DE248161C - - Google Patents

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DE248161C
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air
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valves
working
channel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Hk 248161 -KLASSE 876. GRUPPE
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Preßluftwerkzeug mit zwei Ventilen und glattem undurchbohrten Kolben und bezweckt eine solche Ausbildung des Werkzeugs, daß eine mög-S liehst gute Ausnutzung der Druckluft bei großer Schlagzahl erzielt wird.
Die Erfmdungszwecke werden dadurch erreicht, daß die beiden Ventile so angeordnet werden, daß das eine den Auspuff während des
ίο Arbeitshubes und den Rückgang des Kolbens steuert, während das andere sowohl die Steuerung des Lufteinlasses während des Arbeitshubes als auch die Unterbrechung der Luftzuführung vor beendigtem Arbeitshub bewirkt.
Eine Ausführungsform des neuen Werkzeuges ist auf der Zeichnung in drei Längsschnitten bei verschiedenen Stellungen der wirksamen Teile dargestellt.
Die beiden Ventile sind mit 1, 2 bezeichnet.
3 ist eine Ringnut im Steuergehäuse, welche zur Zuführung der Druckluft für den Arbeitshub dient. , 4 ist die Frischluftkammer des Werkzeuges. 11 ist ein die Luftkammer 4 mit der Ringnut 3! verbindender Kanal, welcher zur Zuführung der Druckluft für den Arbeitshub dient. 5 ist ein Kanal in der Werkzeugwandung, durch welchen die Arbeitsluft aus dem Zylinder zwischen die beiden Ventile 1, 2 zum Vorschub des Ventils 2 geleitet wird. 6 ist ein Auspuffloch in der Zylinderwandung. 7 ist der Schlagkolben. 8 ist eine Ringnut im Steuergehäuse, welche' die Verbindung der Druckluftkammer 4 mit dem Kanal 9 vermittelt, der die Druckluft, für den Rückgang, des Schlagkolbens 7 in den Zylinder einführt. Mit 10 ist ein Entlüftungskanal bezeichnet, welcher je nach der Stellung des Ventils 1 den Zylinderraum unterhalb oder oberhalb des Schlagkolbens 7 entlüftet.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt. ■
Angenommen, die Teile befinden sich in der in Fig. ι dargestellten Lage. Die Druckluft tritt dann aus der Kammer 4 durch den Kanal 11 und die Ringnut 3 in das obere Ende des Arbeitszylinders hinter den Schlagkolben 7 und schleudert diesen gegen das Arbeitswerkzeug. Sobald das hintere Ende des Schlagkolbens an der Mündung des Kanals 5 vorübergegangen ist, tritt die Arbeitsluft aus dem Zylinder durch den Kanal 5 zwischen die Ventile 1, 2 und steuert das untere Ventil 2 um, so daß es in die in Fig. 2 dargestellte Tiefstellung gelangt. Der Schlagkolben bewegt sich durch die Expansion der eingeschlossenen Luft weiter. Hierbei geht kurz vor dem Ende des Arbeitshubes die hintere Fläche des Kolbens an dem Auspuffloch 6 vorbei, so daß die verbrauchte Arbeitsluft auspuffen kann. Hierdurch wird das obere Ventil 1 auf der Unterseite entlastet und infolge des auf der kleineren Oberseite ständig wirkenden Druckes in die in Fig. 3 dargestellte Tiefstellung umgesteuert. Infolge dieser Ventilumsteuerung gelangt die Druckluft aus der Kammer 4 durch die Ringnut 8 und den Kanal 9 vor den Kolben 7 und treibt diesen zurück. Sobald der Kolben beim Rückgang die Mündung des Kanals 5 überschritten hat, welcher bis dahin durch den Kanal 10 das Zylinderinnere mit der
Außenluft verband, erfolgt im Zylinder eine Kompression, durch welche beide Ventile i, 2 in die Hochstellung übergeführt werden, so daß die Teile in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückkehren und das Spiel von neuem beginnen kann.
Bei der beschriebenen Anordnung erfolgt sowohl während des Arbeitsganges als auch' während des Rückganges eine Umsteuerung beider Ventile, wodurch die Erzielung einer großen Schlagzahl ermöglicht wird, da die Zeiträume zwischen den Umsteuerungen ziemlich gleich ausfallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerung für Preßluftwerkzeuge mit zwei Ventilen und glattem undurchbohrten Kolben, bei welcher die Zuführung der Arbeitsluft vor Beendigung des Arbeitshubes unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Ventile (1) den Auspuff während des Arbeitshubes und den Rückgang des Kolbens steuert, während das andere Ventil (2) sowohl die Steuerung des Lufteinlasses während des Arbeitshubes als auch die Unterbrechung der Luftzuführung vor beendigtem Arbeitshub bewirkt.
    Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
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