DE8248C - Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier - Google Patents
Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem PapierInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
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- B26D1/01—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
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Description
1879.
ERNST DANGOISE in BRÜSSEL. Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier.
Zusatz-Patent zu No. 4719 vom 25. Juni 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1879 a^>·
Längste Dauer: 24. Juni 1893.
Die Verbesserungen an der Maschine zum Beschneiden von endlosem, sich aufwickelndem
Papier bestehen in folgendem:
1. Die Seitengestelle 7 und 8 sind so construirt,
dafs sie Dauerhaftigkeit mit Festigkeit verbinden und so jede Vibration während des
Ganges der Maschine vermeiden. Diese Gestelle sind aufserdem so eingerichtet, dafs sie
die früheren Flacheisenstangen NN1 ersetzen.
Auf ihrer Aufsenseite sind dieselben mit Führungen 9 versehen, in welchen die Träger der
Rollen oder Walzen D und G, sowie die Zapfen der Messer F ruhen und auf- und abwärts bewegt
werden können.
Diese Einrichtung bietet den Vortheil, dafs es nicht mehr nöthig wird, die Flacheisenstangen
N und N1 jedesmal loszunehmen, wenn
die Papierrollen den gewünschten Durchmesser erreicht haben.
Die Axe E ruht in zwei Trägern oder Lagern 12 und 12', welche sich in den genannten
Führungen 9 bewegen. Diese Träger sind so angeordnet, dafs es nur nöthig ist, die
beiden Stangen 13 und 13' herauszuziehen, um
die die Papierrollen tragende Axe E losnehmen zu können. Um dies mit Leichtigkeit zu gestatten,
ist die Axe ein wenig kürzer gehalten, als die Spannweite zwischen den Seitengestellen
beträgt.
2. Die Zahnstangen K und L der früheren Maschine, sind durch andere, viel stärkere 14
und 14' ersetzt worden, deren Zahntheilung so
angeordnet ist, dafs sie nicht das geringste Spiel in den Getrieben 15, in welche sie vollständig
eingreifen, lassen, und deren Bestimmung es ist, sowohl die Walzen D G, als auch die Axe
der Messer F in einer mit der Trommel H genau parallelen Lage zu heben. Durch diese
Anordnung wird erreicht, dafs trotz der Verschiedenheit in der Stärke des Papiers die zu
wickelnden Papierrollen ganz genau denselben Durchmesser von einem Ende zum andern erhalten.
Die beiden Träger 12 und 12 ' sind ebenfalls
mit zwei Zahnstangen 16 und 16' versehen,
welche den zuerst beschriebenen ähnlich sind und demselben Zwecke dienen, d. i. die Axe E
zu zwingen, sich in einer mit den Rollen oder Walzen HD G F vollkommen parallelen Lage
zu heben.
3. Die Stangen B und B1 sind durch einen
Spanner ersetzt, welcher aus zwei Stangen 17 und 18 besteht, die mit einander durch zwei
Doppelhebel 19 und 19' verbunden sind und
eine durch ihre Mitte gehende Axe 20 haben, vermittelst welcher sie am Gestell 21 und 21'
angebracht sind.
Diese Axe 20, auf welcher die beiden Hebel 19
und 19' gekeilt sind, trägt ein auf ihr festsitzendes
Getriebe 2 2, welches in eine endlose Schraube 23 eingreift, an deren Enden sich ein
kleines Handrad 24 befindet, durch dessen Drehen nach der einen oder anderen Richtung
die Neigung der Stangen 17 und 18 verändert und folglich das Papier mehr oder
weniger stark gespannt werden kann. Diese Handlung kann während des Ganges der Maschine stattfinden.
4. Um das Beschneiden des Papiers während des Ganges der Maschine regeln zu können,
ist die Papierabwickelungsrolle A zwischen ein festes Lager 24 auf der einen Seite der Maschine
und ein bewegliches Lager 25 auf der anderen Seite gelegt. Das bewegliche Lager besteht
aus einem Bronzestücke, welches in einen in das eine Ende der Axe der Rolle A eingearbeiteten
Hals hineinpafst und mittelst' einer Schraube 26 und einem Handrade 27 bewegt
werden kann. Diese Schraube wird durch einen Stutzen 28 gehalten, dessen Sohle dem Lager 25
als Führung dient und dasselbe verhindert, sich zu drehen, wenn der Apparat in Bewegung gesetzt
wird. Dadurch, dafs das Handrad 27 nach der einen oder anderen Richtung gedreht wird, kann die „Rolle A um einige Centimeter
nach der einen oder anderen Seite der Maschine gerückt werden.
5. Die Walzen D und G sind mit Getrieben 29 und 30 versehen, welche von einer
verticalen Axe derartig in Bewegung gesetzt werden, dafs die beiden Walzen gezwungen
sind, genau mit der Schnelligkeit des Papiers
zu laufen, damit dasselbe auf keinen Widerstand stofse und dadurch faltig werde.
6. Die Rolle A ist mit einer selbsttätigen Bremse versehen, welche direct auf das abzurollende
Papier wirkt und demselben eine passende und gleichmäfsige Spannung giebt.
Diese Bremse besteht aus einer Rundeisenstange 3 2, welche mit den beiden Flacheisenstangen
S3 und 34, durch welche sie am Gestell
angebracht ist, ein Scharnier bilden. An dieser Rundeisenstange 32 ist ein Brett 35 befestigt,
welches man nach Belieben mit einem Gewicht belasten und so die gewünschte Spannung
erhalten kann.
Das Gewicht dieses belasteten Brettes vermindert sich in demselben Verhältnisse, in welchem
der Durchmesser der Rolle A abnimmt, d. h. der Druck auf die Rolle A wird desto geringer,
je mehr sich das Brett der verticalen Lage nähert.
In Fig. 2 ist die Rolle D nicht gezeichnet, um die Rolle G, welche die den Haupttheil
der Erfindung bildenden Messerscheiben ο trägt, besser erkennen zu lassen.
Die Walze G kann an irgend einer Stelle der Papierspulen, d. h. an der Seite oder unter
denselben angebracht und die Maschine dementsprechend angeordnet werden.
Claims (3)
1. Die Vorrichtung, durch welche das auf die Spulen sich wickelnde Papier auf diesen
Spulen mittelst Messerscheiben 0 so geschnitten wird, dafs sich letztere nur mit
der Geschwindigkeit des Papiers bewegen und sich nicht erhitzen noch erweichen und
folglich nur in sehr geringer Weise abnutzen.
2. Die Zahnstangenvorrichtung, durch welche die Walzen D und G und die Spulenaxe E
gezwungen sind, sich von der Trommel H stets in einer zu derselben genau parallelen
Lage zu entfernen, wodurch vollkommen cylindrische Papierrollen erzielt werden und
die Bildung von Falten verhindert wird.
3. Die Anordnung der Walzen oder Rollen D G und H, welche die sich bildenden Papierrollen
an drei Punkten berühren und dadurch eine Biegung der Axe E verhindern.
In der Hauptsache wie in den detaillirten Figuren der beiliegenden Zeichnung angegeben
und vorstehend beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8248C true DE8248C (de) |
Family
ID=285816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8248D Active DE8248C (de) | Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8248C (de) |
-
0
- DE DENDAT8248D patent/DE8248C/de active Active
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