DE82089C - - Google Patents
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- cleaning
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/18—Threshing devices
- A01F12/22—Threshing cylinders with teeth
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegende Zeichnung stellt in vier Ansichten eine Dresch- und Strohreinigungsmaschine
für Hand- und Göpelbetrieb dar. Es ist
Fig. ι linke Seitenansicht,
Fig. 2 rechte Seitenansicht,
Fig. 3 Längsschnitt,
Fig. 4 Querschnitt der Maschine.
Die Haupttheile der Maschine sind: α das Gestell, b das Treibrad, c das Transmissionsseil,
d die Trommel, e die Treibscheibe^ der Deckel mit Zinken, g Hebel mit Schiebergewicht,
h Trommellager, i Treibradlager, k Tisch mit Anhä'ngetisch U1.
Die Wirkungsweise als Dreschmaschine ist folgende:
Bei Umdrehung des Treibrades b läuft, das Transmissionsseil c über dieses und über die
Treibscheibe e, welche auf der in den Lagern h ruhenden Trommel festgekeilt ist und die
Trommel in eine drehende Bewegung versetzt.
Das zum Dreschen bestimmte Getreide wird vor die Oeffhung / gelegt, von den Zinken
der Trommel erfafst, durch die Zinken des Deckels f geführt und verläfst die Maschine,
nach Befreiung von den Körnern, wie bei anderen Dreschmaschinen.
Soll die Maschine zur Strohreinigung benutzt werden, so wird der Tisch k vor die Oeffnung m
gebracht und das Brett n, welches getheilt und vermittelst Scharniere befestigt ist, nach Entfernung
des Stiftes ο heruntergelegt, so dafs es die durch Punkte bezeichnete Lage erhält.
Die Inbetriebsetzung der Maschine geschieht in der vorstehend beschriebenen Weise.
Das zum Reinigen und gleichzeitigen Dreschen bestimmte Getreide wird durch die Oeffnung m
unterhalb der Trommel entlang geschoben und, wenn es die Richtung des punktirten Pfeiles
angenommen hat, einen Augenblick festgehalten, so dafs die Zinken der Trommel die Körner
aus den Aehren schlagen und die an dem Stroh haftenden Gräser, Blätter u. s. w. abstreifen;
darauf wird das. Stroh wieder zurückgezogen, umgedreht und am andern Ende ebenso verfahren.
Das Stroh ist nun von den Körnern, sämmtlichem Unkraut und daran sich befindenden
Blättern vollständig befreit, sb dafs es zum Decken von Strohdächern, Anfertigung
von Strohhülsen, Bienenkörben, Strohseilen,
Matten u. s. w. benutzt werden kann.
Zum gewöhnlichen Betriebe der Maschine ist nur ein Mann erforderlich; bei gröfserer
Leistung kann jedoch ein zweiter Mann angestellt werden, da die Welle des Treibrades
an der linken Seite verlängert und mit einer Kurbel versehen werden kann.
Für Göpelbetrieb wird am Treibrade eine Kuppelung und an dieser die Transmissionsstange
befestigt.
Bei längerem Getreide und beim Betriebe durch zwei Mann oder durch einen Göpel
wird der Tisch k durch den Anhängetisch k1
verlängert.
Das Treibrad sowohl wie auch die Treibscheibe sind mit je einer flachen und einer
tiefen Rille versehen, um bei gleich schneller Umdrehung des Treibrades einen schnelleren
bezw. langsameren Gang erreichen zu können. Der langsamere Gang ist namentlich zur Stroh-
reinigung erforderlich, da sonst das Stroh beschädigt wird.
Um' bei feuchter oder trockener Witterung das Transmissionsseil gleichmäfsig straff zu erhalten,
ist der Hebel g mit Rolle und Schiebergewicht angebracht worden.
Zur Aufbewahrung des Anhängetisches, Transmissionsseiles, Oelkanne, Schlüssel, Kurbel
und dergl. befindet sich an der Maschine noch ein verschliefsbarer Raum s, welcher nach vorn
durch das senkrecht stehende Brett j? abgegrenzt, nach hinten mit einer verschliefsbaren Thür r
versehen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Stiftendreschmaschine, welche dadurch zum Reinigen des Strohes benutzt werden kann, dafs gegenüber der Einlegöffnung / eine zweite durch eine Klappe η verschliefsbare Oeffnung m angebracht ist, vor welcher der Einlegtisch k aufgestellt werden kann, und durch welche das Stroh zum Zweck des Reinigens über die nach innen gelegte Klappe η hinweg gegen die untere Seite der Dreschtrommel gehalten und nach erfolgter Reinigung zurückgezogen wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82089C true DE82089C (de) |
Family
ID=354517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82089D Active DE82089C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82089C (de) |
-
0
- DE DENDAT82089D patent/DE82089C/de active Active
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