DE81860C - - Google Patents

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DE81860C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch Zeichnung Fig. 1 bis 10 veranschaulichte Erfindung betrifft eine Vorrichtung für mit Schnur- oder Zierfadenvorleger arbeitende Stickmaschinen, durch die es mögljch wird, die aufzunähenden Schnuren oder die dieselben bildenden, wie in ,der Zeichnung dargestellten Fäden während der Unterbrechung eines Musters festhalten und wieder anlegen zu können.
Die Vorrichtung zeigt die durch Zeichnung dargestellte und nachstehend erläuterte Gestaltung.
In der Zeichnung bedeuten:
Fig. ι bis 9 die Darstellung der einzelnen Arbeitsperioden der betreffenden Theile in Aufrissen und Grundrissen,
Fig. 10 die Darstellung eines unterbrochenen Musters.
Der Zierfadenvorleger, welcher sich an der Stickmaschine befindet und durch welchen die Zierfäden in den Bereich des Stickfadens N gebracht werden (s. Fig. 7 und 10) ist als bekannt vorausgesetzt und wird an ihm die die Erfindung bildende Einrichtung angebracht.
Die Zierfäden S' S" S'" u. s. w. sind bei Beendigung des Musters mit der Stickfläche nahe verbunden und sollen, wegen der stattfindenden Unterbrechung des Musters (Fig. 10) festgeklemmt, abgeschnitten und dann wieder in den Bereich des Stickfadens, mit welchem ununterbrochen allein weiter gearbeitet wird, gebracht werden.
Um diesen Vorgang durchzuführen, ist folgende Einrichtung getroffen:
Ueber dem Lagerstück L ist eine Schiene 5 angebracht, welche zur Anbringung von Drehzapfen i i für die Schwinghebel J dient.
An den vorderen Enden der Schwinghebel / sitzt eine Klemmschiene D.
Ferner sitzt auf der Schiene S eine zweite, ebenfalls von Schwinghebeln H geführte Schiene C verschiebbar, auf welcher die als schwingbare Hebel gebildeten Fadenfänger H ihren Drehpunkt finden, während sie in den schlitzförmigen Aussparungen durch die auf der Grundschiene S festen Zapfen h beeinflufst werden.
Diese Fadenfänger H sind mit hakenförmigen Greifern k versehen, welche den Zweck haben, die Zierfäden S'S" S'" zu erfassen (Fig. 3 und 4) und gegen die Schiene C zu pressen (Fig. 5 und 6), so dafs die Fäden hierdurch festgehalten werden.
Nach erfolgtem Festklemmen der Fäden durch die Greifer k und die Schiene C können sie an der Stickfläche bei y (s. Fig. 5) abgeschnitten werden.
Sollen die Zierfäden wieder aufgenäht werden, so findet ein Andrücken der Schiene D gegen die Stickfläche (Fig. 7 und 8) statt, wodurch auch die von den Greifern festgehaltenen Fadenenden an der Stickfläche festgehalten werden.
Die Schiene C mit den Greifern k wird ebenfalls zurückgedrückt (s. Fig. 9), so dafs letztere die Zierfaden freigeben und diese wieder in den Bereich des Stickfadens N gelangen, und von letzterem wieder auf der Stickfläche befestigt werden (s. Fig. 9).
Nachdem letzteres geschehen ist, wird auch die Druckschiene wieder zurückbewegt (Fig. 1
und 2) und hierdurch das Aufnähen der Fäden wieder ermöglicht.
Im allgemeinen lä'fst sich der Vorgang wie folgt zusammenfassen:
Bei Beendigung des Aufnähmusters und eintretender Nothwendigkeit, die Fäden S' S" S"' zu unterbrechen, wird die Stickfläche derart bewegt, dafs die Zierfaden S' S" S'" die Lage, wie Fig. 3 und 4 zeigen, einnehmen, wobei zu berücksichtigen ist, dafs der Stickfaden N dicht an der Stickflä'che liegt und so aufser dem Bereich des Fadengreifers k bleibt, während die Zierfäden S' S" S"' zur Stickfläche im spitzen Winkel liegen, der Greifer k also hinter die Fäden S' S" S'" (Fig. 3 und 4) treten kann.
Die solcherart erfafsten Fäden S' S" S'" werden durch die Greifer (s. Fig. 5 und 6) gegen die Schiene C geprefst und dort festgehalten , wohingegen mittelst Scheere von Hand das Abschneiden der Fäden S' S" S'" bei y, erfolgt.
Wenn von Neuem mit Aufnähen begonnen werden soll, wird die Schiene -D (Fig. 7 und 8) gegen die Stickfiäche bewegt, die Fäden S' S" S'" werden mit dem Stickfaden zusammengebracht, so dafs der Aufnähprocefs (Fig. 1 und 2) wieder eingeleitet und die Fadenhalter wieder ausgelöst werden können.
Die Art der Anbringung der Schiene C und des Fadenhalters H kann hierbei verschieden gestaltet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zierfadenvorleger für Stickmaschinen, welcher zwecks Fangens, Festhaltens und Wiederanlegens der Zierfäden bei Unterbrechung der Aufnäharbeit mit einer gegen die Stickfläche beweglichen Druckschiene (D) und schwingbar angeordneten Fadengreifern (Hk) versehen ist, welche die Zierfaden erfassen und gegen eine Klemmfläche pressen, während die Druckschiene die Zierfaden wieder in den Bereich der Stickfäden bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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