DE816749C - Verbindung fuer winklig miteinander verzapfte Fluegelhoelzer, insbesondere von Fensterrahmen - Google Patents

Verbindung fuer winklig miteinander verzapfte Fluegelhoelzer, insbesondere von Fensterrahmen

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DE816749C
DE816749C DEP16340D DEP0016340D DE816749C DE 816749 C DE816749 C DE 816749C DE P16340 D DEP16340 D DE P16340D DE P0016340 D DEP0016340 D DE P0016340D DE 816749 C DE816749 C DE 816749C
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Application number
DEP16340D
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English (en)
Inventor
Ernst Augsten
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/96Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
    • E06B3/984Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings specially adapted for frame members of wood or other material worked in a similar way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description

  • Zur Verbindung von winklig miteinander verzapften Flügelhölzern genügt im allgemeinen das Verleimen von Zapfen und Schere nicht, so daß man, wie z. B. bei Fensterrahmen, zur Versteifung von außen noch ein- oder beiderseitig Metallwinkel aufsetzen muß. Hiermit ist eine sehr erhebliche Verteuerung verbunden. Denn zur Erzielung einer glatten Oberfläche müssen die Winkel in die Flügelhölzer eingelassen werden. Dies erfordert gesonderte Arbeitsgänge für das Ausstemmen, den Rostschutzanstrich, das Anschrauben sowie das Spachteln und Verkitten.
  • Die Erfindung ermöglicht die Erzielung einer mindestens ebenso festen Verbindung mit wesentlich einfacheren Arbeitsgängen. Nach der Erfindung werden die Flügelhölzer in den beiden Verbindungsebenen von Zapfen und Schere ein Stück weit über die Verbindungszone hinaus etwa bis zu ihrer halben Breite geschlitzt und in diese Schlitze dann Versteifungswinkel aus Metall o. dgl. eingeführt, die man durch Querstifte in ihrer Lage fixiert. Der mühsame Vorgang des Einlassens wird auf diese Weise durch den einfachen, mit der Kreissäge rasch durchführbaren Vorgang des Schlitzens, der Vorgang des sorgsamen Verschraubens durch einfaches Vernageln ersetzt, während das Spachteln und Verkitten ganz in Fortfall kommt. Gleichzeitig wird die Verbindung fester, da zwei dünne, im Abstand von i bis 2 cm mitten im Holz sitzende Winkel offenbar eine bessere Abscherfestigkeit ergeben, als ein eingelassener, doppelt so starker Winkel. Man kann also die erfindungsgemäß angeordneten Metallwinkel bedenkenlos sogar schwächer machen, als es der halben Dicke der bisher üblichen Versteifungswinkel entsprechen würde. Diesen Vorteilen gegenüber erweist sich die entstehende Beschränkung der unmittelbar zur Verleimung aufeinanderliegenden Holzflächen auf etwa ein Viertel des bisherigen als unwesentlich, zumal die Verleimung von Längs- auf Querholz nur bei sehr gut vorgetrockneten Hölzern bedeutende Haltbarkeit ergibt. Wird aber zur Verleimung ein moderner, auch auf Metallflächen haftender Kunstharzleim verwendet, und wird dieser vor dem Einfügen der Metallwinkel auf die mit den Metallwinkeln in Kontakt kommenden Flächen aufgetragen, so wirken diese Metallflächen sogar zusätzlich als armierte Verleimungsflächen festigkeitssteigernd.
  • Die Zeichnungen zeigen eine erfindungsgemäß durchgeführte Verbindung von zwei Fensterrahmenflügeln in perspektivischer Darstellung (Fig. i), sowie einen der benutzten Winkel (Fig. 2), den Vorgang des Schlitzens (Fig. 3) und die Ankörnlehre für das Nageln (Fig. 4).
  • Das Flügelholz i ist mit dem Zapfen 2 in die vom Flügelholz 3 gebildete Schere 4 eingefügt. Beide Flügelhölzer sind in den beiden Verbindungsebenen E1 und E2 von Zapfen und Schere ein Stück weit über die Verbindungszone ABCD hinaus etwa bis zur halben Breite geschlitzt, und es sind in diese Schlitze Metallwinkel 5 und 6 eingeschlagen, welche zweckmäßig zur Versteifung an den Rändern in der dargestellten Weise umgebörtelt sind. Nach dem Einschlagen werden die Winkel s, 6 durch Nägel 7 in ihrer Lage fixiert.
  • Die Börtelung der Metallwinkel 5, 6 erkennt man besonders deutlich aus Fig. 2. Wie man weiterhin ersieht, sind die Winkel 5, 6 an denjenigen Stellen, an denen die Nägel 7 durchstoßen sollen, mit einer Kreuzstanzung 8 ausgerüstet. Beim Durchdringen des Nagels biegen sich die Ecken dieser Kreuzstanzung aus und verankern hierdurch den Winkel zusätzlich im Holz.
  • Das Schlitzen der Flügelhölzer erfolgt am besten mit Hilfe einer kleinen Kreissäge, gegen deren beide Sägeblätter 9 und g° die Hölzer gemäß Fig.3 bis zu einem Anschlag geschoben werden. Ein auf der gleichen Welle angeordneter Fräser io kann dabei gleichzeitig die beiden Nuten zum Versenken des umgebörtelten Winkelrandes fräsen, wenn man mit derartigen, gebörtelten Winkel zu arbeiten wünscht. In den entstehenden Schlitz paßt der Winkel 5 bzw. 6 bei richtiger Abmessung des beschriebenen Werkzeuges genau hinein.
  • Um beim Eintreiben der Nägel? die Kreuzstanzungen 8 mit Sicherheit zu treffen, werden die Nagelpunkte zunächst mit den Spitzen i i einer Schablone 12 angekörnt, welche Fig. 4 perspektivisch von unten gesehen zeigt.

Claims (3)

  1. PATE NTANSPRÜClIE: . i. Verbindung für winklig miteinander verzapfte Flügelhölzer, insbesondere von Fensterrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelhölzer in den Verbindungsebenen (Ei, E2) von Zapfen (2) und Schere (4) ein Stück weit über die Verbindungszone (ABCD) hinaus etwa bis zu ihrer halben Breite geschlitzt und in diese Schlitze Versteifungswinkel (5, 6) eingeführt sind, die man durch Querstifte (7) in ihrer Lage fixiert.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungswinkel (5) an den für den Durchtritt der Querstifte (7) vorbestimmten Punkten mit Kreuzstanzungen (8) ausgerüstet sind.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt der Versteifungswinkel (5, 6) der Form des von einer Kreissäge erzeugten Einschnittes angepaßt ist.
DEP16340D 1948-10-02 1948-10-02 Verbindung fuer winklig miteinander verzapfte Fluegelhoelzer, insbesondere von Fensterrahmen Expired DE816749C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3845604A (en) * 1970-10-22 1974-11-05 P Ottosson Corner joint for frame structures
US4318628A (en) * 1978-10-16 1982-03-09 International W Systems S.R.L. Connecting device for construction panels
US5056752A (en) * 1989-04-07 1991-10-15 Theodore Krause Multidirectional bracing device
DE29921055U1 (de) 1999-11-30 2000-03-16 Menz, Martin, 36115 Ehrenberg Tor mit einem Torflügel und einem Pfosten
DE19835437C1 (de) * 1998-08-05 2000-03-23 Alfred Bopp Türrahmen in Holz und Metall

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