DE828442C - Furnierbock - Google Patents

Furnierbock

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Publication number
DE828442C
DE828442C DEH1719A DEH0001719A DE828442C DE 828442 C DE828442 C DE 828442C DE H1719 A DEH1719 A DE H1719A DE H0001719 A DEH0001719 A DE H0001719A DE 828442 C DE828442 C DE 828442C
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DE
Germany
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pressure
veneer
stand according
pressure beam
guide
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DEH1719A
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English (en)
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DE1620286U (de
Inventor
Wilhelm Hoffmann
Heinz Voelker
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Furnierbock Die Erfindung bezieht sich auf einen Furnierbock mit einem mit einer gewölbten Druckfläche auf das Furniergut einwirkenden, in eine Freigabelage schwenkbaren Druckbalken, an dessen Enden Druckspindeln angreifen.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird der Druckbalken elastisch und mit gewölbter Unterseite ausgeführt, so daß beim Preßvorgang der auf das Furniergut einwirkende Druck, von innen beginnend, nach außen fortschreitet und auf diese Weise Blasenbildungen sowie Leimanhäufungen verhindert werden.
  • Die elastische Ausbildung des Druckbalkens erschwert jedoch die Erreichung einer genau ebenen Form der Druckfläche in der Druckgrenzlage, so daß das Furniergut häufig nicht in der erforderlichen Genauigkeit und Gleichmäßigkeit anfällt, zumal auch nach einer gewissen Zeit eine Ermüdung der Elastizität des Druckbalkens auftritt. Außerdem sind besondere Einrichtungen zur Abstützung .des Druckbalkens erforderlich, die die Herstellung des Furnierbockes verteuern.
  • Diese Nachteile werden beseitigt, indem gemäß der Erfindung der Druckbalken biegungsstark, d. h. praktisch durchbiegungsfrei ausgeführt und die gewölbte Druckfläche durch ein an seiner Unterseite angebrachtes elastisches Glied gebildet wird; insbesondere besteht dieses elastische Glied in einer gewölbten, starken, unter Vorspannung gehaltenen Blattfeder.
  • Bei dieser Anordnung ist nur die Blattfeder elastisch, während der Druckbalken während des Preßvorganges starr bleibt und aus gewöhnlichem Baustahl in beliebiger Biegungsstärke hergestellt sein kann. Die Blattfeder als elastisches Glied kann nicht überanstrengt werden, da sie sich in der Druckgrenzlage an die ebene Unterseite des starren Balkens anlegt, wodurch auch die Genauigkeit und Gleichmäßigkeit der Druckgrenzlage gesichert ist.
  • Zum Unterschied gegenüber bekannten Anordnungen ist ferner die den Druckbalken an dem einen Ende haltende senkrechte Führung um einen am Drucktisch festen Drehpunkt mitsamt dem Druckbalken und den Druckspindeln in die Freigabelage schwenkbar gemacht.
  • Die senkrechte Führung ist als Rollenführung ausgebildet, bei welcher in eine Führungsnut zwei Rollen des Druckbalkens eingreifen,. die die Spindelmutter vom Eigengewicht des Druckbalkens entlasten.
  • Durch diese Maßnahme ergibt sich ein schnelleres Arbeiten und eine bequemere Einstellmöglichkeit des Druckbalkens, indem dieser schon in der Freigabelage mit seinem einen Ende mittels einer Skala genau in die dem zu bearbeitenden Furniergut entsprechende Höhenlage eingestellt und zur Durchführung von Serienarbeiten in seiner Einstellung belassen werden kann. In diesem Falle wird das Anpressen des Druckbalkens an das Furniergut allein durch die andere Druckspindel vorgenommen. Dabei wandert der auf das Furniergut einwirkende Druck von der einen Seite beginnend nach der anderen Seite.
  • Während bei bekannten Bauarten zwei Arbeitskräfte erforderlich sind, die zur Vermeidung von schädlichen Seitenschubkräften die beiden Spindeln sorgsam gleichmäßig zu bedienen haben, ist bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung nur eine Arbeitskraft erforderlich, die ohne besondere Sorgfalt nach Einhängen der freien Druckspindel das betreffende Ende des Druckbalkens niederschraubt.
  • Die Arbeit mit dem Furnierbock wird weiterhin dadurch wesentlich vereinfacht und beschleunigt, daß die Ausschwenkung des Druckbalkens nebst Führung und Druckspindeln durch Federwirkung selbsttätig erfolgt, sobald die in an sich bekannter Weise mit ihrer Mutter schwenkbar am Druckbalken angeordnete Druckspindel mit ihrem unteren Ende vom Drucktisch gelöst wird.
  • Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Ansprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Furnierbockes in der Preßlage, Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch einen Furnierbock in der Freigabelage und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • Auf einem Untergestell a (Fig. i) ist für jeden Furnierbock ein aus U-Eisen bestehender, den Drucktisch bildender Doppelbalken c vorgesehen. Dieser trägt an einem Ende einen Schwenkbolzen d, um den sich eine in der Arbeitslage senkrecht stehende Führung n schwenkt. Die Führung besitzt eine Führungsnut p, an deren senkrechten Seitenwandungen sich Führungsrollen e anlegen, die am Führungsende eines starren, aus Doppel-T-Eisen hergestellten Druckbalkens g sitzen.
  • Die parallel mit der Führung an dem unteren Ende in einem Lagerbolzen q der Führung gehaltene Druckspindel k greift in eine an dem Druckbalken g starr sitzende Spindelmutter f ein. An der Führung n befindet sich ferner eine Skala h, die mit einer Kante oder einem Index des Druckbalkens g zusammen arbeitet und mittels welcher der Druckbalken in eine beliebige Höhenlage eingestellt werden kann.
  • An einem unteren Fortsatz r der Führung greift eine Schraubenfeder c an, die an einem Ausleger t des Drucktisches o einstellbar befestigt ist. Am anderen Ende des Druckbalkens g ist mittels Lagerbolzen u eine Spindelmutter v schwenkbar gelagert, in welche eine Druckspindel b eingreift, die in der Preßlage des Furnierbockes mit einem Stellring w o. dgl. am unteren Ende unter den Drucktischbalken o greift.
  • Der starr, d. h. praktisch durchbiegungsfrei ausgeführte Druckbalken g trägt an seiner Unterseite eine starke Blattfeder s, die mit umgebogenen Enden z über die Flanschenden des Druckbalkens g bzw. über ein Laschenstück yn greift. Das Laschenstück ist längs verstellbar an dem Druckbalken befestigt. Die Blattfeder s ist mit starker Vorspannung eingesetzt, und die V orspannung kann durch entsprechende Verschiebung und Verstellung der Lasche m. geregelt werden.
  • Unverschiebbar mit der Druckspindel b ist eine Skala h' verbunden, mittels welcher die Spindelmutter v und damit das betreffende Ende des Druckbalkens g in eine der Einstellung des anderen Druckbalkenendes entsprechende Höhenlage eingestellt werden kann.
  • Beim Gebrauch des Furnierbockes wird die Druckspindel b mit ihrem unteren Ende aus dem Drucktisch o ausgehängt, so daß durch die Wirkung der Feder c die Führung n samt dem Druckbalken g und den beiden Druckspindeln b und k in die in der Fig.2 dargestellte Freigabelage gelangt, die durch einen festen Anschlag bestimmt wird.
  • Das Furniergut oder ein anderes entsprechend zu behandelndes Preßgut wird auf den Drucktischo aufgebracht und nach Rückschwenken des Druckbalkens g nebst den übrigen Teilen sowie Einhängen der Druckspindel b unter den Drucktisch kann der Preßvorgang dadurch bewerkstelligt werden, daß die beiden Enden des Druckbalkens durch Drehen der beiden Druckspindeln k und b mit Hilfe der Skalen h und h' in die übereinstimmende Druckgrenzlage eingestellt werden. Dabei kommt zuerst die Mitte der Feder s zur Anlage mit dem Furniergut, und der Druck pflanzt sich von innen ausgehend nach außen fort, bis die Druckgrenzlage erreicht ist, in welcher sich die Blattfeder s an die ebene Unterseite des starren Druckbalkens g anlegt.
  • Man kann auch so vorgehen, insbesondere ist dies bei Serienarbeiten vorzuziehen, daß das geführte Ende des Druckbalkens mittels der Skala h schon in der Freigabelage auf die Druckgrenzlage eingestellt wird. Diese Einstellung ist deshalb ohne weiteres möglich, weil die Spindelmutter f durch die Rollenführung d, n von den durch das Eigengewicht des Druckbalkens hervorgerufenenSchwenkkräften entlastet und die Verstellung durch Klemmung nicht behindert wird.
  • Beim Zurückschwenken des Druckbalkens trifft hier das an der Führungsnut befindliche Ende der Blattfeder s zuerst auf das Preßgut auf, und beim Anziehen der Druckspindel b wandert der Druck allmählich nach der anderen Seite, so daß auch hierbei Blasenbildungen und Leimanhäufungen nicht auftreten können.
  • Bei dieser Handhabung ist nur eine Bedienungsperson erforderlich, welche durch einfaches Anziehen der Druckspindel b bis zum Erreichen festen Widerstandes den Preßvorgang ohne Ausübung besonderer Sorgfalt vornehmen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Furnierbock mit einem mit einer gewölbten Druckfläche auf das Preßgut einwirkenden, in eine Freigabelage schwenkbaren Druckbalken, an dessen Enden Druckspindeln angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbalken (g) biegungsfest, d. h. praktisch durchbiegungsfrei ausgeführt und die gewölbte Druckfläche durch ein an seiner Unterseite angebrachtes elastisches Glied (s) gebildet ist.
  2. 2. Furnierbock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied in einer gewölbten, starken, unter Vorspannung gehaltenen Blattfeder (s) besteht.
  3. 3. Furnierbock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (s) mit ihren Enden beweglich am Druckbalken (g) gelagert ist, indem die umgebogenen Enden (z) von außen -über Ansätze der Flanschenden des Druckbalkens greifen, wobei der eine (m) in der Richtung des Druckbalkens verschiebbar und feststellbar ist.
  4. 4. Furnierbock nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Druckbalken an dem einen Ende haltende senkrechte Führung (n) um einen im Drucktisch (o) festen Drehpunkt (d) mitsamt dem Druckbalken (g) und den Druckspindeln (k und b) in die durch einen festen Anschlag bestimmte Freigabelage schwenkbar ist.
  5. 5. Furnierbock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkrechtführung (n) als eine Rollenführung ausgebildet ist, bei welcher in einer Führungsnut (p) zwei Rollen (e) des Druckbalkens (g) eingreifen, welche die Spindelmutter (f) von den durch das Eigengewicht des Druckbalkens (g) hervorgerufenen Klemmkräften entlasten.
  6. 6. Furnierbock nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus-Schwenkung des Druckbalkens (g) nebst Rollenführung (n) durch Federwirkung selbsttätig erfolgt, sobald die eine in an sich bekannter Weise mit ihrer Mutter (v) schwenkbar am Druckbalken (g) angeordnete Druckspindel (b) mit ihrem unteren Ende von dem Drucktisch (o) gelöst wird.
  7. 7. Furnierbock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem unteren Fortsatz (r) der Führung (n) eine Schraubenfeder (s) angreift, deren anderes Ende an der anderen Seite des Drucktisches (o) einstellbar befestigt ist. B. Furnierbock nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (n) mit einer Skala versehen ist, mittels welcher der Druckbalken (g) in seiner Freigabelage einstellbar ist. g. Furnierbock nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Druckspindel (b) eine sich mit dieser mitschwenkende Einstellskala (h') für das andere Ende des Druckbalkens unverschiebbar verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 482 884, 582 651.
DEH1719A 1950-02-21 1950-02-21 Furnierbock Expired DE828442C (de)

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DEH1719A DE828442C (de) 1950-02-21 1950-02-21 Furnierbock

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DEH1719A DE828442C (de) 1950-02-21 1950-02-21 Furnierbock

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DE828442C true DE828442C (de) 1952-01-17

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE482884C (de) * 1927-07-15 1929-09-21 Heinrich Vorwald Furnierbock
DE582651C (de) * 1933-08-19 Friedrich Keuerleber Furnierbock

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE582651C (de) * 1933-08-19 Friedrich Keuerleber Furnierbock
DE482884C (de) * 1927-07-15 1929-09-21 Heinrich Vorwald Furnierbock

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