AT71347B - Extraktionsvorrichtung. - Google Patents
Extraktionsvorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Je nach der Art der zu extrahierenden Stoffe wird die Vorrichtung in verschiedener Weise verwendet : Sollen Rohstoffe verarbeitet werden, welche, keine Neigung zur Verkrustung haben, so werden die Filterrohre 3 in den Kessel eingesetzt, die ausser der Zuführung'des Lösungsmittels und der Anziehung der Lösung bei gleichzeitiger Filtration noch den Zweck haben, wäbrend der Rotation des Extrakteurs eine innige Verengung des zu extrahierenden Gutes mit dem'lösungs- mittel herbeizuführen. Auch bei der nach der Extraktion erfolgenden Austreibung des Lösungsmittels aus dem Extraktionsrückstande ist diese zerteilende Wirkung der Rohre 3 von Bedeutung, insbesondere bei solchen Rohstoffen, welche bei diesem Vorgange die Neigung besitzen zu klumpen und daher schwer zu trocknen sind. Handelt es sich um die Extraktion von Materialien, die z. B. durch Leimgehalt leicht eine Verkrustung der Heizfläche herbeizuführen vermögen, so wird die Extraktion in folgender Weise vorgenommen : Die Filterrohre werden entfernt, die Bodenöfmungen durch die Deckel 5 dicht verscholssen und der selbsttätige Schaber eingesetzt. Ausserdem können zur Beschleunigung des Prozesses Kugeln oder andere Walzkörper eingeladen werden. Diese kneten während der Behandlung ständig auf dem Gute, so dass selbst bei grosser Klebrigkeit der Masse dem Lösungsmittel immer neue Oberflächen zum Angriff geboten werden. Das selbsttätige Schabemesser verhindert jede Bekrustung der Heizfläche bei der auf die Extraktion folgenden Entfernung des Lösungsmittels aus dem Extraktionsrückstand. Die extrakthaltige Lösung wird durch den Flüssigkeitsabzieher 18 nach dem Achsenrohr entfernt, wodurch es ermöglicht ist, die Extraktionsflüssigkeit bei Anwendung von spezifisch leichteren Lösungsmitteln oberhalb, bei Anwendung von spezifisch schwereren Lösungsmitteln unterhalb des Rückstandes abzuziehen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Extraktionsvorrichtung, bestehend ans einem mit einem Heizmantel umgebenen, an zwei Schildzapfen drehbaren Kessel mit Zu-und Ableitung für das Heizmittel in dem einen EMI2.1 mitteldämpfe durch den anderen Schildzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass in die zylindrische Wand des Kessels eine Reihe paralleler, senkrecht zur Achse desselben ins Innere ragender, perforierter, mit Filtermaterial überzogener Filterrohre (3) herausnehmbar eingelassen ist, welche die unmittelbare Zuführung des durch den einen Achsstummel zugeleiteten Lösungsmittels und auf demselben Wege die Abführung der Lösung vermitteln und gleichzeitig während der Rotation des Kessels auf dessen Inhalt verteilend wirken.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anwendung des Kessels ohne Filterrohre ein von dem einen hohlen Schildzapfen zu der nächstliegenden Stirn- spite des Kessels nach dem Rande derselben führendes absperrbares Rohr (18) angeordnet ist, durch welches die Zuführung des Lösungsmittels und die Ableitung der Lösung je nach Lage des Kessels oberhalb oder unterhalb des Extraktionsrückstandes erfolgt, wobei die für die Filterrohre in der Kesselwandung vorgesehenen Bohrungen mit Deckeln verschlossen werden.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Verarbeitung von Substanzen, welche zur Verkrustung und Klumpenbildung neigen, ein zum Abkratzen der Heizflächen dienendes, feststellbares Schabemesscr/ herausnehmbar angeordnet ist und im Innern des Kessels befindliche Knetkugeln oder Walzkörper vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE71347X | 1912-12-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT71347D AT71347B (de) | 1912-12-31 | 1913-03-08 | Extraktionsvorrichtung. |
Country Status (1)
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1913
- 1913-03-08 AT AT71347D patent/AT71347B/de active
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