DED0000764MA - Hohlziegelblockstein - Google Patents
HohlziegelblocksteinInfo
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Description
Heinrich D e i k e » Brauasctoeig- Gliesmarodes
Ziegelei MoorhUtte
"HohlEiegelblockBteinn
ISie bekennten großformatigen Hohlsiegelblocksteiae besitzen mancherlei Vorzüge vor dm gewöhnlichen Vollsiegelsteinen;
sie sind 2.B· wärmehaltiger als dieses ersparen ISrfcel und Arbeitszeit und ergeben ein geringeres Gesamtgewicht pro tt? Mauerwerk«
Demgegenüber stehen erhebliche NachtellevVon denen der hervorstechendste ihre TJrihandlichkeit
ist?sie müssen beidhändig gesetzt werden,weil sie keinerlei Handhabe bietenden der sie beim Setsen
mit einer Hand erfaßt werden könnten« Ein weiterer wesentlicher Kachteil dieser bekannten Hohlzlegelblockstelne ist ihre schlechte Teilbarkeitsdle beim Erstellen von Mauereokenf sowie
Tür- und Fen81erdurchbrüchen von Bedeutung ist. Ohne Zuhilfenahsie von gewöhnlichen Backsteinen kommt man hier nicht aus·
Gegenstand der Srflndung ist ein Hohlziegelblockstein, der die vorgenannten Hachtelle in sehr einfacher Weise beseitigt und
darüber hinaus noch manche Vorteile bietet. Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch»daß am stein in seiner Oberseite,zweckmäßigerweise in 9 der Steinaltte,durch eine oder mehrere antersehn! ttene Langsnuten eine oder mehrere Handhaben (Leisten)
sum Steinsetsen gebildet sind. In w e i t er ent wicklung dieses
BrfiMuagsgedaiikeas ist eine groEe AMaal im Querschnitt lotrechter längsspant2® symmetrisch auf die durch die obere Längenut© und einen darunter angeordneten geräumigen mittleren Längekanal getrennten beiden Steinzonen verteilt·
©eitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter an Hand der Zeichnung beschrieben,die eine beispielsweise Ausführung der
Erfindung zeigt. In dieser Zeichnung ist Fig.1 eine schaubildliche Darstellung des neuen Steines in halber natürlicher Größe?
FigeS deutet all die Handhabung des Steines beim Setzen an, und die Fig.3-6 zeigen in je einem Grundrisse das
Aufmauern einer Ecke von Schicht zu schicht fortschreitend; die Fig. 7 und 8 deuten in Je einer verkleinerten Stirnansicht
weitere Ausführungsanglichkeiten an.
Gemäß Fig.1 ist der großformatige Hohlziegelblocksteln 1 von beispielsweise
25 x
25 x 14,2 cm Abmessung an seiner Oberseite mit einer unterschrittenen Längsnute 2 versehen, die symmetrisch zur senkrechten Mittelebene
3
des Steines verläuft· Durch diese Läugsnute sind Handleisten 4 erzeugt, die bequem
mit der Hand erfaßt werden können,wie das Fig.
2
beispielsweise andeutet. Daraus ergibt sich auch zwingend die Querschni11sgrö Be
dieser Nut · sie muß so tief und so breit sein, daß die Finger des Maurers ungehindert durch den oberen steinschlitz 1o eindringen und ohne mit der Spitze anzustoßen unter die Leisten 4
greifen können. Von besonderer Bedeutung ist, daß dies© Kandtleisten 4, weil sie durch das PreßmundstUck gelaufen sind,
vollkommen glatte Oberfläche besitzen und deshalb jedes rund-
scheuern der Finger ausschließen.
tJmterhalb der lüagsnut ist ein ebenfalls symmetrisch zur iWittelegene
3 liegender geräumiger Längsb®r*al 5 Vorgeseheap wodurch die üögliehkeit geschaffen ist, den stein längs der Kittel
eben© J durch einige Hammerschläge zu halbieren® Die Notwendigkeit
hierzu ergibt sieh beispielsweise beim Aufmauern von Ecken9Wie das die Fig. 3-6 andeuten* Hier werden z.B. solche Balbsteiixe 6
sum Auffüllen der EcklUcken benötigt «die sich aus der Fugenirerseteung ergeben.
Die durch den. .Längskanal 5 und die Längsnut 2 getrennten
beiden symmetrisch zur Mittelebene 3 liegenden steinsonen I und Il sind erfladungsgemäö mit einer großen Ansahl is Querschnitt
lotrechter juangsselilltze 7 versehen,deren Welt® beispielsweise der
Dicke der zwischen ihnen verbleibenden Stege entspricht. Die große Anzahl dieser schlitze 7 vermindert das
Gewicht des Hohlziegelblooksteines beträchtlich,sie ist außerdem einem guten Brande der Steins im ofen förderlich®
Dadareh , daß anstelle weniger großer Hohlräume «ahlreione schmale Schlitze 7 mit dazwischenstehenden Stegen 8 treten, und
dadurch* daß diese schlitze im Querschnitt lotreeht sind, wird die Druckfestigkeit solcher steine erhöht, namentlich
dann, wenn diese schlitze 7 ,wie beispielsweise dargestellt, ihrer Höhe nach durch waagerechte Stege 9 unterteilt sind,
so daß sich Gruppen von Sohlitzen in den unteren und oberen gonenMlftea ergeben.
Beim Vermauern ergeben solche Hohlziegelblock steine bei verhältnismäßig
geringem äisrtelverbrauche vollkommen ausreichende
FugenaMichtusgen; auf der Steineberfläche werden lediglich die beiden Flächen ? ϊI und IV mit Mörtel eingestrichen® so daß
die fertige Ijagerfuge in der Längsnut 2 eine das Durchdringen von Feuchtigkeit ausschließende Unterbrechung aufweist, und. die
StoBfuge braucht lediglich in den "beiden Zonen I und Il vermörtelt au sein, wobei die geringe Breite der schlitze 7
das Entweichen ües Mörtels verhütet,das bei großen Hohlräumen bekanntlich eine gute Abdichtunf erschwert,wenn nicht g&m
!»frage stellt. Das fertige Mauerwerk ergibt auf dies® weis® sahireiche geschlossene Luftzellen mit ruhender Luftschicht in
jedem einzelnen Blocksteine,was der ?;ärmehaltung förderlich ist· Auf alle Falle ist der Bildung von senkrechten Luftkanalen ©it
sich bewegender Luft, sogenannten Schornsteinen, vorgebeugt.
Anstelle der dargestellten Aufteilung der schlitze 7 und ihrer Anzahl sowie
Querschnittsform kann natürlich auch eine andere geeignete Aufteilung bezw. Gestaltung treten. Das
betrifft das fesea der Erfindung ebenso wenig wie beispieleweise
eine Veränderung der äußeren Steinabffiessungeae
Der mittlere Längskanal 5 kann,wie in Fig.1 gegtrichelt angedeutet ist,durch aufrechte Stege 11 unterteilt sein,für die
lediglich Bedingung ist, daß sie außerhalb der senkrechten SSttelebene 3 liegen,um das Halbleren des Blocksteines nicht zu
stören.
Gemäß Figs 7 ist die unterschnitten© Längtraut 2 nur einseitig
durchgeführt und demgemäß nur eine Handhabe 4 gebildet, die zweclnanSigerweise in die Steinsiitte gerückt wirds
lach Fige 8 1st durch gwei einseitig ujäterscteittem® IMngnmiten. 2
ei»© eiasige mittlere HaMhabe 4 enseugt®
Claims (4)
- Patentansprüche ι·) Hohlzi eg elblockst ein; dadurc h gekenrizeic hnet, daß am Stein (1) in dessen Oberseite, zweckiaäßigerweise in der Steinmitte,durch eine oder mehrere unterschnittene Längsnuten (2) eine oder mehrere Handhaben (Leisten) zum Steinseteen gebildet sind.
- 2.) Ilohlziegclblockstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine große Anzahl im Querschnitt lotrechter Längsschlitze (7)sym»etrisch auf die beiden durch die Längsnut® oder - Nuten (2) und einen darunter angeordneten Längskanal (5) voneinander getrennten Steinzonen(IsII) verteilt sind«
- 3·) Hohlziegelblockstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längskanal (5) mit außerhalb der senkrechten Mittelebene (3) liegenden aufrechten Stegenp1) durchsetzt ist·
- 4.) Hoklsiegelblockstein nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß Längsschlitze (7)in Jeder Steinzone (I oder II) gruppenweise zu beispielsweise drei oder vier Stück zusammengefaßt und gruppenweise auf die untere und die obere Zonenhälfte verteilt sind.
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