DE827640C - Kupplung fuer feste Rutschen - Google Patents

Kupplung fuer feste Rutschen

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DE827640C
DE827640C DE1949P0039665 DEP0039665D DE827640C DE 827640 C DE827640 C DE 827640C DE 1949P0039665 DE1949P0039665 DE 1949P0039665 DE P0039665 D DEP0039665 D DE P0039665D DE 827640 C DE827640 C DE 827640C
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DE
Germany
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chain
link
hook
shackle
connection
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Expired
Application number
DE1949P0039665
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English (en)
Inventor
Wilhelm Mueggenburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELSE THEA IDA LORENZ GEB TIELK
Original Assignee
ELSE THEA IDA LORENZ GEB TIELK
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/061Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

  • Kupplung für feste Rutschen Die Erfindung betrifft ein Kupplungsglied für Schüttrinnen, vorzugsweise für den Grubenbetrieb. Solche Schüttrinnen werden in steiler und halbsteiler Lagerung für die Förderung von Kohle, Erzen, Bergeversatz usw. benutzt. Sie bestehen aus einer großen Anzahl einzelner Schüsse von etwa 2 m Länge, die derart gelenkig aneinandergehängt werden, daß sie sowohl in senkrechter als auch in seitlicher Richtung um gewisse Beträge verschwenkt werden können.
  • Das Ineinanderhängen der einzelnen Schüsse ist arbeitsmäßig mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, da jeweils der nächstfolgende Schuß an den voraufgehenden herangebracht und die Verbindung mit ihm hergestellt werden muß. In dem beschränkten zur Verfügung stehenden Raum ist es für den Hauer nicht einfach, jeweils die Kupplung zwischen den einzelnen Schüssen herzustellen. Es ist daher bereits eine ganze Reihe von Vorschlägen bekanntgeworden, die dem Bergmann diese gefährliche Arbeit erleichtern sollen. Die einfachste dieser Verbindungsarten ist die Kette, die gegenüber Drahtseilstücken o. dgl. besondere Vorzüge besitzt. Die Kette ist mit einer Rutsche beweglich verbunden und in sich selbst beweglich, so daß der Hauer sich bei der Handhabung der Kette den jeweils vorliegenden Verhältnissen gut anpassen kann. Indes hat eine Kette erhebliche Nachteile insofern, als die Kettenglieder verhältnismäßig klein sind und der Raum innerhalb des Kettengliedes, das in den Haken des Anschlußschusses eingehängt werden muß, beengt wird durch das in diesem Glied hängende Nachbarglied der Kette. Der Haken muß daher verhältnismäßig kurz und von nicht zu großem Durchmesser sein, damit das Einhängen mit einer gewissen Zielsicherheit vor sich gehen kann. Das hierbei gegebene Erfordernis eines verhältnismäßig kurzen Hakens bringt die Gefahr mit sich, daß sich das Glied der Kette wieder aushängt, entweder unmittelbar beim Herstellen des Anschlusses oder später während des Betriebs, wenn die Rinne sich verschiebt und dieeinzelnen Schüsse eine gewisse Winkelstellung zueinander einnehmen, der die Kette an sich in vorteilhafter Weise nachgeben kann. Wenn sich die Schüsse der Rinne in einem gewissen Winkel zueinander eingestellt haben, hängt eine Kette mehr oder minder stark durch. Auch dies ergibt die Gefahr eines unbeabsichtigten Aushakens.
  • In Erkenntnis dieser Nachteile ist schon vorgeschlagen worden, die Kette an jedem Schuß durch eine Führung hindurchzuleiten, die ein Durchhängen der Kette vermeiden soll. Dieser Vorschlag ist aber im praktischen Betrieb vollkommen unbrauchbar; denn es kann unter den obwaltenden Betriebsverhältnissen dem Hauer nicht zugemutet werden, außer dem an sich schon schwierigen Einhängen der Kette in den Haken auch noch ein Hindurchführen durch eine beengte Öffnung zu bewerkstelligen.
  • Um in gewisser Weise die Beweglichkeit der Kette auszunutzen und andererseits zu einer gewissen Führung zu gelangen, ist ferner vorgeschlagen worden, an der einen Rutsche frei beweglich eine Blechlasche anzubringen, die mit Aussparungen bestimmter Form versehen ist. Wenn die Verbindung hergestellt werden soll, greifen diese Aussparungen oder Schlitze der beweglichen Lasche in hakenartige Ansätze, die auf die Form der Laschenöffnungen abgestimmt sind, ein. Die Handhabung dieser Kupplung ist äußerst unbequem und erfordert große Geschicklichkeit, da die Spezialöffnung der Lasche nur in einer ganz bestimmten Stellung in den hakenförmigen Ansatz besonderer Form des anderen Schusses eingeführt werden kann.
  • Offenbar in dem Bestreben, den Vorteil einer Kette an sich auszunutzen, aber die Beweglichkeit der Kette auf ein Mindestmaß zu beschränken, ist weiterhin vorgeschlagen worden, an den Endversteifungsrippen der Schüsse Schrägschlitze anzubringen, die in kreisrunde Erweiterungen einmünden. Die Verbindung wird hergestellt, indem ein einziges Kettenglied in der Form einer aus Blech ausgestanzten Öse durch den Schlitz bis zur Erweiterung eingeführt und dann umgelegt wird. Abgesehen davon, daß derartige lose Teile im Grubenbetrieb tunlichst zu vermeiden sind, ergibt sich bei einer Vorrichtung der bekannten Art der erhebliche Nachteil, daß die Schlitze zweier verschiedener Schüsse zur Deckung gebracht werden müssen, ehe das Kupplungsglied eingeführt werden kann. Diese Nachteile machen die Kupplung für den Bergbau unbrauchbar.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Rutschenschüsse einer Schüttrinne durch beweglich angeordnete Kupplungsglieder zu verbinden, die die Nachteile einer Kette vermeiden, ohne deren Vorzüge aufzugeben. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch die Ausbildung des Kupplungsgliedes als Doppelschäkel, der aus zwei etwa U-förmig gebogenen Gliedern besteht, deren Schenkel mittels Ösen gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Das eine Glied dieses Schäkels ist beweglich an dem einen Schuß befestigt, und das andere Glied wird bei der Herstellung der Verbindung in einen Haken des Anschlußschusses eingehängt.
  • Mit diesem außerordentlich einfachen Mittel, das mit wenig Kosten herzustellen ist und bei allen Schüttrinnenformen angewendet werden kann, ergeben sich zunächst die gleichen Vorteile wie bei einer an sich bekannten Kette, nämlich, daß die Kupplung beweglich an der Rutsche sitzt und in sich beweglich ist; es werden indes die Nachteile der Kette vermieden, und zwar in erster Linie das verhältnismäßig kleine Glied. Es ist im Gegensatz zur Kette ein großer Raum vorhanden, in den der Haken eingeführt werden muß, und dieser Raum ist durch kein Nachbarglied beengt. Der Haken kann verhältnismäßig lang und stark ausgebildet sein, so daß die Gefahr für den Schäkel, sich selbsttätig auszuhängen, praktisch vermieden ist.
  • Der Doppelschäkel hat bei Aufrechterhaltung der notwendigen Beweglichkeit in sich eine geringere Beweglichkeit als die Kette.
  • Der Hauer kann infolgedessen nach Heranbringen des Anschlußschusses durch eine Klappbewegung einhängen, wobei die Einhängerichtung gewissermaßen angesteuert werden kann. Der Schäkel hängt außerdem im Gegensatz zu einer Kette nicht durch, so daß auch hierdurch die Gefahr des selbsttätigen Aushängens vermieden ist.
  • In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. t den Schäkel in Draufsicht, Abb. 2 die Kupplungsstelle zweier Schüsse einer Schüttrinne mit der Kupplung gemäß der Erfindung in Ansicht, Abb. 3 eine Aufsicht nach Abb. 2 und Abb. 4 einen senkrechten Schnitt.
  • Der Doppelschäkel besteht aus zwei U-förmig gebogenen Gliedern i und 2. Die U-Schenkel sind am Ende mit formgleichen Ösen 2a bzw. ia versehen. Die Ösen 2° des Glieds 2 stehen im rechten Winkel zu den Ösen ia des Gliedes i; sie sind unverlierbar, aber beweglich ineinandergehängt.
  • Das Schäkelglied 2 wird unverlierbar in eine Öse 3 am Ende des einen Schusses 4 eingehängt. Am Ende des Anschlußschusses 5 befindet sich ein Haken 6, in den bei der Herstellung der Verbindung das Schäkelglied i eingehängt wird.
  • Nachdem der Anschluß 5, wie auch sonst üblich, um ein gewisses Stück an dem voraufgehenden Schuß 4 hinaufgeschoben worden ist, wird der Schäkel i durch eine Klappbewegung in den Haken 6 eingeführt. Nach Freigabe des Anschlußschusses 5 hängt der Schuß mittels des Hakens 6 sicher an dem Schäkel i. An einer Rinne oder Rutsche wird auf beiden Seiten je ein solches Kupplungsglied vorgesehen, wie insbesondere aus Abb. 3 ersichtlich. In Abb.4 ist als Ausführungsbeispiel eine muldenförmige Rinne dargestellt, es ist aber selbstverständlich auch möglich, den Doppelschäkel gemäß der Erfindung als Kupplungsglied bei Schüttrinnen oder Rutschen anderer Form zu verwenden, beispielsweise bei trapezartigen Rinnen o. dgl.
  • Wie ersichtlich, steht der große und freie Innenraum 7 des Doppelschäkels praktisch für die Einführung des Hakens 6 vollkommen frei zur Verfügung. Der Doppelschäkel ist in sich beweglich, jedoch, bezogen auf Abb. t, nur senkrecht zur Zeichenebene, nicht aber in Richtung des Pfeiles B. Bei entsprechender Anbringung des Doppelschäkels an der Rutsche wird auf diese Weise sichergestellt, daß er sich weder vor Herstellung noch nach vollendeter Verbindung im Sinne einer Kette durchhängen kann. Der Hauer kann daher die Verbindung ohne besondere Anforderungen an seine Geschicklichkeit herstellen, und nach vollendeter Verbindung besteht nicht die Gefahr des Aushängens, obwohl der Doppelschäkel in sich genügend beweglich ist, um Winkelstellungen zwischen den einzelnen Schüssen zuzulassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung für feste Rutschen, vorzugsweise für den Grubenbetrieb, gekennzeichnet durch einen Doppelschäkel aus zwei etwa U-förmiggebogenen Gliedern, deren Schenkel- mittels Ösen gelenkig miteinander verbunden sind, dessen eines Glied beweglich an der einen Rutsche befestigt ist und dessen anderes Glied in einen Haken des Anschlußschusses eingehängt wird.
DE1949P0039665 1949-04-12 1949-04-12 Kupplung fuer feste Rutschen Expired DE827640C (de)

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