DE82879C - - Google Patents
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- DE82879C DE82879C DENDAT82879D DE82879DA DE82879C DE 82879 C DE82879 C DE 82879C DE NDAT82879 D DENDAT82879 D DE NDAT82879D DE 82879D A DE82879D A DE 82879DA DE 82879 C DE82879 C DE 82879C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/06—Means for driving the impulse member
- B25D9/08—Means for driving the impulse member comprising a built-in air compressor, i.e. the tool being driven by air pressure
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckluftwerkzeug zum Bearbeiten von
Steinen, zum Dichtstemmen, zum Vernieten, zum Plombiren von Zähnen, zum Bohren von
Gestein u. s. w.
Fig. ι ist ein Längenschnitt durch ein gemäfs der Erfindung eingerichtetes Werkzeug, dessen
einzelne Theile in einer Endstellung darstellend.
Fig. 2 giebt einen gleichen Schnitt, die Theile in der anderen Endstellung zeigend.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des angewendeten Steuerungskolbenschiebers.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch das Werkzeug nach der Linie x-x der Fig. 1 und
Fig. 5 einen gleichen Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 1.
Das mit Druckluft gefüllte Gehäuse 2 umschliefst den Steuerungskolbenschieber 28 und
den Stöfser 26, während das Gehäuse 4 die Werkzeughaltespindel 12 umgiebt und nicht
unter Druck steht.
Die Druckluft wird dem Gehäuse 2 durch ein biegsames Rohr zugeführt, das mit dem
Einlafsstutzen 8 verbunden ist.
Der Schieber bildet einerseits einen gröfseren Cylinder 28, in dem der Kopf 26 des Stöfsers 22
arbeitet, andererseits einen kleineren Cylinder 34, der den Einlafs und den Auslafs der Luft vermittelt.
Der Schieber berührt die Innenwandung des Gehäuses 2 nicht, um die Reibung auf das
geringste Mais zu beschränken, er verschiebt sich nur einerseits auf der am Gehäuse festen
Führungshülse 24, die in dieselbe Bohrung eingreift, in welcher der Stöfser arbeitet,
andererseits in der seinen kleineren Cylinder 34 umgebenden festen Büchse 36.
Der kleine Cylinder 34 des Schiebers hat eine oder mehrere Einlafsöffnungen 38, die bei
der in Fig. 1 gezeigten Lage des Schiebers Luft aus dem Gehäuse 2 in die Kammer 29
einlassen. Ferner hat der Cylinder 34 eine oder mehrere Austrittsöffnungen 40, die bei
der in Fig. 2 gezeigten Lage des Schiebers die Luft aus der Kammer 29 durch die Oeffnung 10
in die Atmosphäre austreten lassen.
Der Stöfser bildet einen Differentialkolben, dessen in der festen Hülse 24 luftdicht verschiebbarer
Theil 22 geringeren Durchmesser. hat als der Theil 26, der in dem Cylinder 28
des Schiebers sich bewegt. Die kleinere Kolbenfiäche steht beständig unter dem in dem
Gehäuse 2 herrschenden Luftdruck, indem die Druckluft durch die Oeffnung 46 des Schiebercylinders
28 in die Kammer 30 Zutritt hat.
Der auf die kleinere Kolbenfläche wirkende Druck dient dazu, den Stöfser zurückzuführen,
während der auf die Schulter 7 des Kolbenschiebers wirkende Druck den Rückgang des
Kolbenschiebers herbeiführt; der Stöfser und der Schieber bewegen sich gegen einander,
wenn die Druckluft aus der Kammer 29 durch die Oeffnungen 40 entweicht (Fig. 2).
Der Einwärtshub des Schiebers 28 wird durch dessen Anstofs an ein Polster 44 begrenzt
und der Rückgang des Stöfsers 22 durch dessen Anstofs an ein im Schieber untergebrachtes
Polster 42. Dadurch wird der Stofs,
den der Stöfser am Ende seines Rückganges gegen den Schieber ausführt, elastisch; der
Schieber trifft zuerst gegen sein Polster 44.
Der elastische Rückprall, den der Schieber durch den Stofs des zurückgehenden Stöfsers
erleidet, trägt überdies dazu bei, die Auswärtsbewegung des Schiebers einzuleiten, während
Luft zu demselben Zwecke durch die Oeffnungen 38 eindringt. ,
Die Werkzeugspindel 12, die zur Aufnahme
des Werkzeuges eine Bohrung oder Vertiefung 13 'hat, gleitet in dem äufseren Ende 16 des Gehäuses
4 und wird in der bei pneumatischen Werkzeugen üblichen Weise durch eine Feder 18
zurückgeführt. Der Rückgang der Spindel wird durch einen Ring 21 begrenzt, der an
ihr mittels eines Stiftes 20 befestigt ist.
Während der Bethätigung der Vorrichtung finden die Hin- und Hergänge des Stöfsers
und des Kolbenschiebers, die entgegengesetzt zu einander sind, praktisch gleichzeitig statt.
Die unter gleichbleibendem Druck durch den Stutzen 8 eingeführte Luft tritt durch die
Kanäle 38 in den Hohlraum des Schiebers und treibt den Stöfser, indem sie auf dessen
gröfsere Kolbenfläche wirkt, mit Gewalt gegen den Werkzeughalter (Fig. 2). Dann geht der
Schieber 28 unter dem auf ihn wirkenden Druck zurück, bis die Austrittskanäle 40 sich
jenseits des äufseren Endes der Büchse 36 befinden, worauf die eben thätig gewesene Luftmasse
entweicht. Nun bekommt der in der Kammer 30 herrschende Druck, der auf die Ringfläche des Stöfserkopfes wirkt, das Uebergewicht
und führt den Stöfser in seine innere Anfangslage zurück (Fig. 1). Hierauf wird der
Schieber durch den auf seine Schulter 7 wirkenden Druck so weit bewegt, bis der
Kanal 38 wieder für den Einlafs von Druckluft offen ist, worauf sich das Spiel wiederholt.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Durch Druckluft betriebenes Werkzeug, gekennzeichnet durch die Anordnung eines als Differentialkolben ausgebildeten Stöfsers (22, 26) in einem axial verschiebbaren, als selbsttätiges Steuerorgan wirkenden hohlen Kolben (28, 34), in welch' letzteren die Druckluft durch Oeffnungen (38) eintritt," so dafs Stöfser (22, 26) und Kolben (28, 34) axial aus einander getrieben werden, wonach die Zulafsöffnungen (38) geschlossen, die Auslafsöffnungen (40) aber freigelegt werden, so dafs der stets vorhandene Druck der Prefsluft auf die Ringfläche (7) des hohlen Kolbens (28, 34) und auf diejenige des Stöfsers (22, 26) in einem beide Theile axial wieder zusammenführenden Sinne wirken kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82879C true DE82879C (de) |
Family
ID=355255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82879D Active DE82879C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0181468A1 (de) * | 1984-11-02 | 1986-05-21 | Landmark West Ltd. | Schlagwerkzeug das mit Unterdruck arbeitet |
-
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- DE DENDAT82879D patent/DE82879C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0181468A1 (de) * | 1984-11-02 | 1986-05-21 | Landmark West Ltd. | Schlagwerkzeug das mit Unterdruck arbeitet |
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