DE8248C - Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier - Google Patents

Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier

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Publication number
DE8248C
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DE
Germany
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paper
machine
rollers
axis
trimming
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Application number
DENDAT8248D
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English (en)
Original Assignee
E. DANGOISE, Maschinentechniker, in Brüssel
Publication of DE8248C publication Critical patent/DE8248C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/24Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
    • B26D1/245Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

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Description

1879.
ERNST DANGOISE in BRÜSSEL. Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier.
Zusatz-Patent zu No. 4719 vom 25. Juni 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1879 a^>· Längste Dauer: 24. Juni 1893.
Die Verbesserungen an der Maschine zum Beschneiden von endlosem, sich aufwickelndem Papier bestehen in folgendem:
1. Die Seitengestelle 7 und 8 sind so construirt, dafs sie Dauerhaftigkeit mit Festigkeit verbinden und so jede Vibration während des Ganges der Maschine vermeiden. Diese Gestelle sind aufserdem so eingerichtet, dafs sie die früheren Flacheisenstangen NN1 ersetzen. Auf ihrer Aufsenseite sind dieselben mit Führungen 9 versehen, in welchen die Träger der Rollen oder Walzen D und G, sowie die Zapfen der Messer F ruhen und auf- und abwärts bewegt werden können.
Diese Einrichtung bietet den Vortheil, dafs es nicht mehr nöthig wird, die Flacheisenstangen N und N1 jedesmal loszunehmen, wenn die Papierrollen den gewünschten Durchmesser erreicht haben.
Die Axe E ruht in zwei Trägern oder Lagern 12 und 12', welche sich in den genannten Führungen 9 bewegen. Diese Träger sind so angeordnet, dafs es nur nöthig ist, die beiden Stangen 13 und 13' herauszuziehen, um die die Papierrollen tragende Axe E losnehmen zu können. Um dies mit Leichtigkeit zu gestatten, ist die Axe ein wenig kürzer gehalten, als die Spannweite zwischen den Seitengestellen beträgt.
2. Die Zahnstangen K und L der früheren Maschine, sind durch andere, viel stärkere 14 und 14' ersetzt worden, deren Zahntheilung so angeordnet ist, dafs sie nicht das geringste Spiel in den Getrieben 15, in welche sie vollständig eingreifen, lassen, und deren Bestimmung es ist, sowohl die Walzen D G, als auch die Axe der Messer F in einer mit der Trommel H genau parallelen Lage zu heben. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs trotz der Verschiedenheit in der Stärke des Papiers die zu wickelnden Papierrollen ganz genau denselben Durchmesser von einem Ende zum andern erhalten.
Die beiden Träger 12 und 12 ' sind ebenfalls mit zwei Zahnstangen 16 und 16' versehen, welche den zuerst beschriebenen ähnlich sind und demselben Zwecke dienen, d. i. die Axe E zu zwingen, sich in einer mit den Rollen oder Walzen HD G F vollkommen parallelen Lage zu heben.
3. Die Stangen B und B1 sind durch einen Spanner ersetzt, welcher aus zwei Stangen 17 und 18 besteht, die mit einander durch zwei Doppelhebel 19 und 19' verbunden sind und eine durch ihre Mitte gehende Axe 20 haben, vermittelst welcher sie am Gestell 21 und 21' angebracht sind.
Diese Axe 20, auf welcher die beiden Hebel 19 und 19' gekeilt sind, trägt ein auf ihr festsitzendes Getriebe 2 2, welches in eine endlose Schraube 23 eingreift, an deren Enden sich ein kleines Handrad 24 befindet, durch dessen Drehen nach der einen oder anderen Richtung die Neigung der Stangen 17 und 18 verändert und folglich das Papier mehr oder weniger stark gespannt werden kann. Diese Handlung kann während des Ganges der Maschine stattfinden.
4. Um das Beschneiden des Papiers während des Ganges der Maschine regeln zu können, ist die Papierabwickelungsrolle A zwischen ein festes Lager 24 auf der einen Seite der Maschine und ein bewegliches Lager 25 auf der anderen Seite gelegt. Das bewegliche Lager besteht aus einem Bronzestücke, welches in einen in das eine Ende der Axe der Rolle A eingearbeiteten Hals hineinpafst und mittelst' einer Schraube 26 und einem Handrade 27 bewegt werden kann. Diese Schraube wird durch einen Stutzen 28 gehalten, dessen Sohle dem Lager 25 als Führung dient und dasselbe verhindert, sich zu drehen, wenn der Apparat in Bewegung gesetzt wird. Dadurch, dafs das Handrad 27 nach der einen oder anderen Richtung gedreht wird, kann die „Rolle A um einige Centimeter nach der einen oder anderen Seite der Maschine gerückt werden.
5. Die Walzen D und G sind mit Getrieben 29 und 30 versehen, welche von einer verticalen Axe derartig in Bewegung gesetzt werden, dafs die beiden Walzen gezwungen sind, genau mit der Schnelligkeit des Papiers
zu laufen, damit dasselbe auf keinen Widerstand stofse und dadurch faltig werde.
6. Die Rolle A ist mit einer selbsttätigen Bremse versehen, welche direct auf das abzurollende Papier wirkt und demselben eine passende und gleichmäfsige Spannung giebt.
Diese Bremse besteht aus einer Rundeisenstange 3 2, welche mit den beiden Flacheisenstangen S3 und 34, durch welche sie am Gestell angebracht ist, ein Scharnier bilden. An dieser Rundeisenstange 32 ist ein Brett 35 befestigt, welches man nach Belieben mit einem Gewicht belasten und so die gewünschte Spannung erhalten kann.
Das Gewicht dieses belasteten Brettes vermindert sich in demselben Verhältnisse, in welchem der Durchmesser der Rolle A abnimmt, d. h. der Druck auf die Rolle A wird desto geringer, je mehr sich das Brett der verticalen Lage nähert.
In Fig. 2 ist die Rolle D nicht gezeichnet, um die Rolle G, welche die den Haupttheil der Erfindung bildenden Messerscheiben ο trägt, besser erkennen zu lassen.
Die Walze G kann an irgend einer Stelle der Papierspulen, d. h. an der Seite oder unter denselben angebracht und die Maschine dementsprechend angeordnet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Vorrichtung, durch welche das auf die Spulen sich wickelnde Papier auf diesen Spulen mittelst Messerscheiben 0 so geschnitten wird, dafs sich letztere nur mit der Geschwindigkeit des Papiers bewegen und sich nicht erhitzen noch erweichen und folglich nur in sehr geringer Weise abnutzen.
2. Die Zahnstangenvorrichtung, durch welche die Walzen D und G und die Spulenaxe E gezwungen sind, sich von der Trommel H stets in einer zu derselben genau parallelen Lage zu entfernen, wodurch vollkommen cylindrische Papierrollen erzielt werden und die Bildung von Falten verhindert wird.
3. Die Anordnung der Walzen oder Rollen D G und H, welche die sich bildenden Papierrollen an drei Punkten berühren und dadurch eine Biegung der Axe E verhindern. In der Hauptsache wie in den detaillirten Figuren der beiliegenden Zeichnung angegeben und vorstehend beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8248D Maschine zum Beschneiden von endlosem sich aufwickelndem Papier Active DE8248C (de)

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