AT59663B - Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus paraffinhältigen Ölen. - Google Patents

Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus paraffinhältigen Ölen.

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  Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus paraffinhältigen Ölen. 



   In der   Braunkohlenteer-,   Schieferöl- und Mineralölindustrie erfolgt die Entölung des   paraffinhältigerk   Gemenges   flüssiger   und fester Kohlenwasserstoffe in verschiedenen Stadien durch Filterpressen, hydraulische Pressen usw., worauf das ölärmer gewordene Material nach dem sogenannten   Schwitzverfahren behandelt wird, welches   darin besteht, dass man durch allmähliche Steigerung der Temperatur die flüssigen bzw. niedriger schmelzenden Anteile von den festen bzw. höher schmelzenden Anteilen sondert.

   Bei den verschiedenen Ausführungsformen dieser Verfahren und bei allen dazu benützten Apparaturen bleibt das   Ausgangsmaterial (Gatsch,   Schuppen und   dgl.)   in Ruhe, indem es in Tücher, Hürden, Körbe oder Säcke eingebracht wird, um während der Schwitzperiode dem es   umspülenden     Wärmemedium-Wasser,   Luft oder Dampf-ausgesetzt zu werden. Man hat wohl versucht, die Berührungsfläche zwischen   Schwitzgut   und Wärmemedium zu vergrössern, z.

   B. dadurch, dass man Schwitzkammertassen konstruierte, in welchen man zwischen dem Paraffinkuchen und den Wänden und Böden der Tasse Wasser zirkulieren lässt, ferner hat man boi einem älteren Verfahren die grossenteils bereits entölten Paraffinkuchen in warmem Wasser mittels rotierender Messer und dgl. ständig aufgebrochen, um stets nene Teile des Materials mit dem Wärmemedium in Berührung zu bringen, wobei eine aufwärtsgerichtete Strömung des Wassers aufrechterhalten wurde, um die geschmolzenen Teile des Paraffins an die Oberfläche des Bades zu befördern. Bei allen diesen Verfahren bietet aber das Ausgangsmaterial, das sich im Zustande grosser Klumpen befindet, dem   Wärme-oder     Lösemedium   wenig Angriffspunkte, was zur Folge hat, dass die Arbeit nur sehr langsam und ungleichmässig fortschreitet. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus   paraffinhältigen   Ölen, durch welches diesen Übelständen abgeholfen wird, und zwar dadurch, dass das Material in Berührung mit dem L0se- oder Wärmemedium in ständiger Bewegung, und zwar in alternierend wechselnder Richtung gehalten wird. 



   Die   Entölung   kann durch beliebige Lösungsmittel, wie Benzin, Alkohol, Äther usw., auch durch Gase oder Wasser bewirkt werden. Die Wahl der bei dem Verfahren einzuhaltenden Temperatur richtet sich nach der Natur des Ausgangsmaterials. des Lösemittels und den gewünschten Endprodukten. 



   Ein zur Ausführung des Verfahrens geeigneter Apparat ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Derselbe besteht aus einem vertikalen, z.   H.   zylindrischen Gefäss a, das nach unten, bei b, sich trichterförmig verengt und durch einen   Schieber w   oder dgl, abgeschlossen werden kann. In dem Gefass a ist ein   Rührwerk/, am besten     efno   ganze oder teilweise Schnecke aus gelochtem Blech, auf einer abwechselnd nach entgegengesetzten   Drehrichtungen   getriebenen Welle d angeordnet. Oben ist das Gefäss a   durch eine Siebplatte g abgedeckt, unterhalb welcher ebenfalls auf der Welle d befestigte Schaber k sich befinden. Bei i und h sind mit Hilfe von Schiebern absperrbare Stutzen   angeordnet.

   Bei j kann das zu behandelnde Gut sowohl eingebracht als auch das entölte Gut vermittelst eines Wasserstromes herausgeschwemmt werden. Wird i gesperrt, dann wirkt h als Ablauf für das   vol mit   einem Teil des Löse- oder Wärmemediums. Bei n ist eIn Rohranschluss angedeutet, durch den Wasser oder ein anderes Löse-oder Wärmemedium eingebracht werden kann. Das in den Apparat eingebrachte zerkleinerte Ausgangsmaterial wird durch die wechselnde Drehung der Schnecke f abwechselnd abwärts und aufwärts bewegt, wodurch eine kräftige Durchmischung mit dem Löse-und Wärmemedium bewirkt wird, welche die Ausscheidung der Paraffinöle mit sich bringt. Die sich ahschf-idende Fltissigkeit steigt im Gefäss a aufwärts, tritt durch die durch die Schaber A stets rein gehaltene Siebplatte 9 und gelangt am Überlauf h zum Abfluss. 



   Die letzten Reste des Paraffinfiltergutes können durch den unten an das Gefäss a anschliessenden Rohrstutzen c mechanisch oder mit Hilfe von Dampf oder Wasser entfernt werden. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus paraffinhältigen Ölen, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in Berührung mit dem Löse-oder Wärmemedium in ständiger Uewegung in alternierend wechselnder Richtung gehalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT59663D 1912-03-12 1912-03-12 Verfahren zur Abscheidung der flüssigen Anteile aus paraffinhältigen Ölen. AT59663B (de)

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