DE62758C - Papierlängen-Ausgleicher für Längsund Querschneidemaschinen mit mehreren über einander gestellten Querschneidern - Google Patents

Papierlängen-Ausgleicher für Längsund Querschneidemaschinen mit mehreren über einander gestellten Querschneidern

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Publication number
DE62758C
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DE
Germany
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longitudinal
cross
paper
cutting machines
paper length
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62758D
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English (en)
Original Assignee
B. DRESSLER in Papierfabrik Antonsihal bei Schwarzenberg Sa
Publication of DE62758C publication Critical patent/DE62758C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D11/00Combinations of several similar cutting apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 55: Papierfabrikation.
gestellten üuerschneidern.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Erfindung betrifft eine Maschine zum Längs- und Querschneiden von endlosen Papieren, deren Einrichtung sich dadurch kennzeichnet, dafs die einzelnen geschnittenen Papierlängsbahnen in verschiedene grofse Bogen in Querrichtung zertheilt werden können, zu welchem Zweck die Maschine in ihrer Gesammtheit sowohl, als auch in Bezug auf eine Ausgleichsvorrichtung eigenartig angeordnet ist.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Stirnansicht derselben,
Fig. 3 und 4 Einzeltheile,
Fig. 5 eine deutlichere Darstellung des rechten Theiles der Fig. 1.
Die Maschine besteht aus den beiden auf einander gesetzten Schneidmaschinen M M1. Das zu schneidende Papier, welches in der Zeichnung als drei Bogen stark über einander liegend angenommen, durch die Tellermesser α α geführt wird und von den Rollen L L L abläuft, gelangt in einigen der Längsbahnen unter die untere Presse oder Fortziehvorrichtung A, in einigen anderen Bahnen hingegen nach der oberen Presse B. Um nun in beiden Maschinen gleichzeitig Bogen von verschiedener Länge querschneiden zu können, ist vor der oberen Maschine eine besondere Ausgleichvorrichtung angebracht, mittelst welcher es möglich wird, den Ueberschufs des abgelaufenen Papiers, z.B. wenn oben kleinere Bogen geschnitten werden, also unten für den einzelnen Schnitt eine gröfsere Länge Papier abgezogen wird, aufzuspeichern, ohne dafs die Papierbahnen in ihrer Spannung verändert zu werden brauchen.
Diese Ausgleichvorrichtung hat folgende Beschaffenheit. Die in kurze Bogen zu zerschneidenden Papierbahnen werden (Fig. 5) von den Messern α über Walze b hinweg nach oben, und zwar über die Leitwalze e, von letzterer nach der in dem Schlitz/ schwebenden , mit Gegengewichten g versehenen Walze D, von dort über Leitwalze h nach der in Schlitzen i verschiebbaren Ausgleichwalze E und nach den Walzen kkk geführt, durch welche sie von der Presse B gezogen werden.
Die Ausgleichwalze E ist drehbar in den Lagern F1, welche sich in dem mit langen Schlitzen i versehenen und um Drehpunkt / verstellbar beweglichen Hebel F schlittenartig bewegen. An jedem Ende des Hebels F sind Leitrollen mm vorgesehen, über welche eine von Achse G bezw. Rolle η angetriebene Kette oder Schnur 0 läuft, welche, Druck ausübend und nur nach vorwärts treibend, auf eine an der Ausgleichwalze E festsitzende Rolle r wirkt, wodurch auch die Ausgleich walze E eine in der Pfeilrichtung drehende Bewegung erhält und infolge dessen selbst bei geringer Schräglage der Schlitzhebel F die Papierbahn ruhig und gleichmäfsig spannend aufnimmt und abgiebt.
Vorstehende Beeinflussung der Ausgleichwalze E geschieht zur Vermeidung ungleich
langen Bogenschneidens, da beim Tempowechsel der Querschneideapparatpressen eine unruhige bezw. zu starke Zurückspannung nicht stattfinden darf und das oft vielfach über einander liegende Papier ein Festhalten von Druckwalzen wegen Faltendrückens nicht gestattet.
Der Schlitzhebel F lä'fst sich mittelst des aus Zahnstange p, Trieb p1 und Kurbel H bestehenden Stellmechanismus in verschiedene Schräglagen bringen, so dafs die Ausgleichwalze E mehr oder weniger Fall erhält bezw. mit mehr oder weniger Druck sich gegen die dünneren oder dickeren Papierbahnen anlegt. Die Wirkung des vorbeschriebenen Mechanismus ist hierbei folgende:
Durch die beeinflufste Ausgleichswalze wird nicht nur die nach der Presse gezogene Papierbahn in gleicher Spannung erhalten, sondern die zwischen der unteren und oberen Presse sich ergebenden Papierbahnenlängsunterschiede werden ausgeglichen, indem das oben übrigbleibende Papier eine Verschiebung der Walze E in der Richtung des Pfeiles χ bedingt und schliefslich nach einer gewissen Zahl Abschnitten des oberen Querschneiders M durch geeignete Uebersetzung auf das Kurbelrad J ein Schnitt mehr erfolgt, wodurch die angesammelte überschüssige Papierlänge, welche von Walze E gehalten, aufgezehrt und in diesem Falle die Walze E wieder nach vorn, d. h. nach der Presse B hin gezogen wird. Um diesen Rückzug entgegen der Bewegung der Treibschnur oder Kette ο zu ermöglichen, ist die Treibrolle η lose auf Welle G aufgesetzt und mittelst Klinke t mit dem auf Welle oder Achse G festsitzenden Sperrrad verbunden, wodurch ermöglicht wird, dafs durch den Rückzug der Walze E die Treibrolle η durch Gleiten der Klinke f auf Klinkrad u eine rückläufige Bewegung machen kann.
Durch das Wandern der Ausgleichwalze E im Schlitz i werden daher die Bogenlängenunterschiede allmählich aufgesammelt, bis die Länge eines mehr abzuschneidenden Bogens erreicht und dies durch einen zeitweilig eintretenden Mehrschnitt der oberen Maschine M wieder ausgeglichen wird. Man ist also im Stande, mit Hülfe der vorbeschriebenen Maschine Papier in Längsbahnen zu schneiden und diese Längsbahnen in verschiedene Bogengröfsen quer zu zerschneiden, wobei durch Uebereinanderstellen zweier Querschneideapparate die Leistungsfähigkeit der Maschine wesentlich erhöht und eine bessere Ausnutzung der Papiermaschinenbreite erzielt wird.
Sollen abgetrennte Bahnen endlos zum Versandt gelangen, so nehmen die Rollstangen KKK, welche von der Maschine her entsprechende Wickelbewegung erhalten, dieselben auf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Papierlängen - Ausgleich er für Längsund Querschneidemaschinen mit mehreren über einander gestellten Querschneidern, bestehend aus der Walze E, welche in dem mit Schlitz oder Führungsnut^ versehenen, in beliebige Lage feststellbaren Balken F verschiebbar gelagert ist und von der Kette ο beeinflufst wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT62758D Papierlängen-Ausgleicher für Längsund Querschneidemaschinen mit mehreren über einander gestellten Querschneidern Expired - Lifetime DE62758C (de)

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