DE817709C - Belastungseinrichtung an Streckwerken - Google Patents

Belastungseinrichtung an Streckwerken

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DE817709C
DE817709C DEP6791D DEP0006791D DE817709C DE 817709 C DE817709 C DE 817709C DE P6791 D DEP6791 D DE P6791D DE P0006791 D DEP0006791 D DE P0006791D DE 817709 C DE817709 C DE 817709C
Authority
DE
Germany
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arm
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loading
loading device
loading arm
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Expired
Application number
DEP6791D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Von Dipl-Ing Grossmann
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Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE817709C publication Critical patent/DE817709C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46Loading arrangements
    • D01H5/48Loading arrangements using weights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • An Streckwerken, bei denen meist die Lieferoberwalze, unter Umständen aber auch mehrere Oberwalzen, durch einen Arm belastet sind, der auf einer Stütze sitzt und um diese pendeln kann, ist es schwierig, beim Be- und Entlasten den Arm von seinem Stützpunkt abzuheben bzw. auf denselben wieder aufzusetzen. Infolge des ziemlich hohen Belastungsdruckes schnappt die vordere Oberwalze oft vom Unterzylinder ab, wenn der Belastungsarm von seinem Stützpunkt abgehoben wird, was z. B. notwendig ist, um die vordere Oberwalze zum Putzen herausnehmen zu können. Beim Belasten wiederum ist es infolge mangelnder Sicht und des kurzen Hebelarmes schwierig, das an der Unterseite des Armes liegende Stützloch zu finden.
  • Diese die Bedienung hindernden Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung beseitigt durch eine Führung zum Sichern des Belastungsarmes während des Anhebens und Absenkens gegen ein das Abrutschen der Oberwalze von ihrem Unterzylinder zulassendes Verschieben und zum Hinlenken der Armlagerung nach dem Stützlager beim Aufsetzen des Armes auf die Stütze. Infolge dieser Führung kann der Belastungsarm sich nicht mehr nach vorn oder hinten verschieben; er wird beim Anheben und Aufsetzen zwangsläufig mit seinem Stützloch auf die Stütze geführt. Die Führung des Belastungsarmes kann je nach Umständen verschieden ausgebildet sein, z. B. als Leiste oder Kerbe, als Horn oder Loch oder in anderer Form.
  • Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele. Es stellt dar Abb. i in vereinfachter Form ein Streckwerk im Querschnitt mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Führungseinrichtung für den Belastungsarm, Abb. 2 den Belastungsarm mit Oberwalze von oben gesehen mit Führungskerben, Abb.3 den Belastungsarm von oben gesehen mit Führungshorn und Führungsloch.
  • Durch die Walzenpaare 1/i, 1I/2, 11I/3, IV/4 läuft das zu verstreckende Faserband 5. Die vordere Oberwalze 4 wird über Belastungsarm 7, Druckhaken 8 und Gewichthebel 9 vom Belastungsgewicht io auf die Unterwalze IV gepreßt. Die Bauart des Streckwerks ist ohne Bedeutung. Ebenso belanglos für den Gegenstand der Eifindung ist, ob der Belastungsarm 7 nur eine Oberwalze 4 (wie gezeichnet) belastet oder ob an ihn noch andere Sättel angelenkt sind, .die weitere Oberwalzen belasten. Der Belastungsarm 7 stützt sich auf der Stütze ii ab, die oben z. B. mit einer Kugel versehen ist, welche in ein Stützloch 12 des Armes 7 eingreift. Am Belastungsarm 7 sind beidseitig je zwei Leisten 13 angebracht, die seitlich offene Führungen bilden, welche etwas breiter sind als die Stütze ii und letztere bzw. die von ihr getragene Kugel auch bei aufgesetztem Arm übergreifen. Soll der Arm 7 zum Zwecke des Entlastens in die gestrichelte Lage gebracht werden, dann wird er zunächst so hoch gehoben, daß das Stützloch aus der Stütze ii herausgeht und hierauf etwas seitlich nach rechts oder links geschwenkt, so daß die Führungsleisten 13 während des Aushebens des Armes aus der Kugel und während des Absenkens des Armes die Stütze ii umgreifen, bis die Belastungswirkung aufhört, was z. B. beim Aufsetzen des Gewichtes io auf den Gattertisch 14 der Fall ist. Während des Abhebens und Absenkens verhindern somit die Führungsleisten 13, daß die Oberwalze 4 unbeabsichtigt von der Unterwalze IV abrutscht. Ist die Belastung aufgehoben, so kann man im unbelasteten Zustand die Oberwalze 4 leicht herausnehmen. Beim Belasten werden in der gestrichelten Stellung die Führungsleisten 13 des Belastungsarmes 7 an die Stütze herangeschoben, hierauf wird der Arm angehoben und dann seitwärts geschwenkt, wobei durch die Führungen das Stützloch 12 zwangsläufig über den Stützarm ii bzw. dessen Kugel gebracht wird, ohne daß die Oberwalze 4 abschnappen kann oder die Bedienung das Stützloch 12 gefühlsmäßig über die Stütze ii bringen muß, was schwierig ist.
  • Wie in Abb. 3 gezeigt, kann die Führung des Belastungsarmes 7 auch durch ein am Arm vorgesehenes Horn 14 oder durch ein Loch 15 erfolgen.
  • Auch bei dieser Ausführungsform übergreift das an dem Belastungsarm 7 angebrachte Horn 14 bzw. die Wand des Loches 15 die Stütze ii oder die von der Stütze getragene Kugel auch bei aufgesetztem Arm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Belastungseinrichtung an Streckwerken mit einem auf einer Stütze pendelnd gelagerten und von dieser abhebbaren Belastungsarm für eine oder mehrere Oberwalzen, gekennzeichnet durch eine Führung zum Sichern des Belastungsarmes während des Anhebens und Absenkens gegen ein das Abrutschen der Oberwalze von ihrem Unterzylinder zulassendes Verschieben und zum Hinlenken der Armlagerung nach dem Stützlager beim Aufsetzen des Armes auf die Stütze. z. Belastungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsarm (7) an der Stütze (ii) selbst geführt ist. 3. Belastungseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsarm (7) ein- oder beidseitig Führungsbacken bildende Leisten (13) oder eingelassene Kerben zur Führung längs der Stütze (ii) besitzt, welche die Stütze (ii) bzw. eine von dieser getragene Kugel auch bei aufgesetztem Arm (7) übergreifen. 4. Belastungseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen des Belastungsarmes (7) z. B. als Horn (14) oder Loch (15) ausgebildet sind, welches mit seiner Begrenzungswandung die Stütze (ii) oder eine von dieser getragene Kugel auch bei aufgesetztem Arm übergreift.
DEP6791D 1948-10-02 1948-10-02 Belastungseinrichtung an Streckwerken Expired DE817709C (de)

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DEP6791D DE817709C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Belastungseinrichtung an Streckwerken

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DE817709C true DE817709C (de) 1951-10-18

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DE (1) DE817709C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925452C (de) * 1952-06-24 1955-03-21 Deutscher Spinnereimaschb Ingo Belastungssattel fuer Streckwerke von Vor- und Feinspinnmaschinen

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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