DE823196C - Hohlziegelblockstein - Google Patents

Hohlziegelblockstein

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DE823196C
DE823196C DED764A DED0000764A DE823196C DE 823196 C DE823196 C DE 823196C DE D764 A DED764 A DE D764A DE D0000764 A DED0000764 A DE D0000764A DE 823196 C DE823196 C DE 823196C
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DE
Germany
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stone
hollow brick
longitudinal
brick block
block according
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DED764A
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Heinrich Deike
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/42Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2002/0295Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

  • Hohlziegelblockstein Die bekannten großformatigen Hohlziegelblocksteine besitzen mancherlei Vorzüge vor den gewöhnlichen Vollziegelsteinen; sie sind z. B. wärmehaltiger als diese, ersparen Mörtel und Arbeitszeit und ergeben ein geringeres Gesamtgewicht je Kubikmeter Mauerwerk. Demgegenüber stehen erhebliche Nachteile, von denen der hervorstechendste ihre Unhandlichkeit ist. Sie müssen beidhändig gesetzt werden, weil sie keinerlei Handhabe bieten, an der sie beim Setzen mit einer Hand erfaßt werden könnten. Ein weiterer wesentlicher Nachteil dieser bekannten Hohlziegelblocksteine ist ihre schlechte Teilbarkeit, die beim Erstellen von Mauerecken sowie Tür- und Fensterdurchbrüchen von Bedeutung ist. Ohne Zuhilfenahme von gewöhnlichen Backsteinen kommt man hier nicht aus.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Hohlziegelblockstein, der die vorgenannten Nachteile in sehr einfacher Weise beseitigt und darüber hinaus noch manche Vorteile bietet. Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch, daß am Stein in seiner Oberseite, zweckmäßigerweise in der Steinmitte, durch eine oder mehrere unterschnittene Längsnuten eine oder mehrere Handhaben (Leisten) zum Steinsetzen gebildet sind. In Weiterentwicklung dieses Erfindungsgedankens ist eine große Anzahl im Querschnitt lotrechter Längsschlitze symmetrisch auf die durch die obere Längsnut und einen darunter abgeordneten geräumigen mittleren Längskanal getrennten beiden Steinzonen verteilt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter an Hand der Zeichnung beschrieben, die eine beispielsweise Ausführung der Erfindung zeigt. In dieser Zeichnung ist Fig. i eine schaubildliche Darstellung des neuen Steines in halber natürlicher Größe; Fig. 2 deutet die Handhabung des Steines beim Setzen an, und Fig. 3 bis 6' keigeny in je einem' Grundriß:"das Aufmauern einer Ecke von Schicht zu Schicht fortschreitend; Fig. 7 und 8 deuten in je_eiriei verkleinerten Stirnansicht weitere Ausführungsmöglichkeiten an. Gemäß Fig. i ist der großformatige Hohlziegelblockstein i von beispielsweise 25 X 25 X 14,2 cm@bmessung an seiner Oberseite mit einer unterschnittenen Längsnut 2 versehen, die symmetrisch zur senkrechten Mittelebene 3 des Steines verläuft. Durch diese Längsnut sind Randleisten 4 erzeugt, die bequeüi mit der Hand erfaßt werden können, wie das Fig. `z beispielsweise andeutet. Daraus ergibt sich auch zwingend die Querschnitfsgröße dieser Nut; sie: muß so tief und so breit sein, daß die Finger des Maurers ungehindert durch den oberen Steinschlitz io eindringen und, ohne mit der Spitze anzustoßen, 'urfiter die Leisten 4 greifen können. Von besonderer Bedeutung ist, daß diese Randleisten 4, weil sie durch das Preßmundstück gelaufen sind, vollkommen glatte Oberfläche besitzen und deshalb jedes Wundscheuern der Finger ausschließen.
  • Unterhalb der Längsnut ist ein ebenfalls symmetrisch zur Mittelebene 3 liegender geräumiger Längskanal 5 vorgesehen, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, den Stein längs der Mittelebene 3 durch einige Hammerschläge zu halbieren. Die Notwendigkeit hierzu ergibt sich beispielsweise beim Aufmauern von Ecken, wie das die Fig. 3 bis 6 andeuten. Hier werden z. B. solche Halbsteine 6 zum Auffüllen der Ecklücken benötigt, die sich aus der Fugenversetzung ergeben. ' Die durch den Längskanal 5 und die Längsnut 2 getrennten beiden symmetrisch zur Mittelebene 3 liegenden Steinzonen I und II sind erfindungsgemäß mit einer großen Anzahl im Querschnitt lotrechter Längsschlitze 7 versehen, deren Weite beispielsweise der Dicke der zwischen ihnen verbleibenden Stege 8 entspricht. Die große Anzahl dieser Schlitze 7 vermindert das Gewicht des Hohlziegelblocksteines beträchtlich; sie ist außerdem einem guten Brande der Steine im Ofen förderlich. Dadurch, daß an Stelle weniger großer Hohlräume zahlreiche schmale Schlitze mit dazwischenstehenden Stegen 8 treten, und dadurch, daß diese Schlitze im Querschnitt lotrecht sind, wird die Druckfestigkeit solcher Steine erhöht, namentlich dann, wenn diese Schlitze 7, wie beispielsweise dargestellt, ihrer Höhe nach durch waagerechte. Stege 9 unterteilt sind, so daß sich Gruppen von Schlitzen in den unteren und oberen Zonenhälften ergeben.
  • Beim Vermauern ergeben solche Hohlziegelblocksteine bei verhältnismäßig geringem Mörtelverbrauch vollkommen ausreichende Fugepabdichtungen; auf der Steinoberfläche werden lediglich die beiden Flächen III und IV mit Mörtel eingestrichen, so daß die fertige Lagerfuge in der Längsnut 2 eine das Durchdringen von Feuchtigkeit ausschließende Unterbrechung aufweist, und die Stoßfuge braucht lediglich in den beiden Zonen 1 und II vermörtelt zu sein, wobei die geringe Breite der .Schlitze 7 das Entweichen des Mörtels verhütet, das bei großen Hohlräumen bekanntlich eine gute Abdichtung erschwert, wenn nicht "ganz in Frage stellt. Das fertige Mauerwerk ergibt auf diese Weise zahlreiche geschlossene Luftzellen mit ruhender Luftschicht in jedem einzelnen Blockstein, was der Wärmehaltung förderlich ist. Auf alle Fälle ist der Bildung von senkrechten Luftkanälen mit sich bewegender Luft, sogenannten Schornsteinen, vorgebeugt.
  • An Stelle der dargestellten Aufteilung der Schlitze 7 und ihrer Anzahl sowie Querschnittsform kann natürlich auch eine andere geeignete Aufteilung bzw. Gestaltung treten. Das betrifft das `Fesen der Erfindung -ebensowenig wie. beispielsweise eine Veränderung der äußeren Steinabmessungen.
  • Der mittlere Längskanal 5 kann, wie in Fig. i gestrichelt: angedeutet ist, durch aufrechte Stege ii unterteilt sein, für die lediglich Bedingung ist, daß sie außerhalb der senkrechten Mittelebene 3 liegen, um das Halbieren des Blocksteines nicht zu stören.
  • Gemäß Fig. 7 ist die unterschnittene Längsnut 2 nur einseitig durchgeführt und demgemäß nur eine Handhabe 4 gebildet, die zweckmäßigerweise in die Steinmitte gerückt wird.
  • Nach Fig. 8 ist durch zwei einseitig unterschnittene Längsnuten 2 eine einzige mittlere Handhabe 4 erzeugt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlziegelblockstein, dadurch gekennzeichnet, daß am Stein (i) in dessen Oberseite, zweckmäßiger-weise in der Steinmitte, durch eine oder mehrere unterschnittene Längsnuten (2) eine oder mehrere Handhaben (Leisten) zum Steinsetzen gebildet sind.
  2. 2. Hohlziegelblockstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine große Anzahl im Querschnitt lotrechter Längsschlitze (7) symmetrisch auf die beiden durch die Längsnut oder -nuten (2) und einen darunter angeordneten Längskanal (5) voneinander getrennten Steinzonen (1, 1I) verteilt sind.
  3. 3. Hohlziegelblockstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längskanal (5) mit außerhalb der senkrechten Mittelebene (3) liegenden aufrechten Stegen (ii) durchsetzt ist.
  4. 4. Hohlziegelblockstein nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Längsschlitze (7) in jeder Steinzone (I oder 1I) gruppenweise zu beispielsweise drei oder vier Stück zusammengefaßt und gruppenweise auf die untere und die obere Zonenhälfte verteilt sind.
DED764A 1950-01-13 1950-01-13 Hohlziegelblockstein Expired DE823196C (de)

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DED764A DE823196C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Hohlziegelblockstein

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DED764A DE823196C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Hohlziegelblockstein

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DE823196C true DE823196C (de) 1951-12-03

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DED764A Expired DE823196C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Hohlziegelblockstein

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