AT63256B - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Naphta, Petroleum oder dgl. ohne Destillation. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Naphta, Petroleum oder dgl. ohne Destillation.

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Thomas Stewart Hamilton
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  Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Naphta, Petroleum oder dgl. ohne Destillation. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Naphta. Petroleum oder dgl. ohne Destillation und besteht im wesentlichen darin. dass die zu reinigende Flüssigkeit vorerst in bekannter Weise unter hohem Druck und in feinverteiltem Zustande in eine Lösung gebracht wird, welche mit der Flüssigkeit eine Emulsion bildet, die an die Oberfläche der Lösung steigt. worauf die Emulsion von der Lösung getrennt und einer Erschütterung unterworfen wird, durch welche die reinen Ole von den unreinen und den   Rückständen   gesondert werden. 
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 haltigen Stoff durch Vern endung einer grösseren Menge Salz, als in Wasser löslich ist, herzustellen.

   Neu ist es hingegen, eine solche Emulsion einer Erschutterung durch einen Fall zu unterwerfen, um das reine   01     von den Rückständen   zu trennen. 
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   Linie IV-IV der Fig. 2.   



   Verfahren und Vorrichtung bestehen in folgendem : Ein oben offener Behälter 1 wird mit Wasser und durch einen Trichter J mit Salz beschickt, wobei eine solche Menge Salz in Klumpen- 
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 Abflussrohr 4 sowie ein Rohr 5 zum Abzichen von Flüssigkeit sind in verschiedenen Ebenen am Tank, und un   Inneren   des Behälters Platten 6 vorgesehen, welche zusammen mit dem sich   drehenden Hührer   7 eine innige Mischung der im Behälter enthaltenen Elemente bewirken. Die   Rührvorrichtung   sitzt auf dem unteren Ende einer senkrechten Welle   8,   das sich in einem Lager   9 (Fig. 4), welches von   einer Querstange 10 herabhängt, dreht, deren Enden in senkrechten Fiihrungen 11 an der   Innenwand   des Gehäuses gleiten.

   Wenn die Rührvorrichtung zur Ruhe gebracht werden soll, wird sie etwas angehoben und kann dann von den sich an ihr ansammelnden Salzkristallen befreit werden, die sonst hinderlich werden könnten. Das obere Ende der Welle Ist gleitbar in einer Konsole 1J gelagert, die an einer Brücke 2 (Fig.   2   und 4) befestigt ist und eine Öffnung 14 (Fig. 4) besitzt, die zur Aufnahme eines Kegeltriebes 15 dient, das auf die Welle   8   aufgekeilt ist, und zwar so, dass diese in dem Kegelrade gleiten kann, zu welchem Zwecke die 
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 dessen Ausflussrohr 31 zum Abzug des das Filter passierenden Wassers dient, während eine   Wand 32   das Wasser bis zu seinem Austritt aus dem Rohr 31 zwischen sich und der äusseren Wand des Filters sammelt.

   Der Trichter 33 wird mit Filtermaterial so beschickt, dass ein Teil dieses Materiales, und zwar der am Boden befindliche, grobkörniger ist wie der im oberen Teil bzw. über dem Filter liegende. 



   Der Filter ist mit einem unter der Kontrolle eines Ventils stehenden   Ausflussrohr < M ver-   sehen, das mit dem durch die Wand 32 gebildeten Raum kommuniziert, und zwar unterhalb der Oberkante desselben ; das freie Ende dieses Rohres tritt durch den Boden des Behälters 36 in denselben. Der Behälter ruht auf einem Träger 37 und ist mit einem   Wasserstandsanzeiger   38 ausgerüstet. Durch ein Rohr 39 wird diesem Behälter trockene Luft zugeführt. 40 ist ein für die   Flüssigkeit   und die Luft bestimmter Auslass, dessen entgegengesetztes Ende mit einer geeigneten Pumpe 41 verbunden ist, welche durch ein Rohr   42   mit dem oberen Ende eines Behälters 43 in Verbindung steht, der ein Reinigungsmittel beliebiger geeigneter Art enthält.

   Der Behälter   4. 1   ist weiters mit einem Manometer 44 und mit   Ausflussrohren     4-5   bzw. 46 versehen, die unter der Kontrolle von geeigneten Ventilen stehen und von welchen das letztere 46 vornehmlich zum Entleeren dient. 



   Die beste Lösung wird durch Beschickung des Behälters   1   mit einer gewissen Menge Salz und Wasser erzeugt, so dass eine Salzlacke entsteht, und zwar wird am besten Steinsalz in einer Menge verwendet, in der es von dem im Behälter befindlichen Wasser nicht vollkommen aufgelöst werden kann. Auch andere Lösungen als Chlornatrium können natürlich verwendet werden. 



   Nachdem der Behälter   1   bis ungefähr zur Höhe des Rohres 23 mit der Salzlacke gefüllt ist, wird die Rührvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, welche die Lösung gründlich durchrührt, wobei Naphta oder dgl. in feinem Sprühregen in die Lösung eingetragen wird, so dass jedes Atom derselben mit der Lacke in innige Berührung kommt und eine Emulsion entsteht. Da die paraffinartigen oder wachsartigen Bestandteile des Öles sich auf den Salzklumpen niederschlagen und 
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 einzelnen Salzklumpen abgenommen und müssen daher durch neue ersetzt werden, um der Salzlösung immer die gleiche Konsistenz zu erhalten : ebenso muss der Verlust an Wasser beständig ersetzt werden.

   In Fig, 4 ist die Salzlösung in strichlierten Linien, das Naphta durch   kreisförmige.   mit Pfeilspitzen versehene Linien und die Emulsion durch sich abwechselnde Linien und Kreise angedeutet. 



   Während des beschriebenen Vorganges wird eine Emulsion aus leichtem und schwerem 01 bestehend erzeugt, in welcher noch Wasser, Salz und andere verunreinigende Stoffe enthalten sind und die im Behälter in die Höhe steigt, bis sie zu dem Rohranschluss 25 gelangt und durch denselben in einen beständigen Strom nach unten   fliesst.   Während des Abfliessen wird die Emulsion einer Erschütterung unterworfen, durch welche das reine 01 von dem unreinen und von den Rückständen getrennt wird, so dass die Unreinigkeiten sich auf dem Boden des Behälters 26 niederschlagen, während das reine   01   oben durch das Rohr 28   abfliesst.   Von Zeit zu Zeit werden dann Wasser und Niederschrie durch das Rohr 27 abgezogen.

   In der Praxis wird wohl der senkrechte Teil des Rohres 25 viel länger sein wie dargestellt, er dürfte ungefähr   Òle Länge von   zirka   1'5     m   besitzen und muss so dick sein, dass die Emulsion, welche mit verhältnismässig grosser Geschwindigkeit den Behälter   1   verlässt, in ihre einzelnen Bestandteile zerfällt. Das gereinigte 01 kann dem Behälter 26 in beliebiger Weise entnommen werden, am besten wenn es, wie dargestellt, aus dem Rohr 28 auf das Filtermaterial im Behälter 29 (Fig. 4) fliesst, durch welches hindurch es dann über die Platte 32 tritt und durch das Rohr 35 einem beliebigen Behälter zugeleitet wird. 



   Für gewisse Zwecke ist es vorteilhaft, das Produkt durch ein Rohr 35 in ein Gefäss 36 zu leiten, mit dem ein Rohr 39 kommuniziert, das zur Zuführung trockener Luft vom oberen Stockwerk eines Gebäudes   uaw.   dient. Hierauf wird die Flüssigkeit unter hohem Druck durch den Behälter gepumpt, der ein Reinigungsmittel enthält, welches irgend welche mineralischen Bestandteile, die noch im 01 enthalten sind, demselben entzieht. Als Reinigungsmittel hat sich ein Salz als das beste erwiesen, welches sich um die Verbindungsstellen der Rohre in Salinen oder dgl. absondert und sehr fein ist. Wenn dieses Salz in einer gewissen Höhe, etwa 3   in,   im Behälter   4J   zur Verwendung kommt, so wird ein bedeutender Druck erforderlich sein, um das 01 mit geniigender Schnelligkeit durch dieses Reinigungsmittel hindurchzutreiben.

   Die gröberen Elemente des Filtriermateriales sind am Boden des Behälters vorgesehen (Fig. 1), so z. B. ist im Behälter 43   Sand bxw.   Kiesel vorgesehen, der in Verbindung mit dem feineren   Filtrierungamaterial   zur Ver- 

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 wendung gelangt und einen Verlust des letzteren verhindert. Nachdem ungefähr jenes Quantum der Flüssigkeit das Filter passiert hat, welches der verarbeiteten Wassermenge entspricht, werden für jeden ferneren Liter zirka 14   dkg   Salz und eine genügende Menge Wasser zugefügt, um den Verlust desselben während des   Filtrierungsprozesses   zu ersetzen.

   Wenn das Wasser schmutzig und trübe wird, was ziemlich selten vorkommt, wird der   Filtrierungsprozess   unterbrochen, um dem Niveau des Wassers, welches während der Behandlung des Öles bis über das Rohr 23 gestiegen ist, wieder zu gestatten, unter genanntem Rohr zu fallen. Die Emulsion, welche in Form einer dünnen Sauce auf dem Wasser schwimmt, wird dann nach Öffnen des Ventils   24   durch das Rohr 23 abgezogen, worauf das Salzwasser oder der schmutzigste Teil des Wassers durch den Hahn 5 abgezogen wird. Sobald der Reinigungsprozess wieder fortgesetzt wird, muss Wasser sowie auch Salz zugesetzt werden, um den durch das Abziehen entstandenen Verlust wieder zu ersetzen. 



   Während des Reinigungsvorganges enthält der Behälter J Wasser bzw. Öl im Verhältnis 
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 in Emulsion verwandelt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Reinigung von Naphta, Petroleum oder dgl., bei welchem das Öl unter hohem Druck und in fein verteiltem Zustande durch eine gesättigte   Salzlösung,   die noch ungelöstes Salz enthält, unter beständigem Umrühren hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Lösung schwimmende Emulsion beim Abfliessen aus einem Reinigungsbehälter durch einen Fall von mehr als einem Meter Höhe einer Erschütterung ausgesetzt wird, so dass das reine 01   von den Rückständen in   der Emulsion sich trennt, worauf die Emulsion raffiniert und unter hohem Druck durch ein Reinigungsmittel getrieben wird, so dass ein durchaus reines Produkt entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem mit einer Rührvorrichtung ausgerüsteten, mit Steinsalzklumpen, Wasser und dem zu reinigenden Öl usw. zu beschickenden Behälter (1) kommende Olemulsion durch ein Rohr (25, 23) in einen zweiten, von einem Filter (39) getragenen Behälter (26) abfällt und die Emulsion durch die Erschütterung in eine ölhaltige 11asse und Niederschläge zerfällt, worauf die erste nach dem Passieren des Filters in einen dritten Behälter tritt, in dem sie dem Einflusse trockener Luft unterworfen wird, hierauf eine Pumpe (41) das Öl unter hohem Druck in einen EMI3.2
AT63256D 1911-04-22 1912-04-22 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Naphta, Petroleum oder dgl. ohne Destillation. AT63256B (de)

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