DE82248C - - Google Patents

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DE82248C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung, welcher eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 72669 geschützten federnden Rades ist, bildet eine federnde Verbindung zwischen der Achse von Fahrrädern oder dergleichen und der die Speichen tragenden Radnabe, zu dem Zweck, einen stofsfreien Lauf der Räder zu erzielen.
Die neue Anordnung besteht aus Federn und einem, zwei oder mehreren Schlitten.
Jeder Schlitten besitzt zwei Gleitschienen, welche derart angeordnet sind, dafs die Schlitten rechtwinklig zu einander verschoben werden können, so dafs die Achsbüchse in der Lage ist, sich frei in jeder Richtung zu bewegen, und zwar in einer Ebene, welche senkrecht zur Achse steht, dabei aber der Bewegung der Radnabe folgen mufs. Die Schlitten werden durch Federn, welche senkrecht zu einander aufgestellt sind, in ihrer Lage gehalten. Dieselben sind so angeordnet, dafs diejenigen Federn, welche auf den ersten Schlitten wirken, mit dem einen Ende an der Nabe des Rades und mit dem anderen an dem ersten Schlitten selbst befestigt und diejenigen, welche auf den zweiten Schlitten wirken, mit einem Ende an dem ersten Schlitten und mit dem anderen Ende an dem zweiten Schlitten befestigt sind. Durch diese Anordnung werden die Federn nur in der Längsrichtung beansprucht und daher weder verbogen, noch zerbrochen.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die neue Erfindung bildlich dar, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht einer solchen in Federn angeordneten Nabe, wie sie z. B. für das Hinterrad eines Zweirades angewendet werden kann. Dieselbe zeigt zwei Paar Schraubenfedern, welche auf die einzelnen, rechtwinklig zu einander stehenden Schlitten wirken. Die Schlitten können indessen auch der Vollständigkeit halber auf den entsprechend entgegengesetzten Stellen Federn angeordnet erhalten.
Fig. 2 ist ein Schnitt der beschriebenen Nabe.
Die Achsbüchse 1, welche an ihren Enden die Kugellager trägt, ist an einem Schlitten 2 befestigt, welcher in einem Rahmen 3 gleitet, der wiederum einen Schlitten bildet und in dem Rahmen 4 hin und her beweglich ist. Letzterer ist in geeigneter Weise auf der Nabe befestigt. Die Bewegungsrichtung des Schlittens 3 ist senkrecht zu derjenigen des Schlittens 2. Die Speichen werden in einem Seitenstück 5 angeheftet und Unterlegscheiben 6,6 dienen zum Feststellen der Achsbüchse 1.
Die Federn 7 sind mit einem Ende an der Nabe und mit dem anderen Ende an dem Schlitten 3 befestigt und die Federn 8 greifen mit dem einen Ende an den Schlitten 2 und mit dem anderen an Fortsätze des Schlittens 3. Wenn der Schlitten 3 daher an dem Rahmen 4 entlang gleitet, so nimmt er nicht nur den

Claims (1)

  1. Schlitten 2, sondern auch die Federn 8 mit, ohne ihre Spannung zu beeinflussen. Wenn der Schlitten 2 sich auf dem Schlitten 3 entlang bewegt., so drückt er die Federn 8 zusammen oder dehnt sie aus, ohne dabei die Federn 7 in irgend welcher Weise zu beanspruchen.
    Wie vorher gesagt worden ist, können die Federn auch noch durch andere an der gegenüberstehenden Seite angeordnete Federn in beliebiger Weise verstärkt werden. Zwischen den Schlitten 2 und 3 und ebenso zwischen den Schlitten 3 und dem Rahmen 4 sind Kugellager angeordnet. Die Kugeln liegen in Vertiefungen und vermindern die Reibung zwischen den Schlitten und dem Rahmen 4.
    Die Vertiefungen, in denen die Kugeln liegen, sind am Ende geschlossen, damit die Kugeln nicht hinausfallen können. In gewissen Abständen sind die Vertiefungen durch QuerstUcke in zwei oder mehrere Räume getheilt, so dafs jeder Theil eine, zwei oder mehrere Kugeln enthält und die Wirkung der Kugeln gleichmäfsig auf die ganze Fläche vertheilt ist.
    Durch Regulirschrauben oder dergl. können die Theile gegen einander einstellbar gemacht werden. Die Schienen und Schlitten können auch irgend eine andere passendere Form als die eben angegebene haben und dabei ein, zwei, drei oder mehr Schlitten an der Nabe vorhanden sein.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 72669 geschützten federnden Rades, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil der Federn (7) an dem einen Ende mit der Radnabe, an dem anderen Ende mit dem in der Richtung der Federn verschiebbaren äufseren Rahmen (3) verbunden ist, während die anderen Federn (8) mit den Enden an den zwei senkrecht zu einander geführten (dem äufseren und dem inneren) Rahmen (2 und 3) angreifen, zu dem Zweck, ein Verbiegen' der Federn zu vermeiden und dieselben nur auf Zug und Druck zu beanspruchen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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