DE82872C - - Google Patents

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DE82872C
DE82872C DENDAT82872D DE82872DA DE82872C DE 82872 C DE82872 C DE 82872C DE NDAT82872 D DENDAT82872 D DE NDAT82872D DE 82872D A DE82872D A DE 82872DA DE 82872 C DE82872 C DE 82872C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F1/00Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
    • C05F1/02Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem durch D. R. P. Nr. 57439 geschützten Apparat fliefsen die aus dem ersten Behälter A abgehenden flüssigen Substanzen (Fett und Leimwasserj durch das Rohr r2 in den zweiten Behälter B und treten hier aus einem Rohrr9 aus, welches so tief in den Flüssigkeitsstand hineinragt, dafs der mitgerissene Dampf durch die Flüssigkeit hindurchströmen mufs. Diese Anordnung hat den Uebelstand, dafs beim Hindurchströmen gröfserer Mengen Dampf durch die Flüssigkeit diese hoch erhitzt und schliefslich zum Sieden gebracht wird, wobei Fett und Leimwasser eine Emulsion eingehen, aus welcher das Fett nur sehr schwer durch einen besonderen Klärungsprocefs abgeschieden werden kann. Man ist in diesem Fall gezwungen, die gesammte Flüssigkeit aus dem Gefäfs B abzulassen, um dann nach Abscheidung des Fettes die übrig bleibende, sehr leicht in Fäulnifs übergehende Leimbrühe, welche für Leimgewinnung nicht mehr brauchbar ist, in irgend einer Weise zu beseitigen, was hygienisch und ökonomisch am vollkommensten durch Eindampfen erreicht wird. Das Abscheiden des Fettes, sowie das Eindampfen der Leimbrühe mufs natürlich in besonderen unabhängigen Apparaten vorgenommen werden, welche einer besonderen Wartung bedürfen. Nach der vorliegenden Erfindung kann man dagegen das gesammte Arbeitsverfahren, also die Durchdämpfung des zu verarbeitenden Materials, die Gewinnung reinen Fettes und die Eindampfung des Leimwassers, gleichzeitig in einem und demselben Apparat vornehmen.
Zu diesem Zweck wird, wie aus Fig. 1 der Zeichnung zu ersehen, das Rohr d, durch welches die Flüssigkeit aus dem Behälter A nach dem Behälter B überströmt, am oberen Ende mit einer genügend grofsen Oeffnung i versehen, während das untere Ende des Rohres bis nahe auf den Boden des Gefäfses hinabreicht. Wenn nun nach Oeffnen des Ventils e die mit Dampf vermischte Flüssigkeit aus dem Behälter A nach dem Behälter B überströmt, wird der Dampf durch die Oeffnung i austreten und durch das Rohr h nach dem Condensator C gelangen, während die Flüssigkeit selbst im Rohre d ruhig nach unten fiiefst und sich am Boden des Gefäfses in Fett und Leimwasser scheidet, ohne wie bisher durch den Dampfstrom erhitzt und durch einander gerührt zu werden.
Die Abscheidung des Dampfes kann auch noch auf andere Weise erfolgen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung wird z. B. das Rohr d seitwärts in einen Kessel k eingeführt, in dessen Deckel das weite offene Rohrstück I eingesetzt ist, während vom unteren Ende des Kessels das Rohrii1 bis nahe auf den Boden des Gefäfses hinabreicht. Das durch das Rohr d tangential einströmende Gemenge von, Dampf und Flüssigkeit streicht an den Wänden des Kessels k entlang, wobei sich der mitgerissene Dampf von der Flüssigkeit abscheidet; letztere fiiefst durch das Rohr dl nach unten,
während der Dampf durch das Rohrstück I nach oben austritt und dann durch das Rohr h in den Condensator C strömt.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Hier ist in dem Kessel k eine Prellplatte m angeordnet, gegen welche das seitwärts durch das Rohr d eintretende Gemisch von Dampf und Flüssigkeit strömt, wobei eine Trennung des Dampfes von der Flüssigkeit stattfindet, welche durch das Rohr άλ nach unten fliefst, während der Dampf um die Prellplatte herumstreicht und durch die Oeffnung /: nach aufsen tritt. Natürlich könnte die Abscheidung des Dampfes von der Flüssigkeit auch noch auf andere Weise erfolgen.
Nachdem in dem unteren Theil des Gefäfses B eine völlige Abscheidung des Fetfes von dem Leimwasser stattgefunden hat, wird das Fett durch den Hahn f abgelassen und das zurückbleibende Leimwasser in dem Gefäfs B selbst eingedampft. Zu diesem Zwecke ist am unteren Ende des Gefäfses B eine Heizvorrichtung angebracht, z. B. ein Dampfmantel g. Mittelst dieser Heizvorrichtung wird das in dem Gefäfs B enthaltene Leimwasser zum Sieden gebracht und völlig eingedampft. Die sich hierbei entwickelnden Dämpfe strömen durch das Rohr h in den Condensator C, in welchem sie völlig niedergeschlagen werden. Das Eindampfen geht auf diese Weise vollständig geruchlos vor sich. Als Rückstand verbleibt die im Leimwasser enthaltene stickstoffhaltige Trockensubstanz, welche durch eine passend angebrachte OefFnung aus dem Gefäfs B herausgenommen werden kann.
Die vorliegende Neuerung hat also den grofsen Vortheil, dafs der Dämpfprocefs im Gefäfs A in keiner Weise durch das Eindampfen im Gefäfs B beeinflufst wird, vielmehr können beide Arbeiten gleichzeitig betrieben werden, nur mufs der Condensator leistungsfähig genug sein, um sowohl den aus dem Gefäfs A abströmenden , als auch den in dem Gefäfs B aus dem Leimwasser entwickelten Dampf gleichzeitig niederschlagen zu können.
Während die Producte des durch D. R. P. Nr. 57439 geschützten Apparates in trockener Knochen- bezw. Fleischsubstanz, Fett und Leimbrühe bestehen, enthalten die Producte des vorliegenden Apparates nur Fett und sämmtliche im Kadaver vorhandenen festen Substanzen. Durch die unschädliche Beseitigung des leicht faulenden Leimwassers ist aber ein wichtiger hygienischer Vortheil erreicht, ohne dafs das Arbeitsverfahren im übrigen etwas von seinen Vorzügen, namentlich mit Bezug auf Geruchlosigkeit des Verfahrens, eingebüfst hätte.

Claims (2)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι. Der durch Patent Nr. 57439 geschützte Apparat zum Sterilisiren und Austrocknen von Thierleichen und thierischen Abfällen dahin abgeändert, dafs innerhalb des zweiten Gefäfses (B) an dem Uebertrittsrohr d für die aus dem ersten Gefäfs (A) kommende Flüssigkeit eine die Abscheidung des Dampfes aus dieser bewirkende Vorrichtung (i, k) angebracht ist, zum Zweck, eine Emulsion des Fettes und des Leimwassers durch durchströmenden Dampf zu vermeiden.
  2. 2. Eine an dem gemäfs Anspruch 1 eingerichteten Gefäfs (B) angebrachte Heizvorrichtung, um nach Ablassung des abgeschiedenen Fettes das in dem Gefäfs zurückbleibende Leimwasser eindampfen zu können, ohne dafs der Dämpfprocefs im ersten Gefäfs (A) unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT82872D Expired DE82872C (de)

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DE82872C true DE82872C (de) 1900-01-01

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