DE820579C - Vorrichtung fuer Uhren zur Ausloesung akustischer Zeitzeichen - Google Patents

Vorrichtung fuer Uhren zur Ausloesung akustischer Zeitzeichen

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DE820579C
DE820579C DEP53205A DEP0053205A DE820579C DE 820579 C DE820579 C DE 820579C DE P53205 A DEP53205 A DE P53205A DE P0053205 A DEP0053205 A DE P0053205A DE 820579 C DE820579 C DE 820579C
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DE
Germany
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tone
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triggering
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DEP53205A
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Willi Paul
Eugen Trenkle
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Badische Uhrenfabrik GmbH
Original Assignee
Badische Uhrenfabrik GmbH
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/08Sounding bodies; Whistles; Musical apparatus
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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    • G04B23/02Alarm clocks
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
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Description

  • Vorrichtung für Uhren zur Auslösung akustischer Zeitzeichen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung für Uhren zur vom Gehwerk der Uhr aus gesteuerten Auslösung akustischer Zeitzeichen, die in zeitlicher Aufeinanderfolge aus mehr als einem Einzelton bestehen, insbesondere zur Auslösung einer pneumatisch erzeugten Zwei- oder Mehrtonfolge, z. B. eines huckuckrufs.
  • Uhrwerke mit zusätzlich akustischer Zeitzeichenabgabe besitzen in der Regel außer ihrem normalen, die optische Zeitanzeige bewirkenden Gehwerk noch ein besonderes Schlagwerk, das halb- oder auch viertelstündlich ein oder mehrere Hörzeichen zum Ertönen bringt. Ein solches besonderes Schlagwerk verteuert die Uhr und man ist daher bestrebt, das akustische Zeitzeichen auch ohne zusätzliches Schlagwerk in möglichst einwandfreier Weise zustande zu bringen, und zwar lediglich von dem ohnehin vorhandenen Gehwerk. Dies ist einfach, solange man nur Einzeltonzeichen abgeben will. Handelt es sich aber darum, Mehrtonzeichen hervorzubringen, die in bestimmtem, nicht zu kurzen und gegebenenfalls sogar regelbar einstellbaren Zeitabstand aufeinanderfolgen sollen, so bereitet dies Schwierigkeiten, weil das Gehwerk zwar solche Zeichen auslösen, nicht aber dabei Weitersteuern kann.
  • Es ist zwar z. B. für Kuckucksuhren schon bekannt, einen Doppelblaston, nämlich eben den Kuckucksruf, allein vom Gehwerk aus auszulösen. Dies geschieht jedoch in ganz unbefriedigender Weise mit unnatürlich rascher Tonfolge, weil die Auslösung des ersten Tons die Auslösung auch des zweiten Tons unmittelbar zur Folge hat, bevor der erste Ton richtig verklungen ist. Die erste Tongabebewegung muß in diesem Fall direkt die zweite Tongabebewegung entsperren und zwar durch Verschwenken eines Hebels, was nur in rascher Aufeinanderfolge vor sich gehen kann. Die Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung einer Vorrichtung, bei der die oben angeführten Nachteile in grundsätzlicher Art mit einfachsten Mitteln behoben sind und die ebenfalls ausschließlich vom Gehwerk der Uhr aus gesteuert Mehrfachtonzeichen in einer Weise auszulösen vermag, die einer Auslösung durch ein besonderes Schlagwerk kaum mehr nachsteht, insbesondere was die Einstellung bzw. Regelung des zwischen den Einzeltönen liegenden Zeitintervalls angeht. Infolgedessen kann dann auch die Art der Einzeltonwiedergabe qualitativ besser vorgenommen werden. Die neue, äußerst billige Zusatzvorrichtung ist aus diesen Gründen in gewissem Umfange sogar imstande, ein besonderes teueres Schlagwerksystem vollwertig zu ersetzen, wenn es nicht darauf ankommt, einen rechnenden numerischen Stundenschlag zu erzielen. Erfindungsgemäß wird dieser Erfolg dadurch erreicht, daß ein besonderer Verzögerungsmechanismus vorgesehen ist, der parallel zur Primärtonauslösung vom Gehwerk aus veranlaßt in Tätigkeit kommt und dann den oder die Sekundärtöne nach seiner eigenen Gesetzmäßigkeit mit Verzögerung auslösend nachfolgen läßt.
  • Konstruktiv läßt sich die Erfindung in verschiedenster Weise ausführen. Besonders zweckmäßige Ausführungsformen ergeben sich, wenn als Verzögerungsmechanismus z. B. ein Trägheitsgebilde zur Verwendung kommt, daß bei der für alle Einzeltöne, z. B. gemeinsam, vorgesehenen Vorbereitung der Tongabe ebenfalls vorbereitend mit in eine Stellung geführt wird, aus der heraus die die Auslösung des Sekundärtons verzögernd herbeiführende `'Wirkung der eingestellten Trägheitsmasse eintreten kann, sobald die Primärtonauslösung erfolgt. Als solche brauchbaren Trägheitsgebilde sind beispielsweise zu nennen ein Fallgewicht, ein Pendelgewicht, eine unter Federvorspannung stehende Schwenk- oder Drehmasse u. dgl. Sieht man z. B. eine Fallgewichtsanordnung vor, so ergeben sich ganz besonders einfache bauliche Verhältnisse, wenn diese in einem zweiarmigen, in einer Vertikalebene schwingenden Wipphebel besteht, dessen einer Hebelarm die Primärtongabe steuert und an dessen anderem Hebelarm ein Rutschgewicht o. dgl. so angebracht wird, daß es längs diesem Hebelarm hin und her gleiten kann und dabei in der einen seiner abgerutschten Stellungen durch seine Wucht die Sekundärtongabe auslöst, wobei es aus dieser letztgenannten Stellung dann wieder in die Gegenstellung gleitet, sobald der Gegenarm des Wipphebels bei der Vorbereitung der nächsten Tonauslösung hochgeführt wird, in welcher Gegenstellung das Rutschgewicht sodann durch Hochschwingen entsprechende potentielle Abrutschenergie erhält, wenn der Gegenarm bei Auslösung des Primärtons nach abwärts wippt. Bei einer solchen Ausführung der neuen Vorrichtung läßt sich diese nämlich im wesentlichen einfach aus einem kräftigen Drahtstück, das in entsprechende Form gebracht wird, herrichten, was bei minimalstem Materialaufwand mit wenigen Handgriffen sehr billig geschehen kann.
  • Eine weitere Möglichkeit der Ausführung der Erfindung besteht darin, daß zur verzögerten Aus-Lösung der Sekundärtongabe eine pendelnd arbeitende Gewichthebelanordnung vorgesehen ist, die in eine Potentialstellung, z. B. federvorgespannte Lage oder Hubstellung, gebracht wird und dann, freigegeben selbsttätig mit Verzögerung wieder zurückschwingend, im Verlauf dieser Rückschwingbewegung die Sekundärtonauslösung vollzieht. Hierbei kann die Gewichthebelvorrichtung mit Vorteil im besonderen noch so ausgebildet und angeordnet sein, daß ihr die Endmasse tragender Hebelarm mehr oder weniger angenähert in die labile Gleichgewichtslage geführt ist, so daß er bei Freigabe langsam beginnend mit stetiger Beschleunigung der Stabilgleichgewichtslage zustrebend zurückschwingt und dabei im gewünschten Zeitpunkt die Sekundärtongabe auslöst, wobei zweckmäßig noch ein mit einer kleineren Masse belasteter Gegenhebel vorgesehen ist, der dabei mit angehoben werden muß. Gerade die letztere Ausführungsform gestattet wirkungsvollste und vielseitigste Variationen, sei es zur Auslösung von nacheinander wiederzugebenden Blastönen, Gongtönen oder ganzen Tonfolgeakkorden. Gegebenenfalls lassen sich auch zwei oder mehrere solche einfachen Verzögerungsmechanismen hintereinanderschalten.
  • Nachfolgend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten an Hand von zwei Ausführungsbeispielen mit Zeichnungen, z. B. für eine Kuckucksuhr, noch näher erläutert und beschrieben, und zwar zeigen Fig. i und 2 die neue Vorrichtung unter Verwendung einer Rutschgewichtsanordnung in Ruhestellung nach erfolgter Betätigung und in vorbereiteter Arbeitsstellung und Fig. 3 und 4 eine Vorrichtung mit einem pendelnd betätigten Gewichthebel, und zwar jeweils für ein Kuckuckswerk, das alle Viertelstunden einen Kuckucksruf ertönen läßt.
  • In den Figuren gibt i schematisch dargestellt jedesmal das normale und Übliche Gehwerk der Uhr wieder. Links und rechts sitzen die den Kuckucksruf erzeugenden Pfeifen, bestehend aus den Pfeifenrohren 2 und 3 mit Lippe 4 und Blasbalg 5 bzw. 6. Durch mit entsprechendem Zeitintervall nacheinander erfolgendes Öffnen und Schließen der Bälge 5 und 6 werden die beiden Kuckuckspfeifen in Tätigkeit gesetzt, und zwar kommt jeweils zuerst die linke Pfeife 2 mit dem höheren Ton und dann die rechte Pfeife 3 mit dem tieferen Ton. Die Betätigung der Pfeifen erfolgt mittels der aus einfachem kräftigen Draht hergestellten Stange 7, die in einer Drehachse 8 sitzt, die in der hinteren Platine des Gehwerks i drehbar gelagert ist. Starr mit dieser Achse 8 ist ein Steuerhebel 9 verbunden. Dieser arbeitet zusammen mit im Winkel abgebogen vorspringenden Nockennasen io, die in regelmäßigem Abstand am Umfang der Scheibe ii angebracht sind, welche auf der Achse 1z der Minutenzeigerwelle des Uhrwerks sitzt. Die Stange 7 bildet einen zweiarmigen Schwenkhebel, dessen längerer Arm mit einer Ringöse 13 versehen ist. In diese greift ebenfalls mit einer Öse oder Schleife eine Schubstange 15 als Hebdralrt. Dieser hat am anderen Ende eine Längsschleife f, in die ein etwas vorstehender Nagelstift 17 greift, der in der Balgklappe 18 der linken Pfeife 2 befestigt ist. i9 ist ein abgewinkeltes Drahtstängchen, das starr an der Klappe 18 angebracht ist und bei deren Anheben die Klappe 2o der rechten Pfeife 3 mittels des Haltestifts 21 mitanhebt, indem dieser Stift 21 bei dieser Anhebebewegung am angewinkelten Stängchenteil i9 enflanggleitet. 22 ist ein in seiner Lagerachse 23 frei beweglicher Sperr- und Auslösehebel, in dessen Abseiznase 24 sich der Stift 21 der Klappe 20 fängt, wenn sie geöffnet ist, so daß sie geöffnet bleibt, bis der Hebel 22 wieder nach links verschwenkt wird. Diese Linksschwenkung des als Falle dienenden Auslösehebels 22 bewirkt ein Rutschgewicht 25, das mit einem Mittelloch gleitfähig auf dem kürzeren rechten Hebelarm der Stange 7 angeordnet ist, so daß es je nach der Stellung dieses Arms auf ihm hin und her rutschen kann.
  • Die Wirkungsweise der nach Fig. i und 2 beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Die Steuerscheibe ii dreht sich in jeder Stunde in der eingezeichneten Pfeilrichtung um 36o°. Jede Viertelstunde. wird der Hebel 9 durch eine der Nockennasen io in die in Fig. 2 gezeigte Stellung hochgedrückt. Dies hat zur Folge, daß über die Stange 7, die Schubstange 15 und das Hebestängchen i9 die Pfeifenklappen 18 und 20 geöffnet werden. Fällt dann der Hebel 9 beim Weiterdrehen der Scheibe ii plötzlich von seiner Nase io ab, so schließt sich durch ihr Eigengewicht sofort die linke Klappe 18 und bringt den ersten Blaston als ersten Teil des Kuckucksrufs. Die rechte Klappe 2o dagegen kann noch nicht mitfallen, weil sie durch den Fallenhebel 22 am Stift 21 vorerst gesperrt ist. Diese Sperrung wird erst aufgehoben, wenn während des Schließens der Klappe 18' das Rutschgewicht 25, das während des Offnens der Klappen 18 und 20 ans Ende seines Hebelarms nach außen gleiten konnte, wieder nach innen abrutschen kann (vgl. Fig. i). Das Rutschgewicht 25 trifft dabei mit einer gewissen Wucht auf das untere Ende des Fallenhebels 22, verschwenkt diesen nach links und gibt die Klappe 20 der rechten Pfeife zur Auslösung des zweiten Kuckuckstons frei. Dieser Vorgang vollzieht sich dabei mit einer gewissen Verzögerung, weil während der Betätigung der linken Pfeife das Rutschgewicht hochgehoben werden muß und dann erst mit gewissem Zeitbedarf nach links abrutschen kann. Auf diese Weise ist sehr einfach das gewünschte Zeitintervall zwischen den beiden Kuckuckstönen erreichbar.
  • Durch die Bemessung des Gewichts 25, seine Gleitreibung, die Länge des Hebelarms der Stange 7 sowie durch die Wahl der Steigung des Gleitarms für das Gewicht 25 lassen sich in ziemlich weiten Grenzen beliebige Verzögerungszeiten einstellen. Das Gegengewicht 26 am linken Hebelarm der Stange 7 dient zur einwandfreien Betätigung der ganzen Vorrichtung wie beschrieben. Es bringt die Stange 7 in ihre in Fig. i dargestellte Lage. Die Längsschleife 16 am Hebdraht 15 stellt für ihn eine Art Rutschkopplung dar, die bewirkt, daß der Hebedraht 15 erst nach Zurücklegung eines bestimmten Betätigungsweges arbeitend zur Wirkung kommt bzw. sich noch weiter bewegen kann, wenn die Klappe 18 schon in Ruhe ist. Diese Maßnahme ermöglicht die Einhaltung besonders günstiger Verhältnisse sowohl baulicher als auch wirkungsmäßiger Art.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich vom vorstehend beschriebenen dadurch, daß an Stelle einer Rutschgewichtbetätigung für die verzögerte Sekundärtonauslösung ein Trägheitspendel besonderer Art und Anordnung Verwendung findet. Es besteht aus einem zweiarmigen Gewichthebel 27, der pendelfähig auf einer Achse 28 ruht. An seinem nach oben stehenden Hebelarm sitzt eine Masse 29, während an seinem Gegenarm eine kleinere Masse 30 angebracht ist. Die Betätigung dieses Gewichthebels 27 erfolgt analog zum ersten Ausführungsbeispiel durch eine Stange 7', die jedoch eine etwas abgeänderte Form hat. Durch ihren rechten kürzeren Hebelarm wird der Gewichthebel 27 mittels eines angebogenen Greiffingers 3i' während der Öffnung der Klappen 18 und 2o aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung in die in Fig.4 wiedergegebene Lage gebracht, in der die Masse 29 dann mehr oder weniger angenähert in ihre labile Gleichgewichtslage gebracht ist. Rutscht der Steuerhebel 9 von der Nase io ab, so gibt der Finger 31 den Hebel 27 frei, so daß er nun wieder mit Verzögerung in die in Fig.3 dargestellte Stellung zurückfällt und dabei den Fallenhebel 22 entsperrt, was den zweiten Kuckuckston zur Wiedergabe bringt. Da dabei die kleinere Gewichtsmasse 30 mitangehöben werden muß, beginnt das Rückfallen des Gewichthebels 27 langsam und beschleunigt sich dann, so daß der Auslösimpuls kräftig genug ausfällt und doch erst mit gewünschtem Zeitintervall vor sich geht. In der beschriebenen Weise wird also alle Viertelstunden ein einfacher vollständig natürlicher Kuckucksruf, lediglich gesteuert durch das Gehwerk der Uhr, zum Ertönen gebracht. 32 und 33 sind ortsfeste Anschläge für den Gewichthebel 27, die seine Ausschlagsweite begrenzen.
  • Erwähnt sei, daß natürlich auch eine gewünschte Verzögerung zwischen den einzelnen Tönen des zu erzeugenden Zeitzeichens mittels eines gehemmten Laufwerks o. dgl. erreichbar ist. An Stelle von nur zwei Blastönen lassen sich in analoger Weise auch mehrere solche Blastöne nacheinander erzeugen, oder es können entsprechend auch Gongtöne und auch Akkordtöne in Form bestimmter Melodien nacheinander als Uhrzeitzeichen hervorgerufen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Uhren zur vom Gehwerk der Uhr aus gesteuerten Auslösung akustischer Zeitzeichen, die in zeitlicher Aufeinanderfolge aus mehr als einem Einzelton bestehen, insbesondere zur Auslösung einer pneumatisch erzeugten Zwei-oder Mehrtonfolge, z. B. eines Kuckucksrufs, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verzögerungsmechanismus (25, 27) vorgesehen ist, der parallel zur Primärtonauslösung gemeinsam vom Gehwerk (i) aus veranlaßt in Tätigkeit kommt und dann den oder die Sekundärtöne nach seiner eigenen Gesetzmäßigkeit mit Verzögerung auslösend nachfolgen läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsmechanismus ein Trägheitsgebilde, z. B. Fallgewicht, Gewichtpendel, federbetätigte Masse, dient, das bei der für die zu erzeugenden Einzeltöne, z. B. gemeinsam vorgesehenen Vorbereitung der Tongabe ebenfalls vorbereitend mit in eine Stellung geführt wird, aus der heraus sodann die die Auslösung der Sekundärtongabe verzögernd herbeiführende Wirkung der eingestellten Trägheitsmasse eintreten kann, sobald die Primärtonauslösung erfolgt.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in Form einer Fallgewichtsanordnung vorgesehene Trägheitsgebilde. in einem zweiarmigen, in einer Vertikalebene schwingenden Wipphebel (7) besteht, dessen einer Hebelarm die Primärtongabe steuert und an dessen anderem Hebelarm ein Rutschgewicht (i5) so angebracht ist, daß es längs diesem Hebelarm hin und her gleiten kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm des Wipphebels, der die Tongabeauslösung vorbereitend steuert, mittels einer Schubstange (i5) arbeitet, welche so ausgebildet ist, daß sie in ihren beiden Bewegungsrichtungen erst kraftschlüssig wirksam wird nach einem anfänglichen Leerhub.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschgewichtsanordnung gebildet ist durch einen Gewichtskörper (i5), der mit einem Mittelloch auf dem einen Kipphebelarm hin und her gleiten kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wipphebelarm, welcher dem Rutschgewichtarm gegenübersteht, ebenfalls mit einem jedoch feststehend an ihm angebrachten Gewicht (26) versehen ist. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur verzögerten Auslösung der Sekundärtongabe eine pendelnd arbeitende Gewichthebelanordnung (27) vorgesehen ist, die in eine Potentialstellung, z. B. federvorgespannte Lage oder Hubstellung, gebracht wird und dann freigegeben selbsttätig mit Verzögerung wieder zurückschwingend im Verlauf dieser Rückschwingbewegung die Sekundärtonauslösung vollzieht. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichthebelanordnung (27) so ausgebildet und angeordnet ist, daß ihr die Masse tragender Hebelarm angenähert in die labile Gleichgewichtslage geführt und ein mit einer kleineren Masse (3o) belasteter Gegenhebel vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956116C (de) * 1953-05-03 1957-01-10 Erwin Stern Durch Blasebaelge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonabgabe gebrachte Organe als Meldevorrichtung an Tueren
DE1035062B (de) * 1954-01-23 1958-07-24 Rudolf Kienzler Fa Verfahren zum Herstellen einer Pfeife fuer Uhren mit Vogelruf

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DE956116C (de) * 1953-05-03 1957-01-10 Erwin Stern Durch Blasebaelge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonabgabe gebrachte Organe als Meldevorrichtung an Tueren
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