihrer quartären Ammoniumsalze von niedrigmolekularen Alkylestern starker anorganischer Säuren, organischer Sulfonsäuren u. dgl., wie Methylchlorid, Methylbromid, Methyljodid, Äthylbromid, Methylsulfat usw., verwendet werden.
Das folgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken.
Beispiel
In einen 2-1-Dreihalsrundkolben, der mit einem Thermometer und einem Kühler versehen war, wurden 380 g Phthalimid und 276 ml 2-Vinylpyridin gegeben. Nach Zugabe von 1 ml Trimethylbenzylammoniumhydroxyd zu der Lösung wurde die Mischung bis zur Bildung einer einheitlichen Phase am Rückfluß erhitzt. Das Reaktionsgemisch erreichte eine Temperatur von i88c, ohne dal.» merkliches Rückflußsieden erfolgte (nach ungefähr 2 Stunden). Die Reaktionsmischung wurde auf iio° gekühlt und insgesamt 500 ml Chloroform wurden in kleinen Portionen durch den Kühler zugegeben. Die Chloroformlösung wurde dann auf io° abgekühlt. Eine kleine Menge feste Substanz, welche dabei ausfiel, wurde abfiltriert. Zu der gekühlten und gerührten Chloroformlösung wurde dann Petroläther gegeben. Der entstehende Niederschlag wurde auf einem Filter gesammelt und mit einer Chloroform-Petroläthermischung (1:3) so lange gewaschen, bis die Waschflüssigkeit klar war. Durch Konzentrierung der Mutterlaugen, Kühlen und Zugal>e von Petroläther wie zuvor wurde eine zusätzliche Menge des Produktes erhalten, welche zu der Hauptmenge des gesammelten Niederschlages gegeben wurde. Auf diese Weise ergaben sich 511g /J-Phthalimido-äthyl-2-pyridin, welches bei ungefähr 95 bis 970 schmolz. Ein Teil dieses Produktes wurde in das Hydrochlorid umgewandelt, das einen Smp. von ungefähr 214 bis 215° hatte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    \rerfahren zur Herstellung von /9-Phthalimidoäthyl-2-pyridin und seinen Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß Phthalimid mit 2-Vinylpyridin in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels erhitzt wird, worauf das Reaktionsprodukt gegebenenfalls in üblicher Weise in seine Salze übergeführt wird.
DE1950ST001251 1950-06-10 Verfahren zur Herstellung \ on /2-Phthalimido athyl-2-pyridm und seinen Salzen Pending DE828840B (de)

Publications (1)

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DE828840B true DE828840B (de) 1951-12-20

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