DE82872C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE82872C DE82872C DENDAT82872D DE82872DA DE82872C DE 82872 C DE82872 C DE 82872C DE NDAT82872 D DENDAT82872 D DE NDAT82872D DE 82872D A DE82872D A DE 82872DA DE 82872 C DE82872 C DE 82872C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vessel
- fat
- steam
- glue water
- liquid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003292 glue Substances 0.000 claims description 15
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 13
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 238000010025 steaming Methods 0.000 claims description 3
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 claims description 2
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims 1
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 5
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 5
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 210000000988 bone and bone Anatomy 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
- QJGQUHMNIGDVPM-UHFFFAOYSA-N nitrogen group Chemical group [N] QJGQUHMNIGDVPM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000009965 odorless effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F1/00—Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
- C05F1/02—Apparatus for the manufacture
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A40/00—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
- Y02A40/10—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
- Y02A40/20—Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P20/00—Technologies relating to chemical industry
- Y02P20/141—Feedstock
- Y02P20/145—Feedstock the feedstock being materials of biological origin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem durch D. R. P. Nr. 57439 geschützten Apparat fliefsen die aus dem ersten Behälter
A abgehenden flüssigen Substanzen (Fett und Leimwasserj durch das Rohr r2 in den
zweiten Behälter B und treten hier aus einem Rohrr9 aus, welches so tief in den Flüssigkeitsstand
hineinragt, dafs der mitgerissene Dampf durch die Flüssigkeit hindurchströmen mufs. Diese Anordnung hat den Uebelstand,
dafs beim Hindurchströmen gröfserer Mengen Dampf durch die Flüssigkeit diese hoch erhitzt
und schliefslich zum Sieden gebracht wird, wobei Fett und Leimwasser eine Emulsion
eingehen, aus welcher das Fett nur sehr schwer durch einen besonderen Klärungsprocefs abgeschieden
werden kann. Man ist in diesem Fall gezwungen, die gesammte Flüssigkeit aus dem Gefäfs B abzulassen, um dann nach Abscheidung
des Fettes die übrig bleibende, sehr leicht in Fäulnifs übergehende Leimbrühe, welche für Leimgewinnung nicht mehr brauchbar
ist, in irgend einer Weise zu beseitigen, was hygienisch und ökonomisch am vollkommensten
durch Eindampfen erreicht wird. Das Abscheiden des Fettes, sowie das Eindampfen der Leimbrühe mufs natürlich in besonderen
unabhängigen Apparaten vorgenommen werden, welche einer besonderen Wartung bedürfen.
Nach der vorliegenden Erfindung kann man dagegen das gesammte Arbeitsverfahren, also die Durchdämpfung des zu verarbeitenden
Materials, die Gewinnung reinen Fettes und die Eindampfung des Leimwassers,
gleichzeitig in einem und demselben Apparat vornehmen.
Zu diesem Zweck wird, wie aus Fig. 1 der Zeichnung zu ersehen, das Rohr d, durch
welches die Flüssigkeit aus dem Behälter A nach dem Behälter B überströmt, am oberen
Ende mit einer genügend grofsen Oeffnung i versehen, während das untere Ende des Rohres
bis nahe auf den Boden des Gefäfses hinabreicht. Wenn nun nach Oeffnen des Ventils e
die mit Dampf vermischte Flüssigkeit aus dem Behälter A nach dem Behälter B überströmt,
wird der Dampf durch die Oeffnung i austreten und durch das Rohr h nach dem Condensator
C gelangen, während die Flüssigkeit selbst im Rohre d ruhig nach unten fiiefst und
sich am Boden des Gefäfses in Fett und Leimwasser scheidet, ohne wie bisher durch den
Dampfstrom erhitzt und durch einander gerührt zu werden.
Die Abscheidung des Dampfes kann auch noch auf andere Weise erfolgen. Bei der in
Fig. 2 dargestellten Anordnung wird z. B. das Rohr d seitwärts in einen Kessel k eingeführt,
in dessen Deckel das weite offene Rohrstück I eingesetzt ist, während vom unteren Ende des
Kessels das Rohrii1 bis nahe auf den Boden
des Gefäfses hinabreicht. Das durch das Rohr d tangential einströmende Gemenge von,
Dampf und Flüssigkeit streicht an den Wänden des Kessels k entlang, wobei sich der mitgerissene
Dampf von der Flüssigkeit abscheidet; letztere fiiefst durch das Rohr dl nach unten,
während der Dampf durch das Rohrstück I nach oben austritt und dann durch das Rohr h
in den Condensator C strömt.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Hier ist in dem Kessel k eine
Prellplatte m angeordnet, gegen welche das seitwärts durch das Rohr d eintretende Gemisch
von Dampf und Flüssigkeit strömt, wobei eine Trennung des Dampfes von der Flüssigkeit
stattfindet, welche durch das Rohr άλ nach
unten fliefst, während der Dampf um die Prellplatte
herumstreicht und durch die Oeffnung /: nach aufsen tritt. Natürlich könnte die Abscheidung
des Dampfes von der Flüssigkeit auch noch auf andere Weise erfolgen.
Nachdem in dem unteren Theil des Gefäfses
B eine völlige Abscheidung des Fetfes von dem Leimwasser stattgefunden hat, wird
das Fett durch den Hahn f abgelassen und das zurückbleibende Leimwasser in dem Gefäfs
B selbst eingedampft. Zu diesem Zwecke ist am unteren Ende des Gefäfses B eine Heizvorrichtung
angebracht, z. B. ein Dampfmantel g. Mittelst dieser Heizvorrichtung wird das in dem
Gefäfs B enthaltene Leimwasser zum Sieden gebracht und völlig eingedampft. Die sich
hierbei entwickelnden Dämpfe strömen durch das Rohr h in den Condensator C, in welchem
sie völlig niedergeschlagen werden. Das Eindampfen geht auf diese Weise vollständig geruchlos
vor sich. Als Rückstand verbleibt die im Leimwasser enthaltene stickstoffhaltige
Trockensubstanz, welche durch eine passend angebrachte OefFnung aus dem Gefäfs B herausgenommen
werden kann.
Die vorliegende Neuerung hat also den grofsen Vortheil, dafs der Dämpfprocefs im
Gefäfs A in keiner Weise durch das Eindampfen im Gefäfs B beeinflufst wird, vielmehr können
beide Arbeiten gleichzeitig betrieben werden, nur mufs der Condensator leistungsfähig genug
sein, um sowohl den aus dem Gefäfs A abströmenden , als auch den in dem Gefäfs B
aus dem Leimwasser entwickelten Dampf gleichzeitig niederschlagen zu können.
Während die Producte des durch D. R. P. Nr. 57439 geschützten Apparates in trockener
Knochen- bezw. Fleischsubstanz, Fett und Leimbrühe bestehen, enthalten die Producte
des vorliegenden Apparates nur Fett und sämmtliche im Kadaver vorhandenen festen Substanzen.
Durch die unschädliche Beseitigung des leicht faulenden Leimwassers ist aber ein
wichtiger hygienischer Vortheil erreicht, ohne dafs das Arbeitsverfahren im übrigen etwas von
seinen Vorzügen, namentlich mit Bezug auf Geruchlosigkeit des Verfahrens, eingebüfst hätte.
Claims (2)
- Pat ent-Ansprüche:ι. Der durch Patent Nr. 57439 geschützte Apparat zum Sterilisiren und Austrocknen von Thierleichen und thierischen Abfällen dahin abgeändert, dafs innerhalb des zweiten Gefäfses (B) an dem Uebertrittsrohr d für die aus dem ersten Gefäfs (A) kommende Flüssigkeit eine die Abscheidung des Dampfes aus dieser bewirkende Vorrichtung (i, k) angebracht ist, zum Zweck, eine Emulsion des Fettes und des Leimwassers durch durchströmenden Dampf zu vermeiden.
- 2. Eine an dem gemäfs Anspruch 1 eingerichteten Gefäfs (B) angebrachte Heizvorrichtung, um nach Ablassung des abgeschiedenen Fettes das in dem Gefäfs zurückbleibende Leimwasser eindampfen zu können, ohne dafs der Dämpfprocefs im ersten Gefäfs (A) unterbrochen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82872C true DE82872C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=355249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82872D Expired DE82872C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82872C (de) |
-
0
- DE DENDAT82872D patent/DE82872C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0441938A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur herausgewinnung von fett- und/oder eiweisshaltigem material aus fetthaltigem flüssigem stoff, insbesondere aus schlachthofschlamm und/oder schlachtohfabwasser. | |
| DE82872C (de) | ||
| DE617304C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern stark wasserhaltiger, oelenthaltender Stoffe, im besonderen Walfleisch | |
| DE2522953C3 (de) | Verfahren zur Abtrennung von schwerflüchtigem Restöl aus trockenen Feststoffen | |
| DE2305625B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung von industrieabwaessern | |
| DE44471C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufscbliefsen, Zerfasern und Reinigen von Faserstoffen behufs Herstellung von Papierstoff | |
| DE561994C (de) | Anlage zum ununterbrochenen Herstellen von Fischmehl | |
| AT141878B (de) | Verfahren und Vorrichtung, um Öl- und Fettstoffe aus vegetabilischen Rohmaterialien bzw. diese Stoffe sowie Leimstoffe aus animalischen Rohmaterialien auszuscheiden. | |
| DE445821C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Vortrocknung von Kristallen | |
| DE424719C (de) | Verfahren zum Entwaessern von Feinkohle | |
| DE51558C (de) | Apparat zum Waschen und Rühren von Häuten und dergl. in einer Flüssigkeit unter Anwendung eines periodischen Luftstromes | |
| DE18309C (de) | Verfahren und Apparat zur Gewinnung der flüchtigen Kaffeeröstprodukte | |
| DE53500C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Glycerin aus Seifen - Unterlaugen | |
| AT61763B (de) | Einrichtung an Vorrichtungen zum Ausscheiden von Fett und ähnlichen Stoffen aus Wolle, Häuten, Textilwaren oder dgl. mit Hilfe eines Lösungsmittels. | |
| DE49031C (de) | Apparat zum Entfetten von Wolle und anderen Textilmaterialien, Oelsamen etc | |
| DE696499C (de) | Extraktionsanlage, insbesondere fuer die Extraktion von fett- und oelhaltigen Stoffen | |
| AT71347B (de) | Extraktionsvorrichtung. | |
| AT69790B (de) | Verfahren zum Nutzbarmachen gebrauchter Stärke in Wäschereibetrieben. | |
| AT8409B (de) | Fettextractionsapparat. | |
| DE55052C (de) | Apparat zum Extrahiren von Fetten und anderen Stoffen durch flüchtige Lösungsmittel | |
| DE305237C (de) | ||
| DE27333C (de) | Apparat zur Extraktion des Paraffins aus der zur Entfärbung desselben benutzten Masse | |
| DE261147C (de) | ||
| DE4332045A1 (de) | Rauchgasberührter Rückstandstrockner | |
| AT42288B (de) | Verfahren zur Gewinnung von Terpenen und anderen Kohlenwasserstoffverbindungen aus den aus Sulfitablaugen gewonnenen organischen Stoffen. |